TANNOY System 1200
Moderator: Moderatorenteam
Hallo Stefan,
dann nenn mir doch bitte mal einen technischen Grund, wenn es keinen klanglichen gibt
, wieso man eine Röhre statt eines Transitors in einem Verstärker verbauen sollte?
Beste Grüße
Sledge
dann nenn mir doch bitte mal einen technischen Grund, wenn es keinen klanglichen gibt
Das ist der Punkt! Ich kann mir keinen Verstärkerentwickler vorstellen, der Röhren nicht genau aus dem Grund einsetzt, weil er sich deren klanglichen Wirkung bewußt ist.aber eben nicht unbedingt bzw. nur dann, wenn der Erbauer das so wollte.
Beste Grüße
Sledge
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- Registriert: Mi 22. Feb 2006, 17:04
- Wohnort: Bremen
Hi !
Heute ist der Behringer Röhren-EQ gekommen ! Hab' ihn gleich "eingeschliffen" und ab gings ...
Ich habe nur das 4. Band in Benutzung, von 1 - 20 kHz. Ziemlich genau an der Übernahmefrequenz des Hochtonhorns (1.1 kHz) setze ich mit der Pegelabsenkung um -3 dB an. Dabei habe ich eine ziemlich große Spreizung eingestellt (ca. 1.5 Octaven).
Bin sehr angenehm überrascht ! Ich kann nur feststellen, daß meine Tannoys jetzt subjektiv angenehmer klingen, sehr schön !
Der EQ fügt keine hörbaren Geräusche wie Rauschen o.ä. hinzu. Auch die Dynamik leidet m.E. nicht - jedenfalls nicht bei Benutzung nur eines von vier Bändern.
Wenn ich mit Hard-Bypass umschalte auf ungeregelten Betrieb, klingen die Tannoys deutlich "härter" und "heller".
Ich hab' mich schon an die linearisierte Wiedergabe gewöhnt, genial !
Noch etwas:
Wenn ich die Röhrenschaltung aktiviere, scheint das Klangbild irgendwie zu "verschmieren". Besonders deutlich wird das im Hinblick auf die Dynamik der Wiedergabe. Also habe ich die Schaltung im Moment deaktiviert mit Stellung "Cold". Klingt trotzdem wärmer als ungeregelt !
Könnte morgen noch ein 1 oder 2 Bilder bringen ...
Heute ist der Behringer Röhren-EQ gekommen ! Hab' ihn gleich "eingeschliffen" und ab gings ...
Ich habe nur das 4. Band in Benutzung, von 1 - 20 kHz. Ziemlich genau an der Übernahmefrequenz des Hochtonhorns (1.1 kHz) setze ich mit der Pegelabsenkung um -3 dB an. Dabei habe ich eine ziemlich große Spreizung eingestellt (ca. 1.5 Octaven).
Bin sehr angenehm überrascht ! Ich kann nur feststellen, daß meine Tannoys jetzt subjektiv angenehmer klingen, sehr schön !
Der EQ fügt keine hörbaren Geräusche wie Rauschen o.ä. hinzu. Auch die Dynamik leidet m.E. nicht - jedenfalls nicht bei Benutzung nur eines von vier Bändern.
Wenn ich mit Hard-Bypass umschalte auf ungeregelten Betrieb, klingen die Tannoys deutlich "härter" und "heller".
Ich hab' mich schon an die linearisierte Wiedergabe gewöhnt, genial !
Noch etwas:
Wenn ich die Röhrenschaltung aktiviere, scheint das Klangbild irgendwie zu "verschmieren". Besonders deutlich wird das im Hinblick auf die Dynamik der Wiedergabe. Also habe ich die Schaltung im Moment deaktiviert mit Stellung "Cold". Klingt trotzdem wärmer als ungeregelt !
Könnte morgen noch ein 1 oder 2 Bilder bringen ...
Was für den Rundfunk gut genug war, kann für Hifi so schlecht nicht sein.
Hi !
Goiles Teil, das !!!

Hier zwei Photos:
[IMG:1024:768]http://img82.imageshack.us/img82/9309/i ... ren6fo.jpg[/img]
[IMG:1024:768]http://img136.imageshack.us/img136/8812 ... ren8ci.jpg[/img]
Hab' heute vormittag ausgiebig experimentiert. Dieser EQ lädt förmlich dazu ein ! - 3dB sind zuviel, nach meinem Geschmack. Nimmt den Tannoys doch einiges an Lebendigkeit. Also bin ich auf die auch von Tannoy selbst empfohlenen - 1.5 dB gegangen. That's it !
