Mit 10 fings mit ner Wandergitarre (so hiessen diese unsäglichen Dinger damals tatsächlich) an .
Mit 13 kam die klassische Gitarre und 4 Jahre Musikschule . Wobei ich hiermit auch gleich die Gelegenheit nützen möchte mich/uns bei unserem damaligen Gitarrenlehrer Hr. Weber öffentlich (vor Millionen von Lesern) für das völlig verhunzte Barockstück für 6 Gitarren (aufgeführt Musikschulfest anno 1979) zu entschuldigen .
Aber mal ehrlich , da war doch nur dieser Schnösel von der 1ten Stimme schuld , der schon anfing zu spielen als ich (3te Stimme) gerade mal den Stuhl auf der Bühne erreicht hatte..........so schnell konnt ich doch gar nicht spielen als dass ich ihn noch hätte einholen können
Mit 16 kam ne Ovation dazu und die ersten Bandversuche
Im zarten Alter von 23 ergab sich dann endlich DIE Gelegenheit : ein paar Bekannte (in meinen Augen damals begnadete Musiker) suchten Gitarristen und einen Basser für ne Band . Da sich schnell herauskristallisierte , dass es in unserer Gegend ca 74386 supergute Gitarristen gab , und alle besser als ich , kam man einhellig überein , dass wer Gitarre spielt auch einen Bass bedienen kann .
Und so kam ich zu meinem ersten (geliehenen) Bass : einem tonnenschweren Rickenbacker.....tja und bei den Tieftönern blieb ich dann auch hängen.
Mein erster eigener war ein Noname Shortscale , danach ein Westone den schon bald ein ziemlich hifimässiger Headless von Harry Häussel ablöste.
Aber irgendwann setzte sich dann die Erkenntnis durch , dass allzuviel hifi-Sound zwar im Alleingang beeindruckt , aber in der realen Musik auf ner Bühne andere Sachen zählen........darum, Back to the Roots : gönnte ich mir einen Music Man Sting Ray , dann das Orginal : Mister Leo Fender JB lässt grüßen und , last but not least , die Herausforderung von 5 Saiten auf einem Lakland .
Und mit meinem Gewummere nerv ich momentan in 3 Coverbands meine Musikerkollegen.......soweit meine story
Gruß
Günter