China-Geräte
Moderator: Moderatorenteam
China-Geräte
Hallo,
(evtl. werden einige mich für diesen Tread hassen, andere aber halt auch nicht, ich sage einfach mal meine Meinung!)
Importe aus anderen Ländern find ich eigentlich ja ganz gut. Soll sich die deutsche HiFi-Industrie mal eine Scheibe von den Chinesen abschneiden.
Aber:
Empfehlung:
Wir selbst sind es ja die immer höhere Löhne und immer bessere Versorgung fordern. Da passt was nicht zusammen.... entweder sind unsere Forderungen (Löhne usw...) zu überzogen, oder wir werden komplett Verarscht... Um mal eine Lanze für die HiFi-Händler zu brehen, einige Thesen:
Auch oder gerade Röhrengeräte hier bei useren Händlern zu kaufen!
Jetzt weden einige Aufschreien, aaah die sind ja doppelt so teuer wie in China. Ja klar doch, das ist ja auch nötig, weil ja noch einiges an den Geräten "anders" ist als in China. Das CE-Zeichen ist ja nicht nur eine Farce. Eine VDE-Prüfung muß jedes Gerät in Deutschland durchlaufen und bestehen. Klar ist jeder selnbst dafür verantwortlich was er für Geräte betreibt, aber sobald was passiert ist er auch selbst Verantwortlich. Da wird jede Versicherung nach einem Wohnungsbrand fragen warum den der Amp oder CD-Player, der den Brand ausgelöst hat kein CD-Zeichen hatte.
Ich denke die Problematik ist klar genug, kann aber auch gerne mal mehr dazu sagen.
Vorschlag zur Behebung/Umgehung dieses Problems:
Kauft keine Geräte die keine CE-Zeichen bzw. VDE-Conform sind. Lieber nur alle zwie Jahre eine neunes Gerät und nicht jedes Jahr ein neunes. Damit ist der Preisunterschied "unwichtig" gering. Klar man muß länger warten, aber man hat auch mehr Zeit zum Musik hören.
Oje, jetzt werden mir ja einige die Ohren lang ziehen wollen und einige den "Kopf waschen" wollen. Macht mal ruhig, ich bleibe bei meiner Meinung, unsere lokalen HiFi-Händler und HiFi-Hersteller gehen vor die Hunde wenn alle nur noch in China (oder sonstwo) kaufen.
Ich werde jedenfall keines der China-Böller selbst importieren, auch wenn es noch so günstig und gut ist.....
Hannes
PS: free Tibet !!
(evtl. werden einige mich für diesen Tread hassen, andere aber halt auch nicht, ich sage einfach mal meine Meinung!)
Importe aus anderen Ländern find ich eigentlich ja ganz gut. Soll sich die deutsche HiFi-Industrie mal eine Scheibe von den Chinesen abschneiden.
Aber:
Empfehlung:
Wir selbst sind es ja die immer höhere Löhne und immer bessere Versorgung fordern. Da passt was nicht zusammen.... entweder sind unsere Forderungen (Löhne usw...) zu überzogen, oder wir werden komplett Verarscht... Um mal eine Lanze für die HiFi-Händler zu brehen, einige Thesen:
Auch oder gerade Röhrengeräte hier bei useren Händlern zu kaufen!
Jetzt weden einige Aufschreien, aaah die sind ja doppelt so teuer wie in China. Ja klar doch, das ist ja auch nötig, weil ja noch einiges an den Geräten "anders" ist als in China. Das CE-Zeichen ist ja nicht nur eine Farce. Eine VDE-Prüfung muß jedes Gerät in Deutschland durchlaufen und bestehen. Klar ist jeder selnbst dafür verantwortlich was er für Geräte betreibt, aber sobald was passiert ist er auch selbst Verantwortlich. Da wird jede Versicherung nach einem Wohnungsbrand fragen warum den der Amp oder CD-Player, der den Brand ausgelöst hat kein CD-Zeichen hatte.
Ich denke die Problematik ist klar genug, kann aber auch gerne mal mehr dazu sagen.
