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Manger Wandler im Selbstbau

Verfasst: Mo 23. Mai 2005, 22:31
von Yoda-ohne-Soda
Hallo zusammen,

dieser Wandler soll Bestandteil meines neuen LSP sein. Ausgangspunkt meiner Überlegung, war ein Bericht im Hobby Hifi. Dort kommt der Mangerwandler mit einem 22er Thel Keramikbass zum Einsatz. Leider wird eine digitale Weiche verwendet!

Bitte um Anregung und Bauvorschläge. Aktiv? Passiv? Mehrwege?

Alles ist erlaubt und soll Ende 2005 in einem meinem System (LSP)realisiert werden.

Verfasst: Mo 23. Mai 2005, 22:36
von hifiwilli
Bin seit ca. einem halben Jahr "Aktivhörer" und möchte nicht mehr tauschen.
Wenn du das hinkriegst :OK:

So weit ich weiß, ist es ziemlich schwierig, den Manger-Wandler ordendlich einzubinden. Bleib am Ball und berichte von den Fortschtitten.

Viel Erfolg
Jürgen

Verfasst: Mo 23. Mai 2005, 22:51
von Thargor
Moin!

Immer mal wieder geplant und wieder verschoben ist die Basstuba von HM-Art (hxxp://www.hm-moreart.de/4.htm). Schon vor Jahren erstmalig gehört: Begeisterung!!!!

Aber unbedingt vorher mal probehören, Mangers liebt oder hasst man meistens....

Viele Grüße!

Verfasst: Mo 23. Mai 2005, 22:53
von gkrivanec
Hallo!

Interessante Idee, aber mit Kosten verbunden. Bin mal auf diese Seite gekommen:
http://users.skynet.be/accupulse/

Das Thema hätte mich auch mal gereizt, muss nur mal meine begonnenen Baustellen vollenden. Also nicht vor 2006 :wink: .

Viel Erfolg
Günter

Verfasst: Di 24. Mai 2005, 05:03
von Hannes
Hallo,

lege doch erst mal die maximalen Abmessungen fest. Damit bist du dann schon "eingeschränkt" was die Wahl der Chassis betrifft. Wenn du nen Sub willst, ist es ja nicht so schwierig. Den Manger kann man ja in fast jedes Gehäuse schrauben. Ich denke der ist da absolut unkritisch.

Wenn du "normale" Boxen willst, also keinen Sub, würde ich mindestesn 100 Liter vorsehen, sonst wird das nur ein schmalbrüstiger Bass, und deine Bühne wird nicht so ganz die Tiefe und Tiefenstaffelung bekommen. Von Tiefenschärfe, wie bei Fotos spricht keiner, kann man das nicht übernehmen.

Für den Bassbereich bis 300 - 400 Hz würde ich Chassis nehmen die mindestens 25 cm Durchmesser haben, die kleinen Süssen Basslautsprecherchen, 10 cm Durchmesser, mit großem Hub bringen nicht den Druck.

Wenn du auf Aktiv gehen willst, verpasse den LS doch zwei Röhren-Amps, die noch aktiv Rückgekoppelt.....

Hannes

Verfasst: Di 24. Mai 2005, 14:40
von Tom_H
Hi zusammen,
einen RuH Lautsprecher zu entwickeln...........das wäre was. Ein Lautsprecher der das beste aus allen Welten vereint.
Also ich "Technikdepp" wäre dabei.

Ladies and Gentlemen, we are proud to present the one and only, the worlds best sounding, the famous low budget speaker by RuH..........


Er sollte:
klanglich nicht allzusehr verfälschen,
optisch ansprechend sein (kein Kleiderschrank),
selbstverständlich Röhrentauglich sein,
eine breite und tiefe Bühne darstellen können
und auch von nicht so versierten Bastlern nachbaubar sein..........

Is that what you have in mind, Frank???

Viele Grüße,

P.S. Werde mir jetzt erst mal etwas Lektüre über Mangers zu Gemüte führen.

Verfasst: Di 24. Mai 2005, 17:26
von Tubes
Moin Frank,

sehr gute Idee, den Manger einzubeziehen. Viel besser geht's kaum, anders ja. Ich bin begeistert von dem Teil.
"Der Manger®-Schallwandler beherrscht so auf seiner Fläche den ganzen Übertragungsbereich von 80 Hz bis 35000 Hz und ist zugleich nahe am Ideal der punktförmigen Schallquelle. Das herkömmliche Aufteilen in mehrere Wege (Hoch-, Mittel- und Tieftöner) für unterschiedliche Frequenzbereiche ist damit vermieden. Die aktive Fläche der im Durchmesser 19 cm großen biegeweichen Platte wird mit zunehmender Frequenz kleiner, so daß die wirksame Fläche immer sehr klein gegenüber der abzustrahlenden Wellenlänge ist."

