Verfasst: Mo 14. Aug 2006, 11:56
Hoffentlich passiert im Hifi-forum.de nicht ähnliches.
Dann kann Martin den Traffic nicht mehr bezahlen...........
Dann kann Martin den Traffic nicht mehr bezahlen...........
Forum für Freunde der audiophilen Musikwiedergabe
http://roehren-und-hoeren.de/phpBB3/
Oh weia, armes Babe, äh Mel...Thargor hat geschrieben:Dann sollten wir auch Gesichtskontrolle einführen.![]()
silberfux hat geschrieben:.... UFO "Collection", DoppelLP heruasgegeben 1985. Die Band war mal mit dem Titel "Boogie" groß rausgekommen, der aber nicht mit auf der Platte ist. .....
Moin Heiner,Tubesox hat geschrieben:Moin Carsten,
Stichwort: John Martyn
Welche favorisierst Du?
Hallo Konrad, noch mehr????? Willst Du dir noch ein paar Thorens kaufen? Das gibt Ärger!silberfux hat geschrieben:Musikzimmer noch ein paar Regale zieht und deswegen nicht zum Hören kommt.
Auszugsweise von http://www.laut.de/wortlaut/artists/b/b ... /index.htmGeboren am 1. März 1927 im New Yorker Stadtteil Harlem als Sohn karibischer Eltern muss er beinahe von Geburt an kämpfen. Der Vater verlässt die Familie nach wenigen Jahren, so dass Belafontes Mutter beschließt mit ihrem neunjährigen Sohn nach Jamaika zu gehen, wo sie für einige Jahre bleiben.
Noch nicht volljährig kehrt Belafonte zurück nach New York, heiratet kurze Zeit später und versucht sich fortan in der Rolle des Entertainers; keine leichte Aufgabe im Amerika der Rassentrennung.
1950 eröffnet er mit Freunden einen Club im Greenwich Village, wo sich in jenen Tagen allerlei Künstler, Drogensüchtige und Gestrandete tummeln. Hier begeistert Belafonte zu später Stunde das Publikum mit der ihm eigenen stilistischen Vielfalt und seinen Entertainerqualitäten, was ihm ein Engagement im berühmten Jazz Club Village Vanguard einbringt.
1954 gelingt es Belafonte sich als Filmstar und Musiker zu etablieren. Er bekommt eine Rolle in dem Streifen "The Bright Road" und schafft ein Jahr darauf mit der Hauptrolle in "Carmen Jones" den Durchbruch. Ein Deal mit RCA ist die Folge. Die folgende Single "Mathilda" debütiert auf Anhieb in den Charts.
Es dauert jedoch noch zwei Jahre bis Belafonte 1956 mit seinem Album "Calypso" Popgeschichte schreibt. Die karibischen Rhythmen treffen bei seinen Zeigenossen auf offene Ohren lösen einen wahren Calypso-Boom aus. Belafonte, fortan der "King of Calypso", wird mit "Day-O (The Banana Boat Song" bereits in jungen Jahren zur unsterblichen Ikone, auch wenn er dem plötzlichen Ruhm mit kritischer Distanz begegnet.
So nutzt er seine Popularität, um den Film "Island In The Sun" zu drehen; ein Liebesgeschichte zwischen einem schwarzen Mann und einer weißen Frau. Gleichzeitig wird sein Album "Belafonte At Carnegie Hall" zum Dauerbrenner in den Charts. Volle drei Jahre steht es hoch in der Käufergunst und Harry Belafonte steigt bis zu Beginn der 60er Jahre zu einem der berühmtesten afro-amerikansichen Künstler auf.
Auf dem Album "The Midnight Special" gibt der unbekannte Bob Dylan (16-jährig) sein Debüt. Belafonte nutzt seine Popularität und kämpft aktiv gegen die Diskriminierung Schwarzer, steht der Kennedy Administration als Berater zur Verfügung und nimmt an der Seite von Martin Luther King mit hundertausenden Bürgerrechtlern am historischen "Marsch auf Washington" teil.
Musikalisch lässt Belafonte den Calypso hinter sich, probiert Neues aus. Er nimmt ein Gospel-Album auf, versucht sich als Pop-Entertainer und fröhnt weiterhin seiner Liebe für Folkmusic, auch wenn die Spitzenpositionen der Charts inzwischen von den Beatles und den Rolling Stones dominiert werden. So konzentriert sich Belafonte vor allem auf die Schauspielerei und stellt sich immer wieder in den Dienst des Civil Rights Movement.
