Aber wenn du es schon so grosszuegig anbietest
LPs
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- Musikliebhaber
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Hi,
die mußten einfach sein, jetzt habe ich zugeschlagen und bereue es kein bischen.
[IMG:240:320]http://img124.imageshack.us/img124/9292 ... 0023fh.jpg[/img]
die mußten einfach sein, jetzt habe ich zugeschlagen und bereue es kein bischen.
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- Thargor
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Da brauchst Du dich um meinen 101% Neidfaktor nicht mehr zu sorgen. Schönes Teil, viel Spaß damit!Musikliebhaber hat geschrieben:Hi,
die mußten einfach sein, jetzt habe ich zugeschlagen und bereue es kein bischen.![]()
[IMG:240:320]http://img124.imageshack.us/img124/9292 ... 0023fh.jpg[/img]
[IMG:1024:768]http://img380.imageshack.us/img380/1900/lps9ns.jpg[/img]
Was leg ich denn 'mal auf?
Vielleicht sollte ich doch eine Oper aus dem Nebenzimmer holen, da steht nochmal ein Regal voll ...
Was leg ich denn 'mal auf?
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Simply Red "Picture Book"
[IMG:160:160]http://img479.imageshack.us/img479/3554 ... zzz5ui.jpg[/img]
Hallo zusammen,
nachdem Tommi so eindringlich um weitere Beiträge gebeten hat, will ich es mal versuchen: Die Platte "Picture Book" von Simply Red hat Axel vor einiger Zeit aufgelegt, als ich ihn und seine Anlage besuchte. Ich habe sie darauf hin aus meinem Plattenschrank gezogen und sie sozusagen für mich wiederentdeckt. Es handelt sich um das Debüt des Acts, der mittlerweile in der radiotauglichen Schmusepop-Ecke mit leichtem Soul-Einschlag angekommen ist. Dies war anno '85 noch anders: Hier hören wir noch eine echte Band, die zwar schon von Mick Hucknalls Stimme geprägt wird. Aber die Band spielt ziemlich geschlossen und bei den schnelleren Stücken richtig funky, jeder Instrumentalist bringt (im Gegensatz zu aktuelleren Liedern der Gruppe) seine individuelle Spielweise mit ein. Das Ganze kann man dank der richtig guten Klangqualität schön nachvollziehen, schon bei den ersten satten Schlägen der Bass-Drum auf Seite 1 ziehen sich die Mundwinkel weit nach außen... Zu hören gibt es die bekannten Hits wie "Holding back the years", "Money`s too tight to mention", die Titel "Come to my aid" oder "Red Box" können aber auch locker mithalten. Stilistisch sind die Lieder recht vielseitig, nach meinem Geschmack kann man die gesamte Platte komplett hören! Mick Hucknall zeigt, was er mit seiner Stimme so alles machen kann, und das ist eigentlich eine Menge. Man höre nur mal sein fauchen und grunzen bei "Red Box" oder "No Direction" an. Schade, dass er sich so etwas heute anscheinend nicht mehr traut... Mein Exemplar ist eine Originalpressung von 1985, hergestellt bei Record Services in Alsdorf und sicherlich ohne Probleme auf dem Gebrauchtmarkt aufzutreiben. Viel Spaß und viele Grüße, Klaus-Bernd
Hallo zusammen,
