Meine Erfahrung mit Freenet
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- Tom_H
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Meine Erfahrung mit Freenet
Es gibt etwas das ich euch nicht vorenthalten möchte. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen eine Menge Ärger zu vermeiden.
Angefangen hat meine Freenet Experience im Dezember letzten Jahres. ich hatte im Internet von den günstigen DSL Tarifen gelesen und parallel dazu hat ein Freenet Telefonverkäufer bei meiner Frau angerufen. (Zu der Zeit hatten wir noch keinen DSL Anschluss) Ich hatte mir den 2000er DSL Anschluss ausgesucht, denn man will ja auch mal etwas schneller im WWW Unterwegs sein. Ein paar Tage später hat der Verkäufer dann Abends bei mir angerufen und mir versichert das die 2000er Bandbreite an meinem Wohnort verfügbar ist. Im Verlauf des Gesprächs hat er noch versucht mir I-Phone (gegen Aufpreis) zu verkaufen, was ich allerdings nicht in Anspruch nahm.
Als dann einige Tage später die Auftragsbestätigung kam, beinhaltete diese neben dem Tarif für einen 2000er DSL Zugang auch auch die kostenpflichtige I-Phone Option. Ich rief dann die in der Auftragsbestätigung angegebene Nummer an um die I-Phone Deaktivierung zu veranlassen. Das war schon mal nicht so ganz einfach, denn die Servicenummern waren ständig ausgelastet. Bevor ich dann mal mit jemandem bei Freenet sprechen konnte, vergingen einige Tage. Dieser Mensch eröffnete mir dann das der DSL 2000 Tarif mit dem Router den ich mir ausgesucht hatte, nur gekoppelt an den I-Phone Tarif verfügbar ist. Eigentlich hätte ich zu diesem Zeitpunkt schon einen Schlussstrich ziehen sollen. Habe ich aber nicht und es sollte noch besser kommen.
Mitte Februar kam dann endlich das Router/Splitter Paket an. Ich habe dann alles schnellstmöglich nach Anleitung installiert und konnte dann auch ein oder zwei Tage später lossurfen. Das die Geschwindigkeit mit der ich surfte, bei weitem nicht dem entsprach, was wir bei Freenet gekauft hatten, merkte ich (vielmehr ein Freund) erst mehrere Wochen später. Wenn von euch schon mal jemand versucht hat, mit Freenet Kontakt aufzunehmen, weiß er sehr wohl, welches Leid in den folgenden Wochen/Monaten über uns ergangen ist. Anrufen ist nicht, es sei denn man ist Rockefeller. Zwischen 0,12 und 1,24 Euro wollen die pro Minute haben. Selbstverständlich weiß man nicht ob man nun preiswert für 12 Cent oder teuer für 1,24 Euro pro Minute telefoniert. Darum habe ich den sinnvolleren Weg über eMail Kommunikation gewählt. Leider kann man den Freenet Leuten keine normale Mail schicken, sondern muss über deren Kontaktseite gehen. Dort füllt man dann ein Formular aus und sendet dieses dann an Freenet. Dieses Formular muss man bei jeder Kontaktaufnahme neu ausfüllen. Die Antworten kommen aber clevererweise an eine normale Mailadresse. Beim Versuch eine normale Mail zu schicken, kommt immer eine Returnnachricht die besagt, dass solche Mails nicht angenommen werden. Die ganze Kommunikation hat sich insgesamt über ungefähr 4 Monate hingezogen und brachte absolut keinen Erfolg. Zwischenzeitlich hatte ich durch den Austausch von Splitter, Router und Rechner herausgefunden dass das Problem wohl an der Leitung vom Verteilpunkt zu unserem Haus liegen muss. Dieses habe ich Freenet auch mitgeteilt. Die haben dann angeblich bei der Telekom nachgeforscht und mir mitgeteilt, dass mit der Leitung alles in Ordnung sei. Ich habe von der Telekom allerdings die Aussage erhalten, dass etwas mit der Dämpfung nicht stimmt. Irgendwie komme ich mir von Freenet ziemlich verarscht vor.