Ca. 1980 überzeugt er Freunde mit seiner Idee für eine Benefizsingle für die hungernde Bevölkerung in Afrika auszunehmen. Die sind von "USA for Africa" begeistert und machen sich gleich ans Werk. So entsteht in einer Session "We Are The World", das sich millionenfach verkauft und dem unpolitischen Image der Popmusik ein für alle Mal eine Absage erteilt.
1988 nimmt Belafonte, nach Jahren der Abstinenz, mit "Paradise In Gazankulu" endlich wieder ein neues Album auf, tourt in der Folge wieder regelmäßig und beglückt seine Fans auch weiterhin auf der Leinwand
Persönliches FazitJüngeren Semestern ist Jennifer Warnes vor allem durch ihre Filmmusik- Duette ein Begriff: Sie sang mit Bill Medley "Time Of My Life" für das Tanzmärchen "Dirty Dancing" und "Up Where We Belang" mit Joe Cocker für den Militär-Werbespot "Ein Offizier und Gentleman". Ältere Jahrgänge wissen jedoch sehr wohl, daß die brünette Amerikanerin - die schon 1969 im Musikgeschäft debütierte - ob dieser Edelschnulzen keineswegs als Robin Beck für Fortgeschrittene abgelegt werden darf.
Jennifer Warnes ist eine Singer/Songwriterin der Extraklasse, die mehr zu bieten hat als schwülstigen Softpop. Nach "Famous Blue Raincoat" (1987), ihrem hochgelobten Tribut an Leonard Cohen, legt sie mit dem abwechslungsreichen Songreigen des neuen Albums "The Hunter" einmal mehr einen Qualitätsnachweis vor.
Die Single "Rock You Gently" wandelt mit soften HipHop-Rhythmen auf den Pfaden von Marvin Gayes "Sexual Healing" - auch textlich, wenngleich die Partnerschaftsberatung hier nicht so direkt zur Sache kommt, sondern mehr den Umweg der Psychoanalyse bemüht. "Big Noise, New York" mit Donald Fagen als Gastsänger erinnert in seiner Easy- Listening-Leichtigkeit und dem geschmackvollen Jazz-Arrangement an Fagens Meisterwerk "The Nightfly". Ohne jeden Kitsch kommen die Balladen "Pretending To Care" und "Lights Of Louisianne" aus, respektabel rockig geriet auch die Coverversion des Waterboys-Hits "The Whole Of The Moon". Höhepunkt aber ist das spannungsgeladene, von Leonard Cohen mitkomponierte "Way Down Deep": Über einem geometrisch strengen, von Paulinho da Costa und Lenny Castro entworfenen Rhythmusgerüst begegnen sich Jennifer Warnes' Gesang, ethnisch phrasierte Begleitstimmen und ein facettenreiches Instrumentarium mit keltischer Appalachian-Fiddle und Lap-Steel-Gitarre - eine Delikatesse und der Anspieltip für Klangfreaks auf dieser CD. Mit "The Hunter" gelang Jennifer Warnes ein Volltreffer im Genre des melodischen Folkpop.
© Stereoplay
Moin Carsten,carawu hat geschrieben:Moin Heiner,Tubesox hat geschrieben:Moin Carsten,
Stichwort: John Martyn
Welche favorisierst Du?
du gemeiner Kerl! ich soll mich bei John Martyn entscheiden? Das geht nicht. Zugegebenermassen spiel ich derzeit öfter die späteren Sachen.
ÜbrigenZ: eine neue Scheibe ist angekündigt:
[img:350:350]http://www.johnmartyn.co.uk/images/%20J ... -75%25.jpg[/img]
http://www.johnmartyn.co.uk/
LG Carsten
PS: Hab´noch eine JM-The electric in schwarz...bei Interesse: hast du was zum tauschen?
© http://www.universal-rock.de/_artists/m ... ytrack.pdf
Track by Track
Mark Knopfler über das Musizieren:
Wie der Song seinen Eigentümer wechseln kann.
Mich hat man schon tausende Male gefragt, was zuerst kommt, die Musik oder die Texte. Die Antwort weiß ich immer noch nicht. Einen Song zu schreiben ist extrem spannend. Sobald das Lied fertig ist, nimmt es eine eigene Gestalt an, steht regelrecht auf und läuft weg. Menschen, die meine Tracks hören, geben ihnen komplett neue Bedeutungen und Charakterzüge. Der Song gehört dann auch ihnen. Ich erzähle ungern zu viel über die Musik, so etwas kann den Hörer eigentlich nur davon abhalten, richtig hinzuhören."
1. 5.15 a.m.
Manchmal brauche ich eine halbe Ewigkeit für einen Song. 5:15 handelt von einem Mordfall in Tyneside, der schon seit meiner Jugend in meinem Kopf rumschwirrt. Die Geschichte erinnert ein wenig an "Get Carter."