nachdem Tommi so eindringlich um weitere Beiträge gebeten hat, will ich es mal versuchen: Die Platte "Picture Book" von Simply Red hat Axel vor einiger Zeit aufgelegt, als ich ihn und seine Anlage besuchte. Ich habe sie darauf hin aus meinem Plattenschrank gezogen und sie sozusagen für mich wiederentdeckt. Es handelt sich um das Debüt des Acts, der mittlerweile in der radiotauglichen Schmusepop-Ecke mit leichtem Soul-Einschlag angekommen ist. Dies war anno '85 noch anders: Hier hören wir noch eine echte Band, die zwar schon von Mick Hucknalls Stimme geprägt wird. Aber die Band spielt ziemlich geschlossen und bei den schnelleren Stücken richtig funky, jeder Instrumentalist bringt (im Gegensatz zu aktuelleren Liedern der Gruppe) seine individuelle Spielweise mit ein. Das Ganze kann man dank der richtig guten Klangqualität schön nachvollziehen, schon bei den ersten satten Schlägen der Bass-Drum auf Seite 1 ziehen sich die Mundwinkel weit nach außen... Zu hören gibt es die bekannten Hits wie "Holding back the years", "Money`s too tight to mention", die Titel "Come to my aid" oder "Red Box" können aber auch locker mithalten. Stilistisch sind die Lieder recht vielseitig, nach meinem Geschmack kann man die gesamte Platte komplett hören! Mick Hucknall zeigt, was er mit seiner Stimme so alles machen kann, und das ist eigentlich eine Menge. Man höre nur mal sein fauchen und grunzen bei "Red Box" oder "No Direction" an. Schade, dass er sich so etwas heute anscheinend nicht mehr traut... Mein Exemplar ist eine Originalpressung von 1985, hergestellt bei Record Services in Alsdorf und sicherlich ohne Probleme auf dem Gebrauchtmarkt aufzutreiben. Viel Spaß und viele Grüße, Klaus-Bernd
- Musikliebhaber
- Stammgast

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Hallo Tom, vielen Dank für das "Willkommen". Muss allerdings gestehen, dass ich zwar gern analog höre, aber nicht mit Röhren. Ja ich habe so knapp 1000 LP´s und diese waschen zu lassen käme sicherlich zu teuer. Habe auch schon einiges über WM gelesen, aber gute Lösungen sind eben auch nicht gerade billig, sowohl in der Investition als auch bei den Betriebskosten, oder? Ganz früher hatte ich mal ein Lenco Clean System, aber das war ein ziemlicher Schweinkram.
Gruß Konrad
Gruß Konrad
- Thargor
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Hallo Konrad,
oder soll ich sagen "Nachbar"
Herzliches Willkommen auch von mir. Bei der Menge Platten lohnt sich die Anschaffung sicher. Wobei es eine Okki Nokki absolut tut, teurer geht natürlich immer. Wäscht aber nicht besser, sondern nur leiser / komfortabler. Betriebskosten kannst Du vernachlässigen.
Jetzt aber weiter im Thema.
Viele Grüße!

oder soll ich sagen "Nachbar"
Jetzt aber weiter im Thema.
Viele Grüße!
- Jürgen Heiliger
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Hi Leuts,
dann will ich mich auch einmal versuchen..... bei mir auf dem Teller.....
Jennifer Warnes -- The Hunter [IMG:300:298]http://images-eu.amazon.com/images/P/B0 ... ZZZZZZ.jpg[/img]
Persönliches Fazit
Gruß
Jürgen
dann will ich mich auch einmal versuchen..... bei mir auf dem Teller.....
Jennifer Warnes -- The Hunter [IMG:300:298]http://images-eu.amazon.com/images/P/B0 ... ZZZZZZ.jpg[/img]
- Erschienen: 1992 / Label: Private Music (LP 211974; MC 411974; CD 261974) / gebraucht ca. Preis: 5-8 €
Zweites Soloalbum ; Produced by Jennifer Warnes, C. Roscoe Beck & Elliot Scheiner
- 1.Rock You Gently / 2.Somewhere, Somebody / 3.Big Noise, New York / 4.True Emotion / 5.Pretending To Care / 6.Whole Of The Moon / 7.Lights Of Lousianne / 8.Way Down Deep / 9.The Hunter / 10.I Can't Hide
- The Hunter; Whole Of The Moon; Rock You Gently
- Als "Duett-Tante" kannte ich sie schon lange (bin bekennender Fan von kraftvollen, balladigen Duetten wie "Time of my Life" aus "Dirty Dancing" oder "Up where we belong" aus "Ein Offizier und Gentleman").
