Hallo Sören,
ich möchte es auch mal probieren:
1. Du brauchst einen Computer
2. Du brauchst eine Soundkarte
Die Soundkarte schließt Du an Deinen Vorverstärker an.
Oder:
1. Der besagte Computer
2. Einen Signalempfänger (Linn, Squeezebox, Sonos, etc.)
Den Signalempfänger schließt Du an Deinen Vorverstärker an.
Kriterien:
Soundkarten gibt es wie Sand am Meer. Manche werden in den Computer eingebaut, manche kann man über Kabel mit dem Computer verbinden. Möchtest Du eine solche externe Karte mit dem Rechner verbinden gibt es hauptsächlich 2 Möglichkeiten über ein sog. USB-Kabel oder über eine Firewire Verbindung. In der Win-PC-Welt besitzt Dein Rechner in der Regel USB-Anschlüsse, die Firewire-Anschlüsse lassen sich aber leicht nachrüsten. In der Apple-Welt hat der Rechner wohl schon Firewire-Anschlüsse eingebaut. (Bin mit Apple seit 1998 nicht mehr so vertraut).
Die USB-Anschlüsse wurden ursprünglich mal entwickelt um Tastaturen an den Rechner anzuschließen und sind von der Geschwindigkeit nicht so der Renner gewesen. Der USB Standard hat sich jedoch in diesem Thema weiterentwickelt (zur Zeit USB 2.0 und 3.0 steht schon in den Starlöchern) und ist also auch "schnell" geworden.
Firewire war immer schon schnell. Firewire 400 und aktuell Firewire 800, ob hier eine Weiterentwicklung geplant ist sollte man mal z.B. die Apple-Jünger fragen.
Wenn ich persönlich Musik mit 192kHz Samplingrate auf der Anlage hören wollte, würde ich einen Firewire Anschluss vorziehen.
Warum überhaupt eine externe Soundkarte?
Weil in der Regel Dein Rechner laut ist, da er mit Ventilator gekühlt werden muss, außerdem könnten sich Signalstörungen durch, den Computer auf die Karte übertragen.
Es gibt auch Rechner, die passiv gekühlt werden, diese sind dann leise, aber meist nicht so leistungsfähig. Mir fallen hierzu bestimmte Notebooks ein. Nachteil, eine interne Soundkarte ist hier nicht mehr möglich. Manche Notebooks haben allerdings auch einen "Kartenschacht". Hierfür brauch ich dann allerdings eine Karte die in diesen Schacht auch passt. Hierfür ist die Auswahl jedoch sehr begrenzt.
Die andere Lösung ist ein sog. Streaming-Client (ein Signalempfänger) der über ein sog. Netzwerkkabel angeschlossen werden kann, manche dieser Geräte können auch drahtlos über Funk betrieben werden. Vorraussetzung ist allerdings ein Netzwerk. Wir haben einen DSL-Anschluss, bei den alles in einer Box ist, was zum Betrieb eines Netzwerkes notwendig ist. Ich weiß das es Streaming-Clients gibt die 96kHz vom Rechner (Netzwerk) empfangen können. Ich kann mir gut vorstellen das Geräte wie z.B. von Linn auch höhere Samplingraten unterstützen, hat mich aber aufgrund der Preisgestaltung bei Linn nicht wirklich interessiert.
Ich hoffe die Erklärung kommt dem nahe, wie Du es "haben" wolltest. Welche Geräte hier "gut" oder "schlecht" sind, ist ähnlich zu bewerten wie die Flut an Hifi-Geräten die "gut" oder "schlecht" sind.
Jeder hat hier ja bekanntlich andere Vorstellungen.
Gruß
Martin
PS Die Linn Geräte kann man wohl auch ohne Computer betreiben, hier möchte ich aber nicht die Hand für ins Feuer legen, aber im Forum kennen sich bestimmt andere User mit dem Thema besser aus.