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TA Befestigungsschrauben (klangliche Auswirkungen)

Verfasst: Fr 23. Dez 2005, 15:42
von Tom_H
Moin Analogis,
ich habe mal eine Frage bzgl. der klanglichen Auswirkungen, wenn ein TA mit magnetischen Schrauben befestigt wird? Im Allgemeinen wird ja insbesondere bei MC Systemen zu Antimagnetischen Schrauben geraten. :wink:

In meinem konkreten Fall waren die mit dem AT33PTG mitgelieferten Messingschrauben zu lang und optisch nicht wirklich akzeptabel. Darum habe ich mir auf die Schnelle Inbus Stahlschrauben besorgt und eingebaut. Jetzt kommen mir so langsam Zweifel ob die Ablenkung des internen Magnetfeldes denn nicht zu einer klanglichen Beeinflussung / Verschlechterung führt?

Kann jemand etwas dazu sagen? :shock:

Danke für eure zahlreichen :mrgreen: Antworten.

Verfasst: Fr 23. Dez 2005, 15:55
von Tubes
Moin,

nicht nur laut Brakemeier liegst Du mit den Originalschrauben goldrichtig. Stahl ist nicht nur (meistens) magnetisch, sondern auch oft zu schwer und mit der falschen Elastizität (auch Dämpfung). Also, Messingschrauben kürzen und dann nicht zu fest anknallen.
Klanglich liegt Messing vor Alu und zuletzt Stahl!

Verfasst: Fr 23. Dez 2005, 16:02
von Tom_H
Hatte ich fast vermutet, Heiner.

Weißt Du denn auch wie es sich mit der Ablenkung des Magnetfeldes verhält??? :idn:

Verfasst: Fr 23. Dez 2005, 16:37
von Tubes
Einige Hersteller arbeiten in ihren Hochpreis-TAs eisenlos und verzichten damit auf Verstärkung! Selbst kleinste Störungen zeigen Wirkung.

Verfasst: Fr 23. Dez 2005, 17:48
von Tom_H
Das AT ist ja ein HO MC, aber dennoch hast Du mir jetzt die Bestätigung meiner Vermutung gegeben. Ok, dann werde ich mir mal Messing Inbusschrauben M2,5 x 16 besorgen.......... :shock:
Mein Gefühl sagt mir das die wohl gar nicht so einfach zu bekommen sein werden. :oops:

Sch**** schon wieder eine Mimose an einer Mimose auf einer Mimose justieren............ :dr:

Verfasst: Fr 23. Dez 2005, 17:56
von 2285b
Die Tonabnehmer-Schrauben sollten unmagnetisch sein (am besten aus Edelstahl); sie beeinflussen sonst das Magnetfeld im System und verschlechtern so den Klang.
http://www.stereoplay.de/d/54167

edit: ist Edelstahl nicht magnetisch :roll:

Verfasst: Fr 23. Dez 2005, 18:01
von Tubes
Stereoplay ... :roll:

Die sind gar nicht so schwer zu finden. Im Zweifelsfall schick ich Dir welche.

Du wechselst erst die eine, dann die andere Schraube und musst nichts neu justieren.

Verfasst: Fr 23. Dez 2005, 18:02
von 2285b
Danke Hoiner, brauche keine, alles in Messing... :wink:

Verfasst: Fr 23. Dez 2005, 22:29
von Tom_H
Tubesox hat geschrieben:Stereoplay ... :roll:

Die sind gar nicht so schwer zu finden. Im Zweifelsfall schick ich Dir welche.

Du wechselst erst die eine, dann die andere Schraube und musst nichts neu justieren.
Heiner, Danke für das Angebot. :OK:
Hast Du eine Bezugsquelle? Ich möchte aber unbedingt Inbus haben. Die finde ich einfacher zu handlen.