Wer Leonard Cohen kennt, kennt auch die Stimme von Jennifer Warnes, die in congenialer Weise die Werke des Altmeisters ziert (wie "This waltz" aus "I'm your man"). Und Jennifer kann noch einiges mehr - "The hunter" ist ihr wohl gelungenstes Eigenwerk. Wundervoll interpretierte und arrangierte Kleinodien, gekrönt von einer überirdisch schönen Stimme, der man fast Heilkraft zutrauen möchte.

Stereoplay hat geschrieben: Jüngeren Semestern ist Jennifer Warnes vor allem durch ihre Filmmusik- Duette ein Begriff: Sie sang mit Bill Medley "Time Of My Life" für das Tanzmärchen "Dirty Dancing" und "Up Where We Belang" mit Joe Cocker für den Militär-Werbespot "Ein Offizier und Gentleman". Ältere Jahrgänge wissen jedoch sehr wohl, daß die brünette Amerikanerin - die schon 1969 im Musikgeschäft debütierte - ob dieser Edelschnulzen keineswegs als Robin Beck für Fortgeschrittene abgelegt werden darf.
Jennifer Warnes ist eine Singer/Songwriterin der Extraklasse, die mehr zu bieten hat als schwülstigen Softpop. Nach "Famous Blue Raincoat" (1987), ihrem hochgelobten Tribut an Leonard Cohen, legt sie mit dem abwechslungsreichen Songreigen des neuen Albums "The Hunter" einmal mehr einen Qualitätsnachweis vor.
Die Single "Rock You Gently" wandelt mit soften HipHop-Rhythmen auf den Pfaden von Marvin Gayes "Sexual Healing" - auch textlich, wenngleich die Partnerschaftsberatung hier nicht so direkt zur Sache kommt, sondern mehr den Umweg der Psychoanalyse bemüht. "Big Noise, New York" mit Donald Fagen als Gastsänger erinnert in seiner Easy- Listening-Leichtigkeit und dem geschmackvollen Jazz-Arrangement an Fagens Meisterwerk "The Nightfly". Ohne jeden Kitsch kommen die Balladen "Pretending To Care" und "Lights Of Louisianne" aus, respektabel rockig geriet auch die Coverversion des Waterboys-Hits "The Whole Of The Moon". Höhepunkt aber ist das spannungsgeladene, von Leonard Cohen mitkomponierte "Way Down Deep": Über einem geometrisch strengen, von Paulinho da Costa und Lenny Castro entworfenen Rhythmusgerüst begegnen sich Jennifer Warnes' Gesang, ethnisch phrasierte Begleitstimmen und ein facettenreiches Instrumentarium mit keltischer Appalachian-Fiddle und Lap-Steel-Gitarre - eine Delikatesse und der Anspieltip für Klangfreaks auf dieser CD. Mit "The Hunter" gelang Jennifer Warnes ein Volltreffer im Genre des melodischen Folkpop.
© Stereoplay
Persönliches Fazit
- Eine exelente Räumlichkeit mit einer sehr sauber aufgenommenen Frauenstimme gepaart mit natürlichen Instrumenten zeichnen diese Produktion aus. Das richtige für eine Standortbestimmung der eigenen Wiedergabe-Kette
- In einer persönlichen Skala 1-10 (für herrausragend) würde ich hier eine glatte 8 vergeben.
Gruß
Jürgen
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Für alle HiFi-Oldie-Liebhaber das HiFi-Classics
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Klasse, Jürgen,
das Duett von Joe Cocker und Jennifer Warnes 'Up were we belong' durfte ich seinerzeit als Mitarbeiter bei Radio Bremen während der Proben zum Musikladen miterleben. Joe hatte damals noch eine mächtige Affinität zu geistigen Getränken und bei den 3 Durchläufen auch 3 verschiedene Texte angeboten, die Jennifer kongenial zu meistern wusste.
