Seite 2 von 3
Verfasst: Do 10. Aug 2006, 16:35
von Guenni
wie prüft man das?
Anschließen über Cinch (die Teile vorher rausgenommen) und hören?
Oder wie?
Edit:
so eben e-pay Auktion gewonnen
MHZS CD66 450Euronen incl. "Luftpost" und Versicherung
Mal hören ob sichs lohnt

Verfasst: Do 10. Aug 2006, 21:58
von Guenni
Welche Röhren meint ihr sollte ich zuerst mal testen (ausser denen die drin sind) - Philips ECC83 ?
Bin da völliger Neuling
Für mich ist halt wichtig, dass die Instrumente präzise ortbar sind, und ich eine sehr gute dem Aufnahmeort entsprechende Räumlichkeit habe.
Die Instrumente sollten ihre natürliche Klangfarbe behalten etc.
Da ich auch Orgelfan bin muss der Bass Furztrocken sein!
Höre sehr viel Klassik (Großorchester bis Solovioline, Kammermusik, sehr viel Oper und natürlich auch Jazz)
Verfasst: Do 10. Aug 2006, 22:18
von jogi
Hallo Günni,
tja, die Telefunken ecc83 erfüllen deine Anforderungen 100%, sind aber auch die teuersten mit mindestens 100 Teuros/Paar.
Nicht ganz so gut, aber auch viel preiswerter sind die e83cc von Tesla, die neuen von JJ sollen auch sehr gut sein.
Die mit den schönsten Klangfarben, aber etwas weniger präzise, sind imho Mullards, aber auch
Aber hör ihn erstmal so wie er ankommt
Ciao,
Jürgen
Verfasst: Do 10. Aug 2006, 23:07
von Guenni
Verfasst: Do 10. Aug 2006, 23:10
von jogi
jup, die meinte ich mit JJ, ich kenne sie nicht, aber viele sind wohl sehr zufrieden damit.
Guts Nächtle,
Jürgen
Verfasst: Fr 11. Aug 2006, 02:34
von Sufrimiento
Hallo Guenni!!
Mit dem Kauf hast Du nichts falsch gemacht.
Der Player ist wirklich super... Welche Farbe hast Du genommen, schwarz oder silber..
Für den Preis sucht man lange was vergleichbares...
Drücke Dir die Daumen, dass er schnell kommt.. Bei mir hat es 14 Tage gedauert...
Gruss vom Den
Verfasst: Fr 11. Aug 2006, 08:01
von Tom_H
Hi Guenni,
ich habe noch ein Quad Niegelnagelneue (ca. 3 Betriebsstunden) JJ's übrig. Falls Du Interesse hast, schick mir eine PM.
Verfasst: Fr 11. Aug 2006, 08:19
von Erzkanzler
Guenni hat geschrieben:wie prüft man das?
Anschließen über Cinch (die Teile vorher rausgenommen) und hören?
Genau....
Grüße
Martin
Verfasst: Fr 11. Aug 2006, 08:50
von Guenni
Tom_H PM ist raus - Danke zunächst
@Erzkanzler : wird so gemacht!
Eine Frage nun aber noch zusätzlich eventuell auch an Sufrimiento:
Eigentlich bin ich schon geneigt die XLR zu nehmen, da mein Bryston natürlich auch über sym. XLR (sowohl Ausgänge; als auch 2 Eingänge verfügt)
Man liest des öfteren, das bei einigen CDPs die XLR "nicht klingen" Warum ist das eigentlich so? Viele schwören auf Ihre Cinch?
Da ich ein sehr hochwertiges XLR 0,5m noch hier liegen habe teste ich das natürlich auch aus.
Danke bishier her schonmal für eure Hilfe.
Verfasst: Mo 28. Aug 2006, 13:33
von Guenni
so heute ist der CDP angekommen.
Habe erst garnicht den Original Zustand hören wollen.
Deshalb habe ich sofort erstmal die Röhren gegen JJ 803S getauscht, sowie den einen OPA 2604 gegen das Doppelte Lottchen (2 OPA627) getauscht; die vor den XLR habe ich mal noch aussen vor gelassen.
Nach einer netten Einbrennphase werde ich berichten.
PS:
Extrem wertig gebaut, schwere Kiste.
Schön das man das Display auch auf Restzeit Titel/ oder CD stellen kann.
Laufwerk ist selbst mit dem Ohr über der Lade nicht zuhören.
Nur bei dem sehr schnellen titel Sprung ist was zu hören, dann wieder Stille.
PPS: jetzt weiss ich was Ihr mit analogem Sound von CDPs meint
Der nackte Wahnsinn jetzt schon. Stimmen so rein und klar. Keine Zischlaute die nicht da sind! Geigen warm - nicht spitz (wenn es denn ne schöne Stradivari wie die von Milstein ist)
wenn das jetzt noch besser wird mit einer gewissen Einbrennphase bin ich im Himmel.
Dann nur noch die Xindak Füßchen und ab geht die Lucie.
Höre gerade die Pulcinella Suite in einer atemberaubenden Aufnahme - neu, wie nie gehört.
Wusste nicht das meine BM12 so hochton sanft klingen kann.
Bis Morgen dann
Verfasst: Do 31. Aug 2006, 18:16
von Guenni
so heute müssen die OPA627 erstmal getreten werden.
Bis ich näheres zur Veränderung sagen kann.
Zunächst war ich sehr enttäuscht, sehr hart der Sound.
Habe mich aber erstmal bei Erzkanzler erkundigt ob die auch "eingearbeitet" werden müssen. - Also abwarten.
Vorher hatte ich mal ausgetestet, welche Frequenz denn für mich an diesem Player in Frage kommt.
Man kann hier nämlich wählen per Fernbedienung (44,1 ; 88,2 ; oder 176,4 khz)
Ich für meinen Teil bin momentan eher der Meinung was die Bühnenaufstaffelung und die präzise Ortbarkeit angeht ist die 88,2 meine Position.
Bei den 176,4 klingst manchmal etwas anstrengender - so als würde ich den ganzen Tag Schönberg Soloklavierwerke hören. Interlektuell anregend aber gegen den Strich gekämmt irgendwie
Die Bässe sind zwar noch trockener / präziser hatte da aber keinen Nachholbedarf mit meinen aktiv geregelten Tieftönern.
So Morgen mehr!
Verfasst: Do 31. Aug 2006, 21:21
von Sufrimiento
Hallo Guenni...
Super, freut mich, dass es bei Dir so schnell geklappt hat. Musstest Du Zoll bezahlen? Ich hatte ja beim gleichen Händler gekauft und musste kein Zoll zahlen.
Komm ich jetzt mal zum CDP.... Ich kann auch nur sagen, dass der Player absolute Sahne ist. Ich habe am Player noch nichts verändert, selbst die Röhren sind noch Serie. Sind aber auch Engische ECC83A.
Ich habe bisher noch keinen klarer spielenden Player gehört. Sowas von sauber und aufgelöst...
Bald darf er auch gegen ein Jolli J100S antreten.
Von der verarbeitung ebenfalls SUPER... Die Bauteile sind auch von super Wahl. Mundorf, Elna Silmec oder wie die heissen und so weiter....
Bei den drei verschieden einstellbaren Frequenzen ist aber auch die verwendete CD sehr wichtig. Ich habe hier CD´s, die einfach mit 44,1khz am besten klingen...
Gruss vom Den
Verfasst: Fr 1. Sep 2006, 14:20
von Guenni
Zoll ?