Außerdem habe ich mit dem "warmth"-Regler probiert ...
Auf die Gefahr hin, daß mich jetzt die Anhänger des "Originalklangs" - was immer das ist
- schlagen:
Bei Getz/Gilberto habe ich anhand des Saxophons deutliche Unterschiede mit und ohne Beimengung von Obertönen wahrgenommen. In der oben gezeigten Einstellung der Regler klingt das Saxophon hörbar angenehmer und nicht nur dieses Instrument !!!
Ich kann folgende Aussage in der Bedienungsanleitung bereits jetzt bestätigen:
Streicher z.B. kommen jetzt wirklich seidenweich aus dem Hochtonhorn. Ich habe den Eindruck, daß die Tannoys Musik jetzt natürlicher und angenehmer wiedergeben. Ein Wechsel per Hard-Bypass bestätigt mir dies immer aufs neue !

Für mich steht also fest: werde Hörner nie wieder ohne EQ betreiben !
Der Behringer steht übrigens auf 3 Xindaks / Messing-Antispikes und hat ein Supra 2.5 Netzkabel verpasst bekommen. Auf jeden Fall werden noch zwei TungSol 12AX7 Reiissue eingewechselt ...
Goiles Teil, das !!!
Hier zwei Photos:
[IMG:1024:768]http://img82.imageshack.us/img82/9309/i ... ren6fo.jpg[/img]
[IMG:1024:768]http://img136.imageshack.us/img136/8812 ... ren8ci.jpg[/img]
Hab' heute vormittag ausgiebig experimentiert. Dieser EQ lädt förmlich dazu ein ! - 3dB sind zuviel, nach meinem Geschmack. Nimmt den Tannoys doch einiges an Lebendigkeit. Also bin ich auf die auch von Tannoy selbst empfohlenen - 1.5 dB gegangen. That's it !
Außerdem habe ich mit dem "warmth"-Regler probiert ...
Auf die Gefahr hin, daß mich jetzt die Anhänger des "Originalklangs" - was immer das ist
Bei Getz/Gilberto habe ich anhand des Saxophons deutliche Unterschiede mit und ohne Beimengung von Obertönen wahrgenommen. In der oben gezeigten Einstellung der Regler klingt das Saxophon hörbar angenehmer und nicht nur dieses Instrument !!!
Ich kann folgende Aussage in der Bedienungsanleitung bereits jetzt bestätigen:
... Die nachgeschaltete ... UTC-Schaltung ... verleiht perkussiven Instrumenten mehr Punch. Bei anderen, insbesondere obertonreichen Instrumenten erhöht sich die Transparenz. Das Ausgangsmaterial gewinnt an Fülle und Brillianz. ... Zwei Jahre intensiver Forschungsarbeit unserer Ingenieure machten die neue ULTRA-TUBE-Technologie möglich. Sie überwindet die Probleme, die mit Röhrenschaltungen einhergehen und generiert schon bei geringem Pegel die gewünschten Obertöne ... Nun darf man den Einsatz der Röhre in einem Tonstudio nicht gleichsetzen mit ihrer Funktion in einem übersteuerten Gitarrenverstärker. Dort führt die vielfach höhere Sättigung der Röhre zu einer kompletten und auch beabsichtigten Veränderung des Eingangssignals, oftmals einhergehend mit einer starken Zunahme des Rauschpegels. Im Studiobereich ist meist ein weitaus subtilerer Einsatz erwünscht. Hierbei verschafft die Röhrenschaltung dem Signal einen lebendigen Charakter und erhöht seine Durchsetzungskraft. ... Ein ähnlicher Effekt wie bei der Röhre entsteht bei der Übersteuerung von analogen Bandmaschinen ... © Behringer
Streicher z.B. kommen jetzt wirklich seidenweich aus dem Hochtonhorn. Ich habe den Eindruck, daß die Tannoys Musik jetzt natürlicher und angenehmer wiedergeben. Ein Wechsel per Hard-Bypass bestätigt mir dies immer aufs neue !
Für mich steht also fest: werde Hörner nie wieder ohne EQ betreiben !
Der Behringer steht übrigens auf 3 Xindaks / Messing-Antispikes und hat ein Supra 2.5 Netzkabel verpasst bekommen. Auf jeden Fall werden noch zwei TungSol 12AX7 Reiissue eingewechselt ...