Es war eine der ganz wenigen Proben, bei der die anwesenden Mitarbeiter (Kameras, Ton, Aufnahmeleitung etc.) begeistert applaudiert haben.
das Duett von Joe Cocker und Jennifer Warnes 'Up were we belong' durfte ich seinerzeit als Mitarbeiter bei Radio Bremen während der Proben zum Musikladen miterleben. Joe hatte damals noch eine mächtige Affinität zu geistigen Getränken und bei den 3 Durchläufen auch 3 verschiedene Texte angeboten, die Jennifer kongenial zu meistern wusste.
Es war eine der ganz wenigen Proben, bei der die anwesenden Mitarbeiter (Kameras, Ton, Aufnahmeleitung etc.) begeistert applaudiert haben.
- Jürgen Heiliger
- Stammgast

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Hallo Heiner,
und wo bleibt Dein Tip für heute Abend?
Gruß
Jürgen
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Hallo,
bei mir lief bis gerade eben Harry Belafont "Live in Japan".
Aufgenommen 1974 in der Nakano Sun Plazza Hall.
Mehr Infos hab ich leider nicht, da alle anderen Texte auf Japanisch sind.
Harry ist - wie immer, wenn er live singt - absolut genial. Er schäkert mit den Japanern, obwohl wohl 90% der Konzertbesucher kein Englisch können.
Klanglich traumhaft schön. Besonderere Anspieltipp: letzter Song dritte Seite. Da imitiert Harry verschieden Tiere. Ich lag flach!
RCA-9101-02
(JPL 2-8055)
Gruß,
Heinz
bei mir lief bis gerade eben Harry Belafont "Live in Japan".
Aufgenommen 1974 in der Nakano Sun Plazza Hall.
Mehr Infos hab ich leider nicht, da alle anderen Texte auf Japanisch sind.
Harry ist - wie immer, wenn er live singt - absolut genial. Er schäkert mit den Japanern, obwohl wohl 90% der Konzertbesucher kein Englisch können.
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- Jürgen Heiliger
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Hi,
Ich möchte Euch heute einmal folgende Scheibe näher bringen......
Mark Knopfler -- Shangri-La [img:198:198]http://www.mark-knopfler.de/foto_dire_s ... gri-La.jpg[/img]
Gruß
Jürgen
Ich möchte Euch heute einmal folgende Scheibe näher bringen......
Mark Knopfler -- Shangri-La [img:198:198]http://www.mark-knopfler.de/foto_dire_s ... gri-La.jpg[/img]
- Erschienen: 2004 / Label: Mercury (ISBN: 60249867262) / neu 24€, gebraucht ca. 10€
zur Zeit letztes StudioAlbum, Nachfolger von *The Ragpieker’s Dream* / Produzent: Chuck Ainlay + Mark Knopfler
Musiker: Mark Knopfler, Richard Benett, Guy Fletcher, Jim Cox, Glenn Worf, Chad Cromwell, Paul Franklin
- 5.15 A.M. / Boom, Like That / Sucker Row / The Trawlerman's Song / Back To Tupelo / Our Shangri-La / Everybody Pays / Song For Sonny Liston / Whoop De Doo / Postcards From Paraguay / All That Matters / Stand Up Guy / Donegan's Gone / Don't Crash The Ambulance
- "Back to Tupelo", eine kritische Auseinandersetzung mit Elvis' Filmkarriere.
- Im vierten seiner Soloalben, nicht die Filmmusiken mitgerechnet, spielt Mark Knopfler sehr ruhig melodiös auf, regelrecht gelassen, aber niemals langweilig. Dies zeigt sich auch insbesondere zu Beginn des ersten Stückes "5.15 a.m.": Zwei ruhige Gitarrenakkorde und Knopflers ruhige Stimme ---- das war's. Später unterstreichen ein leises Schlagzeug, eine zweite Gitarre und ein Klavier das Geschehen, aber sie stören nicht die ausgesprochen gelassene Stimmung.