Auch heute (bzw. bis vor wenigen Tagen) surfte ich zuhause noch mit einer Geschwindigkeit, die leicht über der eines Modems liegt. (Die Downloadrate liegt bei max. 80Kb/sec; ich bezahle allerdings die dreifache Geschwindigkeit)
Ein weiteres Problem, dass das Fass dann endgültig zum überlaufen brachte, war der unglückliche Umstand das sich umzugsbedingt unsere Bankverbindung geändert hatte. Auf einmal konnte Freenet, Mitte des Jahres, die Nutzungsgebühr nicht mehr vom benannten Konto einziehen. Wir erhielten eine Mahnung, die sofort beglichen wurde. Per Fax teilte ich Freenet dann unsere neue Bankverbindung mit. Leider erhalten wir seit dem monatlich neue Mahnungen, obwohl ich Freenet in dieser Angelegenheit mehrfach angeschrieben habe und auch (für viel Geld) mit irgendwelchen Sachbearbeitern telefoniert habe, die alle die Richtigkeit meiner Angaben bestätigten und mir versprachen sich dafür einzusetzen das die Bankverbindung geändert wird und die Mahnungen abgestellt würden.
Aufgrund der nicht erbrachten Leistung und den unbegründeten Mahnungen habe ich dann Ende Oktober vom außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch gemacht. In der Bestätigung hat man meiner Kündigung inhaltlich zugestimmt, jedoch erst zum Ende der regulären Vertragslaufzeit.
Nach einer erneuten Mahnung, habe ich letzte Woche die Freenet Geschäftsleitung angeschrieben und gebeten, sich dieser Angelegenheit doch anzunehmen. In diesem Schreiben hatte ich auch angedeutet, den Vorfall zu veröffentlichen bzw. das gezahlte Geld für nicht erhaltene Leistung Rückzuberechnen. Leider haben wir noch keine Reaktion darauf erhalten. Zum krönenden Abschluss wurde uns gestern wegen ausstehender Zahlungen der Internetzugang gesperrt. Die Dame mit der ich dann telefoniert habe, hat mir ebenfalls wieder vollkommen Recht gegeben und mir versichert sich darum zu kümmern dass der Zugang schnellstmöglich wieder freigeschaltet wird.
Ich habe mittlerweile wirklich die Nase von Freenet voll und denke darüber nach, die Angelegenheit einem Rechtsanwalt zu übergeben.
Das musste ich mal loswerden.
Angefangen hat meine Freenet Experience im Dezember letzten Jahres. ich hatte im Internet von den günstigen DSL Tarifen gelesen und parallel dazu hat ein Freenet Telefonverkäufer bei meiner Frau angerufen. (Zu der Zeit hatten wir noch keinen DSL Anschluss) Ich hatte mir den 2000er DSL Anschluss ausgesucht, denn man will ja auch mal etwas schneller im WWW Unterwegs sein. Ein paar Tage später hat der Verkäufer dann Abends bei mir angerufen und mir versichert das die 2000er Bandbreite an meinem Wohnort verfügbar ist. Im Verlauf des Gesprächs hat er noch versucht mir I-Phone (gegen Aufpreis) zu verkaufen, was ich allerdings nicht in Anspruch nahm.
Als dann einige Tage später die Auftragsbestätigung kam, beinhaltete diese neben dem Tarif für einen 2000er DSL Zugang auch auch die kostenpflichtige I-Phone Option. Ich rief dann die in der Auftragsbestätigung angegebene Nummer an um die I-Phone Deaktivierung zu veranlassen. Das war schon mal nicht so ganz einfach, denn die Servicenummern waren ständig ausgelastet. Bevor ich dann mal mit jemandem bei Freenet sprechen konnte, vergingen einige Tage. Dieser Mensch eröffnete mir dann das der DSL 2000 Tarif mit dem Router den ich mir ausgesucht hatte, nur gekoppelt an den I-Phone Tarif verfügbar ist. Eigentlich hätte ich zu diesem Zeitpunkt schon einen Schlussstrich ziehen sollen. Habe ich aber nicht und es sollte noch besser kommen.
