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Verfasst: Mi 7. Mai 2008, 21:36
von Headshell
be.audiophil hat geschrieben:
@ Franz
Sorry, aber T+A sind keine Lautsprecher sondern Leisesprecher
... mit einem sehr kritischem Impedanzverlauf ...
Auch hier die berechtigte Frage: kennst Du die T+A TB140? Oder irgendwo mal was über neuere T+A Boxen aufgeschnappert, die teils wirklich nicht mehr der Hit sind???
Franz
Verfasst: Mi 7. Mai 2008, 21:38
von waterl00
be.audiophil hat geschrieben:Hi,
waterl00 hat geschrieben:
Außer ASR Emitter fällt mir da soviel nicht zu ein....
... autsch ... die Dinger sind im Preis zwar elitär, klanglich aber so eine Sache ... ich nenn´s mal vorsichtig sehr gewöhnungsbedürftig ...
wie vieles, über das die Verschiedenheit der Geschmäcker urteilt

Verfasst: Mi 7. Mai 2008, 22:00
von Mario
Headshell hat geschrieben:Mario hat geschrieben:Hallo Franz,
als alter TB 140 benutzer würde ich die Finger von jeder Röhre lassen,
PS: 300 B an ner TB 140 Finger weg!!!!
Ja, was die 300B angeht, ist wohl besser so. Aber ich hab momentan einen Lindeman Amp 2.0 an den TB140 (hat so etwa 2x50 Transen Watt) und kann eigentlich in der Richtung nicht klagen.
So einen schlechten Wirkungsgrad, haben speziell die TB140 doch gar nicht. Sie verlangen nur eine penible Aufstellung und gutes Kabel. Ein Amp mit straffen Bässen ist immer von Vorteil.
Kann es sein, daß deine TB140 ungünstig aufgestellt waren?
PS: klar das T+A von Röhre abrät
Gruß
Franz
Es geht ja garnicht so sehr um Wirkungsgrad, sondern um Kontrolle. "Ein Amp mit straffen Bässen ist immer von Vorteil." hast du geschrieben. Genau das ist der Punkt. Ein Transistoramt ist gerade in diesem Bereich den meisten Röhrenamps überlegen, Stichwort Dämpfungsfaktor.
Ich denke ich war auch damals schon in der Lage meine Boxen vernüftig aufstellen....
T+A hatt auch Röhrenverstärker im Programm, also warum sollten sie davon abraten...?
Aber naja, mach ruhig was du willst, häng von mir aus ne 300B, 2A3, AD1 oder was weis ich an deine TB140. Und wenn es dann wummert, rumst und dun ab 4 Instrumenten nur noch Klangbrei hast, wundere dich ruhig und schieb es auf Raumakustik, Kabel, Füße oder was weis ich alles um nur nicht den gerade erst neu erworbenen Triodenamp als Fehlkauf zu entlarfen.....
Gruß
Mario
Verfasst: Do 8. Mai 2008, 00:06
von Gast
Fanz,
Headshell hat geschrieben:be.audiophil hat geschrieben:
@ Franz
Sorry, aber T+A sind keine Lautsprecher sondern Leisesprecher
... mit einem sehr kritischem Impedanzverlauf ...
Auch hier die berechtigte Frage: kennst Du die T+A TB140? Oder irgendwo mal was über neuere T+A Boxen aufgeschnappert, die teils wirklich nicht mehr der Hit sind???
... würde ich es denn sonst schreiben?
Mann oh mann ... ich glaub´ echt ich steh im Wald ... da erklären Dir fünf Leute unabhängig voneinander, daß man T+A nicht mit einer Röhre paart und er ... bafft drei Leute blöde von der Seite an?
@ Mario
Vielleicht muß man es manchmal einfach ganz deutlich sagen ... vor der Röhre sollte er erstmal Lautsprecher kaufen ...
Verfasst: Do 8. Mai 2008, 00:38
von vintage64
Hi,
wenn 50 Transen-Watt gut funktionieren, müßte Röhre auch ganz nett klingen.
Aber bitte keine Single-Ended Triode mit diesen Tönern verwenden. Das führt aller Voraussicht nach zu breiigen Bässen.
Jedoch sollte eine
KT88 Push-Pull im Ultralinear Modus ganz manierlich laufen. Sie schafft ja mit 4 Endröhren so ca. 50 - 60 Watt.
Wegen anderer Klirr-Verteilung klingen die subjektiv wie ca. 100 Transen-Watt und haben wegen Push-Pull auch genügend Kontrolle
über widerspenstige Tieftöner. Es gibt praktisch fast nix, was dieser Verstärkertyp nicht vernünftig treiben könnte. Vielleicht alte Infinitys nicht ...

