MA-KT88 / Messpunkte K-Strom auf Platine?
Moderator: Moderatorenteam
MA-KT88 / Messpunkte K-Strom auf Platine?
Hallo Leute,
gibt es einen MA XDSE-KT88 / EL34 Besitzer, der den Biasabgleich ohne Messadapter durchgeführt hat?
Ich bin auf der Suche nach den Messpunkten / Katodenwiderstände.
An der Stelle laut Plan kann ich alles Messen nur die erforderlichen Spannung für den Katodenstrom nicht.
http://i10.tinypic.com/43e72ub.jpg
gibt es einen MA XDSE-KT88 / EL34 Besitzer, der den Biasabgleich ohne Messadapter durchgeführt hat?
Ich bin auf der Suche nach den Messpunkten / Katodenwiderstände.
An der Stelle laut Plan kann ich alles Messen nur die erforderlichen Spannung für den Katodenstrom nicht.
http://i10.tinypic.com/43e72ub.jpg
up the iron´s
Gruß Michael
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Hallo Michael,
nach dem Bild sind die Katodenwiderstände der Endtuben die vier auf der Platine unten rechts. Also zur Stromermittlung den Spannungsabfall über diesen Widerstände messen. Leider kann ich den Wert der Widerstände nicht eindeutig erkennen, die üblichen 10 Ohm sind es aber anscheinend nicht.
Viel Glück beim Rechnen
nach dem Bild sind die Katodenwiderstände der Endtuben die vier auf der Platine unten rechts. Also zur Stromermittlung den Spannungsabfall über diesen Widerstände messen. Leider kann ich den Wert der Widerstände nicht eindeutig erkennen, die üblichen 10 Ohm sind es aber anscheinend nicht.
Viel Glück beim Rechnen
MA-KT88 / Messpunkte K-Strom auf Platine?
Hallo,
und danke für die schnelle Antwort.
Dann hätte ich einen 22 Ohm R mit 10% Tolleranz
(rot/rot/schwarz - silber)
Gemessen habe ich an denen auch schon, aber auch vollkommen absurde Werte bekommen.
Ich glaube ich überprüfe mal mein Voltmeter bei mV Messung!!!!!
und danke für die schnelle Antwort.
Dann hätte ich einen 22 Ohm R mit 10% Tolleranz
(rot/rot/schwarz - silber)
Gemessen habe ich an denen auch schon, aber auch vollkommen absurde Werte bekommen.
Ich glaube ich überprüfe mal mein Voltmeter bei mV Messung!!!!!
up the iron´s
Gruß Michael
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- Alter Hase

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- Registriert: Mo 25. Dez 2006, 19:54
- Wohnort: Heidekreis
Moin Micha,
kannst Du nicht so vorgehen:
suche an den KT88 den Pin 8 (Katode) und verfolge die Leitung, die dort angeschlossen ist. Am anderen Ende der Leitung muß der Widerstand sitzen, über dem Du messen mußt.
Lt. Plan sollte der Widerstand R=12 Ohm sein... aber wir haben ja schon mitbekommen, daß die Chinesen es nicht so ernst nehmen mit dem "Plan"
Übrigens gehen die beiden Katodenwiderstände des jeweiligen Kanals auf der anderen Anschlußseite zusammen (gegen 0 Volt/Masse) - so als weiter Hinweis.
Wenn ich mir die Pics angucke, die Du mir gemailt hast (siehe mal Bild ..0521), dann gehen beide 22R Widerstände (R4 und ?) gemeinsam auf Masse. Messe doch mal ohmisch durch, ob die Anschlüsse "C" und "D" auf der Platine (für die eine Seite) auf die Katoden-Pins (8) an den KTs gehen?
Wenn das so wäre, was ich stark vermute, dann wäre die Ruhestromberechnung entsprechend zu ändern. Den "URI" haste ja irgendwo noch?
Viele Grüße
Rainer
PS bliebe die Frage, ob die 22 Ohm richtig wären und der "Plan" falsch oder umgekehrt!?!?

