Cayin 734, 4 Potis pro Kanal, BIAS, Heizung und ? Das 4. ??

Hier gehts nur um Verstärkung, egal welcher Art.

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amdmann
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Cayin 734, 4 Potis pro Kanal, BIAS, Heizung und ? Das 4. ??

Beitrag von amdmann »

Hallo. bei meinem Cayin 734, den ich neu habe, sind 4 potis pro Kanal, 1 für die Symm. der Heizung, 2 für BIAS, wofür ist das 4. Poti, welches sich direkt neben denen für den Ruhestrom befindet. Wäre nett, wenn es hier jemand weiß und es mir mitteilen würde. Was verändere ich damit, worauf muss ich achten etc. ?

Vielen Dank schon mal im voraus.

Karl-Heinz

:roll: :beer
old tube
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Beitrag von old tube »

Hallo Karl-Heinz,

das 4.Poti ist für die Signalsymetrierung an der Treiberröhre zuständig.
Positive und negative Halbwelle sollen die gleiche Amplitude haben.

Gruß
Norbert
amdmann
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Beitrag von amdmann »

Hallo Norbert, danke für die Aufklärung.

Da ich keinen Schaltplan habe, folgende Röhren sind drin:

E88CC, dann die ECC 81 und zu letzt die 6CG7 EH, ich denke, Du meinst die letztere, könntest Du mit netterweise noch beibiegen, an welchen Siften welcher Röhre ich das Scope anbringen muss ? Super Danke schon mal.

Gruß :OK:

Karl-Heinz
old tube
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Beitrag von old tube »

Nabend Karl-Heinz,

ich betreibe selbst einen 734 und habe auch das Orginal-Service-Manual.
Deine Röhrenbestückung macht daher stutzig.
Der Phasendreher müsste eigentlich eine ECC82/12AU7 sein und nicht ECC81. Die Treiberröhre ist orginal eine 6N6 oder 12BH7A, 6CG7 kann ich i.A. nicht wechseln...

Zur Messung: Am Eingang mit 1kHz Sinussignal einspeisen und an den Kathoden der Treiberröhre (Pin3 und Pin8) mit dem Poti auf gleichen positiven/negativen Signalpegel abgleichen. Soweit die Einstellanweisung von Cayin. Man kann das aber auch durchaus leicht unsymetrisch betreiben, ist Geschmackssache...

Gruß
Norbert
amdmann
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Beitrag von amdmann »

Hallo Norbert, kann leider erst jetzt antworten:DANKE. ich habe den 734er ersteigert von jemanden, der ihn ersteigert hat, so ungefähr jedenfalls.
Auf der mittleren Röhre steht definitiv ECC 81 telefunken, muss wohl irgendwo mal als EA Röhre drin gewesen sein, haben noch den Code 503 / 504 oben drauf. kenn ich so von früher her , als ich noch die PL 519 504 reihenweise wechseln durfte in den TV´s.

Ist die ECC 81 nun "besser / schlechter" als die 82er ? Sockelbelegung müsste ja wenigstens stimmen.

Was ist denn die 1. Röhre für eine bei Dir ?

Das mit der 6N6 / 6CG7 müsste i.O. sein siehe Link:

Die schreiben oben von der 6CG7 und unten steht als 3. Röhre die 6N6.

http://www.vincent-tac.de/uploads/media ... letter.pdf


Ich werde morgen mal versuchen, die Signale anzusehen.
Steht da etwas, wie groß der Pegel sein soll, oder ist das minimal einzustellen ? hast Du es schon mal gemacht ?

Danke nochmals

gruß

Karl-Heinz :D
old tube
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Beitrag von old tube »

Hallo Karl-Heinz,

zu deinen Fragen:
Ist die ECC 81 nun "besser / schlechter" als die 82er ? Sockelbelegung müsste ja wenigstens stimmen
Ja, die Belegung ist gleich, das ist aber auch fast alles. Vorspannung, Steilheit, Innenwiderstand und Verstärkung unterscheiden sich z.T. erheblich. Kaputt gehen wird die ECC81 nicht, richtig funktionieren tut die Schaltung aber mit einer ECC82, dafür ist sie ausgelegt.
Was ist denn die 1. Röhre für eine bei Dir ?
Für die Eingangs-SRPP kann man alles aus der ECC88/6922/6DJ8-Familie einsetzen.
Das mit der 6N6 / 6CG7 müsste i.O. sein siehe Link
Das ist ein völlig anderes Gerät. 6CG7 und 6N6 sind beides leistungsfähige Doppeltrioden, auch hier gibt es aber Unterschiede bei Innenwiderstand und Steilheit..., ich habe hier übrigens auf ECC99 umgerüstet.
Steht da etwas, wie groß der Pegel sein soll, oder ist das minimal einzustellen ?
Der Absolutwert des Pegels ist nicht wichtig, Eingänge vom 2-Kanal-Scope auf AC schalten, einen Kanal invertieren und die Kurven "übereinanderlegen".

