Erzkanzler hat geschrieben:
Die letzten sind am Sonntag Morgen nach Hause, da scheinen wir ja noch einiges verpasst zu haben.
Hallo Martin,
als ich gegen 22:00 gefahren bin saß noch der harte Kern von 8 Leuten im Mittelkreis zusammen und war über den Analoggott und seine Welt am Philosophieren...
War einfach nur schön...
Weniger wegen dem Vergleich, der war nicht so furchtbar aussagekräftig, denn wegen eines sehr netten Events unter freiem Himmel bei Kaiserwetter, mit reichlich Grillgut und Bier und der, ich habs andernorts schon geschrieben, wohl dekadentesten Beschallung für eine Gartenparty, die man sich nur vorstellen kann: Ein TW-Raven im Vollausbau mit 3 Motoren und zwei Tonarmen SME 3012 der ein Denon 103R geführt hat und Achtung jetzt kommt es: einem 12 Zoll da Vinci Tonarm der ein Clearaudio Goldfinger führte, eine Kombi, die zusammen wohl schlappe 12 Kilo - € Wert ist (ohne den Raven und den SME mit Denon versteht sich), mir wäre es wohl als Besitzer bei jedem noch so zarten Windstoß schlecht geworden und Holger war es was den Wind anging wohl auch nicht ganz einerlei, wie er mir erzählte...
Tja, von den Pres selber habe ich nicht soviel mitbekomme, weil ich erst gegen 16:00 zur Truppe dazugestoßen bin.
Ich kann nur sagen, das der Aqvox den Dienst verweigerte und ein anderer einen Kanalausfall hatte. Gehört habe ich nur den Röhren-Pre und diverse Versionen von Volpe. Der Röhren-Pre hat allerdings soweit ich das sagen kann gegen die fuchschen Kreationen keinen Stich gemacht, so daß wir schlußendlich, als nach dem Grillen,( wir hatten zwischenzeitlich schon Sorge, weil keine Grillkohle aufzutreiben war) nachdem man sich stillschweigend von jedem Versuch eines seriösen Vergleichs entfernt hatte, nur noch diverse Kreation von Walter Fuchs hörten, der übrigens eine sehr interessante Type ist, ich hoffe er nimmt es mir nicht übel wenn ich das so sage, ein Anarcho reinsten Wassers ist...
Die restlichen Komponennten bestanden aus einem TR-Woody mit Grado-Tonabnehmer( ich weiß leider nicht welches), einer Pass-Vorstufe und Vincent Monoblöcken(ich glaub 998 hießen die Dinger), die zwei Hornlautsprecher Marke Klipsch? befeuerten... Das Speakerkabel war das berühmte geflochtene von SAC, Phonokabel stammten von van den Hul, die Chinch weiß ich im Moment gar nicht...
Walter hat dann aus den unendlichen Weiten seines Kofferraumes noch eine Digitalendstufe (Pfui ich geh mir gleich den Mundauspühlen, ich habe das schlimme Wort gesagt

) und eine Vorstufe herrausgezaubert.
So beschallt saßen wir dann dem Sonnenuntergang entgegen und die Gespräche wurden mit jedem Bier, welches die durstigen Kehlen runterlief immer tiefsinniger, so daß ich mich an diesem Punkte dann auch ausklinkte...
Ich würde mal sagen: "It was a perfect day"
Viele analoge Grüße
PS. Nochmals auch von dieser Stelle vielen Dank an Holger und seine Kollegen vom K&T - Verlag, die dieses Event erst möglich gemacht haben.
Also Jungs, Vielen Dank!
Tom