SE 211/845 amp: Gleichrichter
Moderator: Moderatorenteam
- VinylSavor
- Alter Hase

- Beiträge: 1717
- Registriert: Sa 10. Mai 2008, 21:43
- Kontaktdaten:
SE 211/845 amp: Gleichrichter
Hallo!
Hier die Umfrage zur Gleichrichterschaltung.
Ein paar Anmerkungen:
Spannungsdoppler werden von vielen zu Unrecht verschmaeht und koennen richtig implementiert gute Ergebnisse liefern.
Die Variante die noch kostenguenstig, aber voll in Roehre und aus klanglicher Sicht sicher keine Kompromisse hat, waere die Graetzbruecke mit TV-Dampern (z.B. 6U4, 6CG3, etc)
Ein Zweiweggleichrichter mit 2 Dioden/Roehren wuerde einen sehr teueren Netztrafo erfordern.
Sowohl Spannungsdoppler als auch Graetzbruecke bieten die Moeglichkeit zusaetzlich zur Hauptspannung, ohne viel Aufwand, eine weitere Hochspannung mit dem halben Wert zu bekommen. Entweder in der Mitte des Spannunsgdoppler-Stacks abgreifen, oder vom Mittelabgriff des Netztrafos bei einer Graetzbrueckenschaltung. Diese Spannung kann dann einer eigenen Siebkette zugefuehrt werden. Praktischerweise laeuft die 801A mit der halben Spannung der 211.
Die Loesungen mit 866A habe ich nur der Vollstaendigkeit halber aufgefuehrt. Diese wuerden den Kostenrahmen wohl sprengen. Bei einer solchen Loesung koennten ohne Aenderung auch Vakuumgleichrichter gesteckt werden (z.B. 1616, 836)
Es waere nett, wenn Ihr auch ein paar Worte schreibt, warum ihr welche Schaltung bevorzugt.
Gruss
Thomas
Hier die Umfrage zur Gleichrichterschaltung.
Ein paar Anmerkungen:
Spannungsdoppler werden von vielen zu Unrecht verschmaeht und koennen richtig implementiert gute Ergebnisse liefern.
Die Variante die noch kostenguenstig, aber voll in Roehre und aus klanglicher Sicht sicher keine Kompromisse hat, waere die Graetzbruecke mit TV-Dampern (z.B. 6U4, 6CG3, etc)
Ein Zweiweggleichrichter mit 2 Dioden/Roehren wuerde einen sehr teueren Netztrafo erfordern.
Sowohl Spannungsdoppler als auch Graetzbruecke bieten die Moeglichkeit zusaetzlich zur Hauptspannung, ohne viel Aufwand, eine weitere Hochspannung mit dem halben Wert zu bekommen. Entweder in der Mitte des Spannunsgdoppler-Stacks abgreifen, oder vom Mittelabgriff des Netztrafos bei einer Graetzbrueckenschaltung. Diese Spannung kann dann einer eigenen Siebkette zugefuehrt werden. Praktischerweise laeuft die 801A mit der halben Spannung der 211.
Die Loesungen mit 866A habe ich nur der Vollstaendigkeit halber aufgefuehrt. Diese wuerden den Kostenrahmen wohl sprengen. Bei einer solchen Loesung koennten ohne Aenderung auch Vakuumgleichrichter gesteckt werden (z.B. 1616, 836)
Es waere nett, wenn Ihr auch ein paar Worte schreibt, warum ihr welche Schaltung bevorzugt.
Gruss
Thomas
Hallo Thomas,
Graetzbruecke mit Siliziumdioden, alternativ Verdoppler mit Siliziumdioden - eventuell dann noch einen TV-damper als Einschaltverzoegerung hinter dem Graetzgleichrichter/Verdoppler, zwischen Bezugspotentisl und dem negativen Ende der Graetzbruecke oder des Spannungvervielfachers.
Gruesse
Micha
=->
Graetzbruecke mit Siliziumdioden, alternativ Verdoppler mit Siliziumdioden - eventuell dann noch einen TV-damper als Einschaltverzoegerung hinter dem Graetzgleichrichter/Verdoppler, zwischen Bezugspotentisl und dem negativen Ende der Graetzbruecke oder des Spannungvervielfachers.
