GZ37 Gleichrichterröhre für 5U4G geht das???
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Hallo Thomas, bei mir ist die 5U3C eingebaut und diese 274B war drinnen als ich den Verstärker einem Bekannten abgekauft habe. Beim einschalten sind mir die Blitze aufgefallen und nach kurzer Rücksprach ist herausgekommen die 274B wurde nachträglich eingesteckt und passt nicht zum Amp. Was sie laut Plan aber sollte,mit der 5U3C geht alles prima.
Die neu erworbene werde ich einfach wieder verkaufen,da sie klanglich eh nicht viel bringen wird und der Aufwand zu hoch ist.
Gruß Bernd
Die neu erworbene werde ich einfach wieder verkaufen,da sie klanglich eh nicht viel bringen wird und der Aufwand zu hoch ist.
Gruß Bernd
Lebe jetzt ,denn das Leben ist zu kurz um es zu vergeuden !!
Cayin AT88 KK2, Ponomopped MK2,Übertrager Denon 320 ,Jelco 750LB mit Benz S und Jelco 800S mit Ortofon Nr 2 , Transrotor Zet 1mit Kupferplatte 5mm und Dr. Fuß Netzteil , Sony CDP XB 930,Sonics Allegra an Kimber 8PR,gewaschen wird mit Okki Nokki.
Cayin AT88 KK2, Ponomopped MK2,Übertrager Denon 320 ,Jelco 750LB mit Benz S und Jelco 800S mit Ortofon Nr 2 , Transrotor Zet 1mit Kupferplatte 5mm und Dr. Fuß Netzteil , Sony CDP XB 930,Sonics Allegra an Kimber 8PR,gewaschen wird mit Okki Nokki.
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Hallo Bernd,
ich denke auch, das macht keinen Sinn hier einen teuren Gleichrichter zu verbraten. Wenn die 274 Ueberschlaege hatte und die 5U3C nicht, wird die trotzdem stark belastet beim Einschalten. Kann gut sein, dass die nicht allzu lange lebt.
Sorry uebrigens, wenn ich zu viel ueber China-Amps gelaestert habe.
Wenn Du mal was probieren willst, folgendes Angebot:
Ich schenke Dir eine 5X4, du zahlst mir nur das Porto fuer den Versand. Du musst die Fassung dafuer umloeten. Ich sage Dir genau wie. man kann die Fassung so verschalten, dass wahlweise 5U4 oder 5X4 gesteckt werden koennen.
Dann hast Du einen schoenen NOS-Gleichrichter.
Ich habe so viele 5X4, die kann ich eh niemals alle aufbrauchen.
Gruss
Thomas
ich denke auch, das macht keinen Sinn hier einen teuren Gleichrichter zu verbraten. Wenn die 274 Ueberschlaege hatte und die 5U3C nicht, wird die trotzdem stark belastet beim Einschalten. Kann gut sein, dass die nicht allzu lange lebt.
Sorry uebrigens, wenn ich zu viel ueber China-Amps gelaestert habe.
Wenn Du mal was probieren willst, folgendes Angebot:
Ich schenke Dir eine 5X4, du zahlst mir nur das Porto fuer den Versand. Du musst die Fassung dafuer umloeten. Ich sage Dir genau wie. man kann die Fassung so verschalten, dass wahlweise 5U4 oder 5X4 gesteckt werden koennen.
Dann hast Du einen schoenen NOS-Gleichrichter.
Ich habe so viele 5X4, die kann ich eh niemals alle aufbrauchen.
Gruss
Thomas
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Gast
Moin,
... würde ich dem "Cayin-Carepaket" dann gleich ebenso kostenfrei mit auf den Weg geben
... und ich schau mal nach, ob ich noch 5u3c aka 5U4G habe ... das wäre allerdings nur alte russ. Ware ...VinylSavor hat geschrieben: Ich schenke Dir eine 5X4, du zahlst mir nur das Porto fuer den Versand. Du musst die Fassung dafuer umloeten. Ich sage Dir genau wie. man kann die Fassung so verschalten, dass wahlweise 5U4 oder 5X4 gesteckt werden koennen.
Dann hast Du einen schoenen NOS-Gleichrichter.