Vorschlag zur Behebung/Umgehung dieses Problems:
Kauft keine Geräte die keine CE-Zeichen bzw. VDE-Conform sind. Lieber nur alle zwie Jahre eine neunes Gerät und nicht jedes Jahr ein neunes. Damit ist der Preisunterschied "unwichtig" gering. Klar man muß länger warten, aber man hat auch mehr Zeit zum Musik hören.
Oje, jetzt werden mir ja einige die Ohren lang ziehen wollen und einige den "Kopf waschen" wollen. Macht mal ruhig, ich bleibe bei meiner Meinung, unsere lokalen HiFi-Händler und HiFi-Hersteller gehen vor die Hunde wenn alle nur noch in China (oder sonstwo) kaufen.
Ich werde jedenfall keines der China-Böller selbst importieren, auch wenn es noch so günstig und gut ist.....
Hannes
PS: free Tibet !!
mal sehen was hier noch so los ist.....
- hifi-tubbie
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Hannes,
Du hast recht und auch nicht. Meiner Meinung nach muss man das etwas differenzierter betrachten.
Preise:
Ein Cayin A-88T kostet via HongKong etwa 1000 US-$. Nach aktuellem Kurs wären das 755 Euro. Dazu kommt noch der Versand von ca. 200 US-$ (150 Euro). Mit 16% MwSt. und Zoll, wird das irgendwo bei 1100.- Euro landen, Der Verkaufspreis beim deutschen Distributor liegt aber AFAIR bei 4000.- Euro. Selbst wenn man jetzt noch irgendwelche Gebühren, die für das CE-Zeichen anfielen und noch was für potentiell defekte Geräte abzieht, bleibt ein Gewinn von 100%. Die Versandkosten sind sicher auch niedriger, der Händler kann den Krempel ja per Seefracht kommen lassen. Sorry, ein Händler darf gerne (gut) leben, aber diese Marge sehe ich nicht ein.
CE-Zeichen:
Es ist ein Unterschied, ob man ein Gerät importiert, welches nur in China existiert oder eines, welches baugleich in Europa angeboten wird. Der CE-Aufkleber macht das Gerät nicht sicher, sondern die vorher gemachte Prüfung. Wenn die Geräte also baugleich sind - wo ist der Mehrwert? Die Sache mit dem Zimmerband wird wohl auch kein Problem sein können - wer will mir beweisen, dass ein verkohlter Cayin nicht in Europa gekauft wurde? Ich halte die Versicherungsgeschichte, die ja immer gerne ins Felde geführt wird, für sehr konstruiert. Macht's wie ich - alle China-HiFi wird per schaltbarer Netzleiste vom Netz getrennt, wenn ich nicht Musik höre (mit einer Leiste aus dem Baumarkt, so viel verstehe ich dann doch von E-Technik um zu wissen, dass Voodoo-Stecker und Netzkabel absurd sind).......
Händler:
als ich noch in Deutschland gelebt habe, habe ich gut 15 Jahre lang allen HiFi- und Fernsehkram beim gleichen Händler gekauft. Es war ein kleiner Laden (der aber auch mal aus drei Filialen bestand). So weit ich weiss, gibt es den inzwischen endgültig nicht mehr. Warum? Weil Blödmarkt und Geilmarkt (wobei das eigentlich alles Metro ist) die Leute mit einer unglaublichen Gehirnwäsche zu hirnlosen Robotern gemacht haben. Bei Lieschen Müller geht das so: brauche was Neues - gehe zu xx-Markt - weil der ist billig - und da gibt es alles. Jeder vernünftige Mensch mit Internet-Zugang kann sich in 30 Sekunden davon überzeugen, dass Media-Markt und Saturn die höchsten Preise verlangen, nämlich meist den UVP des Herstellers! Von Beratungsqualität wollen wir gar nicht erst sprechen......
Ich kann Euch aber sagen, dass das hier in der Schweiz keinen Deut besser ist - an Samstagen kann man gar nicht zu Media-Markt, dort stehen mehrere Parkplatzanweiser, die versuchen, das Chaos zu regeln! Unglaublich.
Steuern:
das ist das Problem in Deutschland, nichts anderes! Beispiel gefällig?
