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Verfasst: Mi 29. Aug 2007, 23:45
von Tubes
Wer erinnert sich noch an Polk Salad Annie?
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http://ec1.images-amazon.com/images/I/4 ... AA240_.jpg[/img]
Best of... - Tony Joe White
Audio
Tony Joe Whites grummelnde Südstaatenstimme wird primär mit seinem Swamp- Rockhit von 1969, Polk Salad Annie, verbunden. Kaum registriert wurde jedoch, wie erfolgreich der Gitarrist aus Louisiana als Autor war: für Elvis Presley (I've Got A Thing About You Baby), Brook Benton (Rainy Night In Georgia) und - erst in jüngerer Zeit - Tina Turner (Steamy Windows). 20 Stücke aus seinen sechs Alben von 1969 bis '73 bündeln Whites Talente in 70 Minuten zum Midprice so kompakt, daß sein sumpfiger Southern Rhythm'n Blues bestimmt neue Liebhaber findet.
© Audio
Stereoplay
Tony Joe White, vielen erst durch seine Zusammenarbeit mit Tina Turner ein Begriff, debütierte als engagierter Folksinger Ende der 60er Jahre: "Willie And Laura Mae Jones" oder "Polk Salad Annie" waren treffsichere Songstudien aus dem amerikanischen Süden. Die CD "Best Of" macht mit Whites Swamp Music vertraut, einer Mischung aus Rhythm & Blues, Country-Klängen und kreolischem Jazz. ** Interpret.: 06-09 ** Klang.: 05-06
© Stereoplay
KLASSE!!!
Günstig bei Ama Zon oder Marktplatz.
Verfasst: Do 30. Aug 2007, 20:37
von Tubes
And I Feel Fine... The Best Of The I.R.S. Years 1982-87 (Deluxe Edition) [Doppel-CD] - R.E.M.
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http://ec1.images-amazon.com/images/I/5 ... AA240_.jpg[/img]
kulturnews.de
Ihre beste Zeit hatten R.E.M., bevor sie sich mit dem Album „Out of Time" und dem Hit „Losing my Religion" in die Stadien spielten. Zum 25-jährigen Bandjubiläum widmen sich nun gleich drei Produkte den goldenen Jahren. Als Einzel-CD erscheint „And I feel fine" mit allen Hits von „Radio Free Europe" bis „The One I love"; eine großartige Retrospektive, allerdings nicht die erste ihrer Art. Für Fans wesentlich spannder ist die Collector's Edition,
deren Bonus-CD 21 teils unveröffentlichte Demos, Alternativversionen und Liveaufnahmen liefert. Auf der gleichzeitig erscheinenden DVD „When the Light is mine" gibt es dann alle Videoclips der Frühphase, Fernsehauftritte, Interviews und James Herberts 20-minütigen Film „Left of Reckoning". Resterampen sehen anders aus! (cs)
P. Felkel in Musikexpress 11 / 06: "Eine Fundgrube für Fans und auch noch wunderhübsch aufgemacht: Klappcover, Linernotes von Anthony DeCurtis sowie Track-by-track-Kommentare von Stipe, Buck, Mills und Berry höchstselbst."
Geht ab ...

Verfasst: Fr 7. Sep 2007, 22:23
von Gast
Hallo Zusammen,
die Künstlerin konnte ich vor einiger Zait live in der Unterfahrt hören ...
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http://ec1.images-amazon.com/images/I/4 ... AA240_.jpg[/img]
... mich hat die dänische Sängerin mit Ihrer Sagenhaft seidig zarten und dennoch sehr ausdrucksstarken Stimme einfach in Ihren Bann gezogen.
Die Veröffentlichungen von Malene Mortensen gibt es derzeit leider nur auf CD

Verfasst: Sa 8. Sep 2007, 15:23
von Tubes
Beyond Boundaries: Guitar Sol von Michael Hedges
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http://ec1.images-amazon.com/images/I/4 ... AA240_.jpg[/img]
Was Hendrix für die Stromgitarre war, ist er für die akustische ..., sagt man.