Verfasst: Sa 2. Sep 2006, 09:30
von knochenjack
Freut euch nicht zu früh. Manchmal kommt die Rechung auch mit der Post.
Habe bei meinen ersten beiden Importen ebenfalls Glück gehabt. Aber inzwischen lassen mich die Burchen jedesmal bluten.

Verfasst: Sa 2. Sep 2006, 12:22
von dr.matt
Hallo,
die Optik dieses Players ist einfach nur wunderschön.
Wenn die Kiste auch via XLR richtig gut klingen sollte, dann..............................
Liebe Grüße,
Matthias
Verfasst: Sa 2. Sep 2006, 16:24
von Guenni
also , die OPA627er klingen jetzt nach einem dauernden Testspiel über Nacht nicht mehr so hart. Frauenstimmen und ich meine hier Sopranistinen klingen wieder etwas angenehmer.
Woran das liegt weiss ich nicht. Der räumlich präzise Effekt ist sofort da gewesen. Jetzt ist es eine runde Sache, nachdem einspielen.
Die Röhren sollten nun auch (wie gesagt ich habe die originalen ja direkt gegen JJ 803S getauscht) gut eingespielt sein.
Ich kann den Player vorbehaltlos empfehlen. Wunderschöner Klang. Meines Erachtens auch über die XLR sogar besser. Leider kann ich das Umschalten von XLR zu Cinch nicht im Vorhinein auspegeln. So muss ich erst immer am VV nachregeln. Was einen direkten AB Vergleich erschwert. Sehr gute präzise räumliche Staffelung. Bei mir ist bei 88,2khz AbtastFrequenz die breiteste Bühne vorhanden (kann man ja per FB einstellen (leider nicht während des Spielens umzuschalten)). Bei dieser Abtast Frequenz habe ich den Eindruck als säße man in Reihe 1 bis 10. Bei den 176,4 KHz sitzt man dagegen etwas weiter Hinten die Bühne wird etwas (sehr geringfügig) schmaler, dafür sind die Bässe straffer. Teilweise auch noch bessere Auflösung. So zB bei Liszts 2. ungarischem Tanz gespielt von George Cziffra 1975 (Emi ART Aufnahme; ein Dank den Toningenieuren Paul Vavasseur und Serge Remy, die hier den Flügel wunderbar eingefangen haben). Die Triller prasseln auf einen nur so nieder ohne das man die übersicht beim Mitlesen verliert. Wenn Geza Anda in seinem gleichnamigen Buch 32tel Pausen sind auch Noten spricht; kann man die hier auch wunderbar raushören. Überhaupt wird der Klavierklang hier besonderst herausziseliert ohne dabei etwas von einem "ciseau" zu haben. Mit Meißeln hat das nun wirklich nichts zu tun. Endlich kann man unterschiedliche Klangfarben auch heraushören. Eigenheiten von Bösendorfer oder Steinway. Ok - das Knarren von Glen Goulds Sitzfragment ist nun auch deutlicher zu hören stört aber nicht so sehr, da ähnlich seinem Mitsummen das "Neben-Geräusch" nun auch neben dem Geräusch ist

