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EAR 869-Röhrenwechsel
Verfasst: Do 20. Dez 2007, 19:57
von Steffi
Hallo,
ich hätte da mal eine Frage:
Wie werden die Endröhren Typ PL519 mit oben liegenden Anodenanschluß gewechselt?
Im aktuellen Fall handelt es sich um eine EAR 869, die ich als Endstufe benutze. Die oben liegenden Anschlüsse werden über eine Art metallische Kappe mit angelötetem Kabel geführt.
Muß die Lötung gelöst werden, oder kann man die Metallkappe abziehen? Ich traue mich da nicht so recht ran.
Schnelle, profunde Antworten werden mit Einschluß des Schreibenden in mein Nachtgebet gedankt!
Grüße aus Nettetal
Stefan
Verfasst: Do 20. Dez 2007, 20:01
von Lowther
Moin,
abziehen.
Gruß
Matthias
Verfasst: Do 20. Dez 2007, 20:32
von Steffi
Lowther hat geschrieben:Moin,
abziehen.
Gruß
Matthias
Hallo Matthias,
einfach abziehen? Die sitzen aber verdammt stramm und einen Pack-an hat man da ja auch nicht. Ich möchte auch nicht mit einem Schraubendreher da rumhebeln....nachher macht es knack und die Röhre ist futsch.
Drehen läßt sich der Anschluß auch nicht. Ich habe Angst!!
Fragende Grüße vom ratlosen Stefan
Verfasst: Do 20. Dez 2007, 20:38
von carawu
Foto?
Re: EAR 869-Röhrenwechsel
Verfasst: Fr 21. Dez 2007, 11:04
von Tom_H
Steffi hat geschrieben:......werden mit Einschluß des Schreibenden in mein Nachtgebet gedankt!
ich kann dir zwar keine profunden Kenntnisse bieten, würde mich aber dennoch freuen, wenn Du mich in dein Nac(k)tgebet einschließen würdest.........
Euch Nettetalern ein schönes und geruhsames Weihnachtsfest aus K. church......

Re: EAR 869-Röhrenwechsel
Verfasst: Fr 21. Dez 2007, 12:47
von Steffi
Tom_H hat geschrieben:Steffi hat geschrieben:......werden mit Einschluß des Schreibenden in mein Nachtgebet gedankt!
ich kann dir zwar keine profunden Kenntnisse bieten, würde mich aber dennoch freuen, wenn Du mich in dein Nac(k)tgebet einschließen würdest.........
Euch Nettetalern ein schönes und geruhsames Weihnachtsfest aus K. church......

Ti Äjtsch Omas (copyright Olli),
zu spät, bin schon wieder wach. Ernsthaft, hatte seit einigen Tagen ein leicht spratzelndes Geräusch in der linken Zingali.
Habe gestern dann auf Anraten des Dealers die 4 Stk.Vorstufen-Röhren seitig getauscht, das Geräusch blieb links.
Dann wollte ich an die Endröhren ran, da tauchte das o.g. Problem auf. Habe dann aufgegeben und den Verstärker nicht mehr beachtet.
Als ich vor dem Heiagehen nochmals mein Ohr lauschender Weise an beide Hörner gelegt hatte, konnte ich kein Störgeräusch vernehmen.
Trotzdem werde ich gleich nach der W-Feier zum Dealer fahren um mir Ersatzröhren zu bunkern, die Feiertage könnten ansonsten zieeeeeemlich lang werden....
Schöne Grüße und ebenfalls Frohe Weihnachten aus Nicedale
Stefan
Verfasst: Sa 22. Dez 2007, 17:28
von Steffi
@all
Gefahr erkannt - Gefahr gebannt, so könnte man es beschreiben.
Nachdem ich mit meinem Händler über etwaige Möglichkeiten gesprochen hatte, verwies er sofort auf eine der 4 Stk. Vorstufenröhren. Ich habe mich dann entsprechend eingedeckt und konnte zuhause auch endlich eine 88er Röhre als Übertäter ausmachen. Ausgetauscht und absolute Ruhe.
