Der lieber Bier trinken und Musik hören als streiten Thread.

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be.audiophil
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Re: Der lieber Bier trinken und Musik hören als streiten Thread.

Beitrag von be.audiophil »

Erzkanzler hat geschrieben: Mi 4. Mär 2026, 19:06 sagen wir es mal so, der alte Betreiber hat es etwas versaut.
Die Moderation war wohl zu übermotiviert.
Hmm, vielleicht sollte die Moderation ein Konzept zur Wiederbelebung vorstellen, anstatt in anderen Foren zu posten. Nur mal so als Vorschlag, denn ich glaube es bringt Keinem echten Spaß gegen "eine Wand" zu schreiben. Zumindest würde ich so vorgehen, wenn das Forum nicht nur notdürftig betrieben sondern wieder mit (echtem) Leben gefüllt werden soll. In den vergangenen Jahren war das ganze Thema ja augenscheinlich eher davon getrieben, wie die Betriebskosten zusammen kommen. :idn:
Gruß

Rolf

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Erzkanzler
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Re: Der lieber Bier trinken und Musik hören als streiten Thread.

Beitrag von Erzkanzler »

Hallo Rolf,

wie Du weißt hab ich das Forum nur deshalb zurück genommen weil der Laden sonst zugemacht worden wäre.
Ich bin jetzt 70, hab meine Zipperlein die mir das Leben vergälen und absolut keine Lust mehr für wen auch immer den Animateur zu spielen.
Ich hab oft genug nachgefragt ob jemand das Forum übernehmen möchte, genau aus dem Grund.

Und ansonsten gibt es hier keine Moderation mehr, ich mach das in Personalunion.
WIe geschrieben, wenn jemand möchte...immer melden.

LG
Martin
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be.audiophil
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Re: Der lieber Bier trinken und Musik hören als streiten Thread.

Beitrag von be.audiophil »

Hallo Martin,

Danke für die klaren Worte; ich glaub die waren sogar überfällig.

Scrollt man zurück gab es immer wieder Bekundungen, sich wieder aktiv zu zeigen, doch leider waren das wohl doch nur Worthülsen. Zumindest gibt es darunter Accounts, welche seit dieser Bekundung laut deren Profil gar nicht mehr hier im Forum eingeloggt waren. Das ist leider auch eine klare Aussage darüber, welchen Stellenwert dieses Forum bei diesen Usern heute besitzt. Die Gründe mögen unterschiedlich sein, das Ergebnis dafür sieht leider immer gleich aus.

Ganz wertfrei formuliert: Gegen derart ausgeprägtes Desinteresse ist wenig Kraut gewachsen.

Und ich verstehe Dich auch vollkommen, wenn Du nicht den Alleinunterhalter geben willst; das will ich auch nicht und auf der Andrea Doria mit Schlager und Spielen fühle ich mich auch nicht wohl. Wenn dann muss die Aktivität schon von beiden Seiten kommen.

Auch wenn´s schwer fällt und schade ist, aber manchmal hat sich eine Sache halt einfach überholt und irgendwann muss man dann den Schlussstrich ziehen. Danke für Deinen bisherigen Einsatz und Dein Herzblut.
Gruß

Rolf

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Jochen-H
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Re: Der lieber Bier trinken und Musik hören als streiten Thread.

Beitrag von Jochen-H »

Tja, ab und zu zuckt's ja noch, aber viel Leben ist wirklich nicht mehr. Aber Röhren können doch nicht wirklich tot sein. Und gehört wird immer noch. Sogar mit Anlagen, nicht nur mit "Brüllwürfeln". :lips: Nein, eine Lösung weiß ich auch nicht. :(
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vintage64
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Re: Der lieber Bier trinken und Musik hören als streiten Thread.

Beitrag von vintage64 »

Moin,

ich hab' ja früher viel hier gepostet, meine musikalische Reise mit dem ganzen "Geraffel" sozusagen im RuH geteilt. Dass ich mich in letzter Zeit etwas rar gemacht habe, liegt vor allem an meinen knappen Zeitressourcen. Zudem habe ich durch den intensiven Austausch hier im RuH-Forum über die Jahre so viel gelernt, dass ich mittlerweile viele Projekte eigenständig umsetzen kann. Ich blicke sehr gerne auf die inspirierenden Diskussionen zurück, die meine Hifi-Projekte maßgeblich vorangebracht haben. Momentan würde sich mein Beitrag eher auf das Vorstellen meiner Ergebnisse beschränken – was aber vielleicht für den einen oder anderen dennoch interessant ist. Wie schon angedeutet: Sobald ich 2030/2031 das ‚Hamsterrad‘ hinter mir lasse, werde ich definitiv wieder die nötige Muße finden, mich hier im RuH intensiver einzubringen.