Wer Gitarre liebt, kommt an dieser CD nicht vorbei! Musikalisch wie klanglich ein kleines Juwel.
Günstig auf dem amaz. Marktplatz.
Verfasst: Do 17. Jan 2008, 15:03
von Tubes
Face to Face - John Lee Hooker
[IMG:240:240]http://img165.imageshack.us/img165/689/ ... 240ri9.jpg[/img]
J. Seibold in Audio 12 / 03: "An diesem musikalischen Vermächtnis arbeitete John Lee Hooker bis kurz vor seinem Tod im Juni 2001 mit. Tochter Zaklya, selbst als Sängerin aktiv, brachte die Arbeit zu Ende und formte das Material zu einer ziemlich authentisch klingenden John-Lee-HookerPlatte, auf der auch Studiogäste wie Van Morrison in erdigem Blues schwelgen."
Auch auf LP!
Verfasst: Sa 19. Jan 2008, 21:32
von Tubes
Moin!
Immer noch Geheimtipp-Status:
"The best unknown Guitarist in the World"
Live in Japan - Roy Buchanan
[IMG:240:240]http://img72.imageshack.us/img72/38/31n ... 240eg4.jpg[/img]
Rezension von amazon:
"Roy Buchanan hatte das Japan-Live Album einst selbst als sein Lieblingsalbum bezeichnet. Nachdem es Jahre lang nicht erhältlich war und nur als Bootleg die Runde machte, ist es nun endlich mit verbessertem Sound allen Blues-Fans zugänglich gemacht worden.
...und Roy und die Band zeigen sich in Bestform. Das Konzert wird eröffnet mit der unendlich coolen Instrumentalnummer "Soul Dressing", im Original von Booker T. & the MG's. Später folgt mit dem Hey Joe/Foxy Lady Medley nicht nur ein wunderbarer Tribut an Jimi Hendrix, sondern auch eine der besten Performances von Roy Buchanan. Rasante Läufe und ein dynamisch ungemein intelligentes Spiel manifestieren diese Version als einen der Höhepunkte in Roy's Karriere. Nach einer hart-rockenden Version von "My Baby Says She's Gonna Leave Me" vom '73er Album "That's What I Am Here For", beendet "Sweet Dreams" ganz leise das Album - und das ist ganz groß!"
Ich wage zu behaupten, dass hier die definitive Interpretation des (Hendrix-)Klassikers Hey Joe drauf ist. Phantastisch, was dieser musician's musician aus seiner Gitarre zaubert!
Auch klanglich kann das Live-Konzert voll überzeugen.
ANHÖREN!
Verfasst: Mi 23. Jan 2008, 22:10
von Tubes
N'Abend,
ich habe gerade entdeckt, dass ich diese DoLP habe ...
Björk - Vespertine
[IMG:240:240]http://img232.imageshack.us/img232/2448 ... 240ru5.jpg[/img]
R. Jäger in Rolling Stone 9 / 01: "Verletzlichkeit und Intimität ist ja nun eben das Thema, das zu erkunden Björk jetzt auszieht, und also ist die fragile und ungebrochene Schönheit ein notwendiges Risiko. Ein Risiko, für das die Wagemutige (und mit ihr:wir) am Ende mit einem weiteren ganz famosen Album belohnt wird."
Außergewöhnlich!!! ...

Verfasst: Mi 23. Jan 2008, 22:59
von Tubes
Klassiker ...
Just a Poke - Sweet Smoke
[IMG:240:240]http://img180.imageshack.us/img180/2066 ... 240sf2.jpg[/img]
amazon Rezension:
"Sweet Smoke, das war eine sechs-köpfige New Yorker Musikkommune, die aus jüdischen Studenten bestand.
Just a poke stellt die erste von drei Veröffentlichungen dar und beinhaltet mit Silly Sally, der B-Seite der damaligen Vinylausgabe ein musikalisches Denkmal, das in die Annalen der Rockmusik einging, ähnlich wie Iron Butterfly's In-a-gadda-da-vida oder Stairway to heaven von Led Zeppelin.