... würde ich dem "Cayin-Carepaket" dann gleich ebenso kostenfrei mit auf den Weg geben
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Saarmichel
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Hallo Thomas.
[img:132:147]http://www.abload.de/thumb/cimg0573w0ko.jpg[/img]
Der Amp ist schon werksseitig für pin-kompatible Gleichrichter-Röhren ausgelegt, auch die 5U4GB (Heizstrom 3A) ist demnach erlaubt, mit der EH-5U4GB wird der Yaqin MS-300B in der neuern Version sogar werksseitig ausgeliefert. Ursprünglich war mal lt. Gehäuseaufdruck (Bilder im Net gesehen) die 274B verbaut, allerdings hat es wie man im Net auch immer wieder lesen konnte beim einschalten mit der 274B regelmässig geknallt. Die Ausgleichwiderstände für die beiden in Reihe geschaltete 10 µF Ladeelkos sind übrigens (zumindest bei der neueren Version) werksseitig verbaut.
[img:132:147]http://www.abload.de/thumb/plaine-ms-300bogur.jpg[/img]
Der Ladeelko ist aber mit rechnerisch 5 µF für die 274B um 25% zu groß und wahrscheinlich sind zusätzlich die Innenwiderstände der beiden Anodenspannung-Sekundärwicklungen zu niederohmig ausgelegt, evtl. könnte da jeweils ein Serienwiderstand vor den Anoden der 274B Abhilfe schaffen.
[img:132:147]http://www.abload.de/thumb/cimg0573w0ko.jpg[/img]
Der Amp ist schon werksseitig für pin-kompatible Gleichrichter-Röhren ausgelegt, auch die 5U4GB (Heizstrom 3A) ist demnach erlaubt, mit der EH-5U4GB wird der Yaqin MS-300B in der neuern Version sogar werksseitig ausgeliefert. Ursprünglich war mal lt. Gehäuseaufdruck (Bilder im Net gesehen) die 274B verbaut, allerdings hat es wie man im Net auch immer wieder lesen konnte beim einschalten mit der 274B regelmässig geknallt. Die Ausgleichwiderstände für die beiden in Reihe geschaltete 10 µF Ladeelkos sind übrigens (zumindest bei der neueren Version) werksseitig verbaut.
[img:132:147]http://www.abload.de/thumb/plaine-ms-300bogur.jpg[/img]
Der Ladeelko ist aber mit rechnerisch 5 µF für die 274B um 25% zu groß und wahrscheinlich sind zusätzlich die Innenwiderstände der beiden Anodenspannung-Sekundärwicklungen zu niederohmig ausgelegt, evtl. könnte da jeweils ein Serienwiderstand vor den Anoden der 274B Abhilfe schaffen.
Gruß.
Michael
Eine saarländische Lebensweisheit: Hauptsach gud gess.
Michael
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- VinylSavor
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Hallo Michael,
dann ists ja ok!
Kann uebrigens auch sein, dass die Drossel zu klein ist. Das ist naemlich nicht ganz korrekt, dass der Gleichrichter die Kapazitaet hinter der Drossel gar nicht mehr sieht. Wenn die Drossel zu klein ist, dann ziehen diese Kondensatoren immer noch kraeftige Stromspitzen beim Laden.
Was auch passieren kann: Beim Einschalten bilden die entladenen Kondensatoren erstmal einen Kurzschluss, bis sie aufgeladen sind. Dieser erste Ladestrom kann die Drossel saettigen, so dass ihre Induktivitaet zusammenbricht, dann wirkt nur noch der Kupferwiderstand der Drossel, bis die Cs aufgeladen sind. In der Zeit kann das dann zuviel fuer den Gleichrichter sein.
Was mich nur immer wieder wundert, dass sich Geraete mit solchen Problemen ueberhaupt am Markt etablieren koennen und gekauft werden.
Irgendwie ist die Welt verkehrt. Durch RoHS, Elektrogeraeteentsorgungsgesetz, CE und aehnliche Verordnungen wird es kleinen Herstellern nahezu unmoeglich gemacht Roehrengeraete auf den Markt zu bringen. Gleichzeitig ist es erlaubt dass solche unsicheren Geraete aus China den Markt ueberschwemmen.
Gruss
Thomas
dann ists ja ok!
