REGA Modifikation, alles muss raus!
Verfasst: So 24. Aug 2008, 12:31
Hallo,
auf der Suche nach Verbesserungen für einen Standard Rega RB250 oder RB300 bin ich in verschiedenen Foren und Webseiten im Grunde immer wieder auf die gleichen Aussagen und Maßnahmen getroffen. Definitiv ist das Kabel der größte Schwachpunkt dieser Tonarme und die Besfestigung des Ausgeleichgeichtes beim RB250 auf einer Plastikachse ist wohl auch nicht das gelbe vom Ei. Über die Vor- bzw. Nachteile der dynamischen Gewichtseinstellung ab einem RB300 gibt es auch verschiedene Aussagen, die letztendlich meines Erachtens nach eher subjektiv sind. Festzuhalten ist, alle Rega-Tonarme haben das gleich Rohr, wobei die Rohre bei den teureren Modellen wie auch die Lager selektiert werden (sagt REGA). Die Einstellung des Antiskating verändert sich ab dem RB700, ich glaube jetz ab dem RB301, wobei das Prinzip Antiskating über Magnet beibehalten wird. Die Kabelunterschied zwischen einem RB250 und RB300 beziehen sichen auf das letzte Stück zum Phonoverstärker. Wie es bei den höherwertigen und auch deutlich teureren Armen aussieht ist mir nicht bekannt (durchgängige Verkabelung?). Desweiteren wird häufig die Verarbeitung bemängelt. Dies konnte ich bei meinen beiden RB250 nicht feststellen mit der Aussnahme einer unterschiedlichen Gängigkeit der Lager beider Arme. Prinzipiell ist die technische Aussführung aller Rega-Tonarme identisch.
Auf der Suche nach Verbesserungen für einen RB250 findet man immer wieder Kabeltausch bzw. durchgehende Verkabelung und Gegengewicht tauschen. Während das Ergebnis des Kabeltausches klar von dem eingesetzten Kabel abhängig ist, war die Auswahl des Gegengewichtes schon eher eine Herausforderung. Die Plastikachse wird gegen eine Vollmetallachse getauscht, das ist irgendwie bei allen gleich, aber dann das Gewicht. Ich habe noch einen TR 9.1 bei dem ist das Gewicht aus ALU, das Gewicht sieht ganz nett aus ist aber für schwerere Systeme (10g) zu leicht da es viel zu weit vom Drehpunkt weg ist. Außerdem gibt es Aussagen zur Frage des Schwerpunktes des Ausgleichgewichtes. Letztendlich bin ich auf das Tecno Weight von Michell gestossen.
So hatte ich begonnen einen RB250 zu zerlegen wobei ich irgendwie leider das horizontale Lager zerstört habe und der erste Versuch direkt beendet war. Bei einem weiteren RB250 habe ich dann das Kabel gewechselt und das Tecno Weight verbaut, ohne den Versuch die Lager auseinander zu nehmen. Das Ergebnis ist auf jeden Fall sehr postiv nachvollziehbar. Aber darum soll es hier nicht gehen.
Der defekte RB250 lag noch in der Schublade und der Versuch ihn zu reparieren. Die Suche nach Ersatzlagern gestaltete sich schwierig bis unmöglich dabei Lager besserer Qualität zu finden. Irgendwann bin ich dann auf folgende Webseite gestossen: wewewe.audiomods.co.uk.
Nach lesen der verschieden PDF's und verstehen der Intention, habe ich es getan!
Ich kann nur sagen Qualität der Teile ausgezeichnet, Zusammenbau eher einfach und das Ergebnis ist ausgezeichnet. Beschreibung dazu gibt es genügend auf der Webseite. Zusätzlich werden wenn möglich auch Sonderanfertigen umgesetzt, wie hier für meinen TR, wobei eine spezieller Lagerschaft für die TR-REGA Basis angefertigt wurde.
Hier nun einige Bilder vom fertigen Ergebnis:
[img:3072:2048]http://www.gellrich.de/Phono/IMG_0051_S.jpg[/img]
[img:3072:2048]http://www.gellrich.de/Phono/IMG_0065_S.jpg[/img]
[img:3072:2048]http://www.gellrich.de/Phono/IMG_0052_S.jpg[/img]
[img:3072:2048]http://www.gellrich.de/Phono/IMG_0056_S.jpg[/img]
[img:3072:2048]http://www.gellrich.de/Phono/IMG_0062_S.jpg[/img]
[img::]http://www.gellrich.de/Phono/IMG_0631_S.jpg[/img]
[img:3072:2048]http://www.gellrich.de/Phono/IMG_0064_S.jpg[/img]
Ich denke die Änderungen kommen auf den Bildern schon rüber, die genaue Beschreibung der Änderung sind alle auf der benannten Webseite zu finden, deswegen verzichte ich zuerst mal darauf diese näher zu beschreiben. Fragen werde ich bei Interesse natürlich beantworten.