Was für den Rundfunk gut genug war, kann für Hifi so schlecht nicht sein.
- Analog_Tom
- Spezialist

- Beiträge: 4656
- Registriert: Sa 14. Mai 2005, 22:38
- Wohnort: Eifel
Hi Tom ! 
Du bist jederzeit herzlich willkommen !

Bei meinen Tannoys ist es ja so: der Frequenzgang ist nicht ganz linear ab Werk, worauf Stefan imho richtigerweise hingewiesen hat.
An dieser Stelle meinen aufrichtigen Dank an Stefan. Ohne Deine Kritik an den Tannoys hätte ich hier jetzt keinen EQ stehen und würde mit etwas "hellen" und "harten" Tannoys meine Platten hören. Unser - zugegeben etwas heftiger - Disput hatte mich nämlich zum Nachdenken gebracht ...
So dient der EQ also in erster Linie dazu, ab etwa 1.1 kHz den Frequenzgang mit - 1.5 dB zu linearisieren. Ist zwar ein "verbiegen", aber zu einem guten Zweck !
Die Sache mit der Röhrenschaltung steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt. Die klanglichen Unterschiede sind frappierend !
Mir gefällts mit UTC besser: was sich im ersten Moment für mich scheinbar als "Verschmieren" des Klangbildes gezeigt hat - halt sehr ungewohnt - ist bei näherem und vor allem längerem Hinhören eine wirklich frappierend gesteigerte Räumlichkeit und Lebendigkeit der Wiedergabe. Besonders bei Live Aufnahmen höre ich plötzlich Hintergrundgeräusche von Zuschauern, die vorher so nicht vorhanden waren !
Der gesamte Grundtonbereich kommt erheblich druckvoller als vorher. Es sind, wie ich gesehen habe, ziemlich günstige Caps in der Frequenzweiche verbaut. Ich erhoffe mir von den Audyn+ und dem MCap Supreme im Klangbild noch einiges, von den caps im Yarland ganz zu schweigen ...
P.S.: Ca. ab Mitte Juli wage ich mich an die Frequenzweichen der System 1200. Bericht mit Photos und klanglicher Veränderung folgt dann ...
Du bist jederzeit herzlich willkommen !
Bei meinen Tannoys ist es ja so: der Frequenzgang ist nicht ganz linear ab Werk, worauf Stefan imho richtigerweise hingewiesen hat.
An dieser Stelle meinen aufrichtigen Dank an Stefan. Ohne Deine Kritik an den Tannoys hätte ich hier jetzt keinen EQ stehen und würde mit etwas "hellen" und "harten" Tannoys meine Platten hören. Unser - zugegeben etwas heftiger - Disput hatte mich nämlich zum Nachdenken gebracht ...
So dient der EQ also in erster Linie dazu, ab etwa 1.1 kHz den Frequenzgang mit - 1.5 dB zu linearisieren. Ist zwar ein "verbiegen", aber zu einem guten Zweck !
Die Sache mit der Röhrenschaltung steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt. Die klanglichen Unterschiede sind frappierend !
Mir gefällts mit UTC besser: was sich im ersten Moment für mich scheinbar als "Verschmieren" des Klangbildes gezeigt hat - halt sehr ungewohnt - ist bei näherem und vor allem längerem Hinhören eine wirklich frappierend gesteigerte Räumlichkeit und Lebendigkeit der Wiedergabe. Besonders bei Live Aufnahmen höre ich plötzlich Hintergrundgeräusche von Zuschauern, die vorher so nicht vorhanden waren !
Der gesamte Grundtonbereich kommt erheblich druckvoller als vorher. Es sind, wie ich gesehen habe, ziemlich günstige Caps in der Frequenzweiche verbaut. Ich erhoffe mir von den Audyn+ und dem MCap Supreme im Klangbild noch einiges, von den caps im Yarland ganz zu schweigen ...
P.S.: Ca. ab Mitte Juli wage ich mich an die Frequenzweichen der System 1200. Bericht mit Photos und klanglicher Veränderung folgt dann ...
Was für den Rundfunk gut genug war, kann für Hifi so schlecht nicht sein.
Heiner,

Aktuelle Einstellung des EQ: warmth +21, -2.5 dB im 4. Band sowie Shelving-Filter.
Außerdem habe ich zwei TungSol 12AX7 Reissue eingewechselt und zwei kleine Lämpchen (Röhrenhintergrundbeleuchtung) ausgebaut.