Durch meinen Umzug in die Schweiz ist mein Bruttogehalt um 40% gestiegen, das Nettogehalt aber um 100%. Ich behalte nach Abzug aller Steuern, KV, Pensionskasse usw. 78% meines Bruttogehaltes oder anders herum, habe 22% Abzüge. Jetzt kommt natürlich das ewige Argument "in der Schweiz sind ja auch die Lebenshaltungskosten viel höher" - falsch gedacht, dafür geht ja nur ein Teil des Einkommens drauf, der Rest bleibt mir.
Was will ich sagen? In Deutschland ist das Verhältnis von Einkommen zu Steuern in krasser Schieflage - weil die Menschen einfach kein Geld mehr haben, geben sie auch keines mehr aus. Damit geht der Binnenmarkt vor die Hunde, was die Spirale immer schneller drehen lässt. Ein riesiger Aussenhandelsüberschuss hilft dann nichts mehr. Deutschland braucht nicht längere Arbeitszeiten, sondern viel niedrigere Steuern und eine Regierung, die mit Geld umgehen kann (nicht, dass es die gäbe, egal ob "links" oder "rechts". Solange man vollkommen "branchenfremde" Leute zu Ministern macht, kann nichts dabei rauskommen. Eine Hauptschullehrerin als Gesundheitsminister, es ist schon irgendwie zum lachen.....).
Mein Gegenthese zu Deiner - viele Leute haben gar nicht mehr die Wahl, wo und was sie kaufen. Um überhaupt noch etwas kaufen zu können, machen sie es da, wo es billig ist. Wenn Du die Wahl hast zwischen billig oder gar nicht, wirst Du vermutlich zu billig (also China) greifen. Geiz ist für viele nämlich nicht "geil", sondern (über-)lebensnotwendig. An dieser Misere kann nur der Staat etwas ändern.
Just my 2 (oder eher 20 ob der Textmenge) Cents.
Du hast recht und auch nicht. Meiner Meinung nach muss man das etwas differenzierter betrachten.
Preise:
Ein Cayin A-88T kostet via HongKong etwa 1000 US-$. Nach aktuellem Kurs wären das 755 Euro. Dazu kommt noch der Versand von ca. 200 US-$ (150 Euro). Mit 16% MwSt. und Zoll, wird das irgendwo bei 1100.- Euro landen, Der Verkaufspreis beim deutschen Distributor liegt aber AFAIR bei 4000.- Euro. Selbst wenn man jetzt noch irgendwelche Gebühren, die für das CE-Zeichen anfielen und noch was für potentiell defekte Geräte abzieht, bleibt ein Gewinn von 100%. Die Versandkosten sind sicher auch niedriger, der Händler kann den Krempel ja per Seefracht kommen lassen. Sorry, ein Händler darf gerne (gut) leben, aber diese Marge sehe ich nicht ein.
CE-Zeichen:
Es ist ein Unterschied, ob man ein Gerät importiert, welches nur in China existiert oder eines, welches baugleich in Europa angeboten wird. Der CE-Aufkleber macht das Gerät nicht sicher, sondern die vorher gemachte Prüfung. Wenn die Geräte also baugleich sind - wo ist der Mehrwert? Die Sache mit dem Zimmerband wird wohl auch kein Problem sein können - wer will mir beweisen, dass ein verkohlter Cayin nicht in Europa gekauft wurde? Ich halte die Versicherungsgeschichte, die ja immer gerne ins Felde geführt wird, für sehr konstruiert. Macht's wie ich - alle China-HiFi wird per schaltbarer Netzleiste vom Netz getrennt, wenn ich nicht Musik höre (mit einer Leiste aus dem Baumarkt, so viel verstehe ich dann doch von E-Technik um zu wissen, dass Voodoo-Stecker und Netzkabel absurd sind).......
