Meine Erfahrung mit Freenet
Verfasst: Mi 30. Nov 2005, 14:09
Es gibt etwas das ich euch nicht vorenthalten möchte. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen eine Menge Ärger zu vermeiden.
Angefangen hat meine Freenet Experience im Dezember letzten Jahres. ich hatte im Internet von den günstigen DSL Tarifen gelesen und parallel dazu hat ein Freenet Telefonverkäufer bei meiner Frau angerufen. (Zu der Zeit hatten wir noch keinen DSL Anschluss) Ich hatte mir den 2000er DSL Anschluss ausgesucht, denn man will ja auch mal etwas schneller im WWW Unterwegs sein. Ein paar Tage später hat der Verkäufer dann Abends bei mir angerufen und mir versichert das die 2000er Bandbreite an meinem Wohnort verfügbar ist. Im Verlauf des Gesprächs hat er noch versucht mir I-Phone (gegen Aufpreis) zu verkaufen, was ich allerdings nicht in Anspruch nahm.
Als dann einige Tage später die Auftragsbestätigung kam, beinhaltete diese neben dem Tarif für einen 2000er DSL Zugang auch auch die kostenpflichtige I-Phone Option. Ich rief dann die in der Auftragsbestätigung angegebene Nummer an um die I-Phone Deaktivierung zu veranlassen. Das war schon mal nicht so ganz einfach, denn die Servicenummern waren ständig ausgelastet. Bevor ich dann mal mit jemandem bei Freenet sprechen konnte, vergingen einige Tage. Dieser Mensch eröffnete mir dann das der DSL 2000 Tarif mit dem Router den ich mir ausgesucht hatte, nur gekoppelt an den I-Phone Tarif verfügbar ist. Eigentlich hätte ich zu diesem Zeitpunkt schon einen Schlussstrich ziehen sollen. Habe ich aber nicht und es sollte noch besser kommen.
Mitte Februar kam dann endlich das Router/Splitter Paket an. Ich habe dann alles schnellstmöglich nach Anleitung installiert und konnte dann auch ein oder zwei Tage später lossurfen. Das die Geschwindigkeit mit der ich surfte, bei weitem nicht dem entsprach, was wir bei Freenet gekauft hatten, merkte ich (vielmehr ein Freund) erst mehrere Wochen später. Wenn von euch schon mal jemand versucht hat, mit Freenet Kontakt aufzunehmen, weiß er sehr wohl, welches Leid in den folgenden Wochen/Monaten über uns ergangen ist. Anrufen ist nicht, es sei denn man ist Rockefeller. Zwischen 0,12 und 1,24 Euro wollen die pro Minute haben. Selbstverständlich weiß man nicht ob man nun preiswert für 12 Cent oder teuer für 1,24 Euro pro Minute telefoniert. Darum habe ich den sinnvolleren Weg über eMail Kommunikation gewählt. Leider kann man den Freenet Leuten keine normale Mail schicken, sondern muss über deren Kontaktseite gehen. Dort füllt man dann ein Formular aus und sendet dieses dann an Freenet. Dieses Formular muss man bei jeder Kontaktaufnahme neu ausfüllen. Die Antworten kommen aber clevererweise an eine normale Mailadresse. Beim Versuch eine normale Mail zu schicken, kommt immer eine Returnnachricht die besagt, dass solche Mails nicht angenommen werden. Die ganze Kommunikation hat sich insgesamt über ungefähr 4 Monate hingezogen und brachte absolut keinen Erfolg. Zwischenzeitlich hatte ich durch den Austausch von Splitter, Router und Rechner herausgefunden dass das Problem wohl an der Leitung vom Verteilpunkt zu unserem Haus liegen muss. Dieses habe ich Freenet auch mitgeteilt. Die haben dann angeblich bei der Telekom nachgeforscht und mir mitgeteilt, dass mit der Leitung alles in Ordnung sei. Ich habe von der Telekom allerdings die Aussage erhalten, dass etwas mit der Dämpfung nicht stimmt. Irgendwie komme ich mir von Freenet ziemlich verarscht vor.