Die Musik ist ein auf Jazz, Funk und Rock basierender Mix, angereichert mit Soundeffekten. Silly Sally wurde bekannt durch sein mehrminütiges Schlagzeugsolo im Mittelteil, das durch mehrmalige, leicht zeitversetzte Tonspuren eine Art Pingpongeffekt zwischen linkem und rechtem Lautsprecherkanal erzeugte und damit einen sehr räumlichen Klangeffekt erzielte.
Beliebt vor allem bei Freunden alternativer 'Rauchwaren' und Wohngemeinschaftler war die Platte bei ihrer Veröffentlichung im Jahr 1970 ein Dauerbrenner auf den Plattentellern.
Auch Baby Night, die A-Seite, ist im selben Stil gehalten, wenn auch nicht ganz so spektakulär.
Das Konzept, lediglich zwei Stücke mit jeweils 16 1/2 Minuten auf Platte zu bringen, war ziemlich revolutionär zu der Zeit, mal ganz abgesehen von der Musik selbst.
Ein Dokument, das in jeder Plattensammlung von 70er Musik einen festen Platz haben sollte..."
Green green grass of home ...

Verfasst: Do 24. Jan 2008, 14:15
von princisia
Tubesox hat geschrieben:Moin!
Immer noch Geheimtipp-Status:
"The best unknown Guitarist in the World"
Live in Japan - Roy Buchanan
[IMG:240:240]http://img72.imageshack.us/img72/38/31n ... 240eg4.jpg[/img]
Rezension von amazon:
"Roy Buchanan hatte das Japan-Live Album einst selbst als sein Lieblingsalbum bezeichnet. Nachdem es Jahre lang nicht erhältlich war und nur als Bootleg die Runde machte, ist es nun endlich mit verbessertem Sound allen Blues-Fans zugänglich gemacht worden.
...und Roy und die Band zeigen sich in Bestform. Das Konzert wird eröffnet mit der unendlich coolen Instrumentalnummer "Soul Dressing", im Original von Booker T. & the MG's. Später folgt mit dem Hey Joe/Foxy Lady Medley nicht nur ein wunderbarer Tribut an Jimi Hendrix, sondern auch eine der besten Performances von Roy Buchanan. Rasante Läufe und ein dynamisch ungemein intelligentes Spiel manifestieren diese Version als einen der Höhepunkte in Roy's Karriere. Nach einer hart-rockenden Version von "My Baby Says She's Gonna Leave Me" vom '73er Album "That's What I Am Here For", beendet "Sweet Dreams" ganz leise das Album - und das ist ganz groß!"
Ich wage zu behaupten, dass hier die definitive Interpretation des (Hendrix-)Klassikers Hey Joe drauf ist. Phantastisch, was dieser musician's musician aus seiner Gitarre zaubert!
Auch klanglich kann das Live-Konzert voll überzeugen.
ANHÖREN!
Um Gottes Willen!!!!!!
Binnen 1 Minute (als CD) gekauft, Heiner!
Das liest sich ja... also... wow wow wow wowowowowowowow....

Verfasst: Sa 26. Jan 2008, 18:26
von Tubes
Du wirst es nicht bereuen ..
Just a Poke/Darkness to Light von Sweet Smoke
[IMG:240:240]http://img206.imageshack.us/img206/959/ ... 240lc2.jpg[/img]
Hier eine amazon Rezension:
"Wahnsinn -
Ich danke Gott dafür, dass ich diese CD in die Hände gekriegt habe. Egal, in welchem Zustand man diese zwei Alben auf einem Silberling hört - man kommt aus dem Staunen nicht heraus.
Übrigens bilden die ersten zwei, über 16 Minuten dauernden Stücke das eine Album "Just A Poke", während der Rest das zweite Werk "Darkness To Light" bildet, das die Band nach einem Indien-Trip einspielte. Daher auch das fernöstlich anmutende "Kundalini".
Auf dieser Scheibe aber wird sowohl exzellentes technisches Können der Bandmitglieder auf ihren Instrumenten geboten, als auch herrliche, kreative Melodien und Soli. Man sollte jede der knapp 80 Minuten genießen und entspannt zuhören.
