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stärkere Abnutzung der Nadel in der Auslaufrille?

Verfasst: So 14. Jun 2009, 14:59
von Gregor Samsa
Hallo zusammen!

Ich hab mal ne Frage, die mir eigentlich ein Kumpel stellte, als wir neulich wieder zusammen Led Zeppelin u.ä. hörten. Er ist garnicht so audiophil, aber zu einem Teil seiner Lieblingsmusik habe ich Zugang gewinnen können, wenn das Umfeld stimmt. Ich wußte darüber nicht genau bescheid, daher sagt ihr mir mal bitte was dazu:
Unterliegt das TA nicht einer besonderen Abnutzung, wenn am Ende der Platte die Nadel des Abnehmers immer über die Auslaufrille rutscht, die Hürde überwindet, um wieder in der Auslaufrille zu laufen, bevor man hin geht und die Platte dreht?

Ergo, sollte, könnte man (mittels nachgerüsteter, berührungsloser Endabschaltung) die Laufzeit des Abnehmers, der Nadel erhöhen, nutzt sich tatsächlich die Nadel an dieser Stelle stärker ab, bevor man das Lift betätigt?

LG Gregor

Verfasst: Mo 15. Jun 2009, 15:11
von applewoi
Ich denke nein, weil ja in der Auslaufrille keine Modulation geschnitten ist.

Bei einer als sauber vorausgesetzten Platte sollte der Verschleiss vermutlich also eher geringer sein.
Aber sowas wurde meines Wissens auch noch nie wissenschaftlich belastbar untersucht, wozu auch, dafür müsste man ja je zwei identische Platten und Nadeln ruinieren.


frnk

Verfasst: Do 18. Jun 2009, 09:39
von Metabaron
Solange man die Nadel nicht stundenlang darin schrappeln läßt, ist die Auslaufrille bedenkenlos und hat keinen Unterschied zur restlichen Platte.

Verfasst: Do 18. Jun 2009, 11:30
von Analog_Tom
Moin,

es soll ja sogar Kollegen geben, die neue TA-Systeme über Nacht in der Auslaufrille Einspielen lassen... :mrgreen:

Viele Grüße

Thomas

Verfasst: Do 18. Jun 2009, 12:36
von Metabaron
...außer Rillenabnutzung und Nadelverschleiß "spielt" da wohl nicht viel ein... :lips: