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Ein paar Fragen zur Röhrenbestückung/ Thöress MM
Verfasst: Di 6. Jan 2009, 00:23
von sigije
Hallo
Brauche eure Hilfe als "Röhrenanfänger"
Ich habe mir eine Thöress MM am Wochenende zugelegt die mit folgenden Röhren bestückt ist : Telefunken ECC88 und
fivre rca 6 sn7. Was ist von den Röhren zu halten, Is dat Wat?? Sie sollen NOS sein und müssen noch eingespielt werden. Hört man das Deutlich und wie lange dauert es ??
Qualität / Haltbarkeit ??
Und da kommen bestimmt noch ein paar Fragen.
Schon mal Danke und grüsse vom Niederrhein.
Verfasst: Di 6. Jan 2009, 11:08
von Tubes
Moin,
Glückwunsch ...
Ist es der von 1,2,3 -> 320329309693 ?
Als erstes würde ich mich ganz entspannt zurücklehnen und die Musik genießen ...

Verfasst: Di 6. Jan 2009, 11:16
von VinylSavor
Hallo!
Auch von mir Glueckwunsch zum Erwerb dieser tollen Vorstufe.
Diese Roehren duerften qualitaetsmaessig top sein.
Ich schliesse mich meinem Vorredner an: Zuruecklehnen und Musik geniessen. Ueber die Roehren kannst Du dir vielleicht in 5 Jahren mal Gedanken machen
Gruss
Thomas
Re: Ein paar Fragen zur Röhrenbestückung/ Thöress MM
Verfasst: Di 6. Jan 2009, 11:34
von Gast
Moin,
auch von mir derobligatorische Glückwunsch zur Neuanschaffung ...
sigije hat geschrieben:
Is dat Wat?? Sie sollen NOS sein und müssen noch eingespielt werden. Hört man das Deutlich und wie lange dauert es ??
Qualität / Haltbarkeit ??
NOS-Röhren sind i.d.R. in Punkto Qualität und haltbarkeit den Neuproduktionen deutlich überlegen ... allerdings ist die Haltbarkeit letztendlich auch immer noch zusätzlich schaltungsabhängig ...
Eine Einspielzeit ist bei Röhren sicherlich vorhanden ... nur ist die von Röhrentype zu Röhrentype und Hersteller auch immer etwas unterschiedlich ...
... ich würde mal von mindestens 20 Stunden ausgehen ... und man glaubt mehrfach, eine Veränderung wahrzunehmen, ist sich dann aber nicht wirklich zu 100% sicher und richtig läßt sich der Unterschied auch nur bestimmen, wenn man noch einen NOS-Röhrensatz zur Gegenkontrolle hat.
Deshalb lehne Dich wirklich ganz entspannt zurück und genieße die neue Vorstufe.

Verfasst: Di 6. Jan 2009, 14:27
von sigije
Hallo
Danke für eure Anteilnahme

. Ja es ist die von Ebay aber nicht die aus der letzten Auktion sondern die davor, hatte aber den selben "Besitzer". (Scheint ein guter Bekannter von R. Thöress zu sein ?).
Was mich etwas Stutzig macht ist das der Klang sich kaum von der Phono des RG9 absetzen kann, habe mir also wieder eine neue Baustelle geschaffen bis das "Setup" passt (Kabel, Röhren, Spikes usw.)
Nur einschalten und "Genießen" ist schwierig wen mann sich fragt ob es das Geld wert ist !!
Es würde mich freuen wenn ich mal jemanden aus der "Nähe" zum Probehören einladen könnte der mir mal seine Meinung sagt !!!
gruss und danke
Jürgen
Verfasst: Di 6. Jan 2009, 14:35
von Tubes
Dann bist Du offensichtlich
Sphinx, oder?
Ich dachte, hier hätte sich der Zweite gemeldet, der die ebay Vorstufe gekauft hat.
Was gefällt Dir, was gefällt Dir aktuell nicht?
Tonarm der Schuldige ?? Effektive Masse ???
Verfasst: Di 6. Jan 2009, 15:35
von sigije
Hallo
Ich habe gerade folgende Idee ausgeführt dafür muss ich aber kurz ausholen. Mein erster guter Tonarm war der Kuzma (11g) den habe ich mit einem ACE betrieben, dann kam der Vpi (10g) gefiel mir besser also der Kuzma also weggepackt. Dann kam das Shelter 90X und ich war "Stutzig" das der Klang sich nicht deutlich absetzen konnte bei dem Preisunterschied aber es war Okay !!
Bevor ich nun den Kuzma in die Bucht schicken wollte habe ich ihn nochmal Montiert und siehe da wieder eine Steigerung zum VPI also Vpi weg und ich habe mir keine Gedanken mehr gemacht über TA und Arm !!
Nun ja beim Lesen im Netz ist mir dann aufgefallen das die Shelterbesitzer eher schwerere Arme benutzen >14g.
Da habe ich Heute mal etwas Knetmasse ca. 3g auf dem Kuzma Armrohr verteilt(keine Dauerlösung nur ein Versuch)
und ich bin von den Socken, es kommt insgesamt mehr Musik aus dem Shelter und natürlich aus der Thöress !!
Habe ich aufgrund des falschen Arms die ganze Zeit das Shelter unter "Wert" betrieben ???
Muss mir wohl einen Schwereren Arm zulegen ??
Empfehlungen/Angebote ?? Von der Theorie her müsste Shelter/Kuzma passen ??
Ergo sollte Erstmal das Setup stimmen, System/Arm bevor ich die andere Geräte beurteilen kann.
Überings Klang mein Mayware mit einem alten Empire MM immer "Sehr gut" und kam an die andere Kombi ran was mich auch aufgrund des Preises hätte Aufhorchen lassen müssen !!
Dummheit ? Unwissenheit ? Anfänger Fehler ??
Typische Analog Karriere ??!!
Fragender !!!!!
Verfasst: Di 6. Jan 2009, 18:46
von Thargor
Moin!
Glückwunsch zur Stufe.
Typischer Fehler: Etwas gefällt Dir nicht, Du fängst aber an einer anderen Stelle an zu basteln (effektive Masse???). Versteh ich nicht. Hör Dich doch erstmal auf die Thöress ein.....
Viele Grüße!