Von diesem Typus Röhrenverstärker gibts ja sehr viel im Angebot. Einfach mal im RuH schauen ...
Grüße,
vintage
Verfasst: Do 8. Mai 2008, 01:04
von jogi
Headshell hat geschrieben:jogi hat geschrieben:
Und T+A mit 8 Watt geht sowas von gar nicht
Aha

Kennst Du denn die TB140? Oder nur mal so in den Thread geworfen... vom Hörensagen
Gruß
Franz
Nein, die TB140 kenn ich nicht, aber meine 300B mit 8 Watt
Und andere grosse T+A hab ich 2 mal gehört, allerdings an dicken Transen.
Der Wirkungsgrad ist nicht der alles entscheidende Faktor, auch der Impedanzverlauf spielt die fast noch grössere Rolle, und die Aufhängung und Anzahl der Treiber, Hub, Membrangewicht und bestimmt noch einiges mehr.
Aber du kannst es ja mal ausprobieren, wenn du dir einen Röhrenamp leihen kannst von jemandem, dann kannst du deine eigenen Erfahrungen machen.
Liebe Grüsse,
Jürgen
Verfasst: Do 8. Mai 2008, 08:50
von Mario
vintage64 hat geschrieben:
Jedoch sollte eine KT88 Push-Pull im Ultralinear Modus ganz manierlich laufen. Sie schafft ja mit 4 Endröhren so ca. 50 - 60 Watt.
Wegen anderer Klirr-Verteilung klingen die subjektiv wie ca. 100 Transen-Watt und haben wegen Push-Pull auch genügend Kontrolle
über widerspenstige Tieftöner. Es gibt praktisch fast nix, was dieser Verstärkertyp nicht vernünftig treiben könnte.
Ich habs doch ausprobiert..... ES FUNKTIONIERT NICHT OPTIMAL und ewig diese alte Leier, warum Röhren angeblich stärker sind als Transistorwatt.... Die meisten Transen haben nun mal mehr Kontrolle und DIE T+A BRAUCHT KONTROLL!!! Dann kommt gleich wieder das Argument von wegen: "Ich höre ja nicht laut...." Da frag ich mich dann immer, warum Leute so viel Kohle für Hifi ausgeben, wenn man damit nicht auch mal lauter hören darf. Irgendwann besucht man dann einen guten Freun mit einer netten kleinen Anlage, Spendor, netter kleiner Transistoramp, Cyrus oder so und NAD CD Player und stellt dann fest, was zuhause die teure Anlage alles nicht kann, weil eben der Verstärker zu schwach auf der Brust ist und dann kommt der Frust.....
Gruß
Mario
Verfasst: Do 8. Mai 2008, 10:48
von jens r.
be.audiophil hat geschrieben:...das geht wenn überhaupt noch mit einer leistungsstarken OTL-Endstufe ... mit einer Röhrenendstufe mit Ausgangsübertragern würde ich das unter keinen Umständen versuchen.
Das ist völliger Unfug. Mit Übertrager ist die Geschichte wenigstens anpassbar. Wichtig ist der Innenwiderstand und damit in der Regel die Rückkopplung.
Herzliche Grüße
Jens
Verfasst: Do 8. Mai 2008, 11:43
von Gast
Hi,
jens r. hat geschrieben:be.audiophil hat geschrieben:...das geht wenn überhaupt noch mit einer leistungsstarken OTL-Endstufe ... mit einer Röhrenendstufe mit Ausgangsübertragern würde ich das unter keinen Umständen versuchen.
Das ist völliger Unfug. Mit Übertrager ist die Geschichte wenigstens anpassbar. Wichtig ist der Innenwiderstand und damit in der Regel die Rückkopplung.
Du meinst wahrscheinlich die Gegenkopplung ... damit kann man in Grenzen sicherlich ... aber man erkauft sich auch genug Nachteile ...
... und je kritischer der Impedanzverlauf des LS, desto eher geht der AÜ in die Sättigung ... Gegenkopplung hin oder her ...
... aber wenn der Basstreiber richtig Leistung verlangt ... Stichwort R = U * I
... aber mache ruhig mal selbst die Erfahrung und den Vergleich einer Endstufe mit AÜs und einer OTL an impedanzkritischen LS

