Ripol meets Raummode
Verfasst: So 24. Jan 2010, 22:27
Nabend,
knapp 16 qm2 Raumgrösse bei beinahe quadratischen Abmessungen sind ein Paradies für Raummoden 1.-3. Ordnung.
Schön für die Moden, schlecht für den Zuhörer.
Ich habe ja schon viel probiert in meinem kleinem fiesen Keller.... geschlossene Bauweisen, Multisubs, aktiv entzerrte Konzepte am Hörplatz, gar kein Bass, etc.
Mein letzter Versuch waren zwei Twinsubs aus dem Hause Vifa. Die Dinger spielten zwar schön tief und knackig aber auch da waren die Kollegen Raummoden voll in Ihrem Element.
Wieder konnte sich kein Gefühl der Zufriedenheit einstellen. Bei manchen Stücken (Kraftwerk z.B.) gab es wieder fieses Gewummer und Gedröhne. Schlimm ist ja, wenn man erst mal auf den Fehler aufmerksam geworden ist, hört man nur noch auf die Fehler und es vergräzt einem die Freude am Hören.
Dieses WE habe ich dann zwei Ripole von Axel Ridtahler in Angriff genommen. Ich hatte Axel zuvor angerufen und von meinem Vorhaben erzählt. Er äusserte Zweifel, daß die vier Vifa PLW 22 Tieftöner ausreichend Pegelfestigkeit mitbringen. Aber nochmal neue Chassis wollte ich nicht kaufen, ich hatte zunächst vor das Wirkprinzip zu testen und ob überhaupt eine Linderung durch Ripole in meinen Raum zu erzielen ist. Das ganze in billigen 22 mm Spanplatten aufgebaut, da ich keinen Euro zuviel versenken wollte, ich war schliesslich selbst sehr skeptisch.
Also hat Axel einen Ripol gegen sehr kleines Geld für mich berechnet, abgestimmt auf die TSP der Vifas.
Heute Abend habe ich die Teile zum ersten Mal in Betrieb genommen.
Abgestimmt und entzerrt mit einer Behringer DCX Aktivweiche, Frequenzbereich derzeit von ca 25 - 75 Hz. Darunter recht steil getrennt um die Vifas nach unten zu entlasten. Das ist notwendig, da durch das Ripolprinzip die Resonanzfrequenz um ein paar Hz nach unten wandert.
Ab 75 Hz gehts dann mit einem 24 dB Filter bergab. Anschliessend habe ich ein paar wenige Messungen gemacht und den Bass einigermaßen fix abgestimmt. Leider kann ich hier keinen F-Gang einstellen, da die Messungen an einem Laptop ohne Internet erfolgen. Im Nahfeld ist es ein ziemlicher Strich geworden, sehr linear.
Zu guter Letzt habe ich dann nach Gehör abgestimmt und nun spielen die beiden Kameraden erst mal.
Axels Bedenken bezüglich der Pegelfestigkeit sind sicher nicht unbegründet gewesen, aber dennoch können die vier Chassis schon sehr laut spielen. Spontan würde ich sagen, daß mir das reicht.
Mit der Aufstellung habe ich noch gespielt. Die Bässe stehen nun fast im Nahfeld, über einen Meter vor den Heresys. Trotzdem das ich noch keine Laufzeitkorrektur vorgenommen habe, spielt dieses Setup schon sehr homogen, kein Nachhinken zu vernehmen.
Und was machen die beiden Ripole nun mit meinen Raummoden? Nix wäre übertrieben, aber sie regen DEUTLICH weniger an. Der Bass geht extrem tief und sauber, das Dröhnen ist fast verschwunden. Erstaunlich wieviel Raumtiefe entsteht wenn ein sauberer, tiefer Bass wiedergebeben wird. Und das ganze in wirklich winzigen Gehäuse. Schon irre das ganze.
Als Zwischenfazit kann ich sagen, daß die Ripole mehr als eine Alternative sind. Die bleiben definitiv, bässer hab ich es in meinem kleinen Raum noch nicht gehabt.
Klasse ist auch der Support vom Axel Ridthaler, kann ich wirklich nur empfehlen. Schnelle Antworten auf Fragen zum Aufbau, sehr netter Umgangston.
So das wars erstmal. Die nächsten Tage werde ich noch ein paar Messungen machen und die Feinabstimmung vornehmen. Wenn sich der positive Eindruck dann fortsetzt, kommen die Chassis noch in schöne Gehäuse.
So sehen die kleinen Wunderkisten aus:
[img:132:147]http://www.abload.de/thumb/dsc_0143qsxl.jpg[/img]
[img:132:147]http://www.abload.de/thumb/dsc_0145lpej.jpg[/img]
[img:132:147]http://www.abload.de/thumb/dsc_0146yqq7.jpg[/img]
knapp 16 qm2 Raumgrösse bei beinahe quadratischen Abmessungen sind ein Paradies für Raummoden 1.-3. Ordnung.