Verfasst: Di 6. Jan 2009, 19:29
von sigije
Hi,
ich habe nicht angefangen zu "Basteln" wegen der Thöress sondern weil ich mir das schon immer mal Vorgenommen habe, (jetzt habe ich gerade etwas Zeit)nur die Wirkung war/ist Verblüffend !!
gruss
Verfasst: Di 6. Jan 2009, 19:48
von Tubes
sigije hat geschrieben:... nur die Wirkung war/ist Verblüffend !!gruss
...
Daran kannst Du schon erkennen, wir durchlässig die Phonostufe ist. Und es kommt noch mehr ...

Black coat vt231 ?
Verfasst: Sa 10. Jan 2009, 02:39
von sigije
Hallo
Sie Kommt und wie !!
Mittlerweile glaube ich das es ein guter Kauf war, die MM wird jeden Tag besser. Sie Klingt im ersten Moment nicht so Spektakulär aber wenn man länger zuhört wird man regelrecht in die Musik hinein gezogen. Es fehlt mir nur manchmal etwas "Drive", es klingt langweiliger als vorher
Kommt aber auch immer auf die Platte bzw. Musikstil an.
Einige ruhige Stücke habe ich noch nie so Intensiv gehört.
Der Verkäufer hat mir eine " KEN RAD" Black coat vt231 angeboten und meint die Röhre geht in die gewünschte Richtung, eure Meinung dazu ??
Überings ein sehr Netter und hilfsbereiter Verkäufer der möchte das ich zufrieden bin !!
gruss Jürgen
Re: Black coat vt231 ?
Verfasst: Sa 10. Jan 2009, 10:47
von mb-de
sigije hat geschrieben:äufer hat mir eine " KEN RAD" Black coat vt231 angeboten und meint die Röhre geht in die gewünschte Richtung, eure Meinung dazu ??
Meine Meinung dazu:
Es ist nur durch Versuch herauszufinden, ob die VT231 den Klang in die gewuenschte Richtung verschieben oder nicht... zuviel haengt von den individuellen Exemplaren und dem Rest der Kette und der Schaltung des Vorverstaerkers hat- wer nicht genau dieselbe Kette inklusive Vorverstaerker stehen hat, kann nur raten, was herauskommt.
Es wird wohl nicht einmal ein
educated guess moeglich sein...
Gruesse
Micha
=->
Verfasst: Sa 10. Jan 2009, 11:18
von sigije
Hallo
Habe sie mir mal kommen lassen (Nos von 1947!). Werde dann berichten.
gruss Jürgen
Verfasst: Sa 10. Jan 2009, 11:45
von mb-de
Hallo Jürgen!
sigije hat geschrieben:
Habe sie mir mal kommen lassen (Nos von 1947!). Werde dann berichten.
Falsch machen solltest Du damit nichts - ich habe solche Ken-Rad VT231 (allerdings von 1944) lange Zeit in einem 300B-Eintakter nach Uchida benutzt - sie passten klanglich besser als neuere 6SN7 mit Pressglasboden und russische 6H8S - und machten den Klang des Uchida trotz seiner prinzipiellen Schwaechen ertraeglich...
Beste Gruesse
Micha
=->
Nicht wirklich Glücklich
Verfasst: Do 15. Jan 2009, 22:47
von sigije
Hallo
Was soll ich sagen ?? Heute habe ich gedacht so nach einer Woche könnte ich mal wieder was Flotteres auflegen (Yello, Dep.Mode, Chemical Brothers usw.) Hat sich ganz gut angehört aber kein Vergleich zur anderen Musik (Singer/Songwriter). Dann bei Yello gedacht "Das kennste Besser" also wieder die Phono MM vom RG9 angeschlossen und siehe (Höre) da, da ist es wieder der Spass an dieser Musik (Bass, Rhytmus,) dann mal zur Probe die andere Musikrichtung aufgelegt und auch dort war es "Sehr Gut" allerdings mit Vorteilen bei der Thöress.
Also Insgesamt gesehen werde ich mit dieser Phono nicht wirklich "Glücklich".
Werde noch etwas weiter damit Hören aber falls jemand Interesse hat an der Thöress kann er sich unverbindlich mal Melden !!
gruss Jürgen