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FineArts PreAmp
Verfasst: Mi 6. Okt 2010, 20:06
von dieterschn
ein netter Bericht ...:-)
Ich fand das Blockschaltbild ganz untern schon klasse :-)
http://www.roehrensockel.de/finearts.htm
da wird mir schwindelig , bei den Daten :-)
Verfasst: Mi 6. Okt 2010, 20:41
von VinylSavor
Hallo!
Na ja, Geschmackssache. Mir wären 4 Triodensysteme und 4 (!) Potis im Signalweg nur für Hochpegel, dann doch etwas viel des Guten.
Etwas verwunderlich auch, dass die Frequenzgänge auf jedem der Hochpegeleingänge etwas anders sind ?!
Insgesamt 23dB Verstärkung sind für heutige Quellen viel zu viel. Da muss einiges an Verstärkung in einem der Pegelsteller wieder vernichtet werden.
Gruß
Thomas
Verfasst: Mi 6. Okt 2010, 21:33
von DB
Ganz nett, vor allem eine offenbar funktionstüchtige gehörrichtige Lautstärkenregelung; aber eine Formgestaltung, bei der es mir die Schuhe auszieht.
MfG
DB
Verfasst: Do 7. Okt 2010, 08:27
von Michael B
Hai Junks,
@ DB: da unterscheiden sich die Geschmäcker;-) Mir sagt die Optik sehr zu. Ich hatte mal eine schwarze Version. Die habe ich wieder abgegeben, gefiel mir klanglich einfach nicht. Das konnte ich mir auch nicht "schön" hören. Eine goldene befindet sich noch im Bekanntenkreis.
LG
M;chele
Verfasst: Do 7. Okt 2010, 17:31
von AndreasS
Hallo,
ein feines Gerät.
Das Blockschaltbild zeigt die Handschrift eines erfahrenen Entwicklers: die Pegelregelung vor der ersten Stufe als auch vor der Ausgangsstufe hat mehrere Vorteile: zum einen ermöglicht sie die Verwendung einen (Vierfach-) Potis mit linearer Kennlinie und damit weniger Gleichlaufabweichungen, zum anderen erhält sie den Headroom, da die Aussteuergrenze beider Verstärkerteile ungefähr gleich sind (gleiche Betriebsspannung, RC-gekoppelte Stufen) und zusätzlich senkt sie das Niveau des Eigenrauschens.
Natürlich wäre eine getrennte Regelung der ersten Stufe sowie vor der Endstufe noch besser, erforderte dann aber Pegelanzeigen für die korrekte Aussteuerung (für ein consumer-Gerät sicher nur mit Bedienungsanleitung sinnvoll)
Der Ausgangswiderstand ist für ein Heimgerät völlig o.k., die Verstärkungsreserve von 23 dB notwendig. Auch bei einer Mix-Konsole ist die Nennpegeleinstellung des Faders nie am oberen Anschlag, sondern ca. 12 dB darunter, zudem gibt es im Heimbereich Geräte mit consumer-Pegel von -10 dBV, welche u.U. an Geräte mit +4...6 dBu angepaßt werden müssen.
Gruß Andreas
Verfasst: Do 7. Okt 2010, 19:07
von audiosix
Wer es mal gehört hat, weiss was für ein feines Gerät das ist. Und wer es mal auseinander hatte, wünscht den "erfahrenen" Entwickler sonst wo hin.
Reinhard
PS: Wie Rolf schon sagte 10- 12 dB reichen.