Mitte Februar kam dann endlich das Router/Splitter Paket an. Ich habe dann alles schnellstmöglich nach Anleitung installiert und konnte dann auch ein oder zwei Tage später lossurfen. Das die Geschwindigkeit mit der ich surfte, bei weitem nicht dem entsprach, was wir bei Freenet gekauft hatten, merkte ich (vielmehr ein Freund) erst mehrere Wochen später. Wenn von euch schon mal jemand versucht hat, mit Freenet Kontakt aufzunehmen, weiß er sehr wohl, welches Leid in den folgenden Wochen/Monaten über uns ergangen ist. Anrufen ist nicht, es sei denn man ist Rockefeller. Zwischen 0,12 und 1,24 Euro wollen die pro Minute haben. Selbstverständlich weiß man nicht ob man nun preiswert für 12 Cent oder teuer für 1,24 Euro pro Minute telefoniert. Darum habe ich den sinnvolleren Weg über eMail Kommunikation gewählt. Leider kann man den Freenet Leuten keine normale Mail schicken, sondern muss über deren Kontaktseite gehen. Dort füllt man dann ein Formular aus und sendet dieses dann an Freenet. Dieses Formular muss man bei jeder Kontaktaufnahme neu ausfüllen. Die Antworten kommen aber clevererweise an eine normale Mailadresse. Beim Versuch eine normale Mail zu schicken, kommt immer eine Returnnachricht die besagt, dass solche Mails nicht angenommen werden. Die ganze Kommunikation hat sich insgesamt über ungefähr 4 Monate hingezogen und brachte absolut keinen Erfolg. Zwischenzeitlich hatte ich durch den Austausch von Splitter, Router und Rechner herausgefunden dass das Problem wohl an der Leitung vom Verteilpunkt zu unserem Haus liegen muss. Dieses habe ich Freenet auch mitgeteilt. Die haben dann angeblich bei der Telekom nachgeforscht und mir mitgeteilt, dass mit der Leitung alles in Ordnung sei. Ich habe von der Telekom allerdings die Aussage erhalten, dass etwas mit der Dämpfung nicht stimmt. Irgendwie komme ich mir von Freenet ziemlich verarscht vor.
Auch heute (bzw. bis vor wenigen Tagen) surfte ich zuhause noch mit einer Geschwindigkeit, die leicht über der eines Modems liegt. (Die Downloadrate liegt bei max. 80Kb/sec; ich bezahle allerdings die dreifache Geschwindigkeit)
Ein weiteres Problem, dass das Fass dann endgültig zum überlaufen brachte, war der unglückliche Umstand das sich umzugsbedingt unsere Bankverbindung geändert hatte. Auf einmal konnte Freenet, Mitte des Jahres, die Nutzungsgebühr nicht mehr vom benannten Konto einziehen. Wir erhielten eine Mahnung, die sofort beglichen wurde. Per Fax teilte ich Freenet dann unsere neue Bankverbindung mit. Leider erhalten wir seit dem monatlich neue Mahnungen, obwohl ich Freenet in dieser Angelegenheit mehrfach angeschrieben habe und auch (für viel Geld) mit irgendwelchen Sachbearbeitern telefoniert habe, die alle die Richtigkeit meiner Angaben bestätigten und mir versprachen sich dafür einzusetzen das die Bankverbindung geändert wird und die Mahnungen abgestellt würden.
Aufgrund der nicht erbrachten Leistung und den unbegründeten Mahnungen habe ich dann Ende Oktober vom außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch gemacht. In der Bestätigung hat man meiner Kündigung inhaltlich zugestimmt, jedoch erst zum Ende der regulären Vertragslaufzeit.
Nach einer erneuten Mahnung, habe ich letzte Woche die Freenet Geschäftsleitung angeschrieben und gebeten, sich dieser Angelegenheit doch anzunehmen. In diesem Schreiben hatte ich auch angedeutet, den Vorfall zu veröffentlichen bzw. das gezahlte Geld für nicht erhaltene Leistung Rückzuberechnen. Leider haben wir noch keine Reaktion darauf erhalten. Zum krönenden Abschluss wurde uns gestern wegen ausstehender Zahlungen der Internetzugang gesperrt. Die Dame mit der ich dann telefoniert habe, hat mir ebenfalls wieder vollkommen Recht gegeben und mir versichert sich darum zu kümmern dass der Zugang schnellstmöglich wieder freigeschaltet wird.
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Das musste ich mal loswerden.
Ich bin eine undercover Signatur. Wer mich klickt, wird etwas lernen... 
- Mel*84
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Bei Arcor hatte ich, wie bereits berichtet, ähnliches erlebt. Wenn mir nicht ein lieber Mensch aus einem Forum die Mail-Adresse des Vorstandsvorsitzenden gemailt hätte.........................
Der hat dann sofort an einen entsprechenden Mitarbeiter "übertragen".
