Liebe Forumsteilnehmer!
Nachdem ich mir gerade überlege welche Röhrenendstufen ich mir wohl kaufen soll ist noch eine Frage aufgetaucht.
Stimmt meine Annahme in dieser Art?:
Bei PushPull betriebenen Amps ist es notwendig den Ruhestrom der einzelnen Röhren zueinander möglichst genau anzugleichen.
Bei SET betriebenen Amps nicht???? oder doch???
Mir ist auch noch aufgefallen, dass es Endverstärker mit eigenem Lautstärkeregler gibt.
Wie ist dieser, bei Betrieb mit einem Vorverstärker, eigentlich einzustellen.
Maximale Lautstärke, damit das Signal nicht abgeschwächt wird??
Nach Gefühl und gewünschter Maximallautstärke??
Ist eine solche Lautstärkeregelung bei einer Endstufe nicht auch immer ein klangliches Nadelöhr??
Tut mir leid, wenn ich Euch mit so vielen Fragen löchre, aber ich bin Röhrenneuling.
Vielen Dank
Thomas
Ruhestrom bei SET und PP - Frage eines Technikdeppen.
Moderator: Moderatorenteam
Re: Ruhestrom bei SET und PP - Frage eines Technikdeppen.
Hallo Thomas.
Hierzu meine unwissenschaftlicheund nicht belastbare Meinung.
Gegentakter (PP) zerlegen das Signal in zwei Halbwellen und führen dieses über je eine Röhre verstärkt wieder zusammen. Daher müssen die beiden Röhren (pro Kanal) bestens aufeinander abgestimmt sein. Anderenfalls kommt es zu Verzerrungen. Soll heißen, dass die Röhren paarweise "gematched" werden um möglichst geringe Abweichungen in den Messewerten aufzuzeigen, was wiederum zu o.g. Verzerrungen führen kann.
Beim SE fällt das Problem weg. Das Signal wird "am Stück" verstärkt und nicht wie oben beschrieben, aufgeteilt. Im Erbegnis gibt es auch weniger Leistung. Allerdings auch einen anderen Sound. Viele Röhrenfans finden SE besser als PP. Der Ruhestrom der beiden Stereokanäle sollte aber auch halbwegs stimmen. Ich habe nie selbst Push-Pull gefahren und hatte bisher nur Single-Ended-Amps.
Das LS-Poti legt (zumindest bei meinen Amps) fest, wieviel Signal auf die Endstufenröhre gegeben wird. Ob man das klangliche Nadelöhr überbewerten muss weiß ich nicht. Beim Überbrücken des Potis fährt man zumindest immer Vollast. Ob das auf Dauer gut ist, muss jeder selbst wissen. Mit dem Poti in der Endstufe kann man zumindest noch eine "Sicherheitsschranke" aktivieren, falls der Pre mal unbeabsichtigt auf Maximum steht und man nichtswissend die Musik startet. Gerade bei Kindern (oder älteren Leuten) im Haus nicht die schlechteste Idee.
Gruß
Stefan
Hierzu meine unwissenschaftlicheund nicht belastbare Meinung.
Gegentakter (PP) zerlegen das Signal in zwei Halbwellen und führen dieses über je eine Röhre verstärkt wieder zusammen. Daher müssen die beiden Röhren (pro Kanal) bestens aufeinander abgestimmt sein. Anderenfalls kommt es zu Verzerrungen. Soll heißen, dass die Röhren paarweise "gematched" werden um möglichst geringe Abweichungen in den Messewerten aufzuzeigen, was wiederum zu o.g. Verzerrungen führen kann.
Beim SE fällt das Problem weg. Das Signal wird "am Stück" verstärkt und nicht wie oben beschrieben, aufgeteilt. Im Erbegnis gibt es auch weniger Leistung. Allerdings auch einen anderen Sound. Viele Röhrenfans finden SE besser als PP. Der Ruhestrom der beiden Stereokanäle sollte aber auch halbwegs stimmen. Ich habe nie selbst Push-Pull gefahren und hatte bisher nur Single-Ended-Amps.
Das LS-Poti legt (zumindest bei meinen Amps) fest, wieviel Signal auf die Endstufenröhre gegeben wird. Ob man das klangliche Nadelöhr überbewerten muss weiß ich nicht. Beim Überbrücken des Potis fährt man zumindest immer Vollast. Ob das auf Dauer gut ist, muss jeder selbst wissen. Mit dem Poti in der Endstufe kann man zumindest noch eine "Sicherheitsschranke" aktivieren, falls der Pre mal unbeabsichtigt auf Maximum steht und man nichtswissend die Musik startet. Gerade bei Kindern (oder älteren Leuten) im Haus nicht die schlechteste Idee.
Gruß
Stefan

