Hallo Rolf,
be.audiophil hat geschrieben:
Du meinst wahrscheinlich die Gegenkopplung ... damit kann man in Grenzen sicherlich ... aber man erkauft sich auch genug Nachteile ...
Sicher du hast Recht, Gegenkopplung ist richtig. Das war ein Freudscher Verschreiber:D
Der Einfluss der Gegenkopplung auf den Innenwiderstand ist linear und hat nur Grenzen in dem Maß der Gegenkoplung und damit der zu Verfügung stehenden Leerlaufverstärkung.
Werde doch bitte konkret wo sind denn die Nachteile?
be.audiophil hat geschrieben:
... und je kritischer der Impedanzverlauf des LS, desto eher geht der AÜ in die Sättigung ... Gegenkopplung hin oder her ...
Die Sättigung eines gegebenen Übertragers ist von der Frequenz und der zu übertragenden Leistung abhängig. Der Übertrager sollte dafür vom „Ent“wickler ausgelegt sein und wir sollten natürlich bereit sein für die Arbeit und das Material zu zahlen.
be.audiophil hat geschrieben:
... aber wenn der Basstreiber richtig Leistung verlangt ... Stichwort R = U * I
Für diesen Fall solltest du P= U2/R verwenden.
Die mir bekannten OTLs hätten ohne Gegenkopplung Innenwiderstände die deutlich über den Widerstand der heute üblichen Lautsprecher liegt. Sie benötigen also dringend Gegenkopplung. Der in der OTL eingesetzte Kathodenfolger bekommt diesen immer noch zu hohen Ausgangswiderstand übrigens auch durch seine Gegenkopplung.
Mit Übertrager sind Innenwiderstände von 2 Ohm bei einem Übersetzungsverhältnis für 8 Ohm Lautsprecher ohne Gegenkopplung nichts Besonderes.
be.audiophil hat geschrieben:
... aber mache ruhig mal selbst die Erfahrung und den Vergleich einer Endstufe mit AÜs und einer OTL an impedanzkritischen LS

Da ich glücklicherweise A7 Besitzer bin, wäre das ein Rückschritt.
Aber welche Endstufen hast du den miteinander, bei dir Zuhause, direkt miteinander vergleichen können?
Herzliche Grüße
Jens
Hast du dich schon einmal mit den Grundlagen von Röhren Schaltungen beschäftigt? Meine hier zusammen getragenen wären nämlich in 2-5 min zusammen gegoogelt…