Händler:
als ich noch in Deutschland gelebt habe, habe ich gut 15 Jahre lang allen HiFi- und Fernsehkram beim gleichen Händler gekauft. Es war ein kleiner Laden (der aber auch mal aus drei Filialen bestand). So weit ich weiss, gibt es den inzwischen endgültig nicht mehr. Warum? Weil Blödmarkt und Geilmarkt (wobei das eigentlich alles Metro ist) die Leute mit einer unglaublichen Gehirnwäsche zu hirnlosen Robotern gemacht haben. Bei Lieschen Müller geht das so: brauche was Neues - gehe zu xx-Markt - weil der ist billig - und da gibt es alles. Jeder vernünftige Mensch mit Internet-Zugang kann sich in 30 Sekunden davon überzeugen, dass Media-Markt und Saturn die höchsten Preise verlangen, nämlich meist den UVP des Herstellers! Von Beratungsqualität wollen wir gar nicht erst sprechen......
Ich kann Euch aber sagen, dass das hier in der Schweiz keinen Deut besser ist - an Samstagen kann man gar nicht zu Media-Markt, dort stehen mehrere Parkplatzanweiser, die versuchen, das Chaos zu regeln! Unglaublich.
Steuern:
das ist das Problem in Deutschland, nichts anderes! Beispiel gefällig?
Durch meinen Umzug in die Schweiz ist mein Bruttogehalt um 40% gestiegen, das Nettogehalt aber um 100%. Ich behalte nach Abzug aller Steuern, KV, Pensionskasse usw. 78% meines Bruttogehaltes oder anders herum, habe 22% Abzüge. Jetzt kommt natürlich das ewige Argument "in der Schweiz sind ja auch die Lebenshaltungskosten viel höher" - falsch gedacht, dafür geht ja nur ein Teil des Einkommens drauf, der Rest bleibt mir.
Was will ich sagen? In Deutschland ist das Verhältnis von Einkommen zu Steuern in krasser Schieflage - weil die Menschen einfach kein Geld mehr haben, geben sie auch keines mehr aus. Damit geht der Binnenmarkt vor die Hunde, was die Spirale immer schneller drehen lässt. Ein riesiger Aussenhandelsüberschuss hilft dann nichts mehr. Deutschland braucht nicht längere Arbeitszeiten, sondern viel niedrigere Steuern und eine Regierung, die mit Geld umgehen kann (nicht, dass es die gäbe, egal ob "links" oder "rechts". Solange man vollkommen "branchenfremde" Leute zu Ministern macht, kann nichts dabei rauskommen. Eine Hauptschullehrerin als Gesundheitsminister, es ist schon irgendwie zum lachen.....).
Mein Gegenthese zu Deiner - viele Leute haben gar nicht mehr die Wahl, wo und was sie kaufen. Um überhaupt noch etwas kaufen zu können, machen sie es da, wo es billig ist. Wenn Du die Wahl hast zwischen billig oder gar nicht, wirst Du vermutlich zu billig (also China) greifen. Geiz ist für viele nämlich nicht "geil", sondern (über-)lebensnotwendig. An dieser Misere kann nur der Staat etwas ändern.
Just my 2 (oder eher 20 ob der Textmenge) Cents.
- hifi-tubbie
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Hallo Hifi-tubbie,
Deiner Analyse kann ich nur zustimmen, Applaus!
Grüße,
Axel
Deiner Analyse kann ich nur zustimmen, Applaus!
Bei uns haben es nur schon die Pollitiker geschafft die Wähler zu hirnlosen Robotern zu machen. Auch just my 2 cents...Weil Blödmarkt und Geilmarkt (wobei das eigentlich alles Metro ist) die Leute mit einer unglaublichen Gehirnwäsche zu hirnlosen Robotern gemacht haben
Grüße,
Axel
In der Musik ist RuHe entscheidend - Don Cherry
Hallo Rolf,
Einfuhrumsatzsteuer erhöht den Preis nicht. Einfuhrumsatzsteuer behandelt der Unternehmer wie VORSteuern, d. h. er bekommt diesen Betrag vom Finanzamt erstattet. Die Umsatzsteuer (in der Regel 16%) trägt ausschließlich der Endkunde, der diesen Betrag an den Unternehmer bezahlt - dieser führt dann den Differenzbetrag zwischen Vor- und Umsatzsteuer ans Finanzamt ab.