Gruesse
Micha
=->
---
What is worth dying for, is worth killing for...
What is worth dying for, is worth killing for...
- VinylSavor
- Alter Hase

- Beiträge: 1717
- Registriert: Sa 10. Mai 2008, 21:43
- Kontaktdaten:
Hallo Micha,
Bei meinem in Arbeit befindlichen 150W SE amp, kommt eine Bruecke mit 866A zum Einsatz. Ich setze ebenfalls einen TV-Damper zwischen Bruecke und Masse zum langsamen hochrampen der Spannung ein. Dieser wir dann im Betreib mit Relais kurzgeschlossen und ausgeschaltet.
Aber waere statt einer Loesung mit Silizium-Graetzbruecke und TV-Damper-Softstart nicht eine Hybridloesung mit 2 Roehren und 2 Siliziumdioden sinnvoller ? Nur eine Roehre mehr und softstart integriert.
Ebenso beim Spannungssoppler wuerde ich lieber gleich 2 Roehren einsetzen.
Gruss
Thomas
Bei meinem in Arbeit befindlichen 150W SE amp, kommt eine Bruecke mit 866A zum Einsatz. Ich setze ebenfalls einen TV-Damper zwischen Bruecke und Masse zum langsamen hochrampen der Spannung ein. Dieser wir dann im Betreib mit Relais kurzgeschlossen und ausgeschaltet.
Aber waere statt einer Loesung mit Silizium-Graetzbruecke und TV-Damper-Softstart nicht eine Hybridloesung mit 2 Roehren und 2 Siliziumdioden sinnvoller ? Nur eine Roehre mehr und softstart integriert.
Ebenso beim Spannungssoppler wuerde ich lieber gleich 2 Roehren einsetzen.
Gruss
Thomas
-
Ceol
Hallo,
wie wäre es mit einer Lösung, die es ermöglicht, beide Alternativen, also Röhren- und Halbleitergleichrichtung zu verwenden. Eventuell mit einer Umschaltmöglichkeit, um die jeweiligen Eigenschaften im A-B Vergleich hören zu können?
Hierbei würde ich bei der Röhrengleichrichter-Variante zu den TV-Damper Dioden und bei den Si Dioden wenn möglich zu Hyperfast Softrecovery Typen tendieren.
Bei beiden Varianten Realisierung als Graetz-Brücke.
Gruß,
Tommy
wie wäre es mit einer Lösung, die es ermöglicht, beide Alternativen, also Röhren- und Halbleitergleichrichtung zu verwenden. Eventuell mit einer Umschaltmöglichkeit, um die jeweiligen Eigenschaften im A-B Vergleich hören zu können?
Hierbei würde ich bei der Röhrengleichrichter-Variante zu den TV-Damper Dioden und bei den Si Dioden wenn möglich zu Hyperfast Softrecovery Typen tendieren.
Bei beiden Varianten Realisierung als Graetz-Brücke.
Gruß,
Tommy
- VinylSavor
- Alter Hase

- Beiträge: 1717
- Registriert: Sa 10. Mai 2008, 21:43
- Kontaktdaten:
Hallo Tommy,
das Ganze umschaltbar zu machen ist recht heikel, da die Schalter dann entsprechend isoliert sein muessen, oder man nimmt Hochspannunsgrelais, die gut 20 Euro kosten, und davon braucht man mehrere.
Simpler waere es dann die Siliziumdioden in Oktal-Sockel zu loeten und einfach unmzustecken.
Gruss
Thomas
das Ganze umschaltbar zu machen ist recht heikel, da die Schalter dann entsprechend isoliert sein muessen, oder man nimmt Hochspannunsgrelais, die gut 20 Euro kosten, und davon braucht man mehrere.
Simpler waere es dann die Siliziumdioden in Oktal-Sockel zu loeten und einfach unmzustecken.
Gruss
Thomas
Hallo Thomas!