Kann uebrigens auch sein, dass die Drossel zu klein ist. Das ist naemlich nicht ganz korrekt, dass der Gleichrichter die Kapazitaet hinter der Drossel gar nicht mehr sieht. Wenn die Drossel zu klein ist, dann ziehen diese Kondensatoren immer noch kraeftige Stromspitzen beim Laden.
Was auch passieren kann: Beim Einschalten bilden die entladenen Kondensatoren erstmal einen Kurzschluss, bis sie aufgeladen sind. Dieser erste Ladestrom kann die Drossel saettigen, so dass ihre Induktivitaet zusammenbricht, dann wirkt nur noch der Kupferwiderstand der Drossel, bis die Cs aufgeladen sind. In der Zeit kann das dann zuviel fuer den Gleichrichter sein.
Was mich nur immer wieder wundert, dass sich Geraete mit solchen Problemen ueberhaupt am Markt etablieren koennen und gekauft werden.
Irgendwie ist die Welt verkehrt. Durch RoHS, Elektrogeraeteentsorgungsgesetz, CE und aehnliche Verordnungen wird es kleinen Herstellern nahezu unmoeglich gemacht Roehrengeraete auf den Markt zu bringen. Gleichzeitig ist es erlaubt dass solche unsicheren Geraete aus China den Markt ueberschwemmen.
Gruss
Thomas
Hallo Dirk!
Sowohl die russische 5Z3S als auch die chinesische Kopie derselben erlauben laut Originaldatenblatt einen Dauerstrom (gemittelt) von 225 mA und einen periodischen Spitzenstrom von 750 mA.
Die 225 mA Dauerstrom reichen fuer zwei 300B in warmem Arbeitspunkt und sinnvolle Treiber... schwieriger sind die 750 mA periodischer Spitzenstrom - man sollte L-Eingang am Filter(oder bei C-Eingang einen nicht zu grossen Ladekondensator benutzen).
GZ37 sind problemlos als Ersatz fuer die 5Z3S einsetzbar - selbst der Spannungsabfall unter Last ist aehnlich, ebenso stimmen die Lastkennlinien im Mittel ueberein (ich habe dies Anfang 2002 in einer umfangreichen Messreihe mit vielen Mustern auf dem Kennlinienschreiber ueberprueft) ... die GZ37 bietet wegen der indirekten Heizung den Vorteil, als Einschaltverzoegerung zu arbeiten...
Gruss
Micha
=->
Da muss ich Dich korrigieren:DB hat geschrieben:Also 5U3... dafür habe ich keine Daten gefunden. Es werden wohl 5Z3C der Russen sein. Die vertragen aber nur einen Strom von 125mA. Für zwei WE300b wird das kaum reichen...
Sowohl die russische 5Z3S als auch die chinesische Kopie derselben erlauben laut Originaldatenblatt einen Dauerstrom (gemittelt) von 225 mA und einen periodischen Spitzenstrom von 750 mA.
Die 225 mA Dauerstrom reichen fuer zwei 300B in warmem Arbeitspunkt und sinnvolle Treiber... schwieriger sind die 750 mA periodischer Spitzenstrom - man sollte L-Eingang am Filter(oder bei C-Eingang einen nicht zu grossen Ladekondensator benutzen).
GZ37 sind problemlos als Ersatz fuer die 5Z3S einsetzbar - selbst der Spannungsabfall unter Last ist aehnlich, ebenso stimmen die Lastkennlinien im Mittel ueberein (ich habe dies Anfang 2002 in einer umfangreichen Messreihe mit vielen Mustern auf dem Kennlinienschreiber ueberprueft) ... die GZ37 bietet wegen der indirekten Heizung den Vorteil, als Einschaltverzoegerung zu arbeiten...
Gruss
Micha
=->
---
What is worth dying for, is worth killing for...
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Hallo und Prost Neujahr an alle!
Gruss
Thomas
Manche Datenbuecher geben bei Gleichrichtern den max. Strom pro Anode an. Da in einer Zweiweggleichrichtung jede Anode nur die Haelfte der Zeit leitet, ist der gesamte entnehmbare Strom doppelt so hoch als der pro Anode.DB hat geschrieben:dann ist ein Fehler in meinem Datenbuch. Die 750mA stimmen dann wieder.
Gruss
Thomas