Die Anbindung des Basses kann aktiv erfolgen mit z.B. Peerless XLS 10 oder 12 und passendem Slave in relativ kleinen Gehäusen (wegen des Passiv-Schwingers. Das Ergebnis ist Weltklasse und läuft bei Stephan Horwege von www.hoer-wege.de .

Allerdings laufen die Wandler nicht mit Kleinstleistungsverstärkern. Deshalb habe ich (noch?) keine. Die 845 sollte aber dicke reichen, oder die bekannten Chinesen.

Verfasst: Di 24. Mai 2005, 21:30
von Gotenkoenig
Gibt es eigendlich bei den Mangerwandler einen kleinen oder großen Sweetspot? Mit anderen worten Bündelt er stark oder kann man zu zweit auf´m Sofa auch noch sehr gut hören?

Gotenkoenig

Verfasst: Di 24. Mai 2005, 21:39
von Tubes
Ganz kurz:
'
"Das ist aber noch nicht alles. Durch das Fehlen des typischen Lautsprecher-Sounds oder technischer, der Einschwinggeräusche, ist der Manger Schallwandler selbst nicht zu hören, vom Hörsinn nicht zu lokalisieren. Dies hat den Vorteil, daß der Musikliebhaber oder auch der Profi im Studio stundenlang ohne Hörermüdung Musikhören kann. Dies ist außerdem der Grund dafür, daß der starre Hörplatz in der Mitte vor den Boxen verlassen werden kann oder mit einem Partner (wenn das erwünscht ist !?!) oder Freunden geteilt werden kann. Denn wer kennt es nicht, das bei einer Bewegung in Richtung einer der beiden Boxen, auch wenn diese Bewegung noch so klein ist, plötzlich nur noch alle Musik aus dieser Box zu kommen scheint."

Interesse? :arrow: MANGER

Verfasst: Mi 25. Mai 2005, 00:17
von SDJungle
Noch kürzer:
Einschwinggeräusche kann man auch bei normalen LS nicht hören...
Dazu eine Frage - was ist 'typischer Lautsprechersound'? Bisher bevorzugte ich LS ohne Eigensound...
Der Manger bündelt gerade im Hochtonbereich eher sehr stark, wenn man nicht im Sweet Spot sitzt muß man mit deutlichen Einbußen in der subjektiv und auch meßtechnisch nachweisbar zurückhaltenden Hochtonwiedergabe rechnen. Ist wie so vieles im Leben Geschmackssache. :wink:
Ich habe auch mal mit Manger gedankengespielt, vor allem auch wegen diverser kontroverser Diskussionen dazu, mir bei passender Gelegenheit ein Pärchen Zeroböxlis ausgeliehen. Leider entsprachen sie so gar nicht meinen Hörgewohnheiten - einerseits schön straffer, gemessen an der Gehäusegröße auch tiefer Baß, andererseits hatte man aber ständig das Gefühl, daß der Manger dem TMT hinterherhinkte, er klang durchweg wie eingeschlafene Füße. Dieser Eindruck wurde später nochmal bestätigt, als ich eine größere Manger-bestückte Box der Zeitschrift Klang+Ton gehört habe. Allein den aktiv betriebenen Chitin-Baß fand ich sehr überzeugend, der Rest hats leider nur noch runtergerissen - der Manger hat in keinster Weise mit dem impulsiven Antritt von unten mithalten können.
Deswegen - vor Manger-Kauf immer gründlich vorher anhören!

Gruß
Stefan

Verfasst: Mi 25. Mai 2005, 00:22
von Yoda-ohne-Soda
Hi zusammen,

okay, weitere Info's oder besser gesagt Anregungen.

Bisher habe ich viel über die recht hohen Verzerrungen gelesen (bis zu 10%). In einigen Berichten wird davon abgeraten, den Manger zu tief anzukoppeln, um ihn somit als "weltbesten" Mitteltöner zu verwenden. Na ja, warum nicht. Die Größe des Gehäuses sollte nicht "ausufern"

Im Bassbereich habe ich noch null Ahnung. Aktiv könnte passen. Wie und was könnt ihr mir raten. Mehr als 25cm im Bassbereich benötige ich nicht! Ach ja, der Raum hat ca. 25 m².

Aktiv mit Röhre... lass mal hören :D sach mal :wink:
Wobei ich aber glaube, das es aus kostengründen eine passive Lösung wird.

Gruß
Frank

Verfasst: Mi 25. Mai 2005, 00:47
von SDJungle
Manger passiv mit Röhre kannste eigentlich vergessen wenn Du weniger als 40W pro Kanal zur Verfügung hast. Üblicherweise wird er mit einem Baß im geschlossenen Gehäuse kombiniert, da bleibt man beim Wirkungsgrad an der 85dB-Schwelle kleben, bei den originalen Zerobox-Bauvorschlägen gar an der 80dB-Marke wenn man nicht gerade das Spitzenmodell mit zwei 25ern und drei MSWs pro Box nimmt.


