Synola 509

Hier gehts nur um Verstärkung, egal welcher Art.

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MarcB.
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Synola 509

Beitrag von MarcB. »

Hat jemand Erahrungen mit diesem Gerät gemacht?? Gruß, Marc

http://www.jogis-roehrenbude.de/Leserbr ... _SE509.htm
LG
Marc
FG
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Beitrag von FG »

Hallo Marc

Ich habe mal einen "ähnlichen" Verstärker aufgebaut.

Hier der Schaltplan:

http://www.rahaso.de/foren/msg.php?f=au ... &idx=21616&

Und hier noch ein Thread aus dem Röhrenbudenforumarchiv:

http://www.jogis-roehrenbude.de/forum/a ... category=0

Ich erinnere mich nicht mehr aller Details des damaligen Baus und ich war in dieser Zeit auch noch sehr am Aufbau meines Wissens im Röhrenverstärkerbau (nicht abgeschlossen bis heute...).

Der Amp war gut. Aber es ist nicht unbedingt ein langzeitstabiler Amp. Er gehört imho in die Hände eines Röhrenfreaks, der sehr geduldig die Arbeitspunkte einstellt und alle paar Monate überprüft.

Durch die DC-Abhängigkeit der drei Stufen ist das durchaus nicht der einfachste Prozess!

Gruss
Franz
FG
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Beitrag von FG »

Nachtrag, nachdem ich meine alten Beiträge selbst wieder gelesen habe:

Ich habe den PL519 Amp gegenüber meinem 300B (6S45/300B/Reinhöfer) bevorzugt, damals.

Warum?

Weil mein 300B hatte für meinen Geschmack viel zu viel K2. Ich mag das gar nicht.

Lieber clean :-)

Und: der 300B hatte ein massives Mikrofonieproblem, welches beim PL519 Amp nicht auftrat.

Stellte ich inmitten lauter Musikwiedergabe die Musikquelle ab, hat man noch ein paar Sekundenbruchteile die ganze interne Konstruktion der 300B nachschwingen resp. -klingen gehört, über die Lautsprecher.

Nee, könnte ich heute nicht mehr haben.

Gruss
Franz
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Beitrag von mb-de »

Hallo Franz,

dazu muss man allerdings noch sagen, dass das Klirrverhalten des 300B-Verstaerker sehr stark von dessen Architektur (Treiber, Arbeitspunkt und Anpassung der Endtrioden) abhaengt - es gibt sehr 'cleane' 300B-Verstaerker.

Der Synola ist ganz ok, allerdings kein Projekt fuer den Nachbau durch unerfahrene Loeter...

Gruesse

Micha
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Beitrag von MarcB. »

Hi Micha, das sieht aber einfach aus!
Ich möchte nur "Einschalten und Musik hören" alle 4 Wochen was nachstellen ist nichgt meine Sache!! Kann das wirklich sein? Gruß, Marc
LG
Marc
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Beitrag von FG »

Micha

Ganz klar, 100% einverstanden zu beiden Aussagen!

Ich habs hier vorallem erwähnt, weil ich im Archivthread den PL519 Amp mit MEINEM 300B Amp verglich.

Und ich bin mir sicher: mein 300B Amp war kein Musterstück!

Uebrigens würde ich heute anstelle eines 300B Amp's eindeutig einen 2A3er bevorzugen.

Mit Interstage Transformer.

Franz
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Beitrag von mb-de »

Hallo Marc!

Sprich doch einfach mal mit Reinhard Seyer - vielleicht baut er Dir das Teil ja auf...

Der Arbeitspunkt ist bei ordentlichen eingebrannten Roehren recht stabil - da muss man nicht jeden Tag nachstellen :OK:...

Gruesse

Micha
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Beitrag von MarcB. »

Eigentlich wollte ich den Amp selbst bauen! Nach dem Motto: Learning by Doing!! Hätte auch Hilfe :wink: Gruß, Marc
LG
Marc
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Beitrag von mb-de »

Hallo Marc,

dann wuensche ich viel Erfolg dabei.

Die Transformatoren gibt es bei Gerd Reinhoefer, als Endroehre wuerde ich die EL509/II von Svetlana oder JJ benutzen (die gibt es bei BTB-Elektronik) - sie hat gegenueber der originalen alten EL509/6P45S den Vorteil, dass sie mit Oktalsockel ausgestattet ist, die Anode an den Sockel fuehrt, und daher ohne Kappe auskommt - das macht die Sache sicherer, stabiler und weniger schwinganfaellig...

Ansonsten solltest Du die Treiberroehre ECC82 durch eine JJ ECC99 ersetzen, R6 aufteilen (je Anode der ECC82/ECC99 einen 150-Ohm-Widerstand an die Versorgung, statt beide Anoden parallelzuschalten und ueber einen 82-Ohm-Widerstand an die Versorgung zu klemmen), und beim Einsatz der ECC99 den R5 von 47 kOhm auf 22 kOhm verkleinern. R7 ist auf 1..2,2 kOhm zu verkleinern, und vor dem g2 der EL509 ein 100-Ohm-Widerstand einzufuegen - beides reduziert die Schwingneigung deutlich. Als Eingangsroehre bietet sich die JJ ECC803S an.

Gruesse

Micha
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Beitrag von audiosix »

Hallo,

man sollte auf die Schaltung von Tim de Paravicinis EAR 859 zurückgreifen. Etwas aufwändiger aber langzeitstabil.

Reinhard

Den Artikel dazu gibt es auch bei Jogi.
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Beitrag von mb-de »

Hallo Reinhard,

ich wuerde an Deiner Stelle die Schaltung von Reinhard Seyer nicht einfach als de Schaltung von de Paravicini unterlegen betrachten.

Die Langzeitstabilitaet ist aehnlich, und auch der EAR hat seine Probleme, u. a. die Verwendung der PCC88, hier zwar vorrats- (man verbaut, was man in Mengen auf Lager hat), aber nicht funktionsoptimal (siehe z. B. in der Notwendigkeit des plate stoppers beim PCC88-Katodenfolger)...

Die Seyer-Schaltung hat sich auch ohne meine vorgeschlagenen Optimierungen in Kleinserie bewaehrt,und ist qualitativ per se im gleichen Bereich wie der 859 anzusiedeln.

Meine Optimierungen haben zwar materielle Vorteile bei den Verzerrungen bei hohen Aussteuerungen und beim Aufbau, sind aber keine absolute Notwendigkeit.

Gruesse

Micha
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Beitrag von D.Achenbach »

audiosix hat geschrieben:Hallo,

man sollte auf die Schaltung von Tim de Paravicinis EAR 859 zurückgreifen. Etwas aufwändiger aber langzeitstabil.

Reinhard

Den Artikel dazu gibt es auch bei Jogi.
Die Kopie aus Hifi News & Record?

Hätte mich auch interessiert. Wobei man da nicht weiß, welche Daten der AÜ hat. Oder funktioniert da auch der von Reinhöfer für den Synola 509?

Gruß
Dieter
audiosix
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Beitrag von audiosix »

Hallo,

ja die meine ich. Die Frage des Übertragers kann ich nicht abschliessend beantworten, da kann Gerd aber sicher helfen. Denke der kennt die Schaltung auch.

LG,
Reinhard
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Beitrag von mb-de »

TdPs Ausgangsuebertrager kommt aus seiner eigenen Entwicklung und wurde in der Vergangenheit auch einzeln verkauft.

Beim ETF2006 fragte ich TdP nach verwendeten bzw sinnvollen Werten der Anpassung. Die Antwort war ausweichend, lies sich aber auf '1,8..3,5 K sind moeglich, hohe Hauptinduktivitaet hilft, kleine Streuung ist noetig, um die Sache mit GK stabil zu halten' zusammenfassen - also Gemeinplaetze.

Gerd R liefert einen 1,8 kOhm zu 8 Ohm Uebertrager mit M102a-Kern fuer den Zweck, neufach verschachtelt (Bauvorschrift/Typ 53.509).

Ich hatte die modifizierte Seyer-Schaltung einmal mit einem vorhandenen 2,5k:8Ohm-SM102b-Uebertrager und Svetlana EL509/II als breadboard ausprobiert - das funktionierte auch, war aber klanglich an mittelempfindlichem Lautsprecher schlechter als die Resenberger-Schaltung, die sowohl g2 als auch g1 steuert.