Nach 13 Tagen ohne Telefon und Internet ging dann alles innerhalb von 24 Stunden und eine Entschädigung wurde ebenfalls ohne weitere Probleme zuerkannt.
Einfach grausam, wie die Strukturen so aufgebaut werden!
Der hat dann sofort an einen entsprechenden Mitarbeiter "übertragen".
Nach 13 Tagen ohne Telefon und Internet ging dann alles innerhalb von 24 Stunden und eine Entschädigung wurde ebenfalls ohne weitere Probleme zuerkannt.
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Was nützt die beste Hardware, wenn man an den Tonträgern spart!
Liebe Grüße
Thomas
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- Mel*84
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Wenn alles glatt läuft, nur Arcor oder Versatel......Angus hat geschrieben:Das ist ja alles 'n schönen Schiet.Danke für die Warnungen.
Ich suche im Moment gerade einen günstigen Anbieter; Genannte kommen dann wohl nicht in Frage. Habt ihr Empfehlungen?
Wenn es Arcor werden soll, gib bitte Bescheid, da es eine Werbeprämie von 40 Öcken gibt, welche ich teile..............
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Liebe Grüße
Thomas
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HI,
günstig ... ??? Wasndas ??? Billig - geht nur so wie oben beschrieben.
Mein Tipp:
http://www.qsc.de/
Noch nie Probleme, immer voll Speed, noch keine Ausfälle, 2 Jahre läufts jetzt, aber - nicht überall verfügbar.
Hannes
günstig ... ??? Wasndas ??? Billig - geht nur so wie oben beschrieben.
Mein Tipp:
http://www.qsc.de/
Noch nie Probleme, immer voll Speed, noch keine Ausfälle, 2 Jahre läufts jetzt, aber - nicht überall verfügbar.
Hannes
mal sehen was hier noch so los ist.....
- Mel*84
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QSC war mir zu teuer (Qualität mal aussen vor...).
Bei Arcor bieten die eine Telefon-Full-Flat-Rate (Deutschlandweit/ohne Sonderrufnummern) und DSL-Flat (6000er!!!) für schlappe 60 Öcken an. Keine Einrichtungskosten etc. und Geräte umsonst!!!!
Bei Arcor bieten die eine Telefon-Full-Flat-Rate (Deutschlandweit/ohne Sonderrufnummern) und DSL-Flat (6000er!!!) für schlappe 60 Öcken an. Keine Einrichtungskosten etc. und Geräte umsonst!!!!
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Thomas
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- Mel*84
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http://www.arcor.de/pksc/index_pub.jsp
Wenn T-Online lediglich eine 1000er liefern kann, macht Arcor im Regelfall eine 2000er klar und dieses mit Fastpath.
Gebe mal einfach Deine Daten unter obigen LINK ein..............
Lt. T-Online wäre bei nur eine 3000er möglich (zum Tarif einer 6000er), Arcor hat es geschafft (Download 670/Upload 72 KB/sec.) und dazu noch eine Telefon-Flat zum Schleuderpreis...............
Der Stress hat sich im Nachhinein immer noch gelohnt, wobei es normalerweise zu 99% gut klappt.
Ich ziehe halt immer die Arschkarte!!!!!!!!!
Wenn T-Online lediglich eine 1000er liefern kann, macht Arcor im Regelfall eine 2000er klar und dieses mit Fastpath.
Gebe mal einfach Deine Daten unter obigen LINK ein..............
Lt. T-Online wäre bei nur eine 3000er möglich (zum Tarif einer 6000er), Arcor hat es geschafft (Download 670/Upload 72 KB/sec.) und dazu noch eine Telefon-Flat zum Schleuderpreis...............
Der Stress hat sich im Nachhinein immer noch gelohnt, wobei es normalerweise zu 99% gut klappt.
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Thomas
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Gotenkoenig
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- Registriert: Do 10. Mär 2005, 00:25
- Wohnort: Nordhessen
Dann bin ich mal gespannt wie QSC, Arcor und Co das ganze ohne die Leitungen der Telekom anstellen will!hannes hat geschrieben:Naja, der VORTEIL von QSC noch:
Man braucht keine Telekom, das geht alles ohne, es gibt dann eine eigene Leitung, und für 59 Euro auch deutschlandweit IP-Telefonie auch ns Festnetz 2 MBit rein und raus, nicht nur in eine Richtung.