Gruß
Norbert
amdmann
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Beitrag von amdmann »

Hallo Norbert,

Du gibst Dir viel Mühe mit mir, find ich toll. Danke.

Bin seit vielen vielen Jahren aus der Übung und durfte eigentlich früher auch fast nur Antennen bauen. Wenig Werkstatt.

Dann werde ich mir wohl 2 ECC 82 besorgen müssen, wenn schon , denn schon.

Mein eigentliches Problem war:

Nach dem 1. Einschalten knisterte / rauschte es auf dem rechten Kanal lautstärke unabhängig. Lötete ich die Z-Diode ZY 120 von der Anode der E88CC ab, war es weg, Spannung stieg auf ca. 134 V an. Habe mir Dioden bestellt, müssten eigentluich morgen kommen, hoffe ich.

Es traten aber auch noch "komische" Phänomene auf. Messe ich am linken Kanal die Anode ECC88 Pkt. 6, habe ich Kracher im rechten Kanal.

Ich will erst mal beide Dioden ITT dann erneuern. Aber mit dem Pegel, die Sache gehe ich morgen an. Habe keinen Generator, will irgendwo einen PC Generator finden und auf CD aufnehmen.

Gruß

Karl-Heinz
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Beitrag von old tube »

Hallo Karl-Heinz,

die Z-Dioden stabilisieren die Versorgungsspannung für die Eingangsröhre ECC88. Daher der Spannungsanstieg nach dem Ablöten. Achte auch auf den parallel geschalteten Elko.

Zwei Dinge sind wichtig. Bei der ECC88 als SRPP muß am oberen System an der Kathode ca. halbe Anodenspannung vorhanden sein ( z.B. 60V/120V). Zur Verwirrung der Menschheit hat man hier in den Kanälen Rechts/Links unterschiedliche Triodensysteme der Röhre benutzt... :shock:

Das lautstärkeunabhängige Rauschen/Knistern kann von einer zu hohen Faden/Kathoden-Spannung herrühren. Die ECC88 reagieren da nach meiner Erfahrung sehr unbarmherzig. In meinem Amp ist die Heizspannung für die Vorröhren "hochgelegt". In alten 734-Exemplaren hat man das aber nicht gemacht und im Orginal-Schaltplan ist da nichts von zu finden....

Gruß
Norbert
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Erzkanzler
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Beitrag von Erzkanzler »

Moin,
old tube hat geschrieben:Zur Verwirrung der Menschheit hat man hier in den Kanälen Rechts/Links unterschiedliche Triodensysteme der Röhre benutzt... :shock:
nö, so wie das aussieht hat da mal einer gewusst was er tut.

Grüße
Martin
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amdmann
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Beitrag von amdmann »

Hallo, unter meinem Verstärker steht ein QC Control Schild mit 2x folgendem datum nehme ich an: 01.11.04 , wird wohl US sein, Januar 2004 denke ich.

Oberes System meinst Du wohl Punkte 6 / 8 , ja ?

Folgende Spng an der ECC 88 Rechts:

1 Anode 69,3V
2 Gitter Signaleingang
3 Kathode 2,2 V
4 41,5 V
5 41,3 V
6 Anode 132 V ohne die Z-Diode jetzt
7 Gitter 69.3 V
8 Kathode 72 V

alles gegen Masse gemessen, 1 und 7 verbunden rechts

Der Elko hat 400 V, kein problem.

Ich habs nicht ganz gerafft mit dem Links rechts Problem der ECC 88,
kannst Du / Ihr einen oder 2 Sätze noch dazu tragen, danke.

Du meinst aber bestimmt, die beiden trioden wurden innerhalb der Kanäle vertauscht, da hab ich gemerkt, aber ich hatte den Eindruck, dass ich am falschen Kanal einen Kracher hatte. Teste ich morgen nochmal, wird heute zu laut sonst hier.


Gruß

Karl-Heinz
old tube
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Beitrag von old tube »

Hallo Karl-Heinz,

wenn 01/04 stimmt ist es einer der letzten bevor der 734 aus dem Lieferprogramm geflogen ist, meiner ist aus 12/03.
Die hochgelegte Heizspannung ist drin, daher die 41V der Heizungspins gegen Masse. Auch die anderen Werte sehen gut aus, sind etwas erhöht weil die Begrenzung der Anodenspannung auf 120V fehlt.

"Kracher" deuten oft auf Wackelkontakte, schlechte Lötverbindungen oder vernudelte Kelchkontakte in den Röhrenfassungen hin, die Suche kann recht mühsam sein...