Sei es das lange Solo auf der Flöte beim ersten Stück, das Drum-Solo bei "Silly Sally", wo zum ersten Mal mit dem sogenannte "Ping-Pong-Sound" aufgenommen wurde, sei es Michael Paris' Saxophon bei "Darkness To Light" - man glaubt, besonders beim ersten Hören, noch nie etwas Schöneres gehört zu haben und auch noch nie etwas Vergleichbares, denn Sweet Smoke klingen dank der vielen Instrumente, die sie verwenden, mit ihrer Mischung aus Jazz, Rock und großen Melodien sowie ellenlangen, aber nie langweilig werdenden Soli wie keine Band, die ich je zuvor gehört habe.
Schlagt zu - für das bisschen Geld - und saugt diese CD in euch auf, ihr werdet es nicht bereuen!
Meine absoluten persönlichen Favoriten (obwohl an sich die ganze CD ein Hammer ist): "Baby Night", "Just Another Empty Dream" und "Darkness To Light"."
"Sweet Smoke klingen eher wie eine britische Progband als wie eine amerikanische Band. Gerade deswegen sollten sie Fans von Bands wie Caravan, King Crimson und vielleicht auch Traffic liegen. Derart originelle Musik gehört jedenfalls in jede Prog-Sammlung!!!!!!!!"
Die LP Just A Poke habe ich schon seit über 30 Jahren und höre sie immer noch mit derselben Begeisterung samt Luftgitarre und Sofa-Drums...

Verfasst: Fr 8. Feb 2008, 17:46
von Tubes
be.audiophil hat geschrieben:Hallo Zusammen,
die Künstlerin konnte ich vor einiger Zait live in der Unterfahrt hören ...
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http://ec1.images-amazon.com/images/I/4 ... AA240_.jpg[/img]
... mich hat die dänische Sängerin mit Ihrer Sagenhaft seidig zarten und dennoch sehr ausdrucksstarken Stimme einfach in Ihren Bann gezogen.
Die Veröffentlichungen von Malene Mortensen gibt es derzeit leider nur auf CD

Moin Rolf,
heute angekommen ...

Verfasst: Sa 16. Feb 2008, 22:07
von Tubes
This Land - Bill Frisell
[IMG:240:240]http://img175.imageshack.us/img175/6107 ... 240pi1.jpg[/img]
Audio
Ganz eindeutig: Gitarrist Bill Frisell wuchs mit Country-Musik auf. Im Sextett mit Klarinettist Don Byron, Bassist Kermit Driscoll und Schlagzeuger Joey Baron sowie den Neuzugängen Bill Drews und Curtis Fowlkes an Altsaxophon und Posaune gelingen ihm schräge und doch angenehme, swingende Country-Stücke voll Weh- und Anmut. Mit magisch-schrägem Gitarren-Sound und enormem Melodiegefühl steht er bei 13 folkloristisch angehauchten Nummern und einer klagenden Hommage an den Saxophonisten Julius Hemphill im Mittelpunkt.
© Audio
Stereoplay
Immer deutlicher verabschiedet sich der Gitarrist Bill Frisell vom Jazz. Mit dem neuen Album "This Land" kehrt er zur Musik seiner Jugend zurück. In Baltimore im Bundesstaat Maryland wuchs er auf, und hier spielte er einst auch bei Schulfesten für seine Klassenkammeraden zum Tanz. Natürlich mutiert der 43jährige jetzt nicht zum Folk-Musiker, der in Erinnerungen an längst vergangene Zeiten schwelgt und Kneipenlieder singt. Wohl aber serviert er in den 14 Instrumentalnummern süffige Themen. Wie gewohnt dreht er dabei mit seiner einzigartigen Technik oft die Dynamik der Töne um, so daß sie ähnlich langsam wie die Bläserklänge des Klarinettisten Don Byron anschwellen. Dazwischen entlockt er seiner Gitarre häufiger als früher scharfe Rock- und Fusion-Phrasen. Auch der Schlagzeuger Joey Baron und der Bassist Kermit Driscoll sorgen intensiver denn je für Druck aus der Rhythmusgruppe. Der Posaunist Curtis Fowlkes und der Altsaxophonist Billy Drewes ergänzen dieses beständige Tour-Quartett in einigen Titeln, halten sich aber meist bedeckt. Im fast zehnminütigen "Julius Hemphill" läßt die Band Songstrukturen radikal hinter sich; Dumpfe, unerbittliche Trommelschläge und dramatische Klagerufe der Instrumente prägen die Hommage Bill Frisells an einen seiner Freunde und Lehrmeister, den schwer kranken Leader des World Saxophone Quartet. Bei den restlichen 13 Stücken herrschen stiller Humor und eine liebevolle Distanz zu Country & Folk vor.