kannst Du nicht so vorgehen:
suche an den KT88 den Pin 8 (Katode) und verfolge die Leitung, die dort angeschlossen ist. Am anderen Ende der Leitung muß der Widerstand sitzen, über dem Du messen mußt.
Lt. Plan sollte der Widerstand R=12 Ohm sein... aber wir haben ja schon mitbekommen, daß die Chinesen es nicht so ernst nehmen mit dem "Plan"
Übrigens gehen die beiden Katodenwiderstände des jeweiligen Kanals auf der anderen Anschlußseite zusammen (gegen 0 Volt/Masse) - so als weiter Hinweis.
Wenn ich mir die Pics angucke, die Du mir gemailt hast (siehe mal Bild ..0521), dann gehen beide 22R Widerstände (R4 und ?) gemeinsam auf Masse. Messe doch mal ohmisch durch, ob die Anschlüsse "C" und "D" auf der Platine (für die eine Seite) auf die Katoden-Pins (8) an den KTs gehen?
Wenn das so wäre, was ich stark vermute, dann wäre die Ruhestromberechnung entsprechend zu ändern. Den "URI" haste ja irgendwo noch?
Viele Grüße
Rainer
PS bliebe die Frage, ob die 22 Ohm richtig wären und der "Plan" falsch oder umgekehrt!?!?
Messpunkte / Biaseinstellung
Das sind wirklich die Rs die man aussen auf der Platine sehen kann. Sind 22 Ohm Rs.
Habe zwar verschiedene Werte (zwischen 1020-1080 gehabt, aber ich finde es hätte auch schlimmer sein können.
Ich habe also den Wert umgerechnet (50mA) ergibt dann 1100mV und versucht den Wert einzustellen.
Erstmal rausfinden welches Poti für jede Röhre ist und in welche Richtung sich die Veränderung ergeben.
Erste Überraschung: für je eine Seite ist bei dem einen Poti rechts drehen mehr und beim andere umgekehrt - Super Ding!
Naja, ich habe wenigstens für jede Röhre ein Poti - ein klarer Vorteil gegenüber den Vorgängermodellen! Dafür musste ich halt schon ein bisschen fummeln damit ich überhaupt was zum Einstellen habe.
Alles rausgefunden und aufgeschrieben. Dann gings an die Einstellung.
Auf 1100 soll es gehen, aber die Änderung auf dem Display hat eine gewisse Trägheit, läuft halt etwas hoch und runter und es dauert bis sich
der Wert stabilisiert.
Ich dachte nun ich hätte es geschaft und mach zum Abschluss nur eine Kontrollmessung (weil das erste Mal). Falsch gedacht, Werte hier einwenig zu hoch und dort zu niedrig.
Also, noch mal von vorne. Hat noch etwas gedauert, aber nun soll es wohl erstmal gut sein.
Zum guten Schluss und zu füher Stunde doch noch ein paar Fragen an die Spezis:
Welche Differenz ist am Ende ok?
Sind die Schwankungen beim Messungvorgang normal?
Wie lange dauert es normalerweise bis sich der Wert bzw. der Wertbereich stabilisiert hat (läuft immer so +- 6mV hin und her?
So, nun habe ich mal wieder genug rumgenervt, nehme die Tippfehler in kauf, verbeuge mich in Erfurcht vor eurem Fachwissen mache das Licht aus und gehe ins Bett!
Habe zwar verschiedene Werte (zwischen 1020-1080 gehabt, aber ich finde es hätte auch schlimmer sein können.
Ich habe also den Wert umgerechnet (50mA) ergibt dann 1100mV und versucht den Wert einzustellen.
Erstmal rausfinden welches Poti für jede Röhre ist und in welche Richtung sich die Veränderung ergeben.
Erste Überraschung: für je eine Seite ist bei dem einen Poti rechts drehen mehr und beim andere umgekehrt - Super Ding!
Naja, ich habe wenigstens für jede Röhre ein Poti - ein klarer Vorteil gegenüber den Vorgängermodellen! Dafür musste ich halt schon ein bisschen fummeln damit ich überhaupt was zum Einstellen habe.