Aber:
Die Idee, die Gleichrichtung/Verdopplung durch Si-Dioden vorzunehmen und dann durch indirekt geheizte Dioden zu schalten kam vor dem Hintergrund, dann Roehren mit geringerer PIV einsetzen zu koennen, die naturgemaess niederohmiger ausfallen, was den Spannungsverlust und Innenwiderstand des Netzteils verringert, zudem kann man die Roehre dann, wie von Dir fuer das andere Projekt vorgesehen, im stationaeren Betrieb mit Relais ueberbruecken...
Ich habe die GZ34 (Mullard f31..33) (bzw. auch die neue russische 5AR4, nicht die JJ oder China-Versionen, welche eher problematisch sind) schon das eine oder andere Mal erfolgreich auf diese Weise eingesetzt - ohne Relais, da der Spannungsabfall bei Einsatz nach der Drossel bei Drosselfilter und 0,25A mittlerem Strom unter 6V lag.
Gruesse
Micha
=->
PS: Wenn man statt der Roehre als Einschaltverzoegerung einen grossen Widerstand mit Relaisueberbrueckung einsetzt, ist 'reiner Si-Betrieb' auch ok fuer mich... Hg-Gleichrichter haben qua Schaltgeraeusch eher Nach- als Vorteile im Vergleich zu schnellen Si-Dioden, und normale Roehrengleichrichter mit hoher PIV und Stromtragfaehigkeit eher zu hohe Verluste - zumal ja die Isolation der Heizwicklungen und auch die Heizwicklungen selbst nicht unerhebliche Kostentreiber sind.
Moeglich und konsequent ist das schon.VinylSavor hat geschrieben: Aber waere statt einer Loesung mit Silizium-Graetzbruecke und TV-Damper-Softstart nicht eine Hybridloesung mit 2 Roehren und 2 Siliziumdioden sinnvoller ? Nur eine Roehre mehr und softstart integriert.
Ebenso beim Spannungssoppler wuerde ich lieber gleich 2 Roehren einsetzen.
Aber:
Die Idee, die Gleichrichtung/Verdopplung durch Si-Dioden vorzunehmen und dann durch indirekt geheizte Dioden zu schalten kam vor dem Hintergrund, dann Roehren mit geringerer PIV einsetzen zu koennen, die naturgemaess niederohmiger ausfallen, was den Spannungsverlust und Innenwiderstand des Netzteils verringert, zudem kann man die Roehre dann, wie von Dir fuer das andere Projekt vorgesehen, im stationaeren Betrieb mit Relais ueberbruecken...
Ich habe die GZ34 (Mullard f31..33) (bzw. auch die neue russische 5AR4, nicht die JJ oder China-Versionen, welche eher problematisch sind) schon das eine oder andere Mal erfolgreich auf diese Weise eingesetzt - ohne Relais, da der Spannungsabfall bei Einsatz nach der Drossel bei Drosselfilter und 0,25A mittlerem Strom unter 6V lag.
Gruesse
Micha
=->
PS: Wenn man statt der Roehre als Einschaltverzoegerung einen grossen Widerstand mit Relaisueberbrueckung einsetzt, ist 'reiner Si-Betrieb' auch ok fuer mich... Hg-Gleichrichter haben qua Schaltgeraeusch eher Nach- als Vorteile im Vergleich zu schnellen Si-Dioden, und normale Roehrengleichrichter mit hoher PIV und Stromtragfaehigkeit eher zu hohe Verluste - zumal ja die Isolation der Heizwicklungen und auch die Heizwicklungen selbst nicht unerhebliche Kostentreiber sind.
---
What is worth dying for, is worth killing for...
What is worth dying for, is worth killing for...
- VinylSavor
- Alter Hase

- Beiträge: 1717
- Registriert: Sa 10. Mai 2008, 21:43
- Kontaktdaten:
Hallo!
Gruss
Thomas
P.S.: fuer meinen grossen amp habe ich inzwischen einen Ein-Auschalt-Sequenzer entwickelt, sowie die Softstart-Loesung fuer die Hochspannung. Beides rein analog mit Relais geloest. Die werden eventuell beim Prototypen des 211 auch zum Einsatz kommen. Werde ich demnaechst mal vorstellen, wenn die Platinen da sind.