Hannes
Es gibt nur einige wenige kleine eigener Netze, meist nur in Berlin, HH und anderen großen Großstädten der Rest ist TELEKOM.
Die Telekom muß sie dan fürn Appel und´n Ei an die anderen Anbieter vermieten (die Regulierungsbehörte wollte das so) und das Ganze Netz in Stand halten.
Nur mal so zu vergleich. Nach der Wende musste das recht marode Netz im Osten fast komplett erneuert werden. Da hat man mal eben 100 Mrd DM verbuddelt.
Bei vielen Endscheidungen schmeisst die Regulierungsbehörde der Telekom immer wieder Knüppel zwischen Beine. Ist sie Ausnahmsweise mal billiger wie die anderen, motzen die Kleinen Anbieter rum und die Telekom muß das Angebot wieder zurückziehen.
Jetzt dürft ihr mal raten wo ich Arbeite. Richtig.
Da Arcor auch keine Monteure hat muß ich auch dessen Anschlüsse mit einrichten. Die meisten Arcorkunden habe ich aber in Sozial schwachen Gebieten. Und wenn wieder die Arcordrückerkollone untwegs war erlebe ich immer wieder das Alte Rentnerpaar ohne Computer dann aber mit neuem ISDN und DSL Anschluss , oder den Sozialhilfeempfänger in der 16qm Bude mit ner 3000er Bandbreite.
Freenetkunden schreibe ich in der letzten Zeit auch vermehrt Rechnungen.
"Am Splitter ok, Hardware wohl defekt und Tschüss"
Bei der Telekom läuft auch nicht alles Rund, da könnte ich auch aus dem Nähkästchen reden. Aber wir dürfen immer noch ca 67% der Kunden in der BRD betreuen. Erst wenn die Regulierungsbehörde es geschafft hat das ganze unter 60 % zu drücken, lässt sie locker.
Mit freundlichen Grüßen der T-Com
Teja
"....wenn ich einmal reich wär.....dididididididum...."
Hallo,
aja, Telekom-MItarbeiter... ich hab kein Problem damit, aber was die so "angestellt" haben/hatten ist auch nicht so dolle. Das was bei de Telekom funktiniert sind die Techniker vor Ort beim "Kunden". Nichts für Ungut, und nicht persönlich nehmen.
Hannes
aja, Telekom-MItarbeiter... ich hab kein Problem damit, aber was die so "angestellt" haben/hatten ist auch nicht so dolle. Das was bei de Telekom funktiniert sind die Techniker vor Ort beim "Kunden". Nichts für Ungut, und nicht persönlich nehmen.
Hannes
mal sehen was hier noch so los ist.....
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Gotenkoenig
- Stammgast

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- Registriert: Do 10. Mär 2005, 00:25
- Wohnort: Nordhessen
Ja, ja,
wir müssen öfters einiges glattbügel was an andere Stelle verbockt wurde.
Und einmal im Monat ein Fall bei dem von Vorn bis Hinten gar nichts mehr passt, wo man sich echt schämen muß. Zum Glück nur im Promillebereich/Anzahl der Kunden.
Die gleichen Probleme haben die Privaten aber auch weil bei denen die Anzahl der Kunden schnell wächst, die Mitarbeiter der Kundenhotlines stagnieren und die Technik wird zum Teil erst nach dem Verkauf vieler Anschlusse aufgebaut.
Man bekommt in den Vermittlungsstellen so einiges mit aus erster Hand bei der Konkurrenz.
Grüße
Teja
wir müssen öfters einiges glattbügel was an andere Stelle verbockt wurde.
Und einmal im Monat ein Fall bei dem von Vorn bis Hinten gar nichts mehr passt, wo man sich echt schämen muß. Zum Glück nur im Promillebereich/Anzahl der Kunden.
Die gleichen Probleme haben die Privaten aber auch weil bei denen die Anzahl der Kunden schnell wächst, die Mitarbeiter der Kundenhotlines stagnieren und die Technik wird zum Teil erst nach dem Verkauf vieler Anschlusse aufgebaut.
Man bekommt in den Vermittlungsstellen so einiges mit aus erster Hand bei der Konkurrenz.
Grüße
Teja
"....wenn ich einmal reich wär.....dididididididum...."