Auch heute (bzw. bis vor wenigen Tagen) surfte ich zuhause noch mit einer Geschwindigkeit, die leicht über der eines Modems liegt. (Die Downloadrate liegt bei max. 80Kb/sec; ich bezahle allerdings die dreifache Geschwindigkeit)
Ein weiteres Problem, dass das Fass dann endgültig zum überlaufen brachte, war der unglückliche Umstand das sich umzugsbedingt unsere Bankverbindung geändert hatte. Auf einmal konnte Freenet, Mitte des Jahres, die Nutzungsgebühr nicht mehr vom benannten Konto einziehen. Wir erhielten eine Mahnung, die sofort beglichen wurde. Per Fax teilte ich Freenet dann unsere neue Bankverbindung mit. Leider erhalten wir seit dem monatlich neue Mahnungen, obwohl ich Freenet in dieser Angelegenheit mehrfach angeschrieben habe und auch (für viel Geld) mit irgendwelchen Sachbearbeitern telefoniert habe, die alle die Richtigkeit meiner Angaben bestätigten und mir versprachen sich dafür einzusetzen das die Bankverbindung geändert wird und die Mahnungen abgestellt würden.
Aufgrund der nicht erbrachten Leistung und den unbegründeten Mahnungen habe ich dann Ende Oktober vom außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch gemacht. In der Bestätigung hat man meiner Kündigung inhaltlich zugestimmt, jedoch erst zum Ende der regulären Vertragslaufzeit.
Nach einer erneuten Mahnung, habe ich letzte Woche die Freenet Geschäftsleitung angeschrieben und gebeten, sich dieser Angelegenheit doch anzunehmen. In diesem Schreiben hatte ich auch angedeutet, den Vorfall zu veröffentlichen bzw. das gezahlte Geld für nicht erhaltene Leistung Rückzuberechnen. Leider haben wir noch keine Reaktion darauf erhalten. Zum krönenden Abschluss wurde uns gestern wegen ausstehender Zahlungen der Internetzugang gesperrt. Die Dame mit der ich dann telefoniert habe, hat mir ebenfalls wieder vollkommen Recht gegeben und mir versichert sich darum zu kümmern dass der Zugang schnellstmöglich wieder freigeschaltet wird.
Ich habe mittlerweile wirklich die Nase von Freenet voll und denke darüber nach, die Angelegenheit einem Rechtsanwalt zu übergeben.
Das musste ich mal loswerden.
Angefangen hat meine Freenet Experience im Dezember letzten Jahres. ich hatte im Internet von den günstigen DSL Tarifen gelesen und parallel dazu hat ein Freenet Telefonverkäufer bei meiner Frau angerufen. (Zu der Zeit hatten wir noch keinen DSL Anschluss) Ich hatte mir den 2000er DSL Anschluss ausgesucht, denn man will ja auch mal etwas schneller im WWW Unterwegs sein. Ein paar Tage später hat der Verkäufer dann Abends bei mir angerufen und mir versichert das die 2000er Bandbreite an meinem Wohnort verfügbar ist. Im Verlauf des Gesprächs hat er noch versucht mir I-Phone (gegen Aufpreis) zu verkaufen, was ich allerdings nicht in Anspruch nahm.
Als dann einige Tage später die Auftragsbestätigung kam, beinhaltete diese neben dem Tarif für einen 2000er DSL Zugang auch auch die kostenpflichtige I-Phone Option. Ich rief dann die in der Auftragsbestätigung angegebene Nummer an um die I-Phone Deaktivierung zu veranlassen. Das war schon mal nicht so ganz einfach, denn die Servicenummern waren ständig ausgelastet. Bevor ich dann mal mit jemandem bei Freenet sprechen konnte, vergingen einige Tage. Dieser Mensch eröffnete mir dann das der DSL 2000 Tarif mit dem Router den ich mir ausgesucht hatte, nur gekoppelt an den I-Phone Tarif verfügbar ist. Eigentlich hätte ich zu diesem Zeitpunkt schon einen Schlussstrich ziehen sollen. Habe ich aber nicht und es sollte noch besser kommen.
