Hilfe, wo ist mein Grundton und meine Mitten?

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Morfeus
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Hilfe, wo ist mein Grundton und meine Mitten?

Beitrag von Morfeus »

Hallo,
da ich mich seit einiger Zeit wieder intensiver mit analoger Wiedergabe beschäftige, bin ich einem Problem auf der Spur:

Im Gegensatz zur Wiedergabe über den CD-Player oder Tuner fehlen mir bei analoger Wiedergabe Grundton und Mitten - natürlich nicht komplett, aber eben hoerbar und nervend.

Digitale Kette: Naim CDX -> audiosix Line-Pre -> sysmasym -> IT Odin (mit Seas Excel Bestückung)

Analoge Kette: Garrard 401 mit Audio-Technica 1010 und Denon 103r -> Übertrager Denon AU-320 in 40 Ohm-Stellung -> audiosix Phonopre und dann weiter wie oben.

Das Problem liegt also vor dem Line-Pre. MM System habe ich probeweise versucht, keine Änderung.
Mit Reinhard habe ich telefoniert: er schlug vor, R22 rauszunehmen und zu brücken und als C3 mal 50 bis 150 pF in 50er Schritten auszuprobieren. Hab ich gemacht, ich höre rein garkeine Änderung, selbst wenn ich beim C3 bis 300pF gehe. Hört sich für mich alles vollkommen gleich und vorallem unverändert an.

Nochmal zur Präzisierung: Höhen hab ich, manchmal mehr als mir lieb ist. Bass hab' ich auch, auch hier je nach Platte mehr als ausreichen. Der Grundton ist unterpräsent, ebenso die Mitten.

Verglichen hab ich das mit identischen Aufnahmen, die ich sowohl als Platte als auch CD habe.

Ich weiß, erstmal klassischer Fall von Holzohr ("was, der hört den Unterschied zwischen 47pF und 300pF nicht???? :mrgreen: ), aber sonst?

Wo ansetzen?

Dank + Gruß,
Heinz
Gast

Beitrag von Gast »

Moin Heinz,

welche Headshell nutzt Du denn?

Ich meine, daß Deine Resonanzfrequenz bei 16 gr effektiver Armmasse, einem Systemgewicht von 8,5 gr und der doch sehr steifen Nadelaufhängung evtl. zu hoch ... also im Bereich oberhalb von 12 Hz ... liegen könnte.

Hast Du evtl. noch eine schwerere Headshell für Deinen Arm?
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Morfeus
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Beitrag von Morfeus »

Moin Bernd,

ich habe die original Audio-Technica Magnesium Headshell, das Topmodell das es damals gab, mir fällt gerade die Bezeichnung nicht ein. Hat 10 Gramm.

Meine Resonanzfrequenz liegt bei 9 Hz, mit Mess-Schallplatte überprüft.

Gruß,
Heinz
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T.L.
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Beitrag von T.L. »

Hi,

Ich habe zwar keine Ahnung, aber du kannst dir eventuell mal einen anderen Phonopre
ausleihen und ausprobieren ob das "besser" geht. Am besten gleich mit MC Eingang.

Meine Gedanken gehen dahin, das vielleicht der AU-320 nicht mit der Phonostufe kann,
oder der Phonopre nicht mit der Linestufe.

(Ausgangswiederstand/Abschlusswiederstand)

Gruss, Ton
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Thargor
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Beitrag von Thargor »

Was passiert denn, wenn Du den Übertrager weglässt und die Hoffmann direkt laufen lässt (also mit dem eingebauten MC Teil?).

Viele Grüße!
Viele Grüße von Guido, dem langsamsten Barkeeper der Welt! :drink:

Wann war Dein letztes Live-Konzert?
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Morfeus
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Beitrag von Morfeus »

Hallo Thargor,
Thargor hat geschrieben:Was passiert denn, wenn Du den Übertrager weglässt und die Hoffmann direkt laufen lässt (also mit dem eingebauten MC Teil?).

Viele Grüße!
das kann ich Dir leider nicht sagen, da ich den MC Teil nicht bestückt habe. Als ich den Pre aufgebaut habe, hatte ich noch keinen MC Tonabnehmer...

Gruß,
Heinz
audiosix
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Beitrag von audiosix »

Hallo,

überprüf mal die Bestückung der RIAA Komponenten, R16, R19, C5, R22, C7, C8 und R18. Vielleicht wird dort irgenwo der Frequenzgang verbogen.

