Hallo zusammen,
zunächst mal etwas allgemeines.
Gerät wird in ultrastabilen Holzkiste geliefert. Alles nochmal doppelt und dreifach verpackt.
Inhalt:
Player, Laufwerkspuck, Netzleitung, Masseleitung, Handschuhe, Bedienungsanleitung, FB mit Batterien, Garantiekarte.
Sehr positiv: Das Netzkabel hat eine Phasenkennzeichnung.
Negativ: In der Bedienungsanleitung wird gar nicht darauf eingegangen.
Vielleicht unterstellt der Hersteller, dass Käufer dieses Players wissen, worum es dabei geht. Aber mit zwei, drei Säzen hätte er es schon erwähnen können.
Die Masseleitung hab ich nicht angeschlossen - Sinn ist mir auch nicht ganz klar. Hatte an andere Stelle ja schon mal über Brummprobleme berichtet, beim Einstein ist KEIN Brumm hörbar. Massekontakt über die Steckdose sollte doch genügen??
Optik und Haptik:
Einfach ein Traum. Schwarz mit Chromrahmen. Wer die anderen Komponenten meiner Anlage kennt, kann sich sicher vorstellen, dass der Player paßt wie Faust auf Auge.
Die Röhren glimmen dezent im Hintergrund. Sie sind duch einen schwarzen löchrigen Rahmen geschützt. Der Hersteller weist daraufhin, dass man den Player nicht ohne betreiben soll, der Händler deutete aber an, dass fast alle Kunden das Schutzgitter entfernt hätten.
Hab ich jetzt drauf gelassen, ist ja (noch nicht) mein Gerät.
Vorne zwei dicke Knöpfe mi genau definiertem Widerstand, einfach toll, das Gerät auch anzufassen.
Negativ: Die FB ist ein Witz. Billiges Plastik, ich verwechsle dauerd vorne und hinten. Es handelt sich dabei um die System-FB für Einstein.
Paßt einfach nicht zum Player.
Erste Klangeindrücke:
Zum Vergleich steht mir ein "getunter" Shanling 200 zur Verfügung. Er hat die von Martin "gelieferten" OPAS spendiert bekommen, sowie zwei Bendix-Röhren.
Haben heute erstmal "ruhigere" Stücke, hauptsächlich Frauenstimmen angehört.
Als erstes Edita Gruberova, die einen unerreichten Sopran singt. (Wirklich absolut positiv gemeint)
Unser (Frau hat auch zwei Ohren) Eindruck: Der Shanling macht einen größeren Raum, der Einstein etwas kleiner.
Die Stimme kam klar, unverzerrt, ohne Zischlaute.
Gefallen haben beide Player.Welche richtiger spielt kann ich euch nicht sagen.
2) Rebecca Pidgeon - Spanish Harlem
Hier gilt oben gesagtes. Was hierbei aber deutlich auffiel, war die Tatsache, dass der Einstein einen deutlich tieferen und präzieseren Bass abliefert.
Klarer Punktsieger: Einstein
Ofra Haza - Love Song
Dieser Titel ist in einer riesigen Kirche (Dom/Moschee-oder ähnlichem) aufgenommen und sollte das auch klar rüberbringen.
Effekt wie unter eins. Beim Shanling ist die Kirche 15 m hoch, beim Einstein 12,5
Ihr versteht die Problematik? Ich war ja bei der Aufnahme nicht dabei und hab die Höhe nicht nachgemessen.
Audio's Audiophile - Voices and instruments
a) Lou Reed-walk on the wild side
Effekt w.o. beschrieben. Der Raum des Shanling etwas weiter, beim Einstein etwas vordergründiger. Bitte richtig verstehen, es waren minimale Unterschiede.
b)Therese Juel-tiden bara gar
Das Stück zeichnet sich durch einen staubtrockenen Kontrabass aus. Beim Einstein einfach präziser, beim Shanling etwas "schwabbelig".
Fazit für heute:
Punktsieg für EINSTEIN.
Bitte verzeiht mir Rechtschreibfehler und mangelnde Ausdrucksweise - ich werd ja nicht fürs Schönschreiben bezahlt.
Und zu guter letzt:
The piano keys are black and white,
but the sound like a million colours in your mind.
(Toller Satz, leider nicht von mir)
Viel Spaß noch
Jürgen