Jennifer Warnes -- The Hunter

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Jürgen Heiliger
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Jennifer Warnes -- The Hunter

Beitrag von Jürgen Heiliger »

Hi Jungs,

fogendes, von Michele geschriebene, nötigt mich nochmals meine schon mal von mir gepostete Plattenkritik einzustellen.
Michael B hat geschrieben:Hai Junk(ie)s,

gestern nach langem Suchen endlich bekommen und sofort jehört.

Jennifer Warnes

The Hunter

MHmmmm


Danke an Comeonfc :OK: :OK:

Gruss

M;chele
Jennifer Warnes -- The Hunter
  • Erschienen: 1992 / Label: Private Music (LP 211974; MC 411974; CD 261974) / gebraucht ca. Preis: 5-8 € CD, LP 10-20€
    Zweites Soloalbum ; Produced by Jennifer Warnes, C. Roscoe Beck & Elliot Scheiner
Tracklist:
  • 1.Rock You Gently / 2.Somewhere, Somebody / 3.Big Noise, New York / 4.True Emotion / 5.Pretending To Care / 6.Whole Of The Moon / 7.Lights Of Lousianne / 8.Way Down Deep / 9.The Hunter / 10.I Can't Hide
Anspieltipps
  • The Hunter; Whole Of The Moon; Rock You Gently
Beschreibung
  • Als "Duett-Tante" kannte ich sie schon lange (bin bekennender Fan von kraftvollen, balladigen Duetten wie "Time of my Life" aus "Dirty Dancing" oder "Up where we belong" aus "Ein Offizier und Gentleman").
    Wer Leonard Cohen kennt, kennt auch die Stimme von Jennifer Warnes, die in congenialer Weise die Werke des Altmeisters ziert (wie "This waltz" aus "I'm your man"). Und Jennifer kann noch einiges mehr - "The hunter" ist ihr wohl gelungenstes Eigenwerk. Wundervoll interpretierte und arrangierte Kleinodien, gekrönt von einer überirdisch schönen Stimme, der man fast Heilkraft zutrauen möchte. ;)
Jüngeren Semestern ist Jennifer Warnes vor allem durch ihre Filmmusik- Duette ein Begriff: Sie sang mit Bill Medley "Time Of My Life" für das Tanzmärchen "Dirty Dancing" und "Up Where We Belang" mit Joe Cocker für den Militär-Werbespot "Ein Offizier und Gentleman". Ältere Jahrgänge wissen jedoch sehr wohl, daß die brünette Amerikanerin - die schon 1969 im Musikgeschäft debütierte - ob dieser Edelschnulzen keineswegs als Robin Beck für Fortgeschrittene abgelegt werden darf.
Jennifer Warnes ist eine Singer/Songwriterin der Extraklasse, die mehr zu bieten hat als schwülstigen Softpop. Nach "Famous Blue Raincoat" (1987), ihrem hochgelobten Tribut an Leonard Cohen, legt sie mit dem abwechslungsreichen Songreigen des neuen Albums "The Hunter" einmal mehr einen Qualitätsnachweis vor.
Die Single "Rock You Gently" wandelt mit soften HipHop-Rhythmen auf den Pfaden von Marvin Gayes "Sexual Healing" - auch textlich, wenngleich die Partnerschaftsberatung hier nicht so direkt zur Sache kommt, sondern mehr den Umweg der Psychoanalyse bemüht. "Big Noise, New York" mit Donald Fagen als Gastsänger erinnert in seiner Easy- Listening-Leichtigkeit und dem geschmackvollen Jazz-Arrangement an Fagens Meisterwerk "The Nightfly". Ohne jeden Kitsch kommen die Balladen "Pretending To Care" und "Lights Of Louisianne" aus, respektabel rockig geriet auch die Coverversion des Waterboys-Hits "The Whole Of The Moon". Höhepunkt aber ist das spannungsgeladene, von Leonard Cohen mitkomponierte "Way Down Deep": Über einem geometrisch strengen, von Paulinho da Costa und Lenny Castro entworfenen Rhythmusgerüst begegnen sich Jennifer Warnes' Gesang, ethnisch phrasierte Begleitstimmen und ein facettenreiches Instrumentarium mit keltischer Appalachian-Fiddle und Lap-Steel-Gitarre - eine Delikatesse und der Anspieltip für Klangfreaks auf dieser CD. Mit "The Hunter" gelang Jennifer Warnes ein Volltreffer im Genre des melodischen Folkpop.