© Stereoplay
Musik und Klang klasse ...
Günstig via amazonas.
Verfasst: Do 3. Apr 2008, 21:43
von dukeboris
nur mal als kleine Zwischenfrage: Hat irgendwer von euch die Joseph Arthur CD auf meinen Tipp hin gekauft? Das mit der Geld-Zurück-Garantie mache ich für den ersten unglücklichen Käufer unter den ersten fünf Käufern wahr! sofern sich alle Käufer hier eintragen...
Gruß,
Boris
Verfasst: Fr 4. Apr 2008, 14:07
von Tubes
Gerade 'mal wieder aufgelegt:
Wia die Zeit Vergeht-Live - Hubert Von Goisern
[IMG:240:240]http://img170.imageshack.us/img170/6523 ... 240lq7.jpg[/img]
"Wia die Zeit vergeht" ist eine der besten Live-CDs, die ich kenne. Ex-Kanzler Kohl würde noch anfügen: Und das sage ich mit aller Entschiedenheit! Hubert von Goisern ist der Erfinder des Alpenrocks, von mir ab sofort Alpe'n'Roll genannt. 1988 gründete er die "Alpinkatzen", die schon damals eine Legende waren. Da sich Hubert von Goisern aber nicht dauernd (die gleichen) Denkmäler setzen wollte, hatte er alsbald die Schnauze voll. Vor allem vom permanenten Tourstress. Das Ende läutete er bereits 1994 ein und untermauert hat er es mit der genannten DoCD, die das endgültige Ende markieren und dokumentieren sollte. Ein überaus kraftvolles Ende.
Das ungeschnürte Stiefelchen auf dem Cover ist ein Abbild der damaligen Philosophie, wenn man so will. Hubert von Goisern entfernte den so ungemein einengenden Schnürsenkel der sog. Volksmusik und fegte mit einem Donnerschlag den meterdicken Staub musikalischer Traditionen hinweg!
Die unerreichte Vehemenz seiner "Songs" konnte nur "Live" wirklich rüberkommen, und deshalb stellt "Wia die Zeit vergeht" tatsächlich alles in den Schatten, was es bis dato an Veröffentlichungen gegeben hatte, was natürlich nicht heißt, dass "Omunduntn", sowie "Aufgeigen statt niederschiassen" auf den hinteren Rängen Platz nehmen dürfen. Keineswegs, denn diese Scheibletten waren ja der Beginn der eigentlichen Revolution, von der allerersten Platte "Alpine Lawine" (1988) einmal abgesehen, welche dieselbe so langsam ins Rollen brachte.
Es war eine friedliche, aber lautstarke Revolution. Und es war eine VERBALE Revolution, was allein der Titel "Aufgeigen statt niederschiassen" ausdrückte. Die Revolution war sehr laut, aber sie war auch sehr leise zugleich. Denn zwischen dem Gaudi-Hit "Koa Hiatamadl" und dem abgründigen "Heast as nit" liegen Welten. Ebenso zwischen dem satirischen "Wildschütz Räp" und einem der besten Songs dieser Erde "Weit, weit weg". Welches Lied kann wohl unendliche Sehnsucht besser ausdrücken und definieren...?
Spätestens in "Sepp Bleib Do" wird's auch noch politsch... und "iawaramoi" bringt es auf den Punkt ..."ob krawaten (Hochdeutsch: Kroaten?) oder serbn, alle müaßen sterben, ob serb oder krawat, um an jeden is schad."