- Tom_H
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Kleines Update
Trotz mehrfacher Telefongespräche in denen mir auch bestätigt wurde das von meiner Seite aus alles richtig lief, ist unser Internet Zugang immer noch blockiert. Freenet sagt einfach das die Freischaltung bis zu 48h dauern kann.
Ich beabsichtige zwar Freenet den Ausfall in Rechnung zu stellen, aber zufriedenstellend ist das für mich bei weitem nicht.
Wie kann man sich als Kunde vor solcher Wilkür schützen?
Trotz mehrfacher Telefongespräche in denen mir auch bestätigt wurde das von meiner Seite aus alles richtig lief, ist unser Internet Zugang immer noch blockiert. Freenet sagt einfach das die Freischaltung bis zu 48h dauern kann.
Ich beabsichtige zwar Freenet den Ausfall in Rechnung zu stellen, aber zufriedenstellend ist das für mich bei weitem nicht.
Wie kann man sich als Kunde vor solcher Wilkür schützen?
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- Registriert: Fr 15. Okt 2004, 07:29
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Schau mal in die AGB´s...................
Mein Anwalt hat mir seinerzeit auch nicht viel Hoffnungen gemacht. Wenn man die Arschkarte gezogen hat, ist man "verraten und verkauft"!
Auch wenn es nicht hilft, ich fühle mit.
Mein Anwalt hat mir seinerzeit auch nicht viel Hoffnungen gemacht. Wenn man die Arschkarte gezogen hat, ist man "verraten und verkauft"!
Auch wenn es nicht hilft, ich fühle mit.
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Liebe Grüße
Thomas
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soeben sind wir wieder freigeschaltet worden.
Zusammenfassend habe ich wg. dieser -von uns unverschuldeten- Angelegenheit ungefähr 1h kostenpflichtig mit Freenet telefoniert. Das waren geschätzte 10 Euro. Zudem hatten wir fast 4 Tage kein Internet, die wir natürlich nicht so einfach wieder gutgeschrieben bekommen. Macht 3,32 Euro. Den Ärger und die Mühe die mir durch diese Aktion verursacht wurden, kann man zahlenmäßig nicht darstellen.
Das sind sicherlich keine großen Beträge, aber bei einem wirklich Bedürftigen wäre das Geld weitaus besser angelegt gewesen.
Ich für meinen Teil bin fertig mit Freenet und kann nur jedem raten, die Finger von so einem Laden zu lassen.
Ob ich die Angelegenheit noch juristisch prüfen lasse und weiter verfolge, weiß ich noch nicht.
Zusammenfassend habe ich wg. dieser -von uns unverschuldeten- Angelegenheit ungefähr 1h kostenpflichtig mit Freenet telefoniert. Das waren geschätzte 10 Euro. Zudem hatten wir fast 4 Tage kein Internet, die wir natürlich nicht so einfach wieder gutgeschrieben bekommen. Macht 3,32 Euro. Den Ärger und die Mühe die mir durch diese Aktion verursacht wurden, kann man zahlenmäßig nicht darstellen.
Das sind sicherlich keine großen Beträge, aber bei einem wirklich Bedürftigen wäre das Geld weitaus besser angelegt gewesen.
Ich für meinen Teil bin fertig mit Freenet und kann nur jedem raten, die Finger von so einem Laden zu lassen.
Ob ich die Angelegenheit noch juristisch prüfen lasse und weiter verfolge, weiß ich noch nicht.
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- Thargor
- Inventar

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Freenet ist für mich definitiv gestorben. Von dem S****laden habe ich schon genug gehört. Nicht nur von Dir.
Versatel kann ich Dir empfehlen, der Service war immer 1A und schnell zu erreichen und Zusagen wurden eingehalten. Trotzdem werde ich wohl (wenn mein Vertrag ausläuft zu Hansenet wechseln). Die sind noch etwas schneller / günstiger.
Mein Mitgefühl, solchen Ärger hasse ich!!!!!!!!!!
PS: Fastpath muss aber sein, schliesslich wird ja Online-gedaddelt

Versatel kann ich Dir empfehlen, der Service war immer 1A und schnell zu erreichen und Zusagen wurden eingehalten. Trotzdem werde ich wohl (wenn mein Vertrag ausläuft zu Hansenet wechseln). Die sind noch etwas schneller / günstiger.
Mein Mitgefühl, solchen Ärger hasse ich!!!!!!!!!!
PS: Fastpath muss aber sein, schliesslich wird ja Online-gedaddelt

