Bin auch aufgrund der Lobeshymnen, insb. bei symmetr. angesteuerter Stromverstärkung dieser Tage in Versuchung geraten, zu prüfen, ob in diesem Preisbereich mein Black Cube SE/2006 seinen Meister findet:
Mein. persönliches Ergebnis:
Bis auf den Nachteil, dass mein "Alter" in den Pausen kein so abwechselungsreiches Radio-Programm bei leisen MCs liefert (mal russ., mal franz. Sender)

musste ich überraschend feststellen, dass der Wechsel für mich bei den angepeilten MCs einen deutlichen Rückschritt bedeutet hätte.
Der Zugewinn an breiterer Bühne, mehr Luft zw. den Instrumenten und seidigeren Mitten/Höhen,

hätte ich mir mit einer deutlich weniger spritzigen, direkten, emotional geladenen Gangart erkauft.
Der Lehmann macht deutlich mehr Dampf,

ist untenherum sonorer und druckvoller

sowie querbeet knackiger. Einfach viel direkter. Der Aqvox breitete im Vergleich dazu stets einen - durchaus auch angenehmen - Seidenteppich aus.
Bspw.: Styxx´s (Boat On The River, alte Japan Pressung) glaubt man eine komplett andere LP auf dem Teller liegen zu haben. Die Aqvox arbeitete die charakt. Grundzüge des Stückes bei weitem nicht so "anmachend" heraus, wie die BC. Aq. bemüht sich stets mehr um elegant geglättete Gangart, bei der jedoch einiges an Klangfarben verloren geht.
Verglichen wurden die beiden mit:
- Goldring 1042
- Benz Glider L2
- Denon DL103R
am Transrotor ZET1, der "nur" mit einem modif. Rega 250 bestückt ist.
Insb. mit dem Denon zwang mich der Lehmann, die Aqvox wieder fein säuberlich einzupacken und so einen weiteren bezahlbaren Favoriten "im Karton zu begraben".
Mag sein, das der Unterschied bei mir durch die spezif. Kette vorgezeichnet ist ... aber insb. mit den beiden MCs, ist das Ergebnis für mich sehr deutlich ausgefallen.
Die Suche geht also weiter - irgendwelche Tipps? Wie sieht es bspw. mit dem E.A.R. 834 aus?
Gruss
Bernharddiner