Ich hab' ja noch gar nix über die Musik geschrieben, fällt mir auf. Tja, ist auch schwierig, denn wie soll ich beispielsweise meinen Kindern ein Mittelding zwischen Lawine und Wundstarrkrampf erklären!? Der Waaahnsinn!
Wirbelsturm in der Bauernstube. Volksmusik trifft Granatwerfer, oder so ähnlich. Alpe'n'Roll eben!!!
So. Apropos Wahnsinn. Nehmen wir uns nur ein Beispiel heraus. Wer das g-ö-t-t-l-i-c-h-e Gitarren-Solo von Reinhard Stranzinger im "Kokain-Blues" gehört und KAPIERT hat, der weiß erstens, dass der Mann den Blues gepachtet hat und zweitens, was das an sich doch recht unscheinbare Adjektiv "schweinegeil" zu bedeuten hat! Das ist ein Fest!!
(Bemerkenswert auch der Unterschied zwischen der Live- und Studioversion! Beide für sich aber Kracher!)
Von dem musikalischen Ausnahmezustand in "Da Juchitzer" will ich jetzt gar nicht erst anfangen, denn (auch) bei diesem Stück stehen seit Jahren immer noch die Tränen Schlange.
Ja... und von der Dame am Mikro erst recht nicht. Nur eins sei gesagt. Auch wenn das (wiedermal) einigen sauer aufstossen wird. Sabine Kapfinger ersang sich neben Hubert eine gleichberechtigte Hauptrolle. Das hat bis heute niemand erreicht. Keine. Never. Basta.
Da ich Risiken und Nebenwirkungen 100pro ausschließen kann, und mich hier und jetzt nicht weiter in diesen ambivalenten Klanggebirgen verlieren möchte, empfehle ich einfach eine Eigentherapie! Ohne jede Einschränkung! Auf geht's. Einfach selber mal reinhören! Wieso Ambivalenz? Ganz einfach, denn wer will jemals den Versuch wagen, beispielsweise ein "Hiatamadl" mit "Heast as net", oder einen "Schleininger" mit "Wieder hoam" vergleichen zu wollen. No way. Mission impossible! Thomas Lawall - Januar 2006"
Was für eine geniale Musik, Alpenmetal im 3/4-Takt, tlw. gejodelt ... [img

20]
http://www.cheesebuerger.de/images/smil ... k/e015.gif[/img]
Ein Livekonzert der Extraklasse und perfekt aufgenommen!
Pflicht ...

Verfasst: Do 22. Mai 2008, 22:00
von Tubes
Dislocation Blues - Chris Whitley & Jeff Lang
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Das Bild ist diesmal etwas größer ausgefallen. Es ist das letzte Cover von Chris Whitley ...
C. Böhm in Audio 7 / 07: "In dieser intensiven Live-imStudio-Produktion streunen der Texaner und der vokal softere Lang durch erdigen Blues und herben Alternativ-Rock, glänzen in Duetten wie Dylans "Changing Of The Guard" oder renovieren auf semiakustischen "national guitars" WhitleyWerke wie "Rocket House".
Zitat amazon:
"Von Jack Worli (Sachsen Anhalt) -
Wieder einmal hat uns ein großer Bluesmusiker viel zu früh verlassen. Chris Whitley starb im November 2005 im Alter von 45 Jahren an Lungenkrebs. Auch Rainer Ptacek, an den Whitleys Gesang und sein Bootleneck manchmal erinnern, starb 1997 in etwa demselben Alter, und wie Warren Zevon, der zwei Jahre vor Whitley auch dem Lungenkrebs erlag, schaffte es Whitley gerade so, die Aufnahmen für die vorliegende CD fertig aufzunehmen. Ein halbes Jahr später war er tot.