Gangs aus dem Süden pflanzten sich in etlichen Clubs und Kneipen nieder und öffneten Buden wie das Dolce Vita oder den 69 Club. Für die Leute aus der Gegend war so etwas total neuartig. Einer der Angestellten wurde kurz danach in seinem Mark 10 Jaguar erschossen aufgefunden. Danach geriet alles aus den Fugen. Diese unterschiedlichen Seiten faszinieren mich.
Die Amerikanisierung unserer Kultur verzögert sich, aber im Endeffekt trifft sie auch hier ein. In den Sechzigern gab es unseren ersten Fruit Machine Mordfall, in Notting Hill gab es letztens unseren ersten Drive By Todesfall.
2. boom, like that
Ray Kroc ist ein Visionär, der Mann, der McDonalds zu einer Weltmacht machte. Ich habe sein Buch gelesen und danach wollte ich mehr über ihn wissen. Es gibt einen Unterschied in dem was wir denken, was er angeblich gemacht hat und dem was er tatsächlich gemacht hat. Viele Leute denken, dass er das amerikanische Wirtschaftsmodell erfunden hat, nachdem etliche Riesenkonzerne heutzutage günstig Essen und Getränke verkaufen. Dann gibt es Anti-Globalisierungsgruppen, die ihn als eine Art Satan betrachten.
3. sucker row
Vor einer paar Jahren fuhr ich mit Chet Atkins durch Nashville. Dabei kamen wir an billigen T-Shirt Geschäften vorbei, wo Touristen gerne Geld lassen und an Kneipen, in denen reiche Kids den ganzen Tag rumsitzen und Bier trinken. Wir nannten diesen Stadtteil „Sucker Row" Ich wandelte diesen Bezirk mit meiner Fantasie in eine Go-Go Meile um, die wohl eher Las Vegas ähnelt.
4. the trawlerman' song
Ich sah ein Fischerboot in einem ausgetrockneten Hafen liegen. Danach stellte ich mir einen Fischer vor, der hofft, dass seine große Liebe auf ihn wartet, sobald er von der langen Meeresreise wieder heimgekehrt ist. Also ein durchaus romantischer Song.
5. back to tupelo
Zur Zeit von Elvis war es eigentlich sekundär, der König des Rock`n`Roll zu sein. Hollywood war damals noch viel größer. Natürlich merkte dies Elvis und etablierte sich bald als Schauspieler in Hollywood. Es gibtheute noch Musikmanager, die den Streifen Colonel Parker („The Lying Dutchman“) verehren, obwohl dieser Film seine Karriere ruinierte.
Nichts hat sich seitdem geändert. Die Fehler, die bei diesem Film gemacht wurden, werden immer noch nicht angesprochen. Die meisten Jugendlichen wollen unbedingt bekannt werden, koste es was es wolle. Ein Rock oder TV Star zu sein reicht nicht aus. Am besten beides zugleich sein.
6. our shangri-la
Ich habe die Platte in den Shangri-La Studios in Kalifornien aufgenommen. Die Songs handeln aber nicht von Surfern oder dem Meer. Shangri-La bedeutet für mich, das Beste aus seinem Talent zu machen. Seinen eigenen Himmel zu realisieren, auch wenn es nur für eine kurze Zeit sein sollte. Wir müssen lernen, den Moment zu genießen und nicht immer nach vorne oder hinten zu schauen. Nostalgie wird völlig überwertet.
7. everybody pays
" Pays" handelt davon, dass du als Musiker einen bestimmten Preis zahlen musst. Du kriegst immer wieder einen Tritt in den A r s c h und musst das sofort wegstecken. Vor zehn Jahren habe ich das alles durchgemacht. Die Businessseite der Branche hat mich extrem gestört. Ich war im ständigen Konflikt mit meinen jugendlichen Wunschvorstellungen.
8. song for sonny liston
Als ich noch zur Schule ging, war Sonny Liston der düstere, unbezwingbare Typ, den Muhammad Ali erst mal schlagen musste. Liston machte alle Gegner total locker fertig. Er konnte mit einem vollen Magen in die Arena schlendern, dort seinen Gegner Floyd Patterson lässig wegpusten und später noch in einem Club tanzen und trinken gehen. Er war der König, der niemals lachte. Als sie ihn tot in seinem Apartment fanden, hatte er Heroin in der Blutbahn und lauter Nadelspuren im Arm. Dabei hasste er Spritzen.
Ich habe das Buch „Night Train" (in den USA als " Devil In Sonny Liston" bekannt) gelesen, das Nick Tosches schrieb. „Night Train" war ein Song, den Sonny immer beim Training hörte. Was ich seltsam fand, war die Tatsache, dass niemand genau wusste, wann Sonny zur Welt kam und wann er genau starb. Diese Symmetrie finde ich bemerkenswert.