soll heissen es mischt sich nicht ins Klaviersignal sondern ist gleichsam an einer anderen Örtlichkeit und wird so eben nicht zum Störgeräusch.
Mein erster Toploader als CDP - keinerlei Probleme damit. Sehr schöne Haptik des gesamten schweren Gerätes. Wenn man selbst im Forte eines großen Orchesters noch die Klappengeräusche der Klarinette raushören kann, ists denke ich mit der Analytik des Players schon alles ok.
Sensationell laufleise dieses Gerät!
Habe noch nichtmal ein gutes Kabel hier zum Test benutzt (Neutrik Stecker - Sommer Albedo Kabel)
Werde noch mein Xindak heute dran testen. Ist ja auch nicht teuer aber eben gut.
So zunächst nun alles von mir hierzu. Ich gehe jetzt wieder Musik hören.
Die Engländer unterscheiden da nicht nur sprachlich besser als die Deutschen.
to hear and to listen
Früher habe ich mit meinem alten CDP (und das war ein NAD541) Musik gehört. Nun kann ich ihr zuhören!

Verfasst: Mi 11. Okt 2006, 13:21
von knochenjack
Habt ihr schon gesehen, dass der CD66 zum CD88 weiterentwickelt wurde? Der Neue ist dem 66'er sehr ähnlich, verwendet jedoch zusätzlich 2 Röhren-Gleichrichter vom Typ 6Z4. Ob das nun wesentlich zum Klang beiträgt sei dahingestellt, übertrieben teurer ist er aber dadurch auch nicht geworden.
Hier mal ein Link:
http://cgi.ebay.com/MHZS-CD88-TOP-LOADI ... dZViewItem
modifizieren bitte
Verfasst: Di 31. Okt 2006, 20:39
von H3D
Entschuldige für meinem Deutsch. Schreiben ist schon lange her
Ich weiss, bin ein bisschen spät bei diesem Thread angekommen. Aber ich sehe ihr habt herumgespielt mit einer MHZS CDP. Selber habe ich eine CD33, die kleinere Bruder vom CD66.
Das war auch schon eine schöne Maschine als er eingetroffen war. Zuerst habe ich ein bisschen met Röhren herumgespielt.
Aber danach is die ganze Endtrappe (ist das die richtige Wört?) modifiziert. Der Opamp ist nicht mehr activ und verschiedene Unterteile sind ausgetauscht für bessere. Die genaue Nahmen und Typen weiss ich nicht. Wenn ihr interessiert seit kann ich das nochmal informieren. Auf den folgenden site könnt ihr Information finden wenn ihr Niederländisch lesen kannst. :-)
http://www.machmat.com/sales/modify/index.htm
Zulest habe ich andere Röhren gekauft und montiert. Diesmal Russen die cryogenic behandelt sind. Im vergleich mit meine CBS 5670 waren die viel offener.
Vor allem das herausnehmer der Opamp gibt sehr viel raum (breit und tief) im Klangbild. Die Hochtönen sind jetzt gerade gut, viel mehr dynamik und so weiter. Eine ganz andere CDP!
Diese Erfahrung hat mir in der Röhrenwelt gezogen. Jetz besitze ich auch eine Yaoin MC10L. Dafür suche ich im moment cryo tubes und Mattijs von Machmat hat mich schon lecker gemacht um die amp zu modifizieren. Vieleicht im neuen Jahr? Wer weiss es? Jedenfalls meine ACR speaker werd ich mall von ihm modifizieren lassen. es macht spass!

Verfasst: Di 31. Okt 2006, 20:51
von Tubes
Verfasst: Mi 29. Nov 2006, 01:48
von ]eep
pas op de Nederlanders komen
Ich hab den MHZS CD33 von H3D gehört und kam fast ans schwanken in meinen glauben an Schallplatten.

Ich weis noch immer nicht welche und wann ich ein Chinesischen CDP kaufen werde, aber das klang ja wirklich gut.