Die Spannungsfestigkeit des Elkos ist natürlich ausreichend und Alterungserscheinungen eher unwahrscheinlich, ich würde ihn trotzdem mit durchmessen.

Beim Messen der Spannungen an der ECC88 im linken Kanal müssten die Werte von Triodensystem 1/2/3 des rechten dann denen an den Pins 6/7/8 entsprechen und die Werte vom Triodensystem 6/7/8 des rechten tauchen beim linken am System 1/2/3 auf. Schreib dir einfach mal die Messwerte an den verschiedenen Röhrenpins in einer Tabelle auf.

Ich habe schon einige SRPP-Schaltungen selber gebaut und verschiedene Fertiggeräte auf dem Tisch gehabt. Das bei den Röhren bevorzugt ein bestimmtes System als oberes und unteres benutzt wird kannte ich, der Systemtausch Rechts/links war mir aber neu. Vielleicht kann Martin das mal ausführlicher erläutern :idn:

Gruß
Norbert
amdmann
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Beitrag von amdmann »

Hallo Norbert,
Hallo Martin,

ich will keine Hektik stiften, ich untersuche das mit re li nochmals. Vielleicht habe ich mich auch in dem Stress vertan mit der -von unten Ansicht-, denke aber nicht. Wartet mal ab, melde mich wieder.

So, ich habs nochmal getestet. E88CC . Es geht um den Punkt 6 rechts (an der Anode) und um den Punkt 1 links, jeweils an der jetzt abgelöteten ZY-120 Diode. Rechter Kanal: Ein zu lautes Knacken im rechten LS, Gehe ich an den linken Kanal, hört man ein leises Knacken in beiden LS, aber halt bedeutend leiser. Ziehe ich das Masse Kabel ab vom Multimeter, ist das laute Knacken weg.


Sockel habe ich gereinigt mit Kontakt 60 und Ballistol.

Am liebsten würde ich alle Kabel ablöten und die Endstufen neu aufbauen.

Hast Du das Service Manual von Lange, Berlin ?

Gibt es das irgendwo als PDF Datei, würde zahlen dafür.

Lasst Ihr es heute Abend krachen ? Viel Spass und guten Rutsch schon mal.

Gruß

Karl-Heinz
DB
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Beitrag von DB »

Hallo,

ohne den Schaltplan vorliegen zu haben: bei der SRPP-Stufe ist es ratsam, sich innerhalb aller Spezifikationen des Röhrentyps aufzuhalten, d.h. Ua=90V je System und Uf passend hochzulegen (Uf-k+max=130V, Uf+k-max=50V).
Noch besser ist es, für oberes und unteres System komplett getrennte Röhren mit getrennten Heizkreisen zu verwenden.
Letzteres wäre an dem Gerät vermutlich eine wirklich sinnvolle Tuningmaßnahme, denn die Röhren sind ja offenbar vorhanden. Ein zweiter Heizkreis läßt sich mit einem kleinen Zusatztrafo problemlos machen.

MfG

DB
amdmann
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Beitrag von amdmann »

Hallo, eben kamen die Z-Dioden, die 2 ECC 82 sind bestellt, die 6N6 will ich auch erneuern.


Nach dem Einbau der beiden Dioden habe ich auch mein Rauschen wieder voll zu hören auf rechts. Gehe ich mit dem Multimeter an die Diode, ist es weg und ich messe 122 V. Messe ich nicht mehr, ist das Rauschen wieder da.

Ich hatte bei meinen VR-80E auch einen externen Heiztrafo, um auf die 6,3 statt 5,7 V zu kommen, aber ich möchte erstmal diesen für mich nicht anchvollziehbaren Fehler beheben.

Wenn Ihr mir dabei helfen könnt, wäre toll. Es kann doch etwas mit Masse zu tun haben bestimmt. Ich werde mal alles nachsehen.

Ich habe nun mit dem Scope das Rauschen verfolgt: anode E88CC Pkt 6 großes Rauschen, am Gitter Pkt 7 kleines rauschen, ist verbunden mit Pkt 1,andere Anode über einen R zum Gitter Pkt2 der ECC 81, von dort wieder eine Verbindung zu Pkt 8 der E88CC Kathode , über einen großen Widerstandswert zu Pkt 7 Gitter der ECC 81, dort an den großen blauen C. So, vor diesem MOhmer habe ich das Rauschen, dahinter nicht mehr.

Von den Versorgungsspannungen her kommt es meiner Ansicht nach nicht.

Halte ich das Multimeter an die Kontakte, ist es weg, schalte ich es aus oder in den kleinsten DC Messbereich, ist es sofort da.