Musik ist für mich nach wie vor eine Konstante und nimmt einen zentralen Platz in meinem Leben ein. Meine jüngsten Projekte, die ich seit Ende 2025 in Zusammenarbeit mit KI-gestützter Planung ("Gemini 3") umsetze, markieren dabei ein besonders spannendes Kapitel. Bspw. wie man REL Subwoofer über High Level brummfrei an den Ampapa D1 (Class-D) Verstärker anschließt (es gibt mehrere Lösungen, ich habe Chinch-Stecker an die schwarzen Leitungen gelötet, gekrimpt und diese mit dem äußeren RCA-Schirm verbunden, um über die ansonsten ungenutzten RCA-IN Buchsen die Signal-Erde zu verbinden). Wie man die im Auslieferungszustand aus den Tönern brummende "Dark Magic E834-C" brummfrei bekommt (Röhren-Clon der EAR 834, aber strikt signalgetrennt mit zwei 12AX7 als Buffer im Ausgang (V3 + V4), bei denen jeweils nur eine interne System-Hälfte zum Einsatz kommt. Den mitgelieferten Schaltplan hatte ich mit Gemini 3 "entschlüsselt"). Ich habe zwischen Trafo und RIAA-Board ein Mu-Metall-Schild eingezogen und geerdet, lasse das RIAA-Board auf Sorbothane Dämpfern floaten und habe eine Stern-Erdung eingezogen. Jetzt herrscht "Stille". Ein schönes Beispiel für die Zusammenarbeit mit Gemini 3 war die Kommunikation mit Tim Connor von Kitsune HiFi USA. In geschliffenem Englisch gelang es, ihn davon zu überzeugen, eine Ausnahme zu machen: So konnte die begehrte KTE LCR-1 MKV Phono-Stufe ergattert werden – inklusive 230V-Anpassung und spezieller Feinsicherung –, obwohl Tim den Export nach Europa normalerweise ausschließt.

Aktuell habe ich meine Magnepan MG 1.4 reaktiviert, die ich 2021 für schmale 350 Euro in Gelsenkirchen abgeholt hatte. Lange Zeit wollte der Funke nicht recht überspringen und ich schob es auf die Lautsprecher – doch weit gefehlt: Sie haben sich als wahre ‚akustische Lupen‘ entpuppt. Die MG 1.4 deckt gnadenlos alles in der Kette auf, leider auch die Sünden der modernen Musikproduktion wie den Loudness War in vielen Pop-Aufnahmen. Der jüngste DIY-Kniff: Das Herzstück meiner Belden 9497 Lautsprecherkabel bilden parallel geführte Western-Electric-Originalleitungen aus den 1920er Jahren. Durch den damals üblichen, weitaus langsameren Ziehprozess besitzt das Kupfer eine organische Gefügestruktur, die in moderner Fertigung nicht mehr anzutreffen ist. Besonders klangrelevant ist hierbei der puristische Aufbau: Eine Lage reiner Seide direkt auf dem Kupfer, geschützt durch eine klassische Stoff-Ummantelung. Im Gegensatz zu Kunststoffen (PVC/Teflon) haben Naturfasern wie Seide eine sehr niedrige Dielektrizitätskonstante. Das bedeutet, sie speichern weniger Energie und geben sie nicht zeitversetzt an das Signal zurück, was oft als „freierer“ und „unverfärbter“ Klang wahrgenommen wird.
Dass die Seide direkt auf dem Leiter liegt, verhindert statische Aufladungen, die bei synthetischen Isolatoren oft auftreten. Diese Kombination aus historischer Metallurgie und natürlicher Isolation verleiht den Leitungen ihren unverwechselbaren, authentischen Charakter. "Kabelklang gibt es nicht!" Jo, stimmt... :konfus :mrgreen:

Ich habe definitiv den Anspruch, das Ganze auch mal mit ordentlichen Fotos ansprechend zu präsentieren. Leider ist die Zeit momentan ein knappes Gut, sodass die Spiegelreflex noch auf ihren Einsatz warten muss.

Viele Grüße an alle!

:ruh
Bewährte Rundfunk-Tugenden, neu definiert durch 100-jähriges Kupfer und die Ehrlichkeit einer Magnepan
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