Diese Gelassenheit / Relaxtheit während der gesammten Aufnahme in den Shangri-La Studios auf Malibu ist der Faden durch das gesammte Album.
Zwar knüpft er durch sein unverwechselbares Gitarrenspiel an seine Vergangenheit an, dennoch klingt das Album weit mehr nach Tom Petty in seiner ruhigen Phase als nach Dire Straits.
Ob gewollt oder zufällig, Knopfler verwertet schon geschriebene Melodien. "Back To Tupelo" könnte von Bob Dylan stammen, während in "Postcards From Paraguay" Gordon Lightfoot seine Spuren hinterlassen hat. Das abschließende "Don't Crash The Ambulance" kommt Santanas "Smooth "nahe, auch wenn es langsamer ausfällt.
Sehr ruhige getragene Lieder -- fast schon bluesig --, ja gut nicht jedermanns Geschmack, im Stile der guten alten Songwriter bis zum Country-Western Stil der Chet Neck.
- Mit "Shangri-La" liefert Marc Knopfler erneut ein spielfreudiges und harmonisches Album ab. Der Druck und die Erwartungen aus den Tagen mit den Dire Straits hat er längst hinter sich gelassen. Mittlerweile spielt er Musik, die ihm aus dem Herzen kommt. Dass er damit dennoch Charterfolge feiert, ist eine erfreuliche Nebensache. Dass ihm dabei nichts groß Neues mehr einfällt, sei ihm verziehen.

- Dieser Tage ist das neue Album mit Emilou Harris erschienen, auf welches ich schon sehr gespannt bin. Auch ist eine Tournee in diesem Jahr geplant.
Quelle: http://www.universal-rock.de/_artists/markknopfler/shangrila_trackbytrack.pdf hat geschrieben: Track by Track
Mark Knopfler über das Musizieren:
Wie der Song seinen Eigentümer wechseln kann.
Mich hat man schon tausende Male gefragt, was zuerst kommt, die Musik oder die Texte. Die Antwort weiß ich immer noch nicht. Einen Song zu schreiben ist extrem spannend. Sobald das Lied fertig ist, nimmt es eine eigene Gestalt an, steht regelrecht auf und läuft weg. Menschen, die meine Tracks hören, geben ihnen komplett neue Bedeutungen und Charakterzüge. Der Song gehört dann auch ihnen. Ich erzähle ungern zu viel über die Musik, so etwas kann den Hörer eigentlich nur davon abhalten, richtig hinzuhören."
1. 5.15 a.m.
Manchmal brauche ich eine halbe Ewigkeit für einen Song. 5:15 handelt von einem Mordfall in Tyneside, der schon seit meiner Jugend in meinem Kopf rumschwirrt. Die Geschichte erinnert ein wenig an "Get Carter."
Gangs aus dem Süden pflanzten sich in etlichen Clubs und Kneipen nieder und öffneten Buden wie das Dolce Vita oder den 69 Club. Für die Leute aus der Gegend war so etwas total neuartig. Einer der Angestellten wurde kurz danach in seinem Mark 10 Jaguar erschossen aufgefunden. Danach geriet alles aus den Fugen. Diese unterschiedlichen Seiten faszinieren mich.
Die Amerikanisierung unserer Kultur verzögert sich, aber im Endeffekt trifft sie auch hier ein. In den Sechzigern gab es unseren ersten Fruit Machine Mordfall, in Notting Hill gab es letztens unseren ersten Drive By Todesfall.
2. boom, like that
Ray Kroc ist ein Visionär, der Mann, der McDonalds zu einer Weltmacht machte. Ich habe sein Buch gelesen und danach wollte ich mehr über ihn wissen. Es gibt einen Unterschied in dem was wir denken, was er angeblich gemacht hat und dem was er tatsächlich gemacht hat. Viele Leute denken, dass er das amerikanische Wirtschaftsmodell erfunden hat, nachdem etliche Riesenkonzerne heutzutage günstig Essen und Getränke verkaufen. Dann gibt es Anti-Globalisierungsgruppen, die ihn als eine Art Satan betrachten.