So wirkt seine letzte CD dann auch wie ein Vermächtnis, dem man sich auch als nichteingefleischter Blueser nur schwer entziehen kann. Die dreizehn Songs bestechen durch den spröden Charme der beiden Hauptakteure, welche sich mal akustisch, mal elektrisch verstärkt durch die Lieder heulen und wimmern, dass einem Schauer über den Rücken laufen. Kippt Whitley dann ins Falsett und singt als Hidden Track Robert Johnsons "Hellhound on my trail", werden Schmerz und Verzweiflung zum Greifen spürbar.
Perfekt ergänzt wird Chris Whitley vom australischen Sänger und Gitarristen Jeff Lang, und man kann nur darüber staunen, wie viele hochkarätige Slidegitarristen sich neben John Butler, Ash Grunwald, Tex Perkins, Charlie Owen oder beispielsweise Xavier Rudd auf diesem Kontinent noch so alles tummeln. Begleitet werden Whitley und Lang von Grant Cummerford am Upright Bass und Ashley Davies an den Drums.
Entstanden ist ein vorwiegend ruhiges, meist akustisches Bluesalbum, dass an Intensität kaum zu überbieten ist. Neben eigenen Titeln gibt es mit "When I paint my masterpiece" oder "Forever in my life" Coverversionen von Dylan und Prince die für mich zu den Highlights der CD gehören. When Whitley und Lang dann "Changing of the guard" im Duett singen, ist man gerührt und nur noch traurig darüber, dass sich Whitley schon auf den Weg über den Regenbogen gemacht hat.
Rest in peace, Chris!"
Ohne weitere Worte ...

Verfasst: Mo 30. Jun 2008, 21:07
von Tubes
Live/1975-85 [Limited Edition] [Box-Set] - Bruce Springsteen
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http://img295.imageshack.us/img295/4885 ... 400ck8.jpg[/img]
Die japanische Ausgabe als aufwändige Rekonstruktion der original LP-Box. Alle damaligen 5 LPs sind miniaturisiert als Mini-LP in den originalen Hüllen. Auch das beiliegende Büchlein entspricht dem Original aus der LP Zeit und wurde bis ins kleinste Detail liebevoll reproduziert.
Springsteen Fan, was willst Du mehr?
Aktuell bei amazon für EUR 21,95!!!
Verfasst: Do 3. Jul 2008, 17:57
von Tubes
Mudcrutch von Mudcrutch (featuring Tom Petty)
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http://img55.imageshack.us/img55/9711/4 ... 240ud7.jpg[/img]
"Produktinfo
Mudcrutch: Tom Petty, Mike Campbell, Benmont Tench, Tom Leadon, and Randall Marsh
Warum…?
Gute Frage eigentlich, da Mudcrutch sich vor ungefähr 35 Jahren getrennt haben. Damals nur eine regionale Band, die nach L. A. gezogen war, um sich im Musikbusiness zu behaupten. Die Trennung blieb unbemerkt. Die Band hinterliess kein einziges fertiges Album, keine der Singles hinterliess bemerkenswerte Spuren.
Also mal ehrlich: Warum also? Und warum gerade jetzt? Wie gesagt, eine gute Frage. Und die sinnvollste Antwort dazu hat Tom Petty selbst: “Wir haben da einfach einiges an Musik zurückgelassen. Und ich dachte irgendwann, dass es Zeit ware, sie uns wiederzuholen.”
Deshalb trommelte Petty die alten Bandmitglieder zusammen, man schlief in seinem Haus in Malibu und nahm die Songs im Übungsraum der Heartbreakers auf.
Das gleichnamige Album Mudcrutch ist eine Offenbarung. Live aufgenommen, keine Overdubs. Mudcrutch ist der Sound von fünf Bandmitglieder, die zu einer Einheit werden. Die Reinheit des Albums ist erstaunlich. Petty wollte genau das: „Ich habe mich gleich am Anfang diese Projekts dazu bekannt, dass dies Mudcrutch sein soll. So echt, wie am Anfang. Ich wollte, dass wir wieder diese Band werden.“
Frei nach Warren Zanes."