Bei der Gewichtseinstellung merkt man schon, das der Arm deutlich empfindlicher reagiert, ein Zeichen der viel besseren Keramiklager. Klanglich hebt das Teil regelrecht ab. Eine Investition die sich auf jeden Fall gelohnt hat und ob es für den Gesamtpreis was Fertiges gleicher Klasse gibt wage ich anzuzweifeln.
Grüsse
Jürgen
auf der Suche nach Verbesserungen für einen Standard Rega RB250 oder RB300 bin ich in verschiedenen Foren und Webseiten im Grunde immer wieder auf die gleichen Aussagen und Maßnahmen getroffen. Definitiv ist das Kabel der größte Schwachpunkt dieser Tonarme und die Besfestigung des Ausgeleichgeichtes beim RB250 auf einer Plastikachse ist wohl auch nicht das gelbe vom Ei. Über die Vor- bzw. Nachteile der dynamischen Gewichtseinstellung ab einem RB300 gibt es auch verschiedene Aussagen, die letztendlich meines Erachtens nach eher subjektiv sind. Festzuhalten ist, alle Rega-Tonarme haben das gleich Rohr, wobei die Rohre bei den teureren Modellen wie auch die Lager selektiert werden (sagt REGA). Die Einstellung des Antiskating verändert sich ab dem RB700, ich glaube jetz ab dem RB301, wobei das Prinzip Antiskating über Magnet beibehalten wird. Die Kabelunterschied zwischen einem RB250 und RB300 beziehen sichen auf das letzte Stück zum Phonoverstärker. Wie es bei den höherwertigen und auch deutlich teureren Armen aussieht ist mir nicht bekannt (durchgängige Verkabelung?). Desweiteren wird häufig die Verarbeitung bemängelt. Dies konnte ich bei meinen beiden RB250 nicht feststellen mit der Aussnahme einer unterschiedlichen Gängigkeit der Lager beider Arme. Prinzipiell ist die technische Aussführung aller Rega-Tonarme identisch.
Auf der Suche nach Verbesserungen für einen RB250 findet man immer wieder Kabeltausch bzw. durchgehende Verkabelung und Gegengewicht tauschen. Während das Ergebnis des Kabeltausches klar von dem eingesetzten Kabel abhängig ist, war die Auswahl des Gegengewichtes schon eher eine Herausforderung. Die Plastikachse wird gegen eine Vollmetallachse getauscht, das ist irgendwie bei allen gleich, aber dann das Gewicht. Ich habe noch einen TR 9.1 bei dem ist das Gewicht aus ALU, das Gewicht sieht ganz nett aus ist aber für schwerere Systeme (10g) zu leicht da es viel zu weit vom Drehpunkt weg ist. Außerdem gibt es Aussagen zur Frage des Schwerpunktes des Ausgleichgewichtes. Letztendlich bin ich auf das Tecno Weight von Michell gestossen.
So hatte ich begonnen einen RB250 zu zerlegen wobei ich irgendwie leider das horizontale Lager zerstört habe und der erste Versuch direkt beendet war. Bei einem weiteren RB250 habe ich dann das Kabel gewechselt und das Tecno Weight verbaut, ohne den Versuch die Lager auseinander zu nehmen. Das Ergebnis ist auf jeden Fall sehr postiv nachvollziehbar. Aber darum soll es hier nicht gehen.
Der defekte RB250 lag noch in der Schublade und der Versuch ihn zu reparieren. Die Suche nach Ersatzlagern gestaltete sich schwierig bis unmöglich dabei Lager besserer Qualität zu finden. Irgendwann bin ich dann auf folgende Webseite gestossen: wewewe.audiomods.co.uk.
Nach lesen der verschieden PDF's und verstehen der Intention, habe ich es getan!
Ich kann nur sagen Qualität der Teile ausgezeichnet, Zusammenbau eher einfach und das Ergebnis ist ausgezeichnet. Beschreibung dazu gibt es genügend auf der Webseite. Zusätzlich werden wenn möglich auch Sonderanfertigen umgesetzt, wie hier für meinen TR, wobei eine spezieller Lagerschaft für die TR-REGA Basis angefertigt wurde.
Hier nun einige Bilder vom fertigen Ergebnis:
[img:3072:2048]http://www.gellrich.de/Phono/IMG_0051_S.jpg[/img]
[img:3072:2048]http://www.gellrich.de/Phono/IMG_0065_S.jpg[/img]
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Ich denke die Änderungen kommen auf den Bildern schon rüber, die genaue Beschreibung der Änderung sind alle auf der benannten Webseite zu finden, deswegen verzichte ich zuerst mal darauf diese näher zu beschreiben. Fragen werde ich bei Interesse natürlich beantworten.
Bei der Gewichtseinstellung merkt man schon, das der Arm deutlich empfindlicher reagiert, ein Zeichen der viel besseren Keramiklager. Klanglich hebt das Teil regelrecht ab. Eine Investition die sich auf jeden Fall gelohnt hat und ob es für den Gesamtpreis was Fertiges gleicher Klasse gibt wage ich anzuzweifeln.
Grüsse
Jürgen