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Blotevogel-Unterstellfüsse ade

Verfasst: Di 2. Dez 2008, 07:53
von AudiophileKasi
Hallo,

vor ein paar Wochen hatte ich für unseren Kinderwagen neue Schläuche gekauft und beim Wechseln gleich mal einen geschrottet - sprich: mit nem Schraubenziehen ein Loch reingestochen. :cry
Letztes WE bin ich dann endlich dazugekommen, im Keller das Flickzeug zu suchen und den Schlauch zu reparieren.

Da kam mir diese Idee: warum nicht mal als Unterstellfüsse probieren? :think:

Gesagt -getan: Blotevogel-Füsse unter dem CD-Player weggezogen und statt dessen den prall, aber nicht zu vollen Schlauch unter den Player geschoben. Überrascht war ich, wie plan der Player danach stand. Mit den Blotevögeln musste ich stets austarieren. Nun war der vollkommen in der Waagrechten. :OK:

Abends dann der Hörtest und ich bin fast vom Glauben abgefallen. Der Schlauch hat das Klangbild deutlich entschlackt, die Bässe sind zudem knorriger. Ein voller Erfolg :beer

Und das Schöne: der Schlauch kostete grade mal 6,50 EUR.

Benutzt hatte ich: Schwalbe 12" (47-203)

Jetzt werde ich wohl meine Blotevögel in die Bucht stellen. Sollen Andere damit vögeln... :lips:

VG,
Kasi

Verfasst: Di 2. Dez 2008, 08:30
von Bender
Tach Kasi,

nimm mal Contis, die gehen gewiss noch besser :mrgreen:
Ich finds immer wieder schön wenn teure Tuningwahre von Alltagsgegenständen verdrängt wird.

Ich spiele im Moment mit Plattentellerauflagen, mein Favoriten sind zurzeit Chips aus so einem Pokerset was mir meine Eltern mal, aus welchem Grund auch immer, geschenkt haben. Hab die einfach auf dem Plattenteller verteilt und ging klanglich in meine Richtung.

Ich mach zu dem Billigtuning mal einen Thread auf.

Gruss /// Ole

Verfasst: Di 2. Dez 2008, 08:45
von AudiophileKasi
Bender hat geschrieben:Tach Kasi,

nimm mal Contis, die gehen gewiss noch besser :mrgreen:

Ich mach zu dem Billigtuning mal einen Thread auf.

Gruss /// Ole
Conti's klangen mir zu hart - die sind leicht ins Sphärische abgedriftet. Schwalbe klingt einfach luftiger. :idn:

Den Thread fine ich ein gute Idee. In den wirtschaftlich schlechten Zeiten muss man(n) sparen, wo es geht... :beer

Verfasst: Mi 31. Dez 2008, 01:44
von Jonas.Pielke
Ich habe das schon seit über einem Jahr.

Unter einem Plattenspieler.
Das ist eine Offenbahrung.
Gibt es auch in professionell, heißt Vibraplane.

Verfasst: Mi 31. Dez 2008, 08:13
von Kalle
Moin,

jau, und der Spass wird seit zwanzig und mehr jahren immer wieder neu entdeckt :wink: .

Guten Rutsch

Kalle

Verfasst: Mi 31. Dez 2008, 08:56
von tomwip
Ja Moin,

diese Blotevogel (CD-R5?) habe ich auch noch. habse vor 10 Jahren oder so günstig in der Bucht geschossen. Seit dem standen sie unter dem Sony CDP XA50, den ich ja nicht mehr habe. Einen Unterschied, ob mit oder ohne habe ich nie gehört. Aber das ist aus meiner Empfindung bei einem CD Player eh Voodoo.
Außerdem sehen die Dinger furchtbar häßlich aus. Ein analoges laufwerk, was sehr empfindlich gegen Vibrationen ist, braucht eher was gegen die Trittschallwellen, z.B. bei Laminat Oder Diehlen Fussboden. Nur wer Holzfussboden hat, hat wg. Schall, Echo und Vibrationen die die Boxen über den Boden an den Raum senden noch ganz andere Probleme :-)

Irgendwann mal morgens um 6 in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit habe ich mir mal Gedanken gemacht, welchen Sinn eine Gerätebasis für Pre, CD, Tuner etc. haben könnte. Da kam mir in den Sinn, stark dämmpfende Basis für leichte Geräte, schwachdämpfende Basis für schwere Geräte.

Irgendwie stelle ich mir die Basis wie eine Feder vor. Die Schwingungen vom Rack zum Gerät abfedern soll. Daher meine Theorie.

Ich habe da so ein bischen Baumaterial zusammen getragen und werde mal beide Basen bauen.

Vielleicht behalte ich die dann!? Vielleicht gibts auch paar jecke, die in der Bucht richtig was dafür locker machen und meine Kriegskasse füllen, um mir mein Hobby zu unterstützen :-).

Verfasst: Mi 31. Dez 2008, 09:58
von chronomastersvoice
tomwip hat geschrieben:Irgendwie stelle ich mir die Basis wie eine Feder vor. Die Schwingungen vom Rack zum Gerät abfedern soll. Daher meine Theorie.
Mein Reden.
Stringbase und gut isses.
Unterm Strich wirkt der String wie eine Feder und die Geräte sind auf dem Teil schwingend gelagert.

Verfasst: Mi 31. Dez 2008, 12:11
von tomwip
verstehe ich nicht ... kein Gerät hat den Masse-Schwerpunkt in der Mitte.

Bei so einer Base stelle ich mir vor, dass eine zentrale Platte auf einem String-Geflecht lagert, dass von einem äußeren Rahmen gehalten wird.
Demnach müßte das Geerät samt innere Platte "schräg" belasten.

Damit funktioniert nach meiner bescheidenen Vorstellungskraft das Prinzip nicht - wäre nicht gut für ein Laufwerk ... oder wird das wieder über die verstellbaren Spikes ausgerictet, so dass der Dreher in der Wage ist, nur die Platte darunter nicht?

Wobei, genau das Problem habe ich bei meiner Basen-Idee auch, denn das Gerät "sinkt" an der schwereren Stelle tiefer in die Dämmung ein.

Müßte man also beim CD auch wieder über Wasserwaage an den Spikes ausrichten. ABer das wäre ja kein Akt ...

Verfasst: Mi 31. Dez 2008, 13:09
von chronomastersvoice
tomwip hat geschrieben: Bei so einer Base stelle ich mir vor, dass eine zentrale Platte auf einem String-Geflecht lagert, dass von einem äußeren Rahmen gehalten wird.
Demnach müßte das Geerät samt innere Platte "schräg" belasten.
Nicht ganz.
Innerer Rahmen und äußerer Rahmen werden durch den String verbunden.
Eigentlich verteilt sich das Gewicht sehr homogen.
[img:640:480]http://www.bild-hoster.de/images/Chrono ... ct0386.jpg[/img]
[img:640:480]http://www.bild-hoster.de/images/Chrono ... ct0472.jpg[/img]

Müßte man also beim CD auch wieder über Wasserwaage an den Spikes ausrichten. ABer das wäre ja kein Akt ...
Ja genau.