Verfasst: Do 8. Mai 2008, 12:18
von Inside Music
hallo headshell,
löblich deine intension es mit einer röhre zu versuchen, schwierig, sehrsehr schwierig eine T&A zu befeuern, nicht unmöglich aber recht kostspielig!
ich habe mal gegooglet und einen mehr wege lautsprecher mit bandpass-
system gefunden, ich hoffe nicht, daß es jener lautsprecher ist.
um ein gutes ergebniss zu bekommen, ist es aus meiner sicht notwendig den lautsprecher zu wechsel, sollte dies für dich kein weg sein, höre lieber transistor!
gruß
rod
Verfasst: Do 8. Mai 2008, 13:00
von Mario
Inside Music hat geschrieben:hallo headshell,
löblich deine intension es mit einer röhre zu versuchen, schwierig, sehrsehr schwierig eine T&A zu befeuern, nicht unmöglich aber recht kostspielig!
ich habe mal gegooglet und einen mehr wege lautsprecher mit bandpass-
system gefunden, ich hoffe nicht, daß es jener lautsprecher ist.
um ein gutes ergebniss zu bekommen, ist es aus meiner sicht notwendig den lautsprecher zu wechsel, sollte dies für dich kein weg sein, höre lieber transistor!
gruß
rod
Hi Rod,
Dreiwege, Kombination aus Bandpass und Transmissionline....
Gruß
Mario
Verfasst: Do 8. Mai 2008, 13:16
von Inside Music
danke für die info!
rod
Verfasst: Do 8. Mai 2008, 13:34
von jens r.
Hallo Rolf,
be.audiophil hat geschrieben:
Du meinst wahrscheinlich die Gegenkopplung ... damit kann man in Grenzen sicherlich ... aber man erkauft sich auch genug Nachteile ...
Sicher du hast Recht, Gegenkopplung ist richtig. Das war ein Freudscher Verschreiber:D
Der Einfluss der Gegenkopplung auf den Innenwiderstand ist linear und hat nur Grenzen in dem Maß der Gegenkoplung und damit der zu Verfügung stehenden Leerlaufverstärkung.
Werde doch bitte konkret wo sind denn die Nachteile?
be.audiophil hat geschrieben:
... und je kritischer der Impedanzverlauf des LS, desto eher geht der AÜ in die Sättigung ... Gegenkopplung hin oder her ...
Die Sättigung eines gegebenen Übertragers ist von der Frequenz und der zu übertragenden Leistung abhängig. Der Übertrager sollte dafür vom „Ent“wickler ausgelegt sein und wir sollten natürlich bereit sein für die Arbeit und das Material zu zahlen.
be.audiophil hat geschrieben:
... aber wenn der Basstreiber richtig Leistung verlangt ... Stichwort R = U * I
Für diesen Fall solltest du P= U2/R verwenden.
Die mir bekannten OTLs hätten ohne Gegenkopplung Innenwiderstände die deutlich über den Widerstand der heute üblichen Lautsprecher liegt. Sie benötigen also dringend Gegenkopplung. Der in der OTL eingesetzte Kathodenfolger bekommt diesen immer noch zu hohen Ausgangswiderstand übrigens auch durch seine Gegenkopplung.
Mit Übertrager sind Innenwiderstände von 2 Ohm bei einem Übersetzungsverhältnis für 8 Ohm Lautsprecher ohne Gegenkopplung nichts Besonderes.
be.audiophil hat geschrieben:
... aber mache ruhig mal selbst die Erfahrung und den Vergleich einer Endstufe mit AÜs und einer OTL an impedanzkritischen LS

