London. DPA/baz. Pink Floyd, eine der grössten Rockgruppen aller Zeiten, wird bei dem von Bob Geldof initiierten Live-8-Konzert für Afrika auf der Bühne stehen. David Gilmour, Nick Mason, Roger Waters und Richard Wright wollen bei dem Musikspektakel am 2. Juli im Londoner Hyde Park das erste Mal seit 1981 wieder gemeinsam auftreten, wie die Organisatoren am Sonntag mitteilten. Die Band hatte einen legendären Ruf durch Alben wie "Dark Side Of The Moon" (1973).
"Wie die meisten Menschen möchte ich alles tun, um die G8-Staats- und Regierungschefs zu grossen Anstrengungen zu überreden, um die Armut zu bekämpfen und die Hilfe für die Dritte Welt zu erhöhen", sagte Gilmour.
Der britische Rockstar Bob Geldof hatte bereits vor 20 Jahren das weltweit übertragene "Live-Aid"-Konzert zur Bekämpfung des Hungers in Afrika organisiert. Mit dem jetzigen Konzert vor dem Gipfeltreffen der sieben führenden Industrienationen und Russland (G8) in Schottland Anfang Juli will Geldof Druck auf die Politik ausüben und erhofft sich Beschlüsse zur Verdoppelung der Entwicklungshilfe und gerechtere Handelsbedingungen für arme Länder.
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Martin