War mir etwas zu hell das Ganze.
Daß mit der Shelving Funktion eine generelle Höhen-Absenkung möglich ist, kann leicht rausgehört werden. -2.5 dB sind für mich z.Zt. das Optimum.
Ich habe z.B. Mark Knopflers "Shangri-La" (LP 1 Side 2) nie zuvor so schön - und mit so ausgewogenem Klangbild - gehört wie mit obiger EQ-Einstellung !!
Phantastisch ! Kanns kaum abwarten, was die neuen Caps noch für die "Klangfarben" und die Auflösung tun können ... bye !
ich goutiere und wie !!!... Du warst so zufrieden mit Deinen LS! Mok keen Schiet und lot de Dingers, as se sünd.
Es gibt keine fehlerfreien Töner. Aber es gibt Töner, die Dir Spaß gemacht haben und mit denen Du Musik goutieren konntest. ...
Aktuelle Einstellung des EQ: warmth +21, -2.5 dB im 4. Band sowie Shelving-Filter.
Außerdem habe ich zwei TungSol 12AX7 Reissue eingewechselt und zwei kleine Lämpchen (Röhrenhintergrundbeleuchtung) ausgebaut.
War mir etwas zu hell das Ganze.
Daß mit der Shelving Funktion eine generelle Höhen-Absenkung möglich ist, kann leicht rausgehört werden. -2.5 dB sind für mich z.Zt. das Optimum.
Ich habe z.B. Mark Knopflers "Shangri-La" (LP 1 Side 2) nie zuvor so schön - und mit so ausgewogenem Klangbild - gehört wie mit obiger EQ-Einstellung !!
Phantastisch ! Kanns kaum abwarten, was die neuen Caps noch für die "Klangfarben" und die Auflösung tun können ... bye !
Was für den Rundfunk gut genug war, kann für Hifi so schlecht nicht sein.
Hi !
Auch bei den Tannoys bin ich mir jetzt im Klaren darüber, welche caps die verbauten - relativ minderwertigen - ersetzen sollen:
- 3 x Audyn+
- 1 x MCap Supreme
je Frequenzweiche + jeweils 1 x NOS Siemens Styroflex - macht schöne Klangfarben ! - gebrückt.
Die "warmth"-Funktion im Behringer ist tatsächlich etwas zweischneidig:
Wenn man den Regler zu weit aufdreht, kippt der positive Effekt ins Negative und die Verzerrungen nehmen hörbare Formen an !
In der Position auf dem Photo - (+21) - ist es ziemlich optimal. Genau in Mittenposition - (+15) - tut sich jedoch kaum etwas im Vergleich zum unbehandelten Signal.
Werde noch etwas zwischen diesen beiden Werten experimentieren.
Wenn ich von +21 z.B. auf 0 nach links runterregle, erklingt die Musik vergleichsweise "dumpf" und nüchtern. Tatsächlich wird die Brillianz durch die Schaltung erhöht
und auch die tiefen Töne werden akzentuiert.
Bestimmte Instrumente wie Klavier, Saxophon, Trompete und Stimmen kommen deutlich angenehmer über die UTC-Schaltung !
Hier gilt es nun m.E. nur noch die Optimalposition zwischen +15 und +21 zu finden ...
Ich bin schwer beeindruckt !

Auch bei den Tannoys bin ich mir jetzt im Klaren darüber, welche caps die verbauten - relativ minderwertigen - ersetzen sollen:
- 3 x Audyn+
- 1 x MCap Supreme
je Frequenzweiche + jeweils 1 x NOS Siemens Styroflex - macht schöne Klangfarben ! - gebrückt.
Die "warmth"-Funktion im Behringer ist tatsächlich etwas zweischneidig:
Wenn man den Regler zu weit aufdreht, kippt der positive Effekt ins Negative und die Verzerrungen nehmen hörbare Formen an !
In der Position auf dem Photo - (+21) - ist es ziemlich optimal. Genau in Mittenposition - (+15) - tut sich jedoch kaum etwas im Vergleich zum unbehandelten Signal.
Werde noch etwas zwischen diesen beiden Werten experimentieren.
Wenn ich von +21 z.B. auf 0 nach links runterregle, erklingt die Musik vergleichsweise "dumpf" und nüchtern. Tatsächlich wird die Brillianz durch die Schaltung erhöht
und auch die tiefen Töne werden akzentuiert.
Bestimmte Instrumente wie Klavier, Saxophon, Trompete und Stimmen kommen deutlich angenehmer über die UTC-Schaltung !
