Moin Junks,
bevor ich Euch erzähle wie es geklungen hat möchte ich Euch noch die Spielpartner vorstellen.
So hörten wir mit einem Ultracraft AC 300 der ein Garott modifiziertes Decca führte und dessen Signale an einen modifizierten Hagermann Cornet Röhrenphono-Pre weiterreichte.
Hier der Ultracraft mit dem Decca:
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http://img399.imageshack.us/img399/6331 ... hopme8.jpg[/img]
Der zweite Arm war ein Manticore Musician mit einem FR 201 an einem Pass Xono Clone
Auch hier das Bild von Arm und System:
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http://img72.imageshack.us/img72/623/ds ... hoprm9.jpg[/img]
Die dritte Kombi war ein Grace 840F Tonarm mit Grace F 11 MC an der KosMos KroNos Phonostufe im Prototyp.
Auch hier das Bild:
[IMG:1024:408]
http://img211.imageshack.us/img211/4060 ... hopum9.jpg[/img]
Die Signale dieser Arm/System/ Phono-Pre-Kombis wurden an die Vorstufe C 21 von Pioneer weitergereicht, die ihre Signale ihrerseits an die Endstufe DA-A10DC von Mitsubischi weiterreichte, die mit ihren üppigen Leistungsreserven ein Boxenpaar von Spendor die BC 1
antrieb. Bei den Spendors handelt es sich um ein selektiertes Studiopaar.
Als ich nun bei René eintraf lief gerade das FR am Manticore Musician...
Wir begrüßten uns kurz und auf die Frage was für eine Kombi ich denn hören wolle antwortete ich mit dem Wunsch nach der Kombi Ultracraft/ Decca.
Diese Kombi war es wohl die in München auf der diesjährigen High-End für Furore gesorgt hatte und es interessierte mich natürlich brennend wie so ein Decca klingt, da man mir ja dringend nahegelegt hat eines unter meinen Hadcock - Tonarm drunterzuschrauben...
Diese Kombi spielte dann auch ausgezeichnet...
Was mir sofort auffiel war die Präzision der Wiedergabe, die sich besonders in der räumlichen Abbildung äußerte und in dem Detailreichtum und Frequenzspektrum des Bassbereiches welches dieses Laufwerk herauszuarbeiten in der Lage ist.
Klartext: Bassdruck und auch Frequenzbereich in den unteren Lagen suchen ihresgleichen...
Es baute sich ein Raum aus der mit beachtlicher Ausdehnung sowohl in der Breite als auch in der Tiefe zu beeindrucken wusste.
Doch es ging noch besser und zwar mit der Kombi aus Grace 840F Tonarm mit Grace F 11 MC an der KosMos KroNos Phonostufe.
Ich muss schon sagen der Unterschied war für mich schon sehr groß.
Es wurden insgesamt noch mehr Details hörbar, bei einer gleichzeitigen Zunahme der Intensität der Klangfarben.
Wow ganz großes Kino.
Mit überwiegend dieser Kombi hörten wir dann Musik.
Dabei kamen Werke von Miles Davis, Sam Brown, Paul Simon, Al Di Miola,
Astor Piazola , Verdi und andere auf den Plattenteller des KosMos LunaR.
Es ist natürlich schwierig an einer fremden Kette mit fremden Geräten ein absolute Aussage zu treffen, aber ich denke man kann schon erkennen in welcher Klasse das Laufwerk spielt und das ist in meinen Augen die Königsklasse.
Ich vermute allerdings, dass an dem hervorragenden Eindruck den die Kette von René bei mir hinterlassen hat der Phono-Pre KosMos KroNos einen ganz entscheidenden Einfluss hat.
Denn der Qualitätssprung vom Decca mit Hagermann Cornett kommend war überdeutlich...
Dieses Gerät wartet mit einem ganz besonderen Feature auf:
Durch eine Fernbedienung ist man in der Lage den Wert von Abschlusswiederständen von MC-Tonabnehmern zu verändern und so ganz bequem von der Couch aus den optimalen Wert für seinen Tonabnehmer zu finden.
In dem Gerät sind bereits einige Werte eingebaut, die dann durch einen frei zu bestückenden Platz noch ergänzt werden können...
Aber die Tatsache, dass der Phono-Pre die Informationen die das MC in so beeindruckendem Umfang aus der Rille ausliest verstärken kann setzt natürlich voraus, dass das vorgeschaltete Laufwerk auch in der Lage ist einer Tonarm/Tonabnehmerkombination die Ruhe zu bieten, dass diese ihre Arbeit auch so ordentlich verrichten kann, das auch alle diese feinsten Informationen ausgelesen werden können, womit ich wieder bei der überragenden Performance des Laufwerks angekommen wäre.
Ein weiterer Punkt der für mich auch sehr ohrenfällig war, war die Entspanntheit mit der dieser Direktantrieb arbeitete.
Das ganze Klangbild wirkte total relaxt!
Insgesamt ganz großes Kino!
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http://img205.imageshack.us/img205/141/ ... hopub1.jpg[/img]
Ziemlich zum Schluss unserer Hörsitzung legte René eine Aufnahme von Astor Piazola auf den LunaR auf.
Der große kleine Mann des argentinischen Tangos wurde von zwei weiteren Musikern begleitet.
Man sass nur noch vor dem Laufwerk und war einfach sehr beeindruckt, was Astor Piazola mit seinem Schifferklavier und seine beiden Begleiter so alles anstellten...
Da ich noch einen weiten Heimweg vor mir hatte musste ich mich irgendwann gegen 9:00 dann verabschieden.
In meinem Gedächtnis blieb jedoch die Gewissheit, dass ich einem ganz besonderen Laufwerk gelauscht hatte, was ich jedem nur empfehlen kann sich anzuhören, der auf der Suche nach seinem endgültigen Laufwerk ist.
Dieser KosMos LunaR braucht sich hinter den anderen großen Namen der Analogszene nicht zu verstecken, im Gegenteil meiner Meinung nach spielt dieses Laufwerk beim Kampf um die Krone am Analoghimmel mit.
Für mich wird der KosMos LunaR ein ganz heißer Aspirant auf die auch bei mir noch zu vergebende Position eines universal einsetzbaren Laufwerkes für den Betrieb mit mehreren Tonarmen sein!
Ich möchte mich hiermit bei René für seine Einladung und seine Gastfreundschaft bedanken, die es mir ermöglichte Euch dieses Laufwerk hier im RuH als erstem Forum exclusiv vorzustellen.
Viele Grüße
Tom
Bilderlinks korrigiert, Axel