Cartridge Man Tonabnehmer Isolator

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Tubes
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Cartridge Man Tonabnehmer Isolator

Beitrag von Tubes »

Moin, meine Herren,

im Analog-Forum hat das Teil für Furore gesorgt, 'mal sehen, wie ihr reagiert. Worum es geht, seht ihr hier, den Preis übrigens auch :shock: .

Darüber hinaus gibt es in der aktuellen HiFi & Records einen euphorischen Bericht vom Tester Rohrwild, der das P/L-Verhältnis als sehr gut bezeichnet und auf das Teil nicht mehr verzichten möchte. Via GB kann man gut 20,- Teuro sparen (bei Interesse PN).

Ich bin ja nicht anders als die meisten hier im Forum und habe mit mir gerungen, ob ich ..., oder besser nicht ... , bei dem Preis. :roll: Unglücklicherweise wusste ein Forist von den Analogen nur gutes in Verbindung mit dem XX2 (hab' ich auch) zu berichten, was mich noch kribbeliger gemacht hat.

Kurz und gut, mein Isolator entsteht gerade und hat seinen Ursprung im Formenbau, hier Surfbrettbau. Es handelt sich um eine Sandwich-Konstruktion aus speziellem Schaum und Kohle-Kevlar Laminat, d.h. sehr hohe Festigkeit bei extrem geringen Gewicht. So kann ich auf die beiden Bleche verzichten. Aufwendig ist die Schleiferei, um Planparallelität zu bekommen, wenn man die speziellen Maschinen dafür nicht hat. :roll:

Der Body ist soweit fertig, Bohrungen und Einbau erfolgen morgen, wenn ich Zeit habe.

Also, Fortsetzung und Fotos folgen ...
Zuletzt geändert von Tubes am So 30. Apr 2006, 20:58, insgesamt 1-mal geändert.
Grüße
Heiner

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2285b
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Beitrag von 2285b »

Moin Hoiner,

habe das im AAA Forum auch verfolgt :wink: Die Idee aus dem Surfbrettbau
hat was, wenn das Material nicht zu hart ist... :roll:

Falls Du eine Kleinserie auflegst... :D

Grüße
Axel
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Tubes
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Beitrag von Tubes »

Moin Axel,

die Härte bezieht sich auf das Kohle-Kevlar Laminat. Der Schaum ist ähnlich dem in Sicomin-Platten, geschäumten Finnen, bzw. der Außenhaut der Ultra Light Boards.
Die Maße sind ähnlich dem Isolator, das Gewicht wird unterschritten, weil kein Blech eingesetzt wird.
Ich glaube, das wird funktionieren. :mrgreen:
Grüße
Heiner

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Beitrag von 2285b »

Moin Heiner,

ich war gestern das erste mal beim Analogstammtisch Rheinland Mitte. War sehr nett und informativ und u.a. ging es auch um den Cartridge Isolator. Christoph Held vom AAA-Forum hatte sich einen bestellt, der aber schließlich nicht zum Headshell paßte. Er berichtete der CI sei etwa so weich wie Moosgummi und man könne ihn mit den Fingern zusammendrücken. Wesentlich härteres würde für mich auch keinen Sinn machen.

Gruß
Axel
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Thargor
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Beitrag von Thargor »

Gibts schon Erfahrungsberichte, Heiner? *Neugier* ?
Viele Grüße von Guido, dem langsamsten Barkeeper der Welt! :drink:

Wann war Dein letztes Live-Konzert?
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Tubes
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Beitrag von Tubes »

Moin,

offensichtlich besteht doch noch Interesse. Ich dachte, dass die Infos aus dem AAA-Forum gereicht hätten.

Also dann, es funktioniert. Momentan in der einfachsten Form, aber schon sehr beeindruckend.

[img:1024:768]http://img520.imageshack.us/img520/2601 ... 01k4hm.jpg[/img] [img:1024:768]http://img520.imageshack.us/img520/5938 ... 09k1qw.jpg[/img]
Grüße
Heiner

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Beitrag von gkrivanec »

2285b hat geschrieben:Er berichtete der CI sei etwa so weich wie Moosgummi und man könne ihn mit den Fingern zusammendrücken.
Wäre doch mal einen Versuch wert, Moosgummi kostet nicht viel, habe sogar noch ein riesen Lager von Bastel-Rest meiner Kinder. 8) 2mm Stärke in allen möglichen Farben.
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Beitrag von 2285b »

Moin,

wenn das Moosgummi plan gearbeitet ist müßte es einen ähnlichen Effekt haben :roll:

Heiner, wie "hart" ist jetzt Dein Material?

