ECC83 für Vorverstärker gesucht.

Hier gehst um das, was die Tube-Amps usw. ausmacht

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M3-Evolution
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ECC83 für Vorverstärker gesucht.

Beitrag von M3-Evolution »

Hallo.

Ich suche für meinen Pre-Amp (nach R. zur Linde, Schaltplan könnte ich hochladen wenn gewünscht) 3 Stk. ECC83 Röhren.
Grund hierfür ist: seitdem ich den Pre-Amp nutze ist der Klang wesentlich schlanker geworden.
Im Bassbereich etwas zu schlank, dafür gefällt mir der Mittelhochtonbereich so eigentlich besser.

Um nun nicht unnötig zig Röhren zu kaufen und testen wende ich mich ans Forum und einen Tipp zu bekommen
welche Röhren evtl. etwas kräftiger im Bassbereich sind.
Momentan sind JJ drin.

Die Endstufen haben drin: 4 Stk. 6P1P und 4 Stk. 6N3P (alle NOS aus Militärbeständen, gematcht).

Quellen: Denon DCD-1015 CDP, Sony ST-1120 Tuner und TV/DVD/VoD. Meist läuft aber der CDP, selten mal der Tuner
und fast nie nutze ich die Anlage fürs TV.


Vielen Dank!
Gruß aus dem Süden
Andreas
DB
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Beitrag von DB »

Ehe Du versuchst, einem möglichen Baßabfall mit verschiedenen Röhren beizukommen (der am wenigsten zielführende Ansatz), miß doch erstmal den Frequenzgang des Vorverstärkers. Evtl. sind auch die Zeitkonstanten der Koppelglieder ungünstig gewählt.

MfG

DB
JHB
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Beitrag von JHB »

Hallo Andreas,

versuche es mal mit den Tungsol Reissue (12AX7). Ich habe die in meinem CDP gegen die Original-JJ getauscht und empfinde sie als etwas wärmer und unten herum als zupackender. Aber versprich Dir keine Welten davon!

Gruß
Joachim

Edit: Textergänzung
1. Anlage:
PS: Le Tallec Lambda mit SME 3009 Improved und AT33PTG
VV: Symphonic Line RG 2 MK III
Endstufe: OCM 500
LS: Newtronics Temperance MK II
CD: Berendsen CD 1
2. Anlage
PS: Nottingham Analogue Horizon mit RB300 und Denon DL103CU
Vorstufe Steinmusic Röhren-Pre mit neuem Update von H. Stein
Phono mittels Haufe-Übertrager oder Volpe RIAA II
Endstufe SteinMusic / Klein+Hummel Telewatt SB 280
CD: SteinMusic auf Basis MHZS CD 88E
LS: Selbstbau Bassreflex mit Hoch- Mitteltonbändchen 92 dB
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M3-Evolution
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Beitrag von M3-Evolution »

Hallo.

Danke erst mal für die Antworten!

Es ist nicht so, dass kein Bassanteil vorhanden ist, es klingt nur extrem dünn.
Etwas voller ohne den Pre-Amp, aber dann habe ich halt keine Quellenwahl und muss immer an beiden Kanälen die Lautstärke regeln (was ich ja umbauen wollte).

Zum Messen: könnte ich das so machen?
Ich klemme den CDP an mein Laptop und messe mit Rosarauschen dessen F-Gang. Dann klemme ich den Pre-Amp dazwischen und messer wieder.
Nun habe ich zwar nicht den idealen F-Gang, weil das Laptop ne miese Soundkarte hat, aber ich habe den direkten Vergleich was der Pre so anstellt.
Wäre das denkbar?

Was auch sein könnte, aber ich es nicht wirklich annehme (ich krame aber im Keller mal meine alten Breitbänder aus zum Vergleich, das sind 17cm Chassis): ich nutze englische Speaker mit 13cm Tieftönern drin. Man sagt ja, die seien nix für Bassfetischisten. Aber bei Rock oder so klingt das Schlagzeug eher wie ne Trommel von der Kirmes für Kinder. Der Rest, vorallem Stimmen und Gitarren sind ein Traum.
Es sind KEF Crestas, nix weltbewegendes, aber ich bin niemand, der an den Speakern klebt und versucht die Atemfrequenz des Bassisten zu erhören. Ich höre Musik nebenher beim Lesen oder so. Daher habe ich mich noch nicht durchringen können weit mehr als 1k€ für neue Speaker auszugeben.