Gruss
Thomas
bei TV Dampern beides kein Problem, die haben eine hohe PIV und sind vergleichsweise niederohmig.mb-de hat geschrieben:Die Idee, die Gleichrichtung/Verdopplung durch Si-Dioden vorzunehmen und dann durch indirekt geheizte Dioden zu schalten kam vor dem Hintergrund, dann Roehren mit geringerer PIV einsetzen zu koennen, die naturgemaess niederohmiger ausfallen, was den Spannungsverlust und Innenwiderstand des Netzteils verringert,
Was wiederum den Aufwand und Schwierigkeitsgrad des Aufbaus erhoeht. Auch wenn dieses projekt unter "advanced DIY" laeuft, sollte beides noch im Rahmen bleiben.mb-de hat geschrieben:zudem kann man die Roehre dann, wie von Dir fuer das andere Projekt vorgesehen, im stationaeren Betrieb mit Relais ueberbruecken....
Ich hatte mit Hg-Gleichrichtern bisher keine Probleme diesbezueglich. In externem Netzteil und mit choke-input filter ist das unproblematischmb-de hat geschrieben:PS: Wenn man statt der Roehre als Einschaltverzoegerung einen grossen Widerstand mit Relaisueberbrueckung einsetzt, ist 'reiner Si-Betrieb' auch ok fuer mich... Hg-Gleichrichter haben qua Schaltgeraeusch eher Nach- als Vorteile im Vergleich zu schnellen Si-Dioden, und normale Roehrengleichrichter mit hoher PIV und Stromtragfaehigkeit eher zu hohe Verluste - zumal ja die Isolation der Heizwicklungen und auch die Heizwicklungen selbst nicht unerhebliche Kostentreiber sind.
Gruss
Thomas
P.S.: fuer meinen grossen amp habe ich inzwischen einen Ein-Auschalt-Sequenzer entwickelt, sowie die Softstart-Loesung fuer die Hochspannung. Beides rein analog mit Relais geloest. Die werden eventuell beim Prototypen des 211 auch zum Einsatz kommen. Werde ich demnaechst mal vorstellen, wenn die Platinen da sind.
Gruss
Thomas
Hallo Thomas,
ich habe keine Erfahrung mit amerikanischen Boosterdioden.
Mit EY500A und 6D22S passen Belastbarkeit und PIV, aber die Vorwaertsspannung war zumindest bei den vor mir ueber den Kennlinienschreiber geschobenen Exemplaren etwas hoeher als bei der GZ34, bei der EY88, die ja qua Strombelastbarkeit naeher an der GZ34 liegt, sogar deutlich hoeher... deswegen (und wegen der Austauschbarkeit) habe ich bisher eigentlich immer die GZ3x und Equivalente genutzt - was natuerlich heutzutage als teures Vergnuegen betrachtet werden kann
...
Bei den Gasgleichrichtern hat man schmal- (Hg, bis einige kHz) oder breit-bandige (Xe, bis einige zehn KHz, merkliches Signal bis in den Mittelwellenbereich) Schaltgeraeusche, die man mit H- oder E-EMC-Pruefsonden auch noch in einigem Abstand von Roehren und Leitungen auffangen kann. Eine gute Siebkette unterdrueckt die Folgen zumindest intakten Hg-Gleichrichtern (probiert mit 816 und 866A) ohne uebergrosse Schwierigkeit - bei Xe-Gleichrichtern nach Art der 3B28 braucht man gerade bei aelteren Exemplaren snubber, da die Sache sonst ganz erhebliche Stoergeraeusche produzieren kann (been there, done that
- Anregung der Resonanzen der Sekundaerwicklung des Netztrafos)... wenn Du damit noch keine Probleme hattest, spricht das fuer Deine Netzteilaufbauten
... mit schnellen Si-Dioden und RC-Snubber darueber hatte ich weniger Probleme.
Beste Gruesse
Micha
=->
ich habe keine Erfahrung mit amerikanischen Boosterdioden.