Hier gilt es nun m.E. nur noch die Optimalposition zwischen +15 und +21 zu finden ...
Ich bin schwer beeindruckt !
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- Analog_Tom
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Falschhörer
Moin Henning,
schön wenn Dir Dein Wagemut etwas gebracht hat und Dir der Sound jetzt besser gefällt!
Ironiemodus ein Ich hoffe Du bist Dir aber jetzt dessen bewußt, daß Du jetzt ein Falschhörer bist! Was Du da machst ist nicht korrekt...
Ironiemodus aus
Also ich könnte damit gut leben
und ich vermute Du auch
Viele analoge Grüße
Tom
schön wenn Dir Dein Wagemut etwas gebracht hat und Dir der Sound jetzt besser gefällt!
Ironiemodus ein Ich hoffe Du bist Dir aber jetzt dessen bewußt, daß Du jetzt ein Falschhörer bist! Was Du da machst ist nicht korrekt...
Also ich könnte damit gut leben
Viele analoge Grüße
Tom
LG
Tom
Tom
Moin Tom,
ja Du hast Recht, nicht korrekt im Sinne der "reinen Lehre" ... he he ...
Es ist wirklich genial, sich langsam aber stetig an den persönlichen Geschmack herantasten zu können. Es gibt eine Röhren-Phonovorstufe von Manley Labs, die Steelhead II, um 8.600 EUR. Bei der kann man jeden erdenklichen Wert für den Tonabnehmer einstellen - regelbare Impedanz- und Kapazitätsanpassung - und während des Abspielens der LP verändern.
Dadurch ändert sich z.B. die Höhenwiedergabe des Tonabnehmers etc. Ich möchte die Möglichkeiten, die mir der EQ gibt, damit vergleichen, denn in beiden Fällen kann man den "Sound" der Kette den eigenen Vorlieben perfekt anpassen.
Ich bin jetzt wieder auf -3dB gegangen. Der sich einstellende Effekt wird teilweise durch die UTC-Schaltung kompensiert. Allerdings habe ich diese jetzt so eingestellt, dass sich die Zeiger der Instrumente gerade so eben bewegen (+6). Gefällt mir noch besser als die höheren Einstellungen der letzten Tage !
Was die "Klangfarben" angeht, also sozusagen die musikalische Substanz der Wiedergabekette, so hat die UTC-Schaltung zwar schon einen gewissen, hörbaren positiven Einfluß.
Ich könnte mir aber vorstellen, daß die neuen caps sowie das Upgrading auf den G1042 an dieser Stelle nochmals eine Steigerung bringen werden.
Insbesondere erhoffe ich mir dies von den Styroflex, die Steinmusic in den höchsten Tönen lobt ...
Viele analoge Grüße,
Henning
ja Du hast Recht, nicht korrekt im Sinne der "reinen Lehre" ... he he ...
Es ist wirklich genial, sich langsam aber stetig an den persönlichen Geschmack herantasten zu können. Es gibt eine Röhren-Phonovorstufe von Manley Labs, die Steelhead II, um 8.600 EUR. Bei der kann man jeden erdenklichen Wert für den Tonabnehmer einstellen - regelbare Impedanz- und Kapazitätsanpassung - und während des Abspielens der LP verändern.
Dadurch ändert sich z.B. die Höhenwiedergabe des Tonabnehmers etc. Ich möchte die Möglichkeiten, die mir der EQ gibt, damit vergleichen, denn in beiden Fällen kann man den "Sound" der Kette den eigenen Vorlieben perfekt anpassen.
Ich bin jetzt wieder auf -3dB gegangen. Der sich einstellende Effekt wird teilweise durch die UTC-Schaltung kompensiert. Allerdings habe ich diese jetzt so eingestellt, dass sich die Zeiger der Instrumente gerade so eben bewegen (+6). Gefällt mir noch besser als die höheren Einstellungen der letzten Tage !
Was die "Klangfarben" angeht, also sozusagen die musikalische Substanz der Wiedergabekette, so hat die UTC-Schaltung zwar schon einen gewissen, hörbaren positiven Einfluß.
Ich könnte mir aber vorstellen, daß die neuen caps sowie das Upgrading auf den G1042 an dieser Stelle nochmals eine Steigerung bringen werden.
Insbesondere erhoffe ich mir dies von den Styroflex, die Steinmusic in den höchsten Tönen lobt ...