Sonst habe ich grad keine anderen Speaker zum testen hier ausser Needles aber da ist eh kaum Bass vorhanden, also schließe ich die mal aus vom Vergleich.

Danke!
Gruß aus dem Süden
Andreas
old tube
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Beitrag von old tube »

Hallo Andreas,
aus meiner Erfahrung mit etlichen ECC83/ECC803/7025/5751 kann ich sagen, das man mit Röhrentausch nicht immer entsprechende Klangveränderungen erreicht. Das ist einfach von der Schaltungsumgebung abhängig, z.B. der Gegenkopplung der Stufen und den Toleranzen der Röhren.
Bass mit "kleinen Engländerinnen" geht bei mir auch gut. Ich habe u.a. ein Paar Mission780SE mit 130er TT in Gebrauch, die erstaunen mich da immer wieder.
Interessant für dein Problem ist der Wert des Ausgangskondensators in deiner Vorstufe und der Eingangswiderstand deiner Endstufe. Bei unglücklichen Werten findet eine Absenkung des unteren Frequenbereichs statt.

Gruß Norbert
Zuletzt geändert von old tube am Di 22. Jan 2008, 02:37, insgesamt 2-mal geändert.
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M3-Evolution
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Beitrag von M3-Evolution »

Hallo Norbert.

Klemme ich eine Transe an, dann ist auch mehr Volumen im Bass. Aber dafür klingt es im Mittelhochton nicht so schön.

Eingangsimpedanz der Endstufen: 100kOhm
Ausgangsimpedanz der Vorstufe: müsste ich messen, ich habe nur das Schaltbild dazu.
[img:731:635]http://www.bonavolta.ch/hobby/images/audio/lindef1l.gif[/img]
(c)www.bonavolta.ch

Edit: überlesen. ist ja deutlich zu sehen, was da für ein Kondi drin ist.
Gruß aus dem Süden
Andreas
old tube
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Beitrag von old tube »

Hallo Andreas,
die Ausgangsimpedanz der Vorstufe kannst du nicht so einfach messen, ist aber für den Bassbereich auch nicht relevant.
Wenn die Eingangsimpedanz der Endstufen 100kOhm ist, ergibt sich eine -3dB Frequenz von knapp 4Hz, das langt.
Unglücklich in der Schaltung ist die Gegenkopplung (C5 und P2) weil da auch das Laustärkepoti mittendrin hängt...
Besser wäre das Lautstärkepoti am Eingang der Vorstufe aufgehoben.
Habe ich das jetzt richtig verstanden, das mit den Röhrenendstufen ohne den Vorverstärker und den gleichen Lautsprechern mehr Bass geht?

Gruß Norbert
DB
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Beitrag von DB »

Also was mich an der Schaltung wundert und was noch gar überhaupt nie sah, ist ein Lautstärkeregler in der Gegenkopplungsschleife. Der gehört eigentlich davor oder dahinter.
Was passiert denn, wenn Du an P2 herumdrehst?

MfG

DB
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M3-Evolution
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Beitrag von M3-Evolution »

Hallo.

Zum Klang: jein, der Bass klingt ohne den Pre etwas voluminöser, fülliger, eher nach 20cm Woofer statt 13cm
Mit dem Pre klingt es halt nach 10cm Woofern.
Ob der ohne tiefer geht oder nicht, das weiss ich nicht, es ist halt einfach mit mehr Volumen dahinter.

Zu P2: kann ich im Betrieb dran drehen oder eher alles abklemmen, dann drehen, dann mal testen?