Mit EY500A und 6D22S passen Belastbarkeit und PIV, aber die Vorwaertsspannung war zumindest bei den vor mir ueber den Kennlinienschreiber geschobenen Exemplaren etwas hoeher als bei der GZ34, bei der EY88, die ja qua Strombelastbarkeit naeher an der GZ34 liegt, sogar deutlich hoeher... deswegen (und wegen der Austauschbarkeit) habe ich bisher eigentlich immer die GZ3x und Equivalente genutzt - was natuerlich heutzutage als teures Vergnuegen betrachtet werden kann
Bei den Gasgleichrichtern hat man schmal- (Hg, bis einige kHz) oder breit-bandige (Xe, bis einige zehn KHz, merkliches Signal bis in den Mittelwellenbereich) Schaltgeraeusche, die man mit H- oder E-EMC-Pruefsonden auch noch in einigem Abstand von Roehren und Leitungen auffangen kann. Eine gute Siebkette unterdrueckt die Folgen zumindest intakten Hg-Gleichrichtern (probiert mit 816 und 866A) ohne uebergrosse Schwierigkeit - bei Xe-Gleichrichtern nach Art der 3B28 braucht man gerade bei aelteren Exemplaren snubber, da die Sache sonst ganz erhebliche Stoergeraeusche produzieren kann (been there, done that
Beste Gruesse
Micha
=->
---
What is worth dying for, is worth killing for...
What is worth dying for, is worth killing for...
- Johannes LeBong
- Stammgast

- Beiträge: 162
- Registriert: Sa 18. Feb 2006, 20:23
- Wohnort: Karlsruhe
- Kontaktdaten:
Moin!
Wie wäre es zwei 211er als Dioden in Mittelpunktschaltung für die Anodenspannung zu nehmen? So wie es damals Western-Electric machte, bei dem Modell 43A.
In dieser Konfiguration wäre ein Verstärker denkbar, in dem ausschließlich die Röhre 211 werkelt. Für den Gleichrichter könnte man ja aus Kostengründen Noname-Tubes nehmen.
Grüße, Jo
Wie wäre es zwei 211er als Dioden in Mittelpunktschaltung für die Anodenspannung zu nehmen? So wie es damals Western-Electric machte, bei dem Modell 43A.
In dieser Konfiguration wäre ein Verstärker denkbar, in dem ausschließlich die Röhre 211 werkelt. Für den Gleichrichter könnte man ja aus Kostengründen Noname-Tubes nehmen.
Grüße, Jo
- VinylSavor
- Alter Hase

- Beiträge: 1717
- Registriert: Sa 10. Mai 2008, 21:43
- Kontaktdaten:
Hallo Johannes,
Dann kommen noch 10V/7,5A Heizung dazu.
Ich wuerde allerdings auch in der Gleichrichterversion keine Chinaboeller nehmen. Oder gerade da nicht. Dafuer ware mir der amp zu schade. Ich koennte mir denken, dass man ausgelutschte 211er noch als Gleichrichter 'recyceln' koennte.
Es gibt uebrigens einen Gleichrichter 217C. Der ist nichts anderes als eine 211 ohne Gitter. Ich haette davon sogar noch welche...
Gruss
Thomas
Ja, sowas wuerde mich auch sehr reizen! Allerdings im Zusammenhang dieses Projektes nicht im Kostenrahmen. Wie weiter oben beschrieben, wuerde das 2 der Netztrafos erfordern, oder einen aufwaendigeren, der sicher fast das doppelte kostet. Und eine Graetzbruecke mit 4 211 waere dann endguetlig 'over the top'. Wuerde aber cool aussehenJohannes LeBong hat geschrieben:Wie wäre es zwei 211er als Dioden in Mittelpunktschaltung für die Anodenspannung zu nehmen? So wie es damals Western-Electric machte, bei dem Modell 43A.
Dann kommen noch 10V/7,5A Heizung dazu.
Ich wuerde allerdings auch in der Gleichrichterversion keine Chinaboeller nehmen. Oder gerade da nicht. Dafuer ware mir der amp zu schade. Ich koennte mir denken, dass man ausgelutschte 211er noch als Gleichrichter 'recyceln' koennte.
Es gibt uebrigens einen Gleichrichter 217C. Der ist nichts anderes als eine 211 ohne Gitter. Ich haette davon sogar noch welche...