Zölle, Gebühren und sonstige Abgaben schlagen dagegen voll auf den Endverbraucher durch, weil der Importeur diese Kosten natürlich weiterberechnen muß.
Die Problematik liegt wohl eher in den hohen Lohnnebenkosten die hier in Deitschland anfallen. Wenn der U ein Geschäft betreibt und Angestellte beschäftigt, fallen Miete, Sozialvers., Berufsgenossenschaft... usw. an.
Außerdem gibt es dann noch die Einkommensteuer und Gewerbesteuer.
Hier schlägt der Staat echt zu:-)))
Ich will hier keine Lanze für die teilweise doch überhöhten Endverbraucherpreise brechen, schließe mich aber doch Hannes' Meinung an. Ich persönlich versuche immer zu handeln (das blöde Rabattgesetz ist ja endlich gefallen) und habe oft (leider nicht immer) Erfolg damit.
Nicht nur im HiFi-Bereich, sondern auch für alle anderen Dinge des täglichen Lebens...
mfg Jürgen
Einfuhrumsatzsteuer erhöht den Preis nicht. Einfuhrumsatzsteuer behandelt der Unternehmer wie VORSteuern, d. h. er bekommt diesen Betrag vom Finanzamt erstattet. Die Umsatzsteuer (in der Regel 16%) trägt ausschließlich der Endkunde, der diesen Betrag an den Unternehmer bezahlt - dieser führt dann den Differenzbetrag zwischen Vor- und Umsatzsteuer ans Finanzamt ab.
Zölle, Gebühren und sonstige Abgaben schlagen dagegen voll auf den Endverbraucher durch, weil der Importeur diese Kosten natürlich weiterberechnen muß.
Die Problematik liegt wohl eher in den hohen Lohnnebenkosten die hier in Deitschland anfallen. Wenn der U ein Geschäft betreibt und Angestellte beschäftigt, fallen Miete, Sozialvers., Berufsgenossenschaft... usw. an.
Außerdem gibt es dann noch die Einkommensteuer und Gewerbesteuer.
Hier schlägt der Staat echt zu:-)))
Ich will hier keine Lanze für die teilweise doch überhöhten Endverbraucherpreise brechen, schließe mich aber doch Hannes' Meinung an. Ich persönlich versuche immer zu handeln (das blöde Rabattgesetz ist ja endlich gefallen) und habe oft (leider nicht immer) Erfolg damit.
Nicht nur im HiFi-Bereich, sondern auch für alle anderen Dinge des täglichen Lebens...
mfg Jürgen
Wer Ohren hat, der höre!!
Etwas gemäßigter formulierte Kritik, die beide Parteien berücksichtigt:
Ich kann den Reiz verstehen, den diese Geräte auf uns ausüben bzw. was den Direktkauf angeht - andererseits darf man dann im Gegenzug nicht über den hiesigen Einzelhandel schimpfen, der dem hilflos gegenübersteht.
Mich reizt es durchaus, mal einen der hier genannten CD-Player aus chinesischer Produktion auszuprobieren - allein der Verkaufsweg hindert mich daran, da ich einerseits nicht gewillt bin die Katze im Sack (gegen Vorkasse) zu kaufen, und andererseits nicht das Geld übrig habe, einen deutschen Vertrieb dafür zu bezahlen, falls das Gerät über diesen Weg überhaupt zu bekommen ist. Dann bin ich lieber bescheiden und bleibe bei dem, was ich habe.
Gruß
Stefan
Ich kann den Reiz verstehen, den diese Geräte auf uns ausüben bzw. was den Direktkauf angeht - andererseits darf man dann im Gegenzug nicht über den hiesigen Einzelhandel schimpfen, der dem hilflos gegenübersteht.
Mich reizt es durchaus, mal einen der hier genannten CD-Player aus chinesischer Produktion auszuprobieren - allein der Verkaufsweg hindert mich daran, da ich einerseits nicht gewillt bin die Katze im Sack (gegen Vorkasse) zu kaufen, und andererseits nicht das Geld übrig habe, einen deutschen Vertrieb dafür zu bezahlen, falls das Gerät über diesen Weg überhaupt zu bekommen ist. Dann bin ich lieber bescheiden und bleibe bei dem, was ich habe.