Gruß
Stefan

Verfasst: Mi 25. Mai 2005, 04:54
von Hannes
Konkretisierung:

Ob Manger oder nicht spielt erst mal bei meinen jetzigen Überlegungen eine untergeordnete Rolle. Für die Höhen würde ich warscheinlich en Bändchen bevorzugen. Besteht interesse eine Aktive zu bauen die mit einem Hybrid oder nur mit Röhren arbeitet?

Mich würde das alleine schon deshalb reizen Boxen zu bauen die Aktiv sind, aber mit Röhren-Stufen bestückt ist. Da lässt sich Optisch sicher was draus machen.

Leider hab ich nciht die Möglichkeit das Gehäuse so zu gestalten wie ich mir ein Gutes LS-Gehäuse vorstelle. Die Form der B&W oder KEF ist schon Optimal für ein LS-Gehäuse. Und Optisch ist das auch sehr schön hinzukriegen, oben auf den Gehäuse integriert der RöhrenAmp mit der entsprechenden Anzahl SET's, oder auch wa anderes. 1 oder 2 je nach Prinzip. Ob man nun die Höhen evtl. besser mit Sand antreibt oder mit Röhre müßte man mal austesten. So Miniböxchen sollten es aber auchnicht werden, dürfen schon richtige Standboxen sein.

Wer kann Gehäuse ala, KEF oder B&W bauen? Klar mal zwei Prototypen würde ich auch noch hinkriegen, so 1 Jahr Bauzeit vorausgesetzt..... ähäm...

Hannes

Verfasst: Mi 25. Mai 2005, 18:22
von SDJungle
Ob man nun die Höhen evtl. besser mit Sand antreibt oder mit Röhre müßte man mal austesten.
Diese Frage kann man doch schon sehr konkret beantworten - es macht eher Sinn, den Baß mit Sand anzutreiben um den Röhren die Feinarbeit mit dem 'Rest' zu überlassen.


Gruß
Stefan

Verfasst: Mi 25. Mai 2005, 23:42
von Tubes
Warum :?: Warum bist Du Dir so sicher?
Du hast doch nur die Zero gehört und nicht die aktive Kombi mit Peerless. Woher dieser Absolutismus? :idn:

Verfasst: Do 26. Mai 2005, 01:08
von SDJungle
Ausgiebig gehört habe ich die kleinste Zerobox - und eine weitere (teilaktive) Kombi von Walter Fuchs - das hast Du in dem vorigen Beitrag von mir wohl überlesen. :wink:


Gruß
Stefan

Verfasst: Do 26. Mai 2005, 20:34
von Tubes
Moin Stefan,

ich komme ehrlich gesagt nicht damit klar, dass der Manger-Wandler dem Bass hinterherläuft.
Meine Erfahrungen sind völlig anders; ich habe noch nie eine so plastische Darstellung von Musik über eine 2-Kanalanlage gehört. Das Klavier von der CD Shadows in the rain von Lauer und Thomas ist dreidimensional erfassbar und läßt einen die resonierenden Wände "sehen". Außerdem ist der Klang total unaufgeregt und blitzschnell, versteckt sich hinter der Musik. Die hoerwege Manger werden mit 2 Endstufen betrieben und der Bass über eine elektronische Frequenzweiche angekoppelt. Das Ergebnis verblüfft die meisten, bei einem sehr günstigen Kurs. Die Manger Fertigboxen hat Stephan Horwege auch wieder zurückgeschickt. Die Entwicklung seines "Mangers" hat einige Zeit gedauert; das Ergebnis besticht.

Verfasst: So 29. Mai 2005, 19:08
von Yoda-ohne-Soda
Hallo zusammen,

der Manger ist gesetzt. Da jibbet keinen Zweifel und bitte keine Auseinandersetzung.

Es wird auch nur ein Manger Wandler Pro Box zum Einsatz kommen (mehr kosten mehr :lol: )

Es fehlt also der passende Partner, welcher nicht im Pegel reduziert werden sollte. (im Bauvorschlag bei Hobby Hifi, wird der Manger um 3db reduziert) Das sollte meinen Röhren mit 50 Watt pro Kanal besser bekommen.

Wichtig für den Bass:
- passende Parameter für den Manger
- er sollte bis ca. 500 hz einsetzbar sein

Wichtig für die Weiche:
- flache Filter von Vorteil?
- Trennung bei welcher Frequenz?
- Steilheit (gleiche oder unterschiedliche für Manger und Bass)

Verfasst: So 29. Mai 2005, 19:12
von Tubes
Moin Frank,

ich würde an Deiner Stelle Stephan Horwege von www.hoer-wege.de anrufen (0421-647321). Der hat zwar momentan sehr wenig Zeit, aber wenn Du Glück hast ...

Verfasst: Mo 29. Aug 2005, 18:22
von Yoda-ohne-Soda
Hi zusammen,

so, nach langer Pause und Maktsondierung anderer LSP, werde ich mir am Donnerstag die Manger Zerobox 109II für 10 Tage ausleihen.

Wolln mal laschen... :wink:

verde perichten :D