hoi Keffer
Na dan hier mal ne Antwort die ich schon eher gegeben habe (wo war
des denn?

).
Wir haben bei uns im forum (Niederländische Gathering of Tweakers) eine meeting gehabt um mal was Chinesisches Zeug zu vergleichen. Mein Bericht in Holländisch gibts
hier (mit Foto's). Ich werde einen kurzen (sachlichen) Auszug machen:
Wir hatten zur unserer verfügung:
CD-Spieler:
Shanling CD-80T
Classic NO.01B (=Original A8s)
Ah Njoe Tjoeb CD4000
Cambridge Audio Azur 540c
Verstärker:
Yarland Pro200SE mit andere
Yarland FV34AIII mit andere Röhren
Classic No 6.10
G&W TW-2006X
Cambridge Azur 640c
Zusätzlich einen G&W Netzfilter, Xindac kabel alles auf Lautsprecher
Dali Icon 6 (immer gleich).
Sensitivity 91.5 dB@2,83V/1m
nominal impedance 6 Ohms
Musik: viel, aber zuruckkehrend war (mein Referrenznummer)
When poets dreamed of angels [Secrets of the beehiv] David Sylvian und
05. Peter Muller - [M-Vibes #05] Eastbound [4:08]
Besonders David Sylvian hat so gemeine 'S'se und viele räumliche details.
Wir haben zuerst die CD-Spieler verglichen auf den gleichen G&W 2006X um eine Referenz spieler fest zu stellen und danach mit den gleichen Spieler die Verstärker zu beurteilen.
[img:800:600]
http://img228.imageshack.us/img228/4893 ... hifyc8.jpg[/img]
Die Chinesichen CD-Spieler machten so ungefähr Kleinholz aus die Cambridge und Ah njoe tjoeb (doch sicherlich nicht die mindesten). Dieser 'Sss'von David Sylvian war immer wieder den Stolperstein. Der Shanling war ein Tick mehr ausgewogen und frischer, räumlich und detailliert. Der Classic war fürs geld ein Hammer. Und beide hielten den 'S' aufs akzeptabele.
Aber nun zu den Verstärker:
einer der Wünsche zum vergleich war zu probieren was auf den Dali möglich ist mit 8W Röhren. Na, das haben wir gewust (und die nachbarn auch)
Nach zig mal Peter Müller auf volle Lautstärke hatten wir so ungefähr die Hare steil nach hinten. Natürlich war der Bass mit den beiden Chinesischen Transen hart und knackig, aber weniger natürlich. Details waren weniger durchhörbar. Aber der Unterschied war deutlich kleiner als mit der Cambridge und Yarland FV34 den wir eher schon bei mir verglichen haben.
Dann zu den Röhren.
Mein kleiner Yarland FV34 AII SET mit KT77 und Hytron 5670 ist zuerst dran. Das klingt doch GAaanz anders und besser. Die zischende 'S'se sind fast ganz weg (nur ein rest ws auf Konto der Dome-hochtöner). Ok, es geht etwas weniger laut (immer noch gehobene Zimmerlautstärke auch wenn's nur 10W sind) aber vor allem klingt es viel ruhiger. Zwischen die Instrumente ist Stille und die Räumlichkeit und tiefe sind sehr viel zugenommen. Auch Detail sind viel besser hörbar und auf den Punkt. Musiklinien sind besser zu verfolgen (Toccata und Fugue). Ab und zu ein bisschen hell auf die Bändchenhochtöner, aber nie
zu hell (auf Konto der Hytron 5670 die ein kleinen Gipfel im Hochtonbereich so um die 15-17 kHz hat).
Zur Yarland Pro200SE
(Diese 200SE hat andere Röhren: 2x JJ 300B, 274B Electron Tube, 2x 6SN7 EH Gold, 2x 12AX7 JJ). Es klingt etwas ruhiger und runder (JJ brownsound?), aber sehr detailliert und räumlich. Es hört sich an nach 'der grosse Bruder' der FV34A mit mehr Druck im Bass und Abgrundiger. Jetzt wieder zurüch zu Peter Muller: der Bass rollt jetzt richtich zum Zimmer rein. Der Bass hat etwas weniger Attacke als der G&W aber ist gut kontrolliert und natürlicher. Der FV34A komt mit seine 12W nun doch wirklich etwas in probleme und fängt an zu clippen (volumen auf 4 Uhr). Das Orgel der St Eustache (Toccata u F) kann seine 32 Fuss Röhren nicht richtich entfalten. Aber die Akustik der Kirche kan mann gut hören.
Der 200SE macht das ohne Probleme ganz suverän. Das klingt ganz gut, rund und natürlich.
Der G&W transe klingt jetzt auf gleiche Lautstärke seltsamerweise 'Lauter' (härter) so das mann die Neigung hat den Volumen runter zu drehen. Nun, soweit der 'Mächtige 100W Transe' gegen 'Kleiner Zwerg 8W Röhre'. Der Dali Icon 6 hat
nominell 6 Ohm, aber wegen die doppelte Bastreiber wird seine minimum Impedanz sicher unter 4 Ohm hinabsinken. Wir haben die 200SE an den 8 Ohm Klemmen angeschlossen, an 4 Ohm ging's weniger gut. Am sonsten hatte der Pro200SE die Dali's voll im griff. Er spielt alles mit eine selbverständlichkeit und musikalität mit es sich angenehm und nicht anstrengend Musik hören ist.