Trafos eingießen
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Trafos eingießen
Hallo Leute,
demnächst bekomme ich Hauben für die Trafos/Drosseln meiner 801A Verstärker. Ich würde die Trafos/Drosseln gerne in den Hauben eingießen. Bin mir nicht sicher welche Vergussmasse ich dazu nehmen soll. Habt ihr einen Tipp für mich? Wenn das Projekt abgeschlossen ist werde ich es hier vorstellen. Danke für Eure Hilfe :-)
viele Grüsse
Rainer
demnächst bekomme ich Hauben für die Trafos/Drosseln meiner 801A Verstärker. Ich würde die Trafos/Drosseln gerne in den Hauben eingießen. Bin mir nicht sicher welche Vergussmasse ich dazu nehmen soll. Habt ihr einen Tipp für mich? Wenn das Projekt abgeschlossen ist werde ich es hier vorstellen. Danke für Eure Hilfe :-)
viele Grüsse
Rainer
... und ich wuerde nicht unueberlegt irgendwelche Vergussmassen benutzen, sondern einfach den Trafohersteller meines Vertrauens fragen, was man dazu benutzen sollte.
Achte darauf, dass:
(a) Die Vergussmasse vom Hersteller als fuer den Zweck geeignet beschrieben und zugelasssen ist, und nicht mit die Isolation der Draehte,die Zwischenlagen oder den Wickelkoerper reagieren, schwaechen oder aufloesen....
(b) Du die Vergussmasse sicher und zuverlaessig verarbeiten kanst, ohne dass sich Giesslunker bilden.
Gruesse
Micha
===
PS: Vor einem Vierteljahrhundert benutzte mein damaliger Broetchengeber auch fuer Mittelspannungstransformatoren Epoxidharz von Ciba-Geigy (Araldit F?!), welches bei erhoehter Temperatur ausgehaertet wurde. Der Prozess des Giessens selbst war komplex und nicht einfach unter "Heimwerkstattbedingungen nachvollziehbar.
Achte darauf, dass:
(a) Die Vergussmasse vom Hersteller als fuer den Zweck geeignet beschrieben und zugelasssen ist, und nicht mit die Isolation der Draehte,die Zwischenlagen oder den Wickelkoerper reagieren, schwaechen oder aufloesen....
(b) Du die Vergussmasse sicher und zuverlaessig verarbeiten kanst, ohne dass sich Giesslunker bilden.
Gruesse
Micha
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PS: Vor einem Vierteljahrhundert benutzte mein damaliger Broetchengeber auch fuer Mittelspannungstransformatoren Epoxidharz von Ciba-Geigy (Araldit F?!), welches bei erhoehter Temperatur ausgehaertet wurde. Der Prozess des Giessens selbst war komplex und nicht einfach unter "Heimwerkstattbedingungen nachvollziehbar.
---
What is worth dying for, is worth killing for...
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Hallo,
@Micha,
wenn ich einen solchen Tip weitergebe, habe ich das vorher natürlich schon
selber probiert. Dieses Vergußsystem ist natürlich für Transformatoren geeignet. Natürlich wird auch nichts angelöst weil es sich wie ich schon geschrieben habe um ein 2K PU-System handelt welches aus einem Diisocyanat als Härter und einem entsprechenden Poyetherpolyol besteht. Das Polyetherpolyol ist mit einem anorganischen Füller angereichert.
Das Material ist natürlich langsam aufzurühren das keine Luft mit eingearbeitet wird. Die Vergußmasse muss langsam eingefüllt werden so das es nicht zu Lufteinschlüssen kommt. Dabei sollte man soviel Material einfüllen, das es durch die Oberflächenspannung leicht über die Becherkante ragt. Da der Verguß beifällt ist man dann nach dem Abbinden bündig.Durch die chemische Reaktion beim Abbinden entsteht Wärme (~ 50 Grad). Das macht dem Trafo aber nichts. Des weiteren denke ich das ordentliche Trafos eh vorher eine Vakuumtränkung bekommen haben so das diese Aktion nur noch dem mechanisch stabilen Fixieren im Becher dient.
Herzliche Grüße aus Dorsten,
Jörg

P.S.: Vieleicht verrät uns Arkardi ja womit er seine Trafos "pottet".