Reinhard
WEEE Reg. Nr. DE 80061641

Symmetrischer Röhrenphono MK2x als Bausatz und aufgebaut und geprüft.

DIY Röhren Linestage 2013, Standard und Advanced Version

Design Ultrapath Serie
Analog Design Audiovalve Conductor
Design DIY Röhrenphono MKI und MKII, MKIIB, DIY Röhren Linestage, DIY Röhrenphono MK4
Design Martion Sono und Fono
Design Outsider ECC 83 preamp, 4-Wege Röhrenweiche, Outsider Phono MM, Outsider Hochpaß
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Design Kirchhoff OTL für Lowther

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Morfeus
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Beitrag von Morfeus »

Hallo Reinhard,

werde ich machen, danke. Allerdings vermute ich eher, dass mit meinem Röhrenpre alles stimmt und das Problem im Zusammenspiel des Setups verborgen liegt. Abschlusswiderstände und der ganze Kram, ich muss zugeben, dass ich keine Ahnung davon habe....

Gruß,
Heinz
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Frank Löhr
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Beitrag von Frank Löhr »

Hallo Heinz,

hast du bestimmt schon überprüft - ich frag aber trotzdem:

Fehljustage ausgeschlossen? Tonarmhöhe? Auflagekraft?

Ich würde dann auch mal einen anderen Phonopre probieren, evtl. passt da wirklich irgendwas einfach nicht zusammen :idn:

Gruß Frank
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Morfeus
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Beitrag von Morfeus »

Hallo Frank,

VTA stimmt, eine Absenkung hinten bringt zwar mehr und unpräziseren Bass, aber im Grundton ändert sich nix. Auflagegewicht ist 2,5 Gramm, stimmt auch.

Dank und Gruß,
Heinz
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vintage64
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Beitrag von vintage64 »

Hallo Heinz,

den Garrard 401 hatte ich auch längere Zeit hier in meiner Kette und ich fand ihn gerade im oberen Bassbereich phantastisch.
CD kommt aus anderen Gründen für mich absolut nicht in Betracht, aber auch auf diesem Feld hatte CD nix zu bestellen.

Das Denon wird imho total überschätzt. Schon länger genieße ich meine Platten mit dem Garrott Optim Ruby FGS (ca. 1.250 €) und klanglich fehlt mir nix.

Vielleicht solltest Du auch mal eine reine Transen-Phono ausleihen und im Vergleich hören, um die Basis für die Beurteilung des Problems zu erweitern.

Gruß,
vintage
Was für den Rundfunk gut genug war, kann für Hifi so schlecht nicht sein. :idea:
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Morfeus
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Beitrag von Morfeus »

Die symsyms haben 22k Eingangswiderstand. Welchen Quellwiderstand hat den Reinhards Line-Pre? Passt das?

Dass das dann zwischen Phono-Pre und Line-Pre passt unetrstelle ich mal, oder?

Gruß,
Heinz
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Frank Löhr
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Beitrag von Frank Löhr »

Hallo Heinz,

ich kenne den Garrad nicht, weiß also auch nicht, wie stark er auf den Untergrund reagiert. Worauf steht denn der Dreher? Ich könnte mir vorstellen, daß je nach Untergrund und Reaktion des Dreher auf diesen, die Probleme auch in diesem Bereich liegen könnten. :idn:

Einfach mal was anderes ausprobieren.


Gruß Frank
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chronomastersvoice
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Beitrag von chronomastersvoice »

Frank Löhr hat geschrieben: Worauf steht denn der Dreher? Ich könnte mir vorstellen, daß je nach Untergrund und Reaktion des Dreher auf diesen, die Probleme auch in diesem Bereich liegen könnten. :idn:

Einfach mal was anderes ausprobieren.


Gruß Frank
Sehr gute Idee, denn da liegt vieles verborgen.
Viellecht auch mal den Aufstellungsplatz ändern. Base probieren.
Mog Gaut

Linus
Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.
Khalil Gibran (1883 - 1931)
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Morfeus
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Beitrag von Morfeus »

An der Aufstellung liegt es sicher nicht, da habe ich einiges probiert. Ich denke, wenn dass das Problem wäre, würde es sich auch im Bass bemerkbar machen und da habe ich ja kein Problem, nur im Grundton und den Mitten.

Trotzdem danke,
Heinz
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