Danke!
Gruß aus dem Süden
Andreas
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yawg
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Beitrag von yawg »

Hallo Andreas,

JJ sind wohl so ziemlich das Übelste was Du nehmen kannst, matschiger Klang mit Mittenbetonung nach meiner Erfahrung.

Sorry, ich wollte hier keinem User auf die Füße treten: statt matschig und Mittenbetonung bitte "Röhrenromantik" und "Wärme" lesen ...

Am besten gefallen mir alte 3-fach Glimmer 5751er Militärröhren mit schwarzen Anoden, egal wo ich die reingesteckt habe, da blieben sie auch drin. Also Phono-Pre, Klimo Linnett Monos und jetzt meine großen EARs.

Sind auch noch "relativ" erschwinglich auf Ebay. Auch sehr sauber klingen 3-fach Glimmer mit grauen Blechen, aber nicht ganz so "musikalisch".

Den Klangcharakter verändern sie nicht, bringen allerdings reichlich Auflösung, das brauch ich eben bei meinen Maggies ...

Gruß, Jörg.
CD-Player: Arcam CD-23, DAC: Cayin DA-2/Siemens/Halske CCa, Musik-Server: Mac MDD mit M-Audio Revolution 7.1, DAT-Recorder: Sony DTC-2000ES, PS: Empire Troubador 598 III, TA: Dynavector XX-2 Mk II/Empire 4000 DIII, VV: Dynavector P-75 Mk II/Audio Exklusiv P2, Mono-EV: Mitten-Hochton: EAR 549 mit NOS-Treibern, Baß: Marantz MA-700 THX, LS: Magnepan 3.6R mit Custom-Weichen, Klangregelung: Nubert ATM-11, SW: Nubert AW-1000, KH: Stax Lambda Nova Signature mit Röhren-Energizer SRM-T1S
old tube
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Beitrag von old tube »

Hallo Andreas,
bevor du über Röhrentausch nachdenkst, sollte vielleicht doch erst die Schaltung des Vorverstärkers "optimiert" werden. Ich kann nicht nachvollziehen, was sich der Entwickler dabei gedacht hat.
Normalerweise müsste allein die SRPP-Stufe genügend Verstärkung als Line-Verstärker bringen, sogar mit Röhren kleinerer Verstärkung (ECC82,ECC81) die sich hier auch wegen ihrem niedrigen Innenwiderstand anbieten würden. Damit wäre die erste Röhrenstufe und die Gegenkopplung eigentlich überflüssig.
Zu diesem Test müsste die vordere ECC83 gezogen, entweder C5 oder R4 mit einem Bein ausgelötet und das Eingangssignal direkt auf das Poti P1 gelegt werden.
Sollte die Verstärkung nicht ausreichen, das Ganze plus der ersten Röhrenstufe betreiben, hier kann u.U. auch eine ECC82/81 ausreichen, und dabei auch die Gegenkopplung totlegen (C5 auslöten).
Probeweise kannst du erstmal an P2 drehen (vorher die Trimmerstellung markieren), das geht im laufenden Betrieb. Bei gleicher Stellung des Lautstärkepotis müsste sich dabei die Lautstärke ändern.
Viel Spaß beim Testen.

Gruß Norbert
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M3-Evolution
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Beitrag von M3-Evolution »

Hallo Norbert.

Das ist wohl eine Schaltung nach R. zur Linde.
Was der sich dabei dachte weiß ich nicht.

Ich habe mal den Pre geöffnet und mit dem Handy geknipst.
Ich hoffe man kann was erkennen. Bessere Bilder muss die Frau machen, die kennst sich mit der DSLR aus.
Wie ich das entschlüssele ist P2 das Poti bei den 4 blauen Kondis.

[img:1632:1224]http://img141.imageshack.us/img141/9809/dsc00058cw7.jpg[/img]

Die Vorverstärkung ist mehr als ausreichend, da meine Endstufen eh nur schon mit 0,7V ausgesteuert sind.
Gruß aus dem Süden
Andreas
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M3-Evolution
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Beitrag von M3-Evolution »

So, am Poti mal gedreht.

