Tja, und wieder ist es an mir einen kleinen "Reisebericht" zu verfassen
Wie vielleicht aus dem A**-Forum bekannt handelt es sich ja bei einigen "highfidelen" Zeitgenossen um ein sehr reisefreudiges Völkchen, das gerne mal den eine oder anderen Kilometer zur Behörung oder auch Hilfe für, fremde Anlagen auf sich nimmt. Und da Mario ja glücklicherweise an eine pechschwarze, englische Schönheit in Form eines ZETA-Tonarmes gelangt ist haben meine Wenigkeit und Frank *aka NoNaim* keine Mühe gescheut, die Berge zu erklimmen.
Den Kofferraum voller schöner Sachen enterten wir also die Hennefer Höhen ..... um erstmal mit Sack & Pack vor verschlossener Türe zu stehen.
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Ein kurzes Mobiltelefonat bracht zu Tage, das Mario noch unterwegs war um geeignete Schrauben für den zu montierenden ZETA-Tonarm zu ergattern.
Aber nur zwei Zigaretten später öffente sich die Türe, ein großes "Hallo" und "Wie jeddet" brach aus und alles schien "im Lack" zu sein.
Nach einem üppigen Frühstück mit Brötchen, lekker Aufschnitt, Tomaten und gutem Kaffee gestärkt sollte es nun and die Montage einer DoppelZarge auf Mario`s Scheu Premier-Laufwerk und des ZETA-Armes gehen. Aufgrund Fränk`s hervorragender Ausstattung hatten wir da auch keinerlei Bedenken.
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Der Zata wartete derweil entspannt in seiner Kiste.
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Aber, wie der Teufel so will, die M5-Schrauben wollten sich absolut nicht in die Armaufnahme des Zetas schrauben lassen.
So machte sich Mario auf, um entsprechende Eisenwaren zu besorgen.
Fränk und ich waren derzeit natürlich nicht untätig und montierten fleißig eine Doppelzarge auf Marios Premier.
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Nach dem Aufsetzen des Tellers sah das ganze schon wieder nach Plattenspiele aus ;)
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Da Mario noch nicht zurück war, machten wir uns an die Montage und Justage des 12-Zoll-Classic-Tonarms ... wenn man schon zwei Tonarme montieren kann soll man das auch tun
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Und da uns ja mit einem Sack vol PhonoPre`s genügend "Behörmaterial" zur Verfügung stand
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(namentlich Trigon Vanguard, Lehmann BlackCube mit großem Netzteil, Lehmann Decade und Aqvox)
führten Fränk und ich ein kleines "Phonostufen-ShootOut" durch, wobei uns ein Ortofon Mc20- und ein Empire-MC-System im Classic-Tonarm sowie die grandiose "Sarabande"-LP von John Lord und die "American Recordings 4" von J. Cash gute Dienste leisteten. Der Aqvox wußte leider nicht den oft gelesenen VorschußLorbeeren gerecht zu werden, die Wiedergabe war erschreckend saft- und kraftlos, klang insgesamt wenig überzeugend. Der BlackCUBE mit optionalem, großen Netzteil schlug sich wesentlich besser, vermittelte deutlich mehr Raum, Körper und vermittelte schon viel von dem was eine gute PhonoStufe ausmacht. Der Trigon punktete durch seine geschlossene, kraftvolle Wiedergabe mit viel Schmelz und Bodenständigkeit. Der Lehmann "Decade" klang insgesamt am "erwachsensten", vermittelte extrem viel Raum, Dynamik und Durchzeichnung ... für Hörer, die wissen wollen "was Sache ist" im Testfeld sicher die allererste Wahl.
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Zwischenzeitlich hatte sich Mario gemeldet, passende Schrauben waren absolut nicht zu bekommen ( ein Hoch auf britische Zoll-Gewinde !! )... auch ein besuchter LINN-Händler konnte nicht helfen. Daher wurden Unterlagscheiben und Muttern geordert nach dem Motte "Jene Schrauber sind besch.., die sich nicht zu helfen wissen".
So wurde dann mal wieder geschraubt und unter den gestrengen Augen des ZETA-Eigners der Arm aufs Laufwerk gebracht.
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Und nach nicht all zu lager Zeit durfte dann Marios ScheuRuby3 endlich am ZETA seine ersten Runden drehen.
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Und nach etwas Feintunning
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spielte die Kombination einfach grandios "auf den Punkt". Der Zeta konnte auch hier wieder seine Stärken, knochentrockenen Punch in Verbindung mit überragender Räumlichkeit und Kontrolle des Klanggeschehens, pukten. Ohne Wenn & Aber ein Traumarm, der IMHO auch heute noch eine "Messlatte" für andere Tonarme darstellt.
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Mario konnte endlich entspannt in seine Hörsessel Platz nehmen
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und seiner "Kette" zuhören.
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Und so ging dann auch mal wieder ein "schöner Badetag" mit viel Spaß und guter Musik seinem Ende entgegen.