Tach Peter,
Ende 2004 gabs mal ne Besprechung in einem Hifi exclusiv oder ähnlichen Magazin aus dem Verlag, der auch die audio veröffentlicht.
Habe ich aber vor 1 Jahr mit Gewinn verkauft. Macht nix, das www hilft weiter:
http://www.bauer-audio.de/presse/michae ... icht-47857
Der Herr Vrzal ist ein recht guter Autor der image hifi. Die "erstaunlich schwere Schaumstoffmatte" wurde in dem anderen Magazin als Schwerfolie bezeichnet, was mich etwas negativ voreinnahm, überhaupt war der andere Bericht sehr euphorisch.
Den ganzen Bericht aus der image habe ich jetzt nicht nochmal gelesen, aber erinnere mich, daß ein eher schwergängiges, dafür saupräsizes Tellerlager

verwendet wurde, der Motor ordentlich zu Drehen habe.
Für mich als Werkzeugmacher sehr einleuchtend bzgl. einer entspannten, souveränen Widergabe. Vrzal schreibt denn auch, die Verzerrungen seinen viel weniger, und auf einem anderen, nicht störenden Level aufgetreten.
Der dps 3 hat den sonst kaum anzutreffenden 3-AC-Motor, also Drehstrom. So geht man auf jeden Fall dem Polrucken aus dem Weg.

Den mitglieferten 190gr/PVC-Beschwerer würde ich gleich da lassen, und stattdessen eine Plattenklemme von Clearaudio ordern, denn bei verwellten Platten nutzt dir der Puck nichts, hat evtl noch Spiel in der Spindelaufnahme. Hatte ich auf meinem Rega genau mit dem Acrylteller.
Ich lese gerade, die Klemme gehörte bei Micha V. nicht dazu.
Na ja, der dps gehört zu den Subchassis-Spielern, die gottseidank nicht so dolle federn. Nicht ganz mein Ding, habs mit MasseLWs, und halt n bißchen zu teuer für mich, und dann hatte der von M. Vrzal auch noch n Rega RB250 - der dps kann eindeutig mehr mit schon geringfügig besseren Armen wie dem OL1 Silver von Origin Live.
Dazu kommt, daß der dps keine Möglichkeit hat, einen 12" Arm zu montieren. 10,5" oder mehr verbessern alles um Welten gegenüber 9"ern.
LG Gregor