Gruß
Stefan
Also, es ist doch so, daß ein Gerät, welches hier für 800,- Euro eingeführt wird, nur einen sehr geringen Teil Zoll trägt ( unterscheidet sich öfters )hifiwilli hat geschrieben:Hallo Rolf,
Einfuhrumsatzsteuer erhöht den Preis nicht. Einfuhrumsatzsteuer behandelt der Unternehmer wie VORSteuern, d. h. er bekommt diesen Betrag vom Finanzamt erstattet. Die Umsatzsteuer (in der Regel 16%) trägt ausschließlich der Endkunde, der diesen Betrag an den Unternehmer bezahlt - dieser führt dann den Differenzbetrag zwischen Vor- und Umsatzsteuer ans Finanzamt ab.
Zölle, Gebühren und sonstige Abgaben schlagen dagegen voll auf den Endverbraucher durch, weil der Importeur diese Kosten natürlich weiterberechnen muß.
Die Problematik liegt wohl eher in den hohen Lohnnebenkosten die hier in Deitschland anfallen. Wenn der U ein Geschäft betreibt und Angestellte beschäftigt, fallen Miete, Sozialvers., Berufsgenossenschaft... usw. an.
Außerdem gibt es dann noch die Einkommensteuer und Gewerbesteuer.
Hier schlägt der Staat echt zu:-)))
Ich will hier keine Lanze für die teilweise doch überhöhten Endverbraucherpreise brechen, schließe mich aber doch Hannes' Meinung an. Ich persönlich versuche immer zu handeln (das blöde Rabattgesetz ist ja endlich gefallen) und habe oft (leider nicht immer) Erfolg damit.
Nicht nur im HiFi-Bereich, sondern auch für alle anderen Dinge des täglichen Lebens...
mfg Jürgen
Jedoch, bis das Gerät dann im Laden für 2900,- Euro steht, sich der sogenannte Mehrwert, der außschlieslich vom Endkunden getragen wird, auf 400 Euro angehäuft hat.
Davon trägt der Händler 0,- Euro, den Rest der Kunde.
Die Lohnnebenkosten sind natürlich zu hoch, weshalb ja auch viele Jobs nicht vergeben werden, die möglicherweise sonst schnell wieder besetzt würden.
Jedoch finde ich das Zerstörerischste was unser Staat zur Zeit macht, a) die Verschwendung von Steuergeldern und b) die Verschwendung von Steuereinnahmen.
Es ist ja bekannt, daß große Konzerne hier nicht gerade viel Steuern zahlen :-). Daß ist ein sehr erheblicher Teil von dem, was wir erarbeiten
und was uns allen an Einnahmen fehlt.
Da aber der Großteil ja einverstanden ist mit solcher Politik, wird ja stetig weitergewählt und verschwendet.
Ich habe natuerlich auch eine Meinung
Ich denke ein wesentliches Hauptproblem ist der Wohlfuehlfaktor.
Fast alle Geraet die wir hier diskutieren sind im Orginalzustand zwischen 1000 und 2000 Euro erhaeltlich und das scheint also der Sweet-Spot fuer uns zu sein.
Anschliessend investieren wir noch je nach Zufriedenheitslevel mit der Orginalausstattung noch einmal 500-1000 Euro.
Das wuerden wir doch auch tun wenn Entsprechendes in Deutschland verfuegbar waere, oder ? Ist es aber meistens nicht.
Die wenigen verbliebenen Hersteller sind in hoeheren Preisklassen oder eher fragwuerdige Hybrid-Angebote wie Ballad-Audio.
Ich kenne ja die Haendler Situation hier vor Ort und ich kann euch sagen, jeder Internet-Shop ist besser (Ausnahmen bestaetigen wie immer die Regel).
Ich beneide euch jedes Mal um die Moeglichkeit diesen Teil unseres Hobbys zu geniessen.
Mein Fazit faellt deshalb so aus:
Gebt eurem Haendler eine faire Chance euch ein Produkt zu einem fuer beide realistischen Preis anzubieten.
Die Kosten fuer China-HiFi sind so transparent, dass es jedem Haendler klar sein sollte, wieviel Unterschied seine Leistung wert sein kann. Ansonsten hat er ein Problem (siehe RedRoseMusic).
Bei den Herstellern bin ich leider etwas skeptischer. Ich fuerchte die geringen Stueckzahlen ueber die wir hier reden sind in Deutschland nicht mit aehnlichen Kosten realisierbar.
Ich denke ein wesentliches Hauptproblem ist der Wohlfuehlfaktor.
Fast alle Geraet die wir hier diskutieren sind im Orginalzustand zwischen 1000 und 2000 Euro erhaeltlich und das scheint also der Sweet-Spot fuer uns zu sein.
Anschliessend investieren wir noch je nach Zufriedenheitslevel mit der Orginalausstattung noch einmal 500-1000 Euro.
Das wuerden wir doch auch tun wenn Entsprechendes in Deutschland verfuegbar waere, oder ? Ist es aber meistens nicht.
Die wenigen verbliebenen Hersteller sind in hoeheren Preisklassen oder eher fragwuerdige Hybrid-Angebote wie Ballad-Audio.
Ich kenne ja die Haendler Situation hier vor Ort und ich kann euch sagen, jeder Internet-Shop ist besser (Ausnahmen bestaetigen wie immer die Regel).
Ich beneide euch jedes Mal um die Moeglichkeit diesen Teil unseres Hobbys zu geniessen.
Mein Fazit faellt deshalb so aus:
Gebt eurem Haendler eine faire Chance euch ein Produkt zu einem fuer beide realistischen Preis anzubieten.
Die Kosten fuer China-HiFi sind so transparent, dass es jedem Haendler klar sein sollte, wieviel Unterschied seine Leistung wert sein kann. Ansonsten hat er ein Problem (siehe RedRoseMusic).
Bei den Herstellern bin ich leider etwas skeptischer. Ich fuerchte die geringen Stueckzahlen ueber die wir hier reden sind in Deutschland nicht mit aehnlichen Kosten realisierbar.
Hallo,
das "vermeintliche" Experiment ... der Tread "China-Geräte" hat das Gezeigt was unser Forum wert ist. Kontroverse Meinungen werden diskutiert, und zwar in einem absolut angenehmen Ton und ohne die Meinung eines anders Denkenden anzugreifen. Das habt ihr wunderbar gemacht, klasse!!!
Leute:
Bravo, so hab ich mir das Forum vorgestellt, so soll es bleiben!!!
Ihr seid richtig gut, alle die ihr hier mitmacht!
Hannes
das "vermeintliche" Experiment ... der Tread "China-Geräte" hat das Gezeigt was unser Forum wert ist. Kontroverse Meinungen werden diskutiert, und zwar in einem absolut angenehmen Ton und ohne die Meinung eines anders Denkenden anzugreifen. Das habt ihr wunderbar gemacht, klasse!!!
Leute:
Bravo, so hab ich mir das Forum vorgestellt, so soll es bleiben!!!
Ihr seid richtig gut, alle die ihr hier mitmacht!
Hannes
mal sehen was hier noch so los ist.....
Also wenn Du meinst, daß Du hier "Herr über Lob und Tadel " bist, dann pass mal schön auf. Soooo nicht mein Lieberhannes hat geschrieben:Hallo,
das "vermeintliche" Experiment ... der Tread "China-Geräte" hat das Gezeigt was unser Forum wert ist. Kontroverse Meinungen werden diskutiert, und zwar in einem absolut angenehmen Ton und ohne die Meinung eines anders Denkenden anzugreifen. Das habt ihr wunderbar gemacht, klasse!!!
Leute:
Bravo, so hab ich mir das Forum vorgestellt, so soll es bleiben!!!
Ihr seid richtig gut, alle die ihr hier mitmacht!
Hannes
Ne, Spass beiseite. Wo verkehrtst Du sonst? Ich finde es nichts außergewöhnliches wenn man in gesitteter Form seine Meinung kund tut.