Röhrenwechsel bringt nichts.
Ich begreifs nicht, ohne diese Diode an Masse klappts doch.

So, ich hab jetzt die Probierphase. Löte ich diesen Widerstand braun schwarz grün gold an der E88CC an Pkt 8 ab, der zum Gitter der ECC 81 geht, schalte ein, ist das Rauschen weg. Ich sehe es auch nirgends wo mehr. drücke ich den Widerstand nun wieder an seinen Kontakt, wird das Signal lauter und das Rauschen ist da und bleibt auch, wenn der Kontakt nicht mehr besteht. nach dem Wiedereinschalten ist es ebenfalls weg, erst wieder, wenn der R gedrückt wird.



Gruß

karl-Heinz
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Beitrag von old tube »

Hallo Karl-Heinz,

ist aus der Ferne schwierig zu beurteilen, könnte aber wie von dir auch vermutet ein Masseproblem sein. Bei Anschluß der Z-Diode bzw. des Multimeters wird u.U. eine "parasitäre" Masseverbindung hergestellt, die sonst fehlt.

Bei der ECC88 wird nur das Lautstärkepoti als Gitterableitwiderstand benutzt, kontrolliere mal die Masseverbindung des Potis. Ich hatte an dieser Stelle noch keine Probleme, habe am Steuergitter der ECC88 aber noch einen zusätzlichen Widerstand ( Größenordnung 470kOhm) gegen Masse geschaltet. Und ein Gridstopper ( 470Ohm-1kOhm) unmittelbar vor dem Steuergitter ist auch nicht verkehrt...

Guten Rutsch
Norbert
amdmann
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Beitrag von amdmann »

Hallo Norbert, ich denk, dass es schwierig ist aus der erne.

Habe ich diesen R ab, schalte ein, ist das Rauschen weg und das Signal klein. Drücke ich ihn kurz an, passiert nichts, länger als 1 Sec. wird das Signal lauter und das Rauschen kommt. Widerstand weg, Rauschen bleibt und Signal bleibt bei großer Lautstärke---als wenn ein relais hängenbleibt denke ich schon. Erst nach dem Ausschalten über mehreer sec. ist der alte Zustand wieder da.

Gruß und Rutsch

karl-heinz
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Beitrag von old tube »

Hallo Karl-Heinz,

durch Auftrennen des 1MOhm hängst du eine Hälfte des Phasendrehers (ECC81) ab und auch den Kondensator dafür.

Mein Tip: Kondenstor (0,47uF/250V) und Widerstand checken, probeweise die (falschen) Röhren ECC81 kanalweise tauschen.

Gruß
Norbert
amdmann
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Beitrag von amdmann »

Hallo Norbert, negativ.

Kann es sein, dass etwas schwingt in den Stufen ?

Mach erstmal ne Pause, DANKE.

Gruß

Karl-Heinz
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Beitrag von amdmann »

Hallo, Prost Neujahr allen.

habe jetzt neue Sockel und Röhren bestellt, baue diesen rechten Kanal neu auf, Nase voll.

Ich begreifs halt nicht: Z-Diode ab, 135 V, feinster Klang im Lande, Z-Diode dran: Nadelimpulsförmiges Rauschen übelster Art. /Und das Signal ist auch noch da.

Norbert: Nochmals die Frage nach dem Manual, hat Schaltungsdienst Lange in Berlin so etwas ? Kannst Du evtl. eine Kopie ziehen von Schaltbild, zahle natürlich dafür.

Mir ist noch etwas aufgefallen. Am kranken rechten Kanal habe ich an der Z-Diode ein eindeutiges lautstärkeabhängiges k l a r e s Sinus - Signal am Scope, am gesunden linken dagegen ein verrauschtes verwirrtes Bild, das zwar signalmässig schwankt.

Immer noch keine Alkoholprobleme bei mir.

danke.

LG :beer

K-H
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Beitrag von old tube »

Moin Karl-Heinz,

auch dir ein frohes neues Jahr. Die Probleme mit dem 734 hast du ja "rübergerettet", bei mir ist das i.A. etwas nach hinten gerückt...

Zu den Unterlagen. Ich habe die nicht als file sondern nur in Papierform und das ist auch schon 'ne Kopie von 'ner Kopie von 'ner Kopie. Nach Einscannen oder Weiterkopieren kommt da bei mir leider nichts brauchbares mehr raus. Ich hatte seinerzeit höflich bei Cayin/Kelkheim angefragt und musste einen kleinen Obulus entrichten.

Vielleicht kannnst du das Schaltbild, da größtenteils Freiverdrahtung, auch so entschlüsseln?
Sorry, ich weiß das hilft dir jetzt nicht wirklich weiter....


Gruß
Norbert
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