Gruss
Thomas
Hallo Thomas!
Selbiges Konzept wurde ja auch mit der 205D angewandt, als serienproduzierte Gleichrichter noch wenig verfuegbar waren...
Gruesse
Micha
=->
PS: (Fuer Jo:) Die Gleichrichter werden im Verstaerker spannungsmaessig deutlich hoeher belastet als die Endroehren - es ist also eine gefaehrliche Idee, no-names zweifelhafter Qualitaet zu nutzen.
Es wird immer wieder kolportiert, dass dies die Grundidee Idee des 43A war - einfachste Ersatzteilhaltung (nur ein Roehrentyp) und Wiederverwendung der als Verstaerker verbrauchten 211 als Gleichrichter.VinylSavor hat geschrieben:... Ich koennte mir denken, dass man ausgelutschte 211er noch als Gleichrichter 'recyceln' koennte...
Selbiges Konzept wurde ja auch mit der 205D angewandt, als serienproduzierte Gleichrichter noch wenig verfuegbar waren...
Gruesse
Micha
=->
PS: (Fuer Jo:) Die Gleichrichter werden im Verstaerker spannungsmaessig deutlich hoeher belastet als die Endroehren - es ist also eine gefaehrliche Idee, no-names zweifelhafter Qualitaet zu nutzen.
---
What is worth dying for, is worth killing for...
What is worth dying for, is worth killing for...
- Johannes LeBong
- Stammgast

- Beiträge: 162
- Registriert: Sa 18. Feb 2006, 20:23
- Wohnort: Karlsruhe
- Kontaktdaten:
@Micha,
ja, vielleicht gefährlich. Ich dachte mir halt, die Chinakracher im Netzteil lägen ja wenigstens nicht direkt im Signalweg.
Ich muss allerdings zugeben, dass ich selbst gar keine hochwertigen NOS 211er besitze. Bei mir tun es gute SINOs, die ich damals von einer Quelle bezog, welche Du mir empfohlen hattest
Grüße, Jo
ja, vielleicht gefährlich. Ich dachte mir halt, die Chinakracher im Netzteil lägen ja wenigstens nicht direkt im Signalweg.
Ich muss allerdings zugeben, dass ich selbst gar keine hochwertigen NOS 211er besitze. Bei mir tun es gute SINOs, die ich damals von einer Quelle bezog, welche Du mir empfohlen hattest
Grüße, Jo
Hallo Jo,
ich habe selbst recht gute Erfahrungen mit den chinesischen 211W (Graphitanode), was die Ueberlebensfaehigkeit unter Belastung angeht - die haben im Test auch 125W bei 1250V ausgehalten, wie die 211C - nur sind die Teile nicht so linear wie alte Originale - sie ziehen einen deutlichen Schwanzstrom... im Sender stoert das nicht, beim NF-Verstaerker kann das stoeren
.
Gruesse
Micha
=->
PS: Es scheint, dass es derzeit einen Versorgungsengpass bezueglich chinesischer Standard-211 mit Metallanode gibt - die Produktion in Changsha ist laut Hong-Kong-Quellen auf Auftragsproduktion reduziert oder gar ganz angehalten, und vorher gelagerte Ausschussware finden ihren Weg in den Markt
.
ich habe selbst recht gute Erfahrungen mit den chinesischen 211W (Graphitanode), was die Ueberlebensfaehigkeit unter Belastung angeht - die haben im Test auch 125W bei 1250V ausgehalten, wie die 211C - nur sind die Teile nicht so linear wie alte Originale - sie ziehen einen deutlichen Schwanzstrom... im Sender stoert das nicht, beim NF-Verstaerker kann das stoeren
Gruesse
Micha
=->
PS: Es scheint, dass es derzeit einen Versorgungsengpass bezueglich chinesischer Standard-211 mit Metallanode gibt - die Produktion in Changsha ist laut Hong-Kong-Quellen auf Auftragsproduktion reduziert oder gar ganz angehalten, und vorher gelagerte Ausschussware finden ihren Weg in den Markt
---
What is worth dying for, is worth killing for...
What is worth dying for, is worth killing for...