Obwohl ich gestehen muss, bei manchen Themen etwas schnell gereizt zu reagieren. Ich arbeite aber dran
- hifi-tubbie
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- Registriert: Mo 31. Jan 2005, 22:43
- Wohnort: Aargau
soso, Du jagst uns hier also als Labormäuse durchs Labyrinthhannes hat geschrieben:Hallo,
das "vermeintliche" Experiment ... der Tread "China-Geräte" hat das Gezeigt was unser Forum wert ist. Kontroverse Meinungen werden diskutiert, und zwar in einem absolut angenehmen Ton und ohne die Meinung eines anders Denkenden anzugreifen. Das habt ihr wunderbar gemacht, klasse!!!
Leute:
Bravo, so hab ich mir das Forum vorgestellt, so soll es bleiben!!!
Ihr seid richtig gut, alle die ihr hier mitmacht!
Hannes
Na warte!
*denHannesInMarinadeTunkUndAufDenGrillLeg*

Bye!
Das würde mich jetzt aber brennend interessieren, welches Forum das war?hannes hat geschrieben:Hi,
die allermeißten wissen warum und wie dieses Forum entstanden ist. In enem anderen Forum gab es auch mal den Tread China-Geräte, und da haben sich die Leute zerfleicht.
Hier ist das genaue gegenteil. Und das ist auch gut so.
Hannes
Lass mich raten, hat es was mit Hifi zu tun?
Dann wäre es mir recht klar.
Aus diesem bin ich, wegen der freundlichen Haltung einiger Member gegenüber, vor kurzem Ausgetreten.
Aber, wie dem auch sei, ich bin nun deswegen hier und kann mich daher auch nicht beschweren, da ich dieses Forum hier jetzt schon recht angenehm finde.
Daher! Erst mal recht herzlichen Dank für Eure Arbeit, macht sich ja schliesslich nicht von alleine.
-
Mas Teringo
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- Registriert: Fr 3. Dez 2004, 10:04
Was mich immer wieder ein wenig stutzig macht: Da besitzen die Leute Shanlings, Cayins und Utopias und reden von "Keiner kann sich mehr was leisten...
Sicherlich geht es Deutschland finanziell nicht sehr gut.
Sicherlich wird die Lücke zwischen reich und arm immer größer.
Sicherlich wird mit Geldern nicht optimal gewirtschaftet.
ABER:
Wenn es uns wirklich richtig schlecht ginge, dann würden wir uns nicht mal Importe aus China leisten können, denn ein Yamaha-120€-Ding wird Keiner importieren...
Sicherlich geht es Deutschland finanziell nicht sehr gut.
Sicherlich wird die Lücke zwischen reich und arm immer größer.
Sicherlich wird mit Geldern nicht optimal gewirtschaftet.
ABER:
Wenn es uns wirklich richtig schlecht ginge, dann würden wir uns nicht mal Importe aus China leisten können, denn ein Yamaha-120€-Ding wird Keiner importieren...
There stands one yes the hairs to mountains.
- hifi-tubbie
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Ich sag zu dem Thema nur soviel: Warum ist die Globalisierung nur für die Großen da? Das hätten die nämlich gerne. Billig in China produzieren und hier ordentlich Kasse machen, gleichzeitig noch eine Abmahnmafia gründen, falls einer der Endverbraucher (der Böse!
) auf die Idee kommt das gleiche zu tun.
Arm sind wir sicher nicht, wenn ich mir den Gerätedurchsatz hier angucke....
Naja, egal. Bestes Beispiel hierfür ist doch die Musikindustrie, die verzweifelt versucht, mir zu verbieten, MP3s bei einem ausländischen Anbieter zu kaufen.
Ach ja, zum Thema AllOfMP3 noch was neues:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/57691

Arm sind wir sicher nicht, wenn ich mir den Gerätedurchsatz hier angucke....
Naja, egal. Bestes Beispiel hierfür ist doch die Musikindustrie, die verzweifelt versucht, mir zu verbieten, MP3s bei einem ausländischen Anbieter zu kaufen.
Ach ja, zum Thema AllOfMP3 noch was neues:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/57691
-
Yoda-ohne-Soda
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