Mitte Februar kam dann endlich das Router/Splitter Paket an. Ich habe dann alles schnellstmöglich nach Anleitung installiert und konnte dann auch ein oder zwei Tage später lossurfen. Das die Geschwindigkeit mit der ich surfte, bei weitem nicht dem entsprach, was wir bei Freenet gekauft hatten, merkte ich (vielmehr ein Freund) erst mehrere Wochen später. Wenn von euch schon mal jemand versucht hat, mit Freenet Kontakt aufzunehmen, weiß er sehr wohl, welches Leid in den folgenden Wochen/Monaten über uns ergangen ist. Anrufen ist nicht, es sei denn man ist Rockefeller. Zwischen 0,12 und 1,24 Euro wollen die pro Minute haben. Selbstverständlich weiß man nicht ob man nun preiswert für 12 Cent oder teuer für 1,24 Euro pro Minute telefoniert. Darum habe ich den sinnvolleren Weg über eMail Kommunikation gewählt. Leider kann man den Freenet Leuten keine normale Mail schicken, sondern muss über deren Kontaktseite gehen. Dort füllt man dann ein Formular aus und sendet dieses dann an Freenet. Dieses Formular muss man bei jeder Kontaktaufnahme neu ausfüllen. Die Antworten kommen aber clevererweise an eine normale Mailadresse. Beim Versuch eine normale Mail zu schicken, kommt immer eine Returnnachricht die besagt, dass solche Mails nicht angenommen werden. Die ganze Kommunikation hat sich insgesamt über ungefähr 4 Monate hingezogen und brachte absolut keinen Erfolg. Zwischenzeitlich hatte ich durch den Austausch von Splitter, Router und Rechner herausgefunden dass das Problem wohl an der Leitung vom Verteilpunkt zu unserem Haus liegen muss. Dieses habe ich Freenet auch mitgeteilt. Die haben dann angeblich bei der Telekom nachgeforscht und mir mitgeteilt, dass mit der Leitung alles in Ordnung sei. Ich habe von der Telekom allerdings die Aussage erhalten, dass etwas mit der Dämpfung nicht stimmt. Irgendwie komme ich mir von Freenet ziemlich verarscht vor.
Auch heute (bzw. bis vor wenigen Tagen) surfte ich zuhause noch mit einer Geschwindigkeit, die leicht über der eines Modems liegt. (Die Downloadrate liegt bei max. 80Kb/sec; ich bezahle allerdings die dreifache Geschwindigkeit)
Ein weiteres Problem, dass das Fass dann endgültig zum überlaufen brachte, war der unglückliche Umstand das sich umzugsbedingt unsere Bankverbindung geändert hatte. Auf einmal konnte Freenet, Mitte des Jahres, die Nutzungsgebühr nicht mehr vom benannten Konto einziehen. Wir erhielten eine Mahnung, die sofort beglichen wurde. Per Fax teilte ich Freenet dann unsere neue Bankverbindung mit. Leider erhalten wir seit dem monatlich neue Mahnungen, obwohl ich Freenet in dieser Angelegenheit mehrfach angeschrieben habe und auch (für viel Geld) mit irgendwelchen Sachbearbeitern telefoniert habe, die alle die Richtigkeit meiner Angaben bestätigten und mir versprachen sich dafür einzusetzen das die Bankverbindung geändert wird und die Mahnungen abgestellt würden.
Aufgrund der nicht erbrachten Leistung und den unbegründeten Mahnungen habe ich dann Ende Oktober vom außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch gemacht. In der Bestätigung hat man meiner Kündigung inhaltlich zugestimmt, jedoch erst zum Ende der regulären Vertragslaufzeit.
Nach einer erneuten Mahnung, habe ich letzte Woche die Freenet Geschäftsleitung angeschrieben und gebeten, sich dieser Angelegenheit doch anzunehmen. In diesem Schreiben hatte ich auch angedeutet, den Vorfall zu veröffentlichen bzw. das gezahlte Geld für nicht erhaltene Leistung Rückzuberechnen. Leider haben wir noch keine Reaktion darauf erhalten. Zum krönenden Abschluss wurde uns gestern wegen ausstehender Zahlungen der Internetzugang gesperrt. Die Dame mit der ich dann telefoniert habe, hat mir ebenfalls wieder vollkommen Recht gegeben und mir versichert sich darum zu kümmern dass der Zugang schnellstmöglich wieder freigeschaltet wird.
Ich habe mittlerweile wirklich die Nase von Freenet voll und denke darüber nach, die Angelegenheit einem Rechtsanwalt zu übergeben.
Das musste ich mal loswerden.