Ergebnis: es wird NICHT laut oder leise!
Wenn ich das zu sehr aus der vorher markierten Position drehe, dann geht der Pre aus, bzw. die Röhren und es klackt als schaltet ein Relais.


Ok, was total dämliches: da meine Monos ja recht früh bereits ausgesteuert sind, steht der Pre meist auf 9 Uhr am Volumeregler. Kein Signal liegt an bei ca. 7 Uhr.
Die Monos sind auch auf 9 Uhr und ebenso bei ca. 7 Uhr ohne Ausgangssignal.
Das gibt dann als Ergebnis Zimmerlautstärke, bei der man sich noch so lala unterhalten kann. Telefonieren nebenher ist aber nur mit Konzentration möglich.
Wenn ich nun lauter drehe als die 9 Uhr Stellung, dann nimmt das Bassvolumen im Verhältnis zu.
Ist zwar schön so, aber zu laut, da ich halt meist nicht wirklich lauter höre als Zimmerlautstärke. Parties gibt es zwar, aber da klemme ich dann ne Transe an, weil ich ungern Leute an allem rumspielen lasse, was sie nicht kennen.

Liegt das nun vorhandene Bassvolumen am Pegel oder daran, dass ich die Röhren mehr beanspruche?
Wenn es an der Auslastung der Röhren läge, könnte ich dann nicht den Pegel mittels eines Spannungsteilers reduzieren und somit bei Zimmerlautstärke bereits bei 1 oder 2 Uhr sein?

Viel mehr als einen Spannungsteiler möchte ich nicht an dem Gerät löten, da ich mich nicht wirklich auskenne. Ich kann löten, aber die Spannungen sind mir zu heiß. Frequenzweichen, Cinchkabel und Co. kein Ding, aber da lasse ich die Finger davon.
Klanglich gefällt er mir besser als der Selbstbau Passiv-Pre von Thel, den ich auch habe (im Moment bis ich die Lowest Budget Version davon fertig habe ist der aber ausgeliehen und somit nicht greifbar). Daher wäre mir eigentlich danach das Teil zu behalten und möglichst was an der Aussteuerung zu drehen.

Vielen Dank!
Gruß aus dem Süden
Andreas
old tube
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Beitrag von old tube »

Hallo Andreas,
Wie ich das entschlüssele ist P2 das Poti bei den 4 blauen Kondis.
Nein! Mit dem Trimmer wird die Heizspannung eingestellt! Ich hoffe du hast den alten Wert wieder eingestellt, sicherheitshalber die Heizspannung nachmessen. Daher ist der Effekt mit der Lautstärkeänderung auch nicht eingetreten.

Die im Plan eingezeichneten Trimmer P2 (müssen 2Stück sein!) kann ich aus dem Bild nicht erkennen.

Aus deiner Schilderung erkenne ich dein Problem. Die Eingangsröhre ist voll übersteuert, das muß dann mit Gegenkopplung und Lautstärkepoti wieder niedergeknüppelt werden, weil ja die Ausgangs-SRPP auch noch verstärkt.
Ausgehend von einer Eingangspannung von 1V (z.B. vom CDP) würde ja für eine Ausgangsspannung von 0,7V für die Endstufen schon eine "Verstärkung" von <1 ausreichen, also eine Abschwächung.

Mein Vorschlag zur Rettung: Lautstärkepoti P1 abhängen, zwischen die Anschlüsse von C2 und R7 einen Widerstand von 100kOhm schalten und vom Knoten zwischen dem neuen Widerstand und R7 einen Widerstand von 100kOhm gegen Masse. Alle notwendigen Punkte sind ja über die Drahtenden zum Poti ereichbar ohne Ausbau der Platine.
Das jetzt freie Poti vor den Eingang verdrahten, Schleifer auf Widerstand R1.

Hohe Spannungen sind gefährlich, aber nicht heiß. Ich weiß nicht ob in der Stromversorgung Entladewiderstände vorhanden sind, du musst halt nach dem Ausschalten die Spannung messen.
Wenn du löten kannst und dir die Änderungen vorher in den Plan zeichnest sehe ich da kein Problem. Und es gibt dann auch noch ein persönliches Erfolgserlebnis...