9. whoop de doo
Der Ausgangspunkt war der Ausdruck " de do" Leugnung ist ein fester Bestandteil der menschlichen Natur. Dieser Song handelt vom protagonistischen Leugner. Meine Version von I`m not in Love, und es hat nichts mit meinem Leben zu tun.
10. postcards from paraguay
Diesen Song habe ich meinem Finanzberater Ronnie gewidmet. Eine Geschichte, die von einem Betrüger handelt, der sich mit einer gewissen Summe aus dem Staub gemacht hat.
11. all that matters
Ein Countrywalzer, der meine frühe Vorliebe für amerikanische Musik wiederbelebt. Es gab eine Bandversion von dieser Nummer, doch entschieden wir uns für das Duett zwischen mir und Richard Bennett.
Eigentlich spiegelt der Song den Gedanken von „Our Shangri-La" wieder, der Moment zählt und sonst nichts.
12. stand up guy
Essentiell gesehen, ist der Vordermann immer noch die Anspruchsperson Nummer Eins. „Stand Up Guy" hat mit der Geschichte des Radios zu tun, wie sich Werbung auf die Masse merklich gemacht hat. Geldgeile Geschäftsleute schnuppern oft an erfolgreichen Ölmogulen herum, weil sie sie radiotechnisch miteinbeziehen wollen.
So gesehen, wird der Song von jemandem gespielt, der die Gitarre, wie auch das Banjo beherrscht. Vor Jahren mussten schwarze Musiker vielseitig sein, denn von einem Instrument allein konnten sie nicht überleben. Sie mussten überall und nirgends auftreten, nur um die Ölmogule zufrieden zu stellen. Diese Typen waren komplett geistig abwesend, sie waren nur damit beschäftigt, ihr Geld in irgendeiner Form von Unterhaltung auszugeben.
13. donegan' gone
Lonnie Donegan, Hank und die Shads konnten mich als Kind unheimlich begeistern. Sie waren mir sehr wichtig. Ich beschäftigte mich zu meiner Country-Blues Periode ausgiebig mit der Bottleneck Gitarre. Das letzte Mal als ich die Bottleneck Gitarre spielte, war zu Dire Straits Zeiten ("Water Of Love"). Im Juni wirkte ich bei einem Lonnie Donegan Tribut Abend mit. Ich spielte „ Gone" mit Joe Brown zusammen und es machte unheimlich viel Spaß. Ich finde es fantastisch, wenn meine Musik genau dem Zweck dient, dem sie ursprünglich dienen sollte.
14. don' crash the ambulance
Ich dachte mir diesen Satz aus, " Crash The Ambulance" Daraus entstand dieser Song. Ich stellte mir vor, dass gegenseitige Kräfte ihre Positionen wechseln würden. Ein Hausmeister mit seinem Vorgesetzten oder eine Gruppe von Generälen aus dem Pentagon, die sich plötzlich fragen: "Wo ist der Irak überhaupt."
Hi Jürgen,Jürgen Heiliger hat geschrieben:Hallo Leute,
Tracy Chapman -- Tracy
wer kennt die Stimme, die sich hinter diesem Namen verbiergt, diese außergewöhnliche........
Kennengelernt habe ich sie zum ersten mal auf der Hifi Messe Düsseldorf, ich glaube es war 1988, oder war es die Funkausstellung in Berlin 1988 mit ihrer Erstveröffentlichung.
Tracy Chapman
Irgendwie bekomme ich dies nicht mehr so ganz auf die Reihe......
Auf jedenfall hinterließ die Stimme solch einen bleibenden Eindruck bei mir, so dass ich dachte die Scheibe musst Du haben.
Da damals CD angesagt war, also eine CD.![]()
Leider, oder Gott sei Dank hat die im Laufe Jahre sehr stark gelitten und so war ich schon seid längerem auf der Suche in diversen Secondhandläden und auf Plattenbörsen, leider bis Maastrich immer nur in schlechtem Zustand zu bekommen.
In Maastrich wurde ich nun fündig und das noch in der Erstpressung.
Und was soll ich sagen, es hat wieder einfach nur klick gemacht. Da ist es wieder das Fieber nach dieser Stimme.
Einfach nur Klasse diese Stimme, unheimlich verwandlungsfähig in ihren Stimmungen.
Erstklassige Musiker dazu und gute Texte, Herz was begehrst du mehr.......
Leider weiß ich nur von einer weiteren Platte von Ihr, der "Crossroads", die ich ebenfalls mir in Maastrich als LP besorgen konnte.
Gruß
Jürgen