3. sucker row
Vor einer paar Jahren fuhr ich mit Chet Atkins durch Nashville. Dabei kamen wir an billigen T-Shirt Geschäften vorbei, wo Touristen gerne Geld lassen und an Kneipen, in denen reiche Kids den ganzen Tag rumsitzen und Bier trinken. Wir nannten diesen Stadtteil „Sucker Row" Ich wandelte diesen Bezirk mit meiner Fantasie in eine Go-Go Meile um, die wohl eher Las Vegas ähnelt.
4. the trawlerman' song
Ich sah ein Fischerboot in einem ausgetrockneten Hafen liegen. Danach stellte ich mir einen Fischer vor, der hofft, dass seine große Liebe auf ihn wartet, sobald er von der langen Meeresreise wieder heimgekehrt ist. Also ein durchaus romantischer Song.
5. back to tupelo
Zur Zeit von Elvis war es eigentlich sekundär, der König des Rock`n`Roll zu sein. Hollywood war damals noch viel größer. Natürlich merkte dies Elvis und etablierte sich bald als Schauspieler in Hollywood. Es gibtheute noch Musikmanager, die den Streifen Colonel Parker („The Lying Dutchman“) verehren, obwohl dieser Film seine Karriere ruinierte.
Nichts hat sich seitdem geändert. Die Fehler, die bei diesem Film gemacht wurden, werden immer noch nicht angesprochen. Die meisten Jugendlichen wollen unbedingt bekannt werden, koste es was es wolle. Ein Rock oder TV Star zu sein reicht nicht aus. Am besten beides zugleich sein.
6. our shangri-la
Ich habe die Platte in den Shangri-La Studios in Kalifornien aufgenommen. Die Songs handeln aber nicht von Surfern oder dem Meer. Shangri-La bedeutet für mich, das Beste aus seinem Talent zu machen. Seinen eigenen Himmel zu realisieren, auch wenn es nur für eine kurze Zeit sein sollte. Wir müssen lernen, den Moment zu genießen und nicht immer nach vorne oder hinten zu schauen. Nostalgie wird völlig überwertet.
7. everybody pays
" Pays" handelt davon, dass du als Musiker einen bestimmten Preis zahlen musst. Du kriegst immer wieder einen Tritt in den A r s c h und musst das sofort wegstecken. Vor zehn Jahren habe ich das alles durchgemacht. Die Businessseite der Branche hat mich extrem gestört. Ich war im ständigen Konflikt mit meinen jugendlichen Wunschvorstellungen.
8. song for sonny liston
Als ich noch zur Schule ging, war Sonny Liston der düstere, unbezwingbare Typ, den Muhammad Ali erst mal schlagen musste. Liston machte alle Gegner total locker fertig. Er konnte mit einem vollen Magen in die Arena schlendern, dort seinen Gegner Floyd Patterson lässig wegpusten und später noch in einem Club tanzen und trinken gehen. Er war der König, der niemals lachte. Als sie ihn tot in seinem Apartment fanden, hatte er Heroin in der Blutbahn und lauter Nadelspuren im Arm. Dabei hasste er Spritzen.
Ich habe das Buch „Night Train" (in den USA als " Devil In Sonny Liston" bekannt) gelesen, das Nick Tosches schrieb. „Night Train" war ein Song, den Sonny immer beim Training hörte. Was ich seltsam fand, war die Tatsache, dass niemand genau wusste, wann Sonny zur Welt kam und wann er genau starb. Diese Symmetrie finde ich bemerkenswert.
9. whoop de doo
Der Ausgangspunkt war der Ausdruck " de do" Leugnung ist ein fester Bestandteil der menschlichen Natur. Dieser Song handelt vom protagonistischen Leugner. Meine Version von I`m not in Love, und es hat nichts mit meinem Leben zu tun.