Gibt es als 180g Dopppel-LP + audiophiler CD bei
Blue Rose Records
Verfasst: Sa 2. Aug 2008, 19:20
von Tubes
Rock N Roll Jesus - Kid Rock
[img:240:240]http://www.abload.de/img/41q1icl4ll._sl500_aahke.jpg[/img]
Pressestimmen
M. Anders in Audio 12 / 07: "Rock 'n' Roll Jesus" ist ein furioser Mix aus uramerikanischen Klängen von Blues und Country bis Soul und R&B."
2LP + Bonus-CD für 14,99 bei jpc!
Verfasst: Do 28. Aug 2008, 21:19
von Tubes
The Lonesome Jubilee - John Mellencamp
[img:240:240]http://www.abload.de/img/411ap59wqkl._sl500_ah9o.jpg[/img]
Für mich immer noch eine seiner besten Platten!
Die hat mich während vieler Flüge auf meinen Surfreisen begleitet. Robby Seeger und Caesare Cantagalli auch ...

Verfasst: Fr 12. Sep 2008, 22:21
von Tubes
Chicago - Live at Carnegie Hall Vol.1-4 [Original Recording Remastered] [Box-Set]
[img:286:300]http://www.abload.de/img/0081227617424x1w.jpg[/img]
Amazon Rezension:
Die Begleitumstände dieser Produktion sind bemerkenswert. Ihre ersten drei Alben hatten Chicago zu Weltstars gemacht - eine Rockband, in der Bläser eine tragende Rolle spielten, mit Sängern und Songschreibern, die locker für drei Spitzenacts gereicht hätten. Im April 1971 durften sie dann eine Woche in New Yorks Carnegie Hall spielen, bis dahin für Rockmusiker unvorstellbar. Um dieses Ereignis zu dokumentieren, ließen sie sämtliche Konzerte vollständig (auf einem professionellen 16-Spur-Gerät) mitschneiden. Hatte die Fülle ihrer Ideen schon bisher nur auf Doppelalben Platz gefunden, sollte es diesmal sogar eine 4-LP-Box sein - was die Band bei ihrer Plattenfirma nur durch teilweisen Verzicht auf ihre Tantiemen durchsetzen konnte! Die Fans waren begeistert und machten "Chicago at Carnegie Hall - The Complete Works" zu einem der erfolgreichsten Live-Alben der Rockgeschichte, wobei "Complete Works" kaum übertrieben ist: Schon die Original-Box enthielt über 30 Titel.
Was strahlt diese Band für einen Enthusiasmus aus! Jeder Moment dieser Aufnahmen dokumentiert Begeisterung, Spielfreude und musikalischen Einfallsreichtum im Übermaß. Alle bisherigen Hits der Band sind zu hören, und das waren nicht wenige - aber niemand sollte 1:1-Reproduktionen der Studiofassungen erwarten: Improvisationslust ohne Ende wird geboten, manchmal etwas ausufernd, aber immer getragen von urwüchsiger Kraft und beeindruckender Musikalität.
Die remasterte CD-Box ist zwar in Deutschland recht teuer, aber allemal ihren Preis wert. Sie bietet eine verbesserte Ausstattung mit Schuber, 32seitigem Booklet und verkleinerten Reproduktionen der drei Poster, die der LP-Box-Originalfassung beilagen, im Größenvergleich allerdings fast niedlich wirken. Der schon auf der CD-Erstveröffentlichung respektable Sound ist noch ein gutes Stück transparenter, was insbesondere den Bläsern und Gesangsstimmen zugute kommt. Das besondere Schmankerl ist aber die vierte, die Bonus-CD. Sie enthält einige Tracks, die den Rahmen der Erstveröffentlichung gesprengt hätten (Listen, Loneliness Is Just A Word, An Hour In The Shower), und dankenswerterweise Alternativversionen einiger Titel, die insbesondere den so früh und sinnlos verstorbenen Gitarristen Terry Kath noch einmal ins Rampenlicht rücken. Als Solist brauchte er sich vor Jimi Hendrix nicht zu verstecken (South California Purples, 25 Or 6 To 4), aber auch im Ensemblespiel ist es ein Genuss, ihm zuzuhören - beispielsweise während Danny Seraphines Schlagzeugwirbelsturm in "I'm A Man". by touchwood
Läuft gerade ...