Schön für die Moden, schlecht für den Zuhörer.
Ich habe ja schon viel probiert in meinem kleinem fiesen Keller.... geschlossene Bauweisen, Multisubs, aktiv entzerrte Konzepte am Hörplatz, gar kein Bass, etc.
Mein letzter Versuch waren zwei Twinsubs aus dem Hause Vifa. Die Dinger spielten zwar schön tief und knackig aber auch da waren die Kollegen Raummoden voll in Ihrem Element.
Wieder konnte sich kein Gefühl der Zufriedenheit einstellen. Bei manchen Stücken (Kraftwerk z.B.) gab es wieder fieses Gewummer und Gedröhne. Schlimm ist ja, wenn man erst mal auf den Fehler aufmerksam geworden ist, hört man nur noch auf die Fehler und es vergräzt einem die Freude am Hören.
Dieses WE habe ich dann zwei Ripole von Axel Ridtahler in Angriff genommen. Ich hatte Axel zuvor angerufen und von meinem Vorhaben erzählt. Er äusserte Zweifel, daß die vier Vifa PLW 22 Tieftöner ausreichend Pegelfestigkeit mitbringen. Aber nochmal neue Chassis wollte ich nicht kaufen, ich hatte zunächst vor das Wirkprinzip zu testen und ob überhaupt eine Linderung durch Ripole in meinen Raum zu erzielen ist. Das ganze in billigen 22 mm Spanplatten aufgebaut, da ich keinen Euro zuviel versenken wollte, ich war schliesslich selbst sehr skeptisch.
Also hat Axel einen Ripol gegen sehr kleines Geld für mich berechnet, abgestimmt auf die TSP der Vifas.
Heute Abend habe ich die Teile zum ersten Mal in Betrieb genommen.
Abgestimmt und entzerrt mit einer Behringer DCX Aktivweiche, Frequenzbereich derzeit von ca 25 - 75 Hz. Darunter recht steil getrennt um die Vifas nach unten zu entlasten. Das ist notwendig, da durch das Ripolprinzip die Resonanzfrequenz um ein paar Hz nach unten wandert.
Ab 75 Hz gehts dann mit einem 24 dB Filter bergab. Anschliessend habe ich ein paar wenige Messungen gemacht und den Bass einigermaßen fix abgestimmt. Leider kann ich hier keinen F-Gang einstellen, da die Messungen an einem Laptop ohne Internet erfolgen. Im Nahfeld ist es ein ziemlicher Strich geworden, sehr linear.
Zu guter Letzt habe ich dann nach Gehör abgestimmt und nun spielen die beiden Kameraden erst mal.
Axels Bedenken bezüglich der Pegelfestigkeit sind sicher nicht unbegründet gewesen, aber dennoch können die vier Chassis schon sehr laut spielen. Spontan würde ich sagen, daß mir das reicht.
Mit der Aufstellung habe ich noch gespielt. Die Bässe stehen nun fast im Nahfeld, über einen Meter vor den Heresys. Trotzdem das ich noch keine Laufzeitkorrektur vorgenommen habe, spielt dieses Setup schon sehr homogen, kein Nachhinken zu vernehmen.
Und was machen die beiden Ripole nun mit meinen Raummoden? Nix wäre übertrieben, aber sie regen DEUTLICH weniger an. Der Bass geht extrem tief und sauber, das Dröhnen ist fast verschwunden. Erstaunlich wieviel Raumtiefe entsteht wenn ein sauberer, tiefer Bass wiedergebeben wird. Und das ganze in wirklich winzigen Gehäuse. Schon irre das ganze.
Als Zwischenfazit kann ich sagen, daß die Ripole mehr als eine Alternative sind. Die bleiben definitiv, bässer hab ich es in meinem kleinen Raum noch nicht gehabt.
Klasse ist auch der Support vom Axel Ridthaler, kann ich wirklich nur empfehlen. Schnelle Antworten auf Fragen zum Aufbau, sehr netter Umgangston.
So das wars erstmal. Die nächsten Tage werde ich noch ein paar Messungen machen und die Feinabstimmung vornehmen. Wenn sich der positive Eindruck dann fortsetzt, kommen die Chassis noch in schöne Gehäuse.
So sehen die kleinen Wunderkisten aus:
[img:132:147]http://www.abload.de/thumb/dsc_0143qsxl.jpg[/img]
[img:132:147]http://www.abload.de/thumb/dsc_0145lpej.jpg[/img]
[img:132:147]http://www.abload.de/thumb/dsc_0146yqq7.jpg[/img]