Wenn ich keine bekommen sollte, komme ich gerne auf Dein Angebot zurück. :wink:

Vielleicht findet sich ja auch noch die ein oder andere Platte, die Du dann den Schrauben beipacken kannst......... :angel:

Verfasst: Fr 23. Dez 2005, 22:39
von Tubes
Moin Tom,

Inbus gibt's nicht (werden auch meist zu fest angeknallt), der Rest ist möglich. :wink:

Verfasst: Sa 24. Dez 2005, 21:57
von SDJungle
2285b hat geschrieben:
Die Tonabnehmer-Schrauben sollten unmagnetisch sein (am besten aus Edelstahl); sie beeinflussen sonst das Magnetfeld im System und verschlechtern so den Klang.
http://www.stereoplay.de/d/54167

edit: ist Edelstahl nicht magnetisch :roll:
Edelstahl ist nicht magnetisch. Nach einigen Vergleichen zwischen Schrauben aus Nylon, Messing und Edelstahl bin ich bei letzteren geblieben. :wink:


Gruß
Stefan

Verfasst: Di 27. Dez 2005, 10:42
von Erzkanzler
SDJungle hat geschrieben:Edelstahl ist nicht magnetisch.


Nono, Stefan.

Kleine Korrektur, man unterscheidet bei den Edelstählen

Chromstähle (magnetisch)
- ferritische
- martensitische

Chrom-Nickelstähle (nicht magnetisch)
- austenitische
- austenoferritische

Ich habe allerdings auch schon magnetische Chromstähle gesehen.

Am besten immer einen Magneten zum testen mitnehmen.

Grüße
Martin

Verfasst: Di 27. Dez 2005, 19:36
von SDJungle
Die Korrektur war hier allerdings unnötig, denn alle mir bekannten Edelstahlschrauben - nicht nur für TA-Montage - sind aus V2A und V4A, da erübrigt sich dann eine weitere Unterscheidung in magnetische Edelstähle. :wink:


Gruß
Stefan

Verfasst: Di 27. Dez 2005, 23:39
von Tom_H
Moin, nachdem nun klar ist das unmagnetische Schrauben verwendet werden müssen, hier nochmal der hintere teil meiner Eingangsfrage............ :wink:

Welche klanglichen Auswirkungen hat die Verwendung magnetischer Schrauben???
Ich habe da nichts brauchbares recherchieren können. :oops:

Verfasst: Mi 28. Dez 2005, 10:49
von Thargor
Tubesox hat geschrieben:Klanglich liegt Messing vor Alu und zuletzt Stahl!
Hmmm.... das war doch schon eine Aussage? Ich habe nie einen Vergleich gemacht, welche Schrauben besser klingen :wink: das führt mir dann doch zu weit. Aber nichtmagnetisch sollten die in jedem Fall sein. Eigentlich haben alle meine TAs Messingschräubchen..... und gut ist.

Viele Grüße! 8)

Verfasst: Mi 28. Dez 2005, 21:18
von Tom_H
Jou Thargor, das sehe ich jetzt auch so. 8) :mrgreen:
Mich würde halt nur mal grundsätzlich interessieren, wie sich der veränderte Magnetismus klanglich auswirkt. Z.B. sind es mehr die Höhen, Bässe, Räumlichkeit usw.........die verändert werden. Oder wird dadurch sogar ein Rauschen eingeschleust???? :shock:

Verfasst: Mo 23. Jan 2006, 18:13
von applewoi
Tom_H hat geschrieben:Jou Thargor, das sehe ich jetzt auch so. 8) :mrgreen:
Mich würde halt nur mal grundsätzlich interessieren, wie sich der veränderte Magnetismus klanglich auswirkt. Z.B. sind es mehr die Höhen, Bässe, Räumlichkeit usw.........die verändert werden. Oder wird dadurch sogar ein Rauschen eingeschleust???? :shock:
hallo,

der veränderte Magnetismus könnte eine veränderte Feldstärken- Symmetrie bewirken und die induzierten Spannungen beeinflussen.
Inwieweit sich das klanglich auswirkt, vermag ich nicht zu beurteilen.

Die verschiedenen Resonanzmuster der verwendeten Materialien bei der Ankopplung ans Hätschel dürften grössere Auswirkungen haben.

frank