Grüße Axel
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Beitrag von Tubes »

Weiches Moosgummi ist wie Slalomfahren mit geringem Reifendruck oder schlechten Dämpfern.
M.E. kommt es auf die innere Dämpfung und Resonanzfreiheit des Schaums an, ansonsten muss die Ankopplung fest sein. Meine Version läuft im Moment noch mit langen Schrauben, d.h. eine kleine Resonanzbrücke ist noch vorhanden. Allerdings verwende ich kein Blech sondern plan geschliffenes Glas (Laminat aus Kohle-Kevlar und Epoxy Harz), da kann auch nix flattern. Demnäx werde ich die Befestigung noch ändern, braucht allerdings Zeit und ruhige Hände, weil's ein ziemliches Gefummel ist.
Euphorische Klangbeschreibungen gibt es im Moment nicht von mir. Die genannten Vorzüge sind jetzt schon eindoitig zu hören. :mrgreen:
Grüße
Heiner

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Tom_H
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Beitrag von Tom_H »

Moin zusammen,
das liest sich sehr interessant. Klasse was Du da tüftelst, Heiner. : resp
Für meineneinen ist das aber nichts (zumindest nicht auf dem Roksan), da das AT schon serienmäßig einen Dämpfer über dem Systemkörper hat. Den werde ich nicht entfernen. :roll:
Aber vielleicht wird das ja für den Sonus ein Thema. :oops:
Bin auch sehr an deinem Höreindruck interessiert, Heiner.

PS. Dein System haart, Heiner :mrgreen:
Ich bin eine undercover Signatur. Wer mich klickt, wird etwas lernen... ;-)
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Beitrag von Tubes »

Tom_H hat geschrieben:PS. Dein System haart, Heiner :mrgreen:
Jetzt nicht mehr, ich habe den Haken wechgemacht. Bild
Grüße
Heiner

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Beitrag von Tubes »

Nun,

heute habe ich die Durchgangsschrauben durch jeweils 2 kurze Schrauben plus Mutter ersetzt, um die beiden Resonanzbrücken zu eliminieren.
Es funktioniert, und zwar richtig gut. Kaum noch Nadelgeräusche, fast CD-Stille. Dadurch verbessert sich die Durchhörbarkeit, ohne ins Dünne abzudriften, wie es mit den Durchgangsschrauben war. Der Frequenzumfang wird nach oben und unten erweitert und die Dynamik verbessert sich. Das ist ganz leicht nachzuvollziehen, ohne gespitzte Löffel und/oder Autosuggestion. Wenn ich nicht die klanglichen Vorteile von Sicomin kennen würde, wäre ich sicher nicht auf dieses Material gekommen.
Aber, die Arbeitsstunden haben sich gelohnt. :mrgreen:
Grüße
Heiner

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Beitrag von 2285b »

Moin Hoiner,

ich habe phonomäßig auch gut draufgelegt: Seit letzter Woche habe ich das Netzteil Fein im Probebetrieb am TR. Die Standfestigkeit und Soveränität legt enorm zu. Dann habe ich (auch nach Deinem Tip) die Schrauben der Tonarmbrücke am 309 etwas gelockert... :wink:

Das mit dem Isolator werde ich vielleicht auch mal angehen.

Grüße
Axel
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Beitrag von Tubes »

2285b hat geschrieben:Das mit dem Isolator werde ich vielleicht auch mal angehen. Grüße Axel
Moin Axl,

kann ich nur empfehlen. Billiger geht's nicht. Nur nicht kaufen, das lohnt nicht! Für 150,- Doppelmark kannst Du so viel schöne Musik kaufen. :wink:
Grüße
Heiner

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Beitrag von 2285b »

Nee, 150 Öcken für besseres Moosgummi... :roll:
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Beitrag von Thargor »

Hört sich ja spannend an. Hast Du ne Bezugsquelle für das verwendete Material? :think:

Viele Grüße!
Viele Grüße von Guido, dem langsamsten Barkeeper der Welt! :drink:

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Beitrag von Tubes »

Moin,

verwendetes Material :wink: hat mir ein Freund gebacken, der damals Custom Made Boards gebaut hat. Ich habe einige Platten unter den Geräten bzw. der PV und es funktioniert. Vor längerer Zeit hatte ich eine Platte übrig (keine Monos mehr) und habe sie zerteilt. Davon habe ich jetzt den Insulaner gehobelt. :mrgreen:
Sicomin ist einfach zu teuer gewesen. :?
Grüße
Heiner

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Beitrag von applewoi »

Thargor hat geschrieben:Hört sich ja spannend an. Hast Du ne Bezugsquelle für das verwendete Material? :think:

Viele Grüße!
hallo Thargor,

ich habe gerade einen Versuch mit diesem steifen Schaummaterial gemacht,
wo bei Elektroniklieferungen die IC´s drin stecken(:arrow:)Statikableitung), das funzt sogar besser als die vorher installierten Bleistiftminen(:arrow:)VTA anpassen!) und kommt dem orischinalisolator imho sehr nahe, obwohl ich noch durchgehende Schrauben verwendet habe.

Nur noch ganz wenig Rillengeräusch, trotzdem sind alle Details da.

frank
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Beitrag von Thargor »

Hab ich jetzt erst gesehen. :wink:

Hört sich interessant an, werde ich auch mal probieren - kostet ja nix...!

Viele Grüße! :OK:
Viele Grüße von Guido, dem langsamsten Barkeeper der Welt! :drink:

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Beitrag von Doppelkopf0_1 »

Hallo .

Der richtige Schaumstoff ist CPU Verpackung ,gibts im Computergroßhandel im Müll (Kostenlos ) ,aber wohl nicht mehr lange . da die Hersteller wohl auf anderes Material zurück greifen , wie mir mein Kollege aus der Branche berichtet.
Also schnell noch mal nachfragen , bevor es das Zeug nicht mehr gibt. :cry:
Gruß , Dirk.
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