© Stereoplay
Persönliches Fazit
  • Eine exelente Räumlichkeit mit einer sehr sauber aufgenommenen Frauenstimme gepaart mit natürlichen Instrumenten zeichnen diese Produktion aus. Das richtige für eine Standortbestimmung der eigenen Wiedergabe-Kette
Klangbewertung
  • In einer persönlichen Skala 1-10 (für herrausragend) würde ich hier eine glatte 8 vergeben.
Gruß
Jürgen
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comeonfc
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Beitrag von comeonfc »

ja, die Jenni hat mit der Hunter auch eine meiner Lieblingsplatten aufgenommen - deshalb hatte ich sie auch 2x als LP und das obwohl ich kaum LP höre :lol:
Jetzt ist sie beim Michael in guten Händen ... .
Auch die "the well" ist genial, wenn auch komplett anders.
Ich hoffe es dauert nicht wieder 14 Jahre bis zum nächsten Album.

Grüße
Andreas
... hört mit Sperling 6c33c, SRPP-pre, Phonopre auf Audionote M7-Basis, DIY-Übertrager (alles made by M;chele), Sperling-Laufwerk, Micro Seiki 505 mkIII mit Shure V15vmr und Reed 3p mit Phasemation PP-1000, Zingali HM 112 und hat viel Freude damit :)
Markus Berzborn
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Beitrag von Markus Berzborn »

Famous Blue Raincoat ist auch nicht übel (ist ja ebenfalls ein "audiophiler" Klassiker), wenngleich ich dann doch lieber Cohen selbst höre.

Gruß,
Markus
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eugen

Beitrag von eugen »

Hallo

Ich habe mein Zweitexemplar der "Hunter" für 300€ nach Amerika verkauft. :roll:

*ich war jung und brauchte das Geld* :konfus :konfus

Gruß von eugen, dem Banausen :mrgreen:
Analog_Tom
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Beitrag von Analog_Tom »

Markus Berzborn hat geschrieben:Famous Blue Raincoat ist auch nicht übel (ist ja ebenfalls ein "audiophiler" Klassiker), wenngleich ich dann doch lieber Cohen selbst höre.

Gruß,
Markus
Moin,

da schließe ich mich Markus an, die Famous Blue Raincoat hat auch meiner Meinung nach noch etwas mehr Substans, was mit Sicherheit auch an Leonard Cohen liegt, der auf dieser LP den Duettpartner darstellt...

Viele musikalische Grüße

Tom
LG

Tom
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Michael B
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Beitrag von Michael B »

Hallo Tom,

mMn beides wunderbare Platten.

Gruss

M;chele
Männer! dachte sie. Geliebte, lächerliche, einen zur Weißglut bringende Wesen. <<Eric Malpass>>

"Gewerblicher Teilnehmer"
Analog_Tom
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Beitrag von Analog_Tom »

Michael B hat geschrieben:Hallo Tom,

mMn beides wunderbare Platten.

Gruss

M;chele

Da hast Du mit Sicherheit recht...
LG

Tom
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Amerigo
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Beitrag von Amerigo »

"Way down deep" ist auch ein guter Testtrack zum Anlagentest. Ich habe die CD-Version öfters dabei.

Gruss

David
Music doesn't live in boxes.
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comeonfc
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Beitrag von comeonfc »

Michael B hat geschrieben:Hallo Tom,

mMn beides wunderbare Platten.

Gruss

M;chele
#

si si aber es gibt noch mehr Platten von ihr, z.B. eine die einfach Jennifer Warnes heißt und die "shot through the heart" - hab ich auch beide doppelt - find ich gut :lol: ....

Grüße
Andreas
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Markus Berzborn
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Beitrag von Markus Berzborn »

TommiS hat geschrieben:da schließe ich mich Markus an, die Famous Blue Raincoat hat auch meiner Meinung nach noch etwas mehr Substans, was mit Sicherheit auch an Leonard Cohen liegt, der auf dieser LP den Duettpartner darstellt...
Stimmt, es liegt an Cohen, sehe ich auch so, aber nicht, weil er der Duettpartner, sondern weil er der Autor ist. :wink:

Gruß,
Markus
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Michael B
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Beitrag von Michael B »

hab ich auch beide doppelt


Ähhhmmm :weed:


Gruss

M;chele
Männer! dachte sie. Geliebte, lächerliche, einen zur Weißglut bringende Wesen. <<Eric Malpass>>

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