Gruß Norbert

PS. Kannst mir auch gerne PN schicken
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M3-Evolution
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Beitrag von M3-Evolution »

Hallo Norbert.

Ja, ich habe das Poti wieder exakt so eingestellt wie es war.
Ich kann zur Sicherheit noch einmal nachmessen.
Sehe ich es richtig, dass die Heizspannung 6,3V betragen sollte und zwischen den Pins 4, 5 und 9 und anliegen sollte?

Kann ich das einfach so mit dem Multimeter messen oder muss bei nem Pre-Amp was beachtet werden wegen Last am Ausgang oder so?

Danke für deinen Hinweis zum Umbau.
Leider ist die Platine nicht bedruckt was die Bauteilangaben angeht.
Ich glaube das zeichne ich mal in ein Bild ein zur Sicherheit bevor ich dran rumlöte.
Oder ich suche mir jemanden, der das gegen Bezahlung macht
:think:
Gruß aus dem Süden
Andreas
old tube
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Beitrag von old tube »

Hallo,
der Line-Preamp von Andreas ist inzwischen bei mir auf Vordermann gebracht worden.

:shock: Zu meinem Erstaunen stellte ich fest das eine ganz andere Verstärkerschaltung verwendet ist. Auch von Rainer zur Linde, aber der Tube-Preamp aus der Elektor Plus11 von 1990. Den habe ich selber schon gebaut und heute noch im Einsatz.
Es waren Anpassungen in der Stromversorgung, bei den Eingangsempfindlichkeiten und der Gegenkopplung erforderlich.

Nun zum Röhrenthema. Der Preamp arbeitet mit drei Röhren, Andreas hatte da ECC83S von JJ eingesetzt. Ich habe noch mit diversen anderen Röhren probiert. Die ECC803S von JJ klingt für mich etwas seidiger und luftiger.
Einige NOS-Typen (u.a. Valvo, Mullard, Telefunken) tun für meinen Geschmack in dieser Schaltung schon zuviel des guten, die Auflösung im Höhenbereich tendiert dann in Richtung nervig.
Nach einigen Umstöpselaktionen frage ich mich sowieso ob ich noch die Nuancen vom VorVorVorgänger im Sinn habe....
Die ECC83S von JJ ist hier ein guter "Allrounder". Kommt natürlich wieder auf die üblichen Gegebenheiten an.... Rest der Kette, Lautsprecher, Geschmack.... :mrgreen: aber das kennt ihr ja schon.
Werde das gute Stück noch etwas in meinen Ketten testen, dann geht es wieder auf die Reise in den schönen Süden.

Gruß Norbert
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Beitrag von old tube »

Moin,
ich habe den Preamp von Andreas jetzt noch mit einigen Alternivröhren getestet. Als Eingangsröhre bietet sich noch 5751 von National an, als Russin hat sie "untenrum" etwas mehr Volumen, bringt aber naturgemäß etwas weniger Verstärkung.
Vielleicht kommt das ja den Ansprüchen von Andreas entgegen, entscheiden muß er natürlich selbst....

Gruß Norbert
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Beitrag von M3-Evolution »

Hallo Norbert.

Danke für die Ausführungen!
Ja untenrum etwas mehr Volumen und weniger Verstärkung wären genau das, was ich suche :-)


DANKE DIR!
Gruß aus dem Süden
Andreas
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Beitrag von old tube »

Hallo Andreas,
deshalb habe ich dir auch für alle Fälle ein Paar National 5751 mit in den Karton gepackt.
Kann i.A. aber höchtens von DHL-Personal getestet werden.... :wink:

Gruß Norbert
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Beitrag von M3-Evolution »

Hallo Norbert.

Bist du schon fertig?!
Ich danke die vielmals für deine Mühe und den Einsatz.

Ich kann es kaum noch erwarten wieder Musik zu genießen.
Gruß aus dem Süden
Andreas
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