Moin,
schön, dass du es jetzt deutlicher heraushörst.
Worauf hat die Anlage denn vvorher stehen (müssen)?
Mit nur Graphit ist bei mir der ganze Bass weg. Es klingt unheimlich hoch auflösend, aber heiser und giftig. Wäre für Thommi_S der Vorhof der Hölle. Mit Holz alleine (was ich dem Tommi nur DRINGEND anraten kann!!!) verschwanden leider zu viele dieser schönen Musikdetails in einer fast schon unheimlichen, morgendliche Waldesmilde verströhmenden Ruhe des musikalischen Flusses. Beides war zu extrem, nervte mich und den mittestenden MstrRöhricht. Schade dass nicht beides auf einmal geht!!! Denn dieses Klangbild wäre die Glückseeligkeit für mich!
So bin ich bei der
Kombi
Graphit unter den Trafos - Holz (BC) halb unter den Vorstufenröhren
gelandet (siehe weiter oben). Sie ist ein Stück näher am Graphit-pur-Setup dran als am Vollholz.
Ich bin immer wieder platt, welche Differenzen von einigen anderen Menschen "nur als Nuancen" empfunden werden. Schön, dass der Effekt nun für dich nachvollziehbar ist. Was hattest du vorher für ein Möbel?
Mein Tipp an dich persönllich, Frido:
Geh's ruhig lockerer, weniger "geodätisch" präzise ausmessend an: probiere spielerisch verschiedene Positionen unterm Gerät. Z. B. nicht nur "knallhart" angepeilt über den Möbelseiten des Racks. Außerdem bewirkt der Einfluss deines Rackbodens vielleicht etwas positives im Klangbild - wenn du ihm die Chance dazu gibst!!! Also ausprobieren!!!
Wenn schon peilen, dann peile lieber Punkte am Gerät als am Möbel an: "Genau die Trafomitte" oder "den Mittelpunkt zwischen den Ausgangsröhren vom CD" !!!
Es lohnt sich!
Nach unserer Erfahrung ist nämlich der Einfluss der Position unter dem Gerät viel wichtiger als mathematische Exaktheit. Das Layout der Geräte innen drin ist schließlich auch nicht streng und gleichförmig wie bei einem Schachbrett!!!!
Es scheint vielmehr darauf anzukommen, welche internen Baugruppen des jeweiligen Gerätes über welchen Xindaktypus an den Untergrund angekoppelt werden.
Und wo an gerade
deinen Gerätschaften die individuellen, besonders lohnenswerten eroge... äh.. audiogenen Zonen sind, ergibt nur das Ausprobieren! Auf vier Xindaks klingt es bei mir z. B. deutlich besser als auf dreien (obwohl doch überall steht, man soll nur drei pro Gerät benutzen, denn dann ist die Ankopplung ja sooooo was von ideal realisiert... Ich denke mir das alles nicht aus! Es ist alles empirisch durch vergleichendes Abhören ermittelt worden, und zwar zur Sicherheit immer zu zweit!!!!!!!!!!!!!!). Die hinteren Xindaks (aus Graphit) stehen unter meinem A-88T weit auseinander, die vorderen (aus Holz) enger beisammen!
Also geodätisch gesehen in den Ecken eines
Trapezes!
Vorschlag:
1. Am aufschlussreichsten ist, am Anfang erst mal die Extreme anzuhören: 1x nur Graphit gegen 1x nur Holz anhören. Der Unterschied bringt bei mir viel
mehr als jedes Tuberolling!

Nur sind 3 Xindaks billiger als ein weiteres Testquartett Leistungsröhren... Wer also das nicht hört, hat entweder schon die
perfekt zum Gerät passende Stellfläche - glücklicher Mensch - , oder kann seine Dämpfer getrost verkaufen, weil er's eben nicht bemerkt.
2. Verschiedene Positionen checken. Positionen merken, ruhig notieren!
3. Dann verschiedene Basenmaterialien an den
vielversprechenden Zonen durchprobieren.
Ich höre allerdings schon seit einigen Tagen nur dumpf, mit starkem Druckgefühl auf beiden Ohren, wie beim Sinkflug.
Also haben mir heute die mies klingenden The Police-Scheiben aus den Achzigern genügt. Und jetzt streichle ich die Paukenhöhle mit Mozarts Klavierkonzerten (die Gesamtausgabe mit Ashenazy am Flügel).
Mozart ist selten mein Fall, allerdings mag ich ihn so langsam doch ganz gerne..... und seine Heilwirkung kuriert manches...
Grüße
Pit