10. postcards from paraguay
Diesen Song habe ich meinem Finanzberater Ronnie gewidmet. Eine Geschichte, die von einem Betrüger handelt, der sich mit einer gewissen Summe aus dem Staub gemacht hat.
11. all that matters
Ein Countrywalzer, der meine frühe Vorliebe für amerikanische Musik wiederbelebt. Es gab eine Bandversion von dieser Nummer, doch entschieden wir uns für das Duett zwischen mir und Richard Bennett.
Eigentlich spiegelt der Song den Gedanken von „Our Shangri-La" wieder, der Moment zählt und sonst nichts.
12. stand up guy
Essentiell gesehen, ist der Vordermann immer noch die Anspruchsperson Nummer Eins. „Stand Up Guy" hat mit der Geschichte des Radios zu tun, wie sich Werbung auf die Masse merklich gemacht hat. Geldgeile Geschäftsleute schnuppern oft an erfolgreichen Ölmogulen herum, weil sie sie radiotechnisch miteinbeziehen wollen.
So gesehen, wird der Song von jemandem gespielt, der die Gitarre, wie auch das Banjo beherrscht. Vor Jahren mussten schwarze Musiker vielseitig sein, denn von einem Instrument allein konnten sie nicht überleben. Sie mussten überall und nirgends auftreten, nur um die Ölmogule zufrieden zu stellen. Diese Typen waren komplett geistig abwesend, sie waren nur damit beschäftigt, ihr Geld in irgendeiner Form von Unterhaltung auszugeben.
13. donegan' gone
Lonnie Donegan, Hank und die Shads konnten mich als Kind unheimlich begeistern. Sie waren mir sehr wichtig. Ich beschäftigte mich zu meiner Country-Blues Periode ausgiebig mit der Bottleneck Gitarre. Das letzte Mal als ich die Bottleneck Gitarre spielte, war zu Dire Straits Zeiten ("Water Of Love"). Im Juni wirkte ich bei einem Lonnie Donegan Tribut Abend mit. Ich spielte „ Gone" mit Joe Brown zusammen und es machte unheimlich viel Spaß. Ich finde es fantastisch, wenn meine Musik genau dem Zweck dient, dem sie ursprünglich dienen sollte.
14. don' crash the ambulance
Ich dachte mir diesen Satz aus, " Crash The Ambulance" Daraus entstand dieser Song. Ich stellte mir vor, dass gegenseitige Kräfte ihre Positionen wechseln würden. Ein Hausmeister mit seinem Vorgesetzten oder eine Gruppe von Generälen aus dem Pentagon, die sich plötzlich fragen: "Wo ist der Irak überhaupt."
Gruß
Jürgen
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Archie Shepp & Horace Parlan - Trouble in mind -
[IMG:130:129]http://img287.imageshack.us/img287/3363 ... zzz3zt.jpg[/img]
Steeple Chase SCS 1139
Piano und Sax (ts und as) mit bluesiger Note, kongenial eingespielt.
Unbedingt anhören, 'n' Weltidee jetz, nä! ...
[IMG:130:129]http://img287.imageshack.us/img287/3363 ... zzz3zt.jpg[/img]
Steeple Chase SCS 1139
Piano und Sax (ts und as) mit bluesiger Note, kongenial eingespielt.
Unbedingt anhören, 'n' Weltidee jetz, nä! ...
Hallo tom und thargor, vielen Dank für die freundlichen Worte und die PWM-Tipps. Ich überlege seit einiger Zeit mit ein oder zwei Freunden eine genossenschaftliche Lösung, weil es mir sonst zu teuer ist bzw. ein Veto meines Finanzvorstands droht. Merkwürdigerweise ist man ja eher bereit, 500 € in einen Dreher (=Hardware) zu investieren als in ein Teil, das die Software deutlich verbessert. Vielleicht muss mich mir einfach mal eine PWM anschauen und mich von der Funktion überzeugen.
Gruß Konrad
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