Übringens wäre die Durchführung des Tipps "Anodenkappe abziehen" kein Guter gewesen. Der Anschluss ist verlötet und da gibt's rein gar nichts abzuziehen. Mein Händler warnt mich ja immer wieder vor Forumswissen, aber na ja, ganz so bierernst sehe ich das nicht, ein Austausch schadet ja zunächst nicht.
Wie immer habe ich aber meinem Bauchgefühl vertraut, sonst säße ich wohl vor einer zerstörten Röhre.....
Aber gut, dass es so gekommen ist!!
Nächste Woche besorge ich mir dann 2 Stk. NOS-Endröhren und gut ist's!
Weihnachtliche Grüße sendet aus Nettetal
Stefan
Verfasst: Sa 22. Dez 2007, 18:05
von DB
Tja. Warum können "Hai-Ent"-Hersteller das Zeug nicht mal praxisgerecht bauen?
Zur Zeit der Röhrenfernseher hatte die Zeilenendröhre eine Drahtklammer am Anodenanschluß (etwa so wie im Auto die selbstnachspannenden Schlauchschellen).
Dafür nicht vorgesehene Röhren einzulöten ist so ziemlich das Dämlichste, was ein Hersteller machen kann.
Hier besteht echter Tuningbedarf...
MfG
DB
Verfasst: Sa 22. Dez 2007, 18:13
von Lowther
Moin,
das Abziehen der Anodenkappe kam ja von mir und zwar nach bestem Wissen und Gewissen. Bei den Anodenkappen die mir bisher begegnet sind, ist die der Kontaktmechanismus mit der Isolierkappe "vergossen" und das Ganze wir eben nur aufgesteckt. Die EAR Lösung mit der Verlötung der A, war mir bisher nicht bekannt. Ich denke aber Du hättest nicht gleich eine Röhre bei einem Abzieh-Versuch (mit den Händen) zerstört, weil zumindest die Isolierkappe abziehbar sein muss, ansonsten wäre kein verlöten möglich.
Beste Grüße
Matthias
Verfasst: Sa 22. Dez 2007, 18:53
von audiosix
Original sind die Anodenanschlüsse NICHT angelötet.
Reinhard
Verfasst: Sa 22. Dez 2007, 20:45
von Lowther
Moin,
BTW: wäre eine Verlötung der Anodenkappe wegen der hohen Temperatur im Betrieb nicht unsinnig?
Möglicherweise hat sich der Fachhändler geirrt....
Gruß
Matthias
Verfasst: So 23. Dez 2007, 00:01
von Steffi
@all
Die neueren Modell von EAR z.B. 861 besitzen einen identischen Anschluss, der aber mit einer Art Kunststoffkappe abgedeckt ist. Verlötet sind die aber scheinbar auch, der Händler sollte sich auskennen, er führt Paravicini seit Ewigkeiten und ist Importeur.
Auch hatte ich eine originale 519er am Freitag in der Hand, da gibt es bei aller Umbequemlichkeit des Röhrenwechsels nichts zu schrauben oder zu klemmen, der Draht muss unter Beobachtung der Temperatureinhaltung angelötet werden.
Finde ich ja auch sehr sonderlich, aber die Dinger halten scheinbar auch nicht nur bis morgen und irgendwie passt das schon wieder zum guten Tim...
Ich werde den Röhrenwechsel auf jeden Fall beim Händler durchführen lassen, das Dingen ist mir zu "heiß".
Nächtliche Grüße sendet aus Nettetal
Stefan
PS: bitte nicht falsch verstehen, ich wollte hier niemanden irgendwelche Kenntnisse bezüglich Röhren absprechen, dazu habe ich selbst einfach zu wenig know-how und auch Interesse an der Technik. Für mich müssen die Dinger laufen, da ich ein Hörer aber kein Schrauber bin.