@Micha,
wenn ich einen solchen Tip weitergebe, habe ich das vorher natürlich schon
selber probiert. Dieses Vergußsystem ist natürlich für Transformatoren geeignet. Natürlich wird auch nichts angelöst weil es sich wie ich schon geschrieben habe um ein 2K PU-System handelt welches aus einem Diisocyanat als Härter und einem entsprechenden Poyetherpolyol besteht. Das Polyetherpolyol ist mit einem anorganischen Füller angereichert.
Das Material ist natürlich langsam aufzurühren das keine Luft mit eingearbeitet wird. Die Vergußmasse muss langsam eingefüllt werden so das es nicht zu Lufteinschlüssen kommt. Dabei sollte man soviel Material einfüllen, das es durch die Oberflächenspannung leicht über die Becherkante ragt. Da der Verguß beifällt ist man dann nach dem Abbinden bündig.Durch die chemische Reaktion beim Abbinden entsteht Wärme (~ 50 Grad). Das macht dem Trafo aber nichts. Des weiteren denke ich das ordentliche Trafos eh vorher eine Vakuumtränkung bekommen haben so das diese Aktion nur noch dem mechanisch stabilen Fixieren im Becher dient.
Herzliche Grüße aus Dorsten,
Jörg
P.S.: Vieleicht verrät uns Arkardi ja womit er seine Trafos "pottet".
Hallo Joerg,
ich kenne das Hoehne PU500/2 als Vergussmasse fuer Muffen und aehnliche Anordnungen - das Zeug wird gewissen Muffen zur Untergrundmontage als Fuellmasse in einem Zweikammer-Mischbeutel beigepackt... und rein als 'mechanische Verbindung' zwischen schon getraenktem Trafo und Kanne kann ich mir es noch vorstellen - aber es waere nicht unbedingt meine erste Wahl dafuer.
Naja, vielleicht sollte Rainer einfach mal an einem Wochentag den Arkadi oder den Gerd Reinhoefer anrufen und fragen, ob es eine Empfehlung gibt, die man in Rainers Werkstatt verarbeiten kann...
Beste Gruesse &
Gruesse
Micha
===
ich kenne das Hoehne PU500/2 als Vergussmasse fuer Muffen und aehnliche Anordnungen - das Zeug wird gewissen Muffen zur Untergrundmontage als Fuellmasse in einem Zweikammer-Mischbeutel beigepackt... und rein als 'mechanische Verbindung' zwischen schon getraenktem Trafo und Kanne kann ich mir es noch vorstellen - aber es waere nicht unbedingt meine erste Wahl dafuer.
Naja, vielleicht sollte Rainer einfach mal an einem Wochentag den Arkadi oder den Gerd Reinhoefer anrufen und fragen, ob es eine Empfehlung gibt, die man in Rainers Werkstatt verarbeiten kann...
Beste Gruesse &
Gruesse
Micha
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What is worth dying for, is worth killing for...
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Hallo Joerg,
da ich solche Dinge nie in 'Heimarbeit' gemacht habe, fehlt eine gute Antwort.
Die Trafos und Kaskaden, welche ich vor laengerer Zeit vergiessen liess, wurden nebenher in Labor meiner Firma mitgemacht - und da wurde Epoxidharz (meines Wissens Araldit F) verwendet, teils mit Quarzmehlfuellung (letztere allerdings nicht fuer Transformatoren)...
In letzter Zeit lasse ich Trafos vergossen liefern - das minimiert Probleme und den Umgang mit teils gesundheitschaedlichen Produkten.
Gruss
Micha
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da ich solche Dinge nie in 'Heimarbeit' gemacht habe, fehlt eine gute Antwort.
Die Trafos und Kaskaden, welche ich vor laengerer Zeit vergiessen liess, wurden nebenher in Labor meiner Firma mitgemacht - und da wurde Epoxidharz (meines Wissens Araldit F) verwendet, teils mit Quarzmehlfuellung (letztere allerdings nicht fuer Transformatoren)...
In letzter Zeit lasse ich Trafos vergossen liefern - das minimiert Probleme und den Umgang mit teils gesundheitschaedlichen Produkten.
Gruss
Micha
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- Moderatorenteam
- Moderator

- Beiträge: 132
- Registriert: Do 17. Mär 2005, 21:06
- Wohnort: Thread Jungle
Ob das Loeschen des Vollzitats notwendig war oder nicht, mag Ansichtssache sein.
Direkte Angriffe auf die Moderation hingegen gehoeren hier nicht her - und werden auch nicht geduldet.
Wer diskutieren muss, kann dies gerne per PN an das Moderatorenteam tun...
MfG
Direkte Angriffe auf die Moderation hingegen gehoeren hier nicht her - und werden auch nicht geduldet.
Wer diskutieren muss, kann dies gerne per PN an das Moderatorenteam tun...
MfG
RuHe 
Vereinigung löschwilliger Moderatoren
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- Arkadi
- Stammgast

- Beiträge: 295
- Registriert: Do 3. Jul 2008, 20:09
- Wohnort: 01877 Demitz-Thumitz
- Kontaktdaten:
Hallo Reiner,
dann muss Du sie einschicken.
dann muss Du sie einschicken.
Grüße,
Arkadi
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Gewerblicher Teilnehmer
Retro Sound Audio Laboratory
Output & Interstage Transformers
Tubes & Hybrid Amplifiers
www.tubesoundelectronics.de
Arkadi
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