Viele analoge Grüße,
Henning
Was für den Rundfunk gut genug war, kann für Hifi so schlecht nicht sein.
Hi,
hat etwas gedauert, aber jetzt gehts los: das modding der Frequenzweichen meiner geliebten Tannoys !
Ich hab' heute den ersten Monitor "entkernt" und die Frequenzweiche auf den Tisch gelegt:
[IMG:1024:768]http://img82.imageshack.us/img82/47/img0074roertv9.jpg[/img]
[IMG:768:1024]http://img86.imageshack.us/img86/2263/i ... oerlx6.jpg[/img]
[IMG:1024:768]http://img107.imageshack.us/img107/4060 ... oerpt9.jpg[/img]
[IMG:1024:768]http://img336.imageshack.us/img336/6503 ... oerwd6.jpg[/img]
[IMG:1024:768]http://img450.imageshack.us/img450/8113 ... oerpa6.jpg[/img]
[IMG:1024:768]http://img152.imageshack.us/img152/129/ ... oerma0.jpg[/img]
[IMG:1024:768]http://img144.imageshack.us/img144/3071 ... oerdo5.jpg[/img]
[IMG:1024:768]http://img160.imageshack.us/img160/1842 ... oerhq8.jpg[/img]
[IMG:1024:768]http://img149.imageshack.us/img149/2952 ... oerso2.jpg[/img]
[IMG:635:768]http://img150.imageshack.us/img150/2324/tans1200cv2.jpg[/img]
Was mir zunächst auffiel, war die Tatsache, daß der 12" Treiber nur mechanisch über Schiebkontakte mit der Frequenzweiche verbunden ist. Hier könnte - nach erfolgreichem Test - ein zusätzlicher Tropfen Lötzinn wohl nicht schaden !?
Das vorletzte Photo soll demonstrieren, daß ich wohl teilweise "etwas" Platzprobleme bekommen werde. Also das selbe Spiel wie im Yarland !
Ich sollte wohl die verlöteten Knotenpunkte erhalten und kurz vorher mit nem Seitenschneider abtrennen ? Dort wo die Lötverbindung "verklebt" ist, werde ich zwangsläufig diese Verklebung aufbrechen müssen. Wie bzw. womit stelle ich das am geschicktesten an ?
Für den Baßbereich scheint nur der 10uF zuständig zu sein ?!
Habe festgestellt, daß die Lötspitze wohl zu dünn ist (0.8 mm). Habe erstmal eine größere bestellt (2.4 mm x 0.5 mm). Ist das zu empfehlen ?
Hi Thargor, vielleicht hast Du noch den ein oder anderen Tipp?

Gerade gefunden in Tweaker's Asylum (26.03.2006)
Viele Grüße !
hat etwas gedauert, aber jetzt gehts los: das modding der Frequenzweichen meiner geliebten Tannoys !
Ich hab' heute den ersten Monitor "entkernt" und die Frequenzweiche auf den Tisch gelegt:
[IMG:1024:768]http://img82.imageshack.us/img82/47/img0074roertv9.jpg[/img]
[IMG:768:1024]http://img86.imageshack.us/img86/2263/i ... oerlx6.jpg[/img]
[IMG:1024:768]http://img107.imageshack.us/img107/4060 ... oerpt9.jpg[/img]
[IMG:1024:768]http://img336.imageshack.us/img336/6503 ... oerwd6.jpg[/img]
[IMG:1024:768]http://img450.imageshack.us/img450/8113 ... oerpa6.jpg[/img]
[IMG:1024:768]http://img152.imageshack.us/img152/129/ ... oerma0.jpg[/img]
[IMG:1024:768]http://img144.imageshack.us/img144/3071 ... oerdo5.jpg[/img]
[IMG:1024:768]http://img160.imageshack.us/img160/1842 ... oerhq8.jpg[/img]
[IMG:1024:768]http://img149.imageshack.us/img149/2952 ... oerso2.jpg[/img]
[IMG:635:768]http://img150.imageshack.us/img150/2324/tans1200cv2.jpg[/img]
Was mir zunächst auffiel, war die Tatsache, daß der 12" Treiber nur mechanisch über Schiebkontakte mit der Frequenzweiche verbunden ist. Hier könnte - nach erfolgreichem Test - ein zusätzlicher Tropfen Lötzinn wohl nicht schaden !?
Das vorletzte Photo soll demonstrieren, daß ich wohl teilweise "etwas" Platzprobleme bekommen werde. Also das selbe Spiel wie im Yarland !
