also , die OPA627er klingen jetzt nach einem dauernden Testspiel über Nacht nicht mehr so hart. Frauenstimmen und ich meine hier Sopranistinen klingen wieder etwas angenehmer.
Woran das liegt weiss ich nicht. Der räumlich präzise Effekt ist sofort da gewesen. Jetzt ist es eine runde Sache, nachdem einspielen.
Die Röhren sollten nun auch (wie gesagt ich habe die originalen ja direkt gegen JJ 803S getauscht) gut eingespielt sein.
Ich kann den Player vorbehaltlos empfehlen. Wunderschöner Klang. Meines Erachtens auch über die XLR sogar besser. Leider kann ich das Umschalten von XLR zu Cinch nicht im Vorhinein auspegeln. So muss ich erst immer am VV nachregeln. Was einen direkten AB Vergleich erschwert. Sehr gute präzise räumliche Staffelung. Bei mir ist bei 88,2khz AbtastFrequenz die breiteste Bühne vorhanden (kann man ja per FB einstellen (leider nicht während des Spielens umzuschalten)). Bei dieser Abtast Frequenz habe ich den Eindruck als säße man in Reihe 1 bis 10. Bei den 176,4 KHz sitzt man dagegen etwas weiter Hinten die Bühne wird etwas (sehr geringfügig) schmaler, dafür sind die Bässe straffer. Teilweise auch noch bessere Auflösung. So zB bei Liszts 2. ungarischem Tanz gespielt von George Cziffra 1975 (Emi ART Aufnahme; ein Dank den Toningenieuren Paul Vavasseur und Serge Remy, die hier den Flügel wunderbar eingefangen haben). Die Triller prasseln auf einen nur so nieder ohne das man die übersicht beim Mitlesen verliert. Wenn Geza Anda in seinem gleichnamigen Buch 32tel Pausen sind auch Noten spricht; kann man die hier auch wunderbar raushören. Überhaupt wird der Klavierklang hier besonderst herausziseliert ohne dabei etwas von einem "ciseau" zu haben. Mit Meißeln hat das nun wirklich nichts zu tun. Endlich kann man unterschiedliche Klangfarben auch heraushören. Eigenheiten von Bösendorfer oder Steinway. Ok - das Knarren von Glen Goulds Sitzfragment ist nun auch deutlicher zu hören stört aber nicht so sehr, da ähnlich seinem Mitsummen das "Neben-Geräusch" nun auch neben dem Geräusch ist

soll heissen es mischt sich nicht ins Klaviersignal sondern ist gleichsam an einer anderen Örtlichkeit und wird so eben nicht zum Störgeräusch.
Mein erster Toploader als CDP - keinerlei Probleme damit. Sehr schöne Haptik des gesamten schweren Gerätes. Wenn man selbst im Forte eines großen Orchesters noch die Klappengeräusche der Klarinette raushören kann, ists denke ich mit der Analytik des Players schon alles ok.
Sensationell laufleise dieses Gerät!
Habe noch nichtmal ein gutes Kabel hier zum Test benutzt (Neutrik Stecker - Sommer Albedo Kabel)
Werde noch mein Xindak heute dran testen. Ist ja auch nicht teuer aber eben gut.
So zunächst nun alles von mir hierzu. Ich gehe jetzt wieder Musik hören.
Die Engländer unterscheiden da nicht nur sprachlich besser als die Deutschen.
to hear and to listen
Früher habe ich mit meinem alten CDP (und das war ein NAD541) Musik gehört. Nun kann ich ihr zuhören!