Da ich glücklicherweise A7 Besitzer bin, wäre das ein Rückschritt.
Aber welche Endstufen hast du den miteinander, bei dir Zuhause, direkt miteinander vergleichen können?
Herzliche Grüße
Jens
Hast du dich schon einmal mit den Grundlagen von Röhren Schaltungen beschäftigt? Meine hier zusammen getragenen wären nämlich in 2-5 min zusammen gegoogelt…
Verfasst: Do 8. Mai 2008, 17:35
von Headshell
be.audiophil hat geschrieben:
Mann oh mann ... ich glaub´ echt ich steh im Wald ... da erklären Dir fünf Leute unabhängig voneinander, daß man T+A nicht mit einer Röhre paart und er ... bafft drei Leute blöde von der Seite an?
Was bist denn gleich so
zensiert Meister? Es wird oft über T+A Boxen pauschalisiert. Das hab ich nur hinterfragen wollen.
Ich hab die Boxen nun auch schon über 10 Jahre und kann nicht über den Wirkungsgrad klagen.
PS: und nein ich kauf mir keine anderen Boxen
Um gleichwertiges zu bekommen müßte ich heute erheblich tief in die Tasche greifen.
Da verzichte ich lieber auf Röhre bei HiFi, schmeiß meinen 100Watt Vollröhren Marshall Gitarren Amp an und weis, daß Röhrenwatt erheblich lauter sind als Transistor Watt
Franz
Verfasst: Do 8. Mai 2008, 18:14
von Inside Music
hallo headshell,
da hast du natürlich recht, ein 100W marschall bedient einen PA speaker anders, als ein 30 W chinakracher an einer T+A mit einem Bandpass-system!
für solch einen speaker(T+A) eignet sich leider eher eine transe!
rod
Verfasst: Do 8. Mai 2008, 18:15
von chrissy
Moin,
ruhig Blut, streiten kann man auch mit Kultur und ohne herumzubellen, also reißt euch zusammen.
VG
Christian
Verfasst: Do 8. Mai 2008, 18:27
von Headshell
chrissy hat geschrieben:Moin,
ruhig Blut, streiten kann man auch mit Kultur und ohne herumzubellen, also reißt euch zusammen.
VG
Christian
In jedem Forum gibt es Leute die meinen, wenn sie ein paar hundert Beiträge haben, den Oberlehrer und Moralwächter spielen zu müssen. Meist stecken tiefgreifende persönliche Probleme dahinter. Daran muß man sich, wenn man als "Newbie" in ein Forum einsteigt, gewöhnen.
Ich hab mir nun einen sehr hochwertigen Transen Amp zugelegt. Mein Account kann gelöscht werden

.
Tschau

Verfasst: Do 8. Mai 2008, 18:34
von chrissy
Ich denke mal die Hobbypsychologie lassen wir auch besser stecken.
Viel Spaß mit Deiner Transe und einen etwas weniger großspurigen Einstieg im nächsten Forum wünsche Ich Dir.
VG
Christian
Verfasst: Do 8. Mai 2008, 18:43
von Tom_H
es war einmal ein Troll.........
Schade für die Mühe die sich einige wohlmeinende Ratgeber gemacht haben.