Die Mischsteuerung funktioniert deutlich besser als die reine g2-Steuerung, ist aber fummelig, wenn es an den optimalen Abgleich geht, und daher nicht nachbausicher fuer Leute ohne die entsprechende Erfahrung und Messtechnik (Marc...).

Gruesse

Micha
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Beitrag von be.audiophil »

Moin Marc,
MarcB. hat geschrieben:Eigentlich wollte ich den Amp selbst bauen! Nach dem Motto: Learning by Doing!! Hätte auch Hilfe :wink: Gruß, Marc
... nicht böse sein ... aber ganz ehrlich ... wenn Du Dir zutrauen würdest mit der genannten Unterstützung/ Hilfe Deine Uchidas sauber neu zu verdrahten und zu renovieren, dann würde ich Dir auch den Selbstbau der Synola zutrauen ...

... andernfalls rate ich Dir vom Selbstbau eher ab ... das gibt dann nämlich letztendlich nur Frust und Streit zwischen Dir und Deiner "helfenden Hand".
Gruß

Rolf

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Beitrag von D.Achenbach »

mb-de hat geschrieben: ...als die Resenberger-Schaltung, die sowohl g2 als auch g1 steuert.

Die Mischsteuerung funktioniert deutlich besser als die reine g2-Steuerung, ist aber fummelig, wenn es an den optimalen Abgleich geht, und daher nicht nachbausicher fuer Leute ohne die entsprechende Erfahrung und Messtechnik (Marc...).

Gruesse

Micha
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Resenberger-Schaltung :?:

Gruß
Dieter
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Beitrag von MarcB. »

Hallo Rolf, die Uchidas sehen zwar nicht sehr schön aus aber laufen ja wunderbar und die Arbeitspunkte stimmen ja auch. Da werde ich wohl nix mehr machen! Warum soll ich böse sein? Deine Bedenken sind sicherlich angebracht

Gruß, Marc :OK:
LG
Marc
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Beitrag von mb-de »

Hallo Dieter!
D.Achenbach hat geschrieben: Resenberger-Schaltung :?:
Schaue Dir mal die Diskussionen zum Thema g2-Steuerung im Jogi-Forum an - Jochen Resenberger hat 2008 einen Verstaerker gebaut, der ein PL519 in einer Mischform zwischen reiner g2-Steuerung und high mu (alle Gitter parallel angesteuert) benutzt - g1 haengt ueber Spannungsteiler an g2, zusaetzlich hat die Endroehre einen Katodenwiderstand. Das Ergebnis ist klanglich und messtechnisch sehr interessant - etwas weniger Wirkungsgrad als reine g2-Steuerung, aber ohne GK schon wesentlich bessere Klirrverteilung und weniger Klirr als letztere - mit GK setzt sich das fort.

Schwierigkeit ist das korrekte Bestimmen des Teilverhaeltnisses zwischen g2 und g1 und die passende Wahl von Arbeitspunkt und Katodenwiderstand - die am Markt erhaeltlichen PL519 streuen in ihren Parametern in diesem Arbeitspunkt recht deutlich.

Eine aehnliche Schaltung wurde im letzten Jahr in einem franzoesischen Magazin vorgestellt - dort wurden zwei CV57 (10E/1057, E1271) mit gemischter g1/g2-Steuerung betrieben - und lieferten mit gutem Wirkungsgrad und wenig Klirr 100W Ausgangleistung...

Gruesse

Micha
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Beitrag von D.Achenbach »

be.audiophil hat geschrieben:... andernfalls rate ich Dir vom Selbstbau eher ab ... das gibt dann nämlich letztendlich nur Frust und Streit zwischen Dir und Deiner "helfenden Hand".
Das wird keinen Streit geben. Ich werd mich schon zu wehren wissen. "Halt den Draht mal fest und schalte ein" wird ein wirksames Gegenmittel sein.

:beer

Gruß
Dieter
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Beitrag von mb-de »

Hallo Dieter,

wenn Du ihm hilfst, ermutige ihn, meine Vorschlaege umzusetzen - meiner Erfahrung nach verbessert das Messwerte und Klang besonders bei hoher Aussteuerung.

Gruesse

Micha
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PS: Interessiert am Plan des CV57-Verstaerkers? Dann schicke mir bitte eine PN mit Deiner email-Adresse...
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