Ich sollte wohl die verlöteten Knotenpunkte erhalten und kurz vorher mit nem Seitenschneider abtrennen ? Dort wo die Lötverbindung "verklebt" ist, werde ich zwangsläufig diese Verklebung aufbrechen müssen. Wie bzw. womit stelle ich das am geschicktesten an ?
Für den Baßbereich scheint nur der 10uF zuständig zu sein ?!
Habe festgestellt, daß die Lötspitze wohl zu dünn ist (0.8 mm). Habe erstmal eine größere bestellt (2.4 mm x 0.5 mm). Ist das zu empfehlen ?
Hi Thargor, vielleicht hast Du noch den ein oder anderen Tipp?
Gerade gefunden in Tweaker's Asylum (26.03.2006)
Bin also anscheinend auf dem richtigen Weg, he he ... !... The standard SCR et al MKP's are complete dreck.
Next to that almost any generic MKP sounds good. Most likely it is due to excessive microphonics and related, due to extremely think film and overly loose windings.
Hard to be sure, but whatever the reason, the cheap SCR Capacitors are not acceptable for audio uses. ... ©audioasylum
Viele Grüße !
Was für den Rundfunk gut genug war, kann für Hifi so schlecht nicht sein.
- Thargor
- Inventar

- Beiträge: 6208
- Registriert: Fr 3. Dez 2004, 23:44
- Wohnort: Kleines Kaff bei Hamburch
Hallo Henning,
die Klebepampe kannst Du normalerweise mit einem Schraubendreher oder etwas ähnlichem vorsichtig abhebeln. Sollte sich dann zerbrechen lassen, abkneifen vor den Klebestellen sollte daher nicht nötig sein.
Bist Du dir sicher, dass der 10uF vor dem Tieftöner sitzt? Normalerweise wird das hochwertigste Weichenbauteil vor dem Hochtöner eingesetzt. *Kopfkratz*
Neu befestigen kannst Du die Teile mit Heisskleber, ne gute Pattextube macht das schon. Im Baumarkt für einen 10er zu haben. Größere Lötspitze ist wohl Pflicht, mit der kleinen feinen wird das nichts an den fetten Drähten.
Hast Du dir schon überlegt, welche Kondensatoren da rein sollen?
Viele Grüße!
PS: Danke für den Scan, bin schon am lesen!!
die Klebepampe kannst Du normalerweise mit einem Schraubendreher oder etwas ähnlichem vorsichtig abhebeln. Sollte sich dann zerbrechen lassen, abkneifen vor den Klebestellen sollte daher nicht nötig sein.
Bist Du dir sicher, dass der 10uF vor dem Tieftöner sitzt? Normalerweise wird das hochwertigste Weichenbauteil vor dem Hochtöner eingesetzt. *Kopfkratz*
Neu befestigen kannst Du die Teile mit Heisskleber, ne gute Pattextube macht das schon. Im Baumarkt für einen 10er zu haben. Größere Lötspitze ist wohl Pflicht, mit der kleinen feinen wird das nichts an den fetten Drähten.
Hast Du dir schon überlegt, welche Kondensatoren da rein sollen?
Viele Grüße!
PS: Danke für den Scan, bin schon am lesen!!
Hi Thagor,
gern geschehen !
Ok, größere Lötspitze ist unterwegs ... werde in der nächsten Woche noch etwas üben und mich dann wohl ab dem nächsten Wochenende an die Arbeit machen.
Ich denke, ich habe alles nötige beisammen. U.a. auch nen Pattex Heißkleber "Pistol Starter-Set". Ich habe pro Weiche 3 x Audyn+ und 1 x Mundorf Supreme. Außerdem plane ich, zu den beiden Audyn+ (3.30 uF) jeweils einen russ. Ölpapier (0.01 uF) parallel zu löten. Allerdings wohl besser erst, wenn die Audyn+ verklebt und verlötet sind. Außerdem sollte ich wohl besser die "Schrumpfschlauch-Nummer" nicht auslassen !
Ich bin überzeugt, die Mischung machts und ich erhalte auf diese Weise klanglich in etwa die Charakteristik der Mundorf Supreme Silver Oil,
bloß viel günstiger ...
Danke für die Hinweise !
Viele Grüße !
gern geschehen !
Ok, größere Lötspitze ist unterwegs ... werde in der nächsten Woche noch etwas üben und mich dann wohl ab dem nächsten Wochenende an die Arbeit machen.
Ich denke, ich habe alles nötige beisammen. U.a. auch nen Pattex Heißkleber "Pistol Starter-Set". Ich habe pro Weiche 3 x Audyn+ und 1 x Mundorf Supreme. Außerdem plane ich, zu den beiden Audyn+ (3.30 uF) jeweils einen russ. Ölpapier (0.01 uF) parallel zu löten. Allerdings wohl besser erst, wenn die Audyn+ verklebt und verlötet sind. Außerdem sollte ich wohl besser die "Schrumpfschlauch-Nummer" nicht auslassen !
Ich bin überzeugt, die Mischung machts und ich erhalte auf diese Weise klanglich in etwa die Charakteristik der Mundorf Supreme Silver Oil,
bloß viel günstiger ...
Danke für die Hinweise !
Viele Grüße !
Was für den Rundfunk gut genug war, kann für Hifi so schlecht nicht sein.
Hallo Thargor,
alles klar, falls es Probs gibt, melde ich mich. Danke !
Nee, z.Zt. enthält die Weiche 4 x die billigen SCR. Ein Wert lautet 3.9 uF, den es bei Intertechnik nicht gibt. Also nehme ich dafür den MCap Supreme.
Der Audyn+ ist oben im Bild schon mal lose aufgelegt, da wo er in etwa hin soll ...
Ich dachte mir das so, die Russen huckepack auf den beiden Audyn zu verkleben.
Viele Grüße !
alles klar, falls es Probs gibt, melde ich mich. Danke !
Nee, z.Zt. enthält die Weiche 4 x die billigen SCR. Ein Wert lautet 3.9 uF, den es bei Intertechnik nicht gibt. Also nehme ich dafür den MCap Supreme.
Der Audyn+ ist oben im Bild schon mal lose aufgelegt, da wo er in etwa hin soll ...
Ich dachte mir das so, die Russen huckepack auf den beiden Audyn zu verkleben.
Viele Grüße !
Was für den Rundfunk gut genug war, kann für Hifi so schlecht nicht sein.
Hi,
Thargor hat geschrieben:
Es ist tatsächlich sehr eng ! Knackpunkt wird wohl weniger das Löten als solches sein, mehr das optimale Arrangement der vergleichsweise
riesigen "Supreme" MKPs !
Bin schon ganz hippelig ! Werde am nächsten Wochenende anfangen und erst aufhören, wenn beide Monitore komplett sind !
Viele Grüße !
Thargor hat geschrieben:
Jo, nachdem ich nochmal geschaut habe: LF ist am Terminal mit blau und braun verbunden. Blau geht direkt an den 10uF.... Bist Du dir sicher, dass der 10uF vor dem Tieftöner sitzt? Normalerweise wird das hochwertigste Weichenbauteil vor dem Hochtöner eingesetzt. *Kopfkratz* ...
Es ist tatsächlich sehr eng ! Knackpunkt wird wohl weniger das Löten als solches sein, mehr das optimale Arrangement der vergleichsweise
riesigen "Supreme" MKPs !
Bin schon ganz hippelig ! Werde am nächsten Wochenende anfangen und erst aufhören, wenn beide Monitore komplett sind !
Viele Grüße !
Was für den Rundfunk gut genug war, kann für Hifi so schlecht nicht sein.
Moin Vintage.Thargor hat geschrieben:die Klebepampe kannst Du normalerweise mit einem Schraubendreher oder etwas ähnlichem vorsichtig abhebeln.
Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, die Klebepampe vorher mit einem Fön zu erhitzen. Sie wird dann etwas weicher und lässt sich sicherer und mit weniger Gewalt entfernen.
Gruß
Stefan
Ich sage JA zu deutschen Röhrenverstärkern.
_________________
_________________
Henning, ich habe die 10uF Supremes sogar in die Transformerbox meiner Acoustat gebracht.vintage64 hat geschrieben: Es ist tatsächlich sehr eng ! Knackpunkt wird wohl weniger das Löten als solches sein, mehr das optimale Arrangement der vergleichsweise riesigen "Supreme" MKPs !
Hier vor dem Umbau:
[IMG:150:128]http://img201.imageshack.us/img201/7808 ... eq2.th.jpg[/img]
Hat viel gebracht, und die Mundorfs spielen sich dann auch noch ein. Ich hab übrigens noch einen 0.01uF Silber/Gold von Mundorf reingelötet.
Gruss
David
Music doesn't live in boxes.