Alles rausgefunden und aufgeschrieben. Dann gings an die Einstellung.
Auf 1100 soll es gehen, aber die Änderung auf dem Display hat eine gewisse Trägheit, läuft halt etwas hoch und runter und es dauert bis sich
der Wert stabilisiert.
Ich dachte nun ich hätte es geschaft und mach zum Abschluss nur eine Kontrollmessung (weil das erste Mal). Falsch gedacht, Werte hier einwenig zu hoch und dort zu niedrig.
Also, noch mal von vorne. Hat noch etwas gedauert, aber nun soll es wohl erstmal gut sein.
Zum guten Schluss und zu füher Stunde doch noch ein paar Fragen an die Spezis:
Welche Differenz ist am Ende ok?
Sind die Schwankungen beim Messungvorgang normal?
Wie lange dauert es normalerweise bis sich der Wert bzw. der Wertbereich stabilisiert hat (läuft immer so +- 6mV hin und her?
So, nun habe ich mal wieder genug rumgenervt, nehme die Tippfehler in kauf, verbeuge mich in Erfurcht vor eurem Fachwissen mache das Licht aus und gehe ins Bett!
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Gruß Michael
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- Alter Hase

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Micha,
haste 'ne Nachtschicht eingelegt ?
Also, es ist nach meiner Erfahrung üblich, daß sich die Ruhestromeinstellungen gegenseitig (leicht) beeinflussen - insbesondere, wenn man rel. große Änderungen bei den Ruheströmen vornimmt. Grund ist: durch die Änderung eines Ruhestromes verändert sich generell die Anodenspannung. Wenn sich die A-Spannung verändert, ändern sich (natürlich) alle anderen Ruheströme mit.
Vorgehensweise deshalb: "approximative Iteration" (allmähliche Annäherung) - also nach einer Ruhestromeinstellung die Sache ganz simpel einmal oder öfters wiederholen. Wenn Du erstmal eine grobe Näherung hast, dann ist es natürlich bei der nächsten Runde schon deutlich weniger an Änderungen usw.
Allerdings sollten dann die Werte ruhig stehen. Beim Cayin schwankt es dann (auf einem digitalen Messgerät) höchstens noch um +/-0,1mA.
Wenn Du 6mV Schwankung hast, dann sind das in Deinem Fall rund 0,25mA. Hmm ja, ist halt ein MA und kein Cayin. Irgend woher muß ja der Preisunterschied kommen. Ich würde sagen: lasse es gut sein mit dem Einstellen. (Du hast das LS-Poti auf NULL?)
Eine letzte Bemerkung: ich würde empfehlen, die 10%-Rs (22 Öhmer) gegen bessere auszutauschen, damit Du wirklich gleiche Einstellungen machen kannst - ohne groß umrechnen zu müssen. Die 10% könnten ja bei den China-Rs toleranzmäßig ausgereitzt zu sein und dann wäre das imho zu viel Unterschied.
Viele Grüße
Rainer
haste 'ne Nachtschicht eingelegt ?
Also, es ist nach meiner Erfahrung üblich, daß sich die Ruhestromeinstellungen gegenseitig (leicht) beeinflussen - insbesondere, wenn man rel. große Änderungen bei den Ruheströmen vornimmt. Grund ist: durch die Änderung eines Ruhestromes verändert sich generell die Anodenspannung. Wenn sich die A-Spannung verändert, ändern sich (natürlich) alle anderen Ruheströme mit.
Vorgehensweise deshalb: "approximative Iteration" (allmähliche Annäherung) - also nach einer Ruhestromeinstellung die Sache ganz simpel einmal oder öfters wiederholen. Wenn Du erstmal eine grobe Näherung hast, dann ist es natürlich bei der nächsten Runde schon deutlich weniger an Änderungen usw.
Allerdings sollten dann die Werte ruhig stehen. Beim Cayin schwankt es dann (auf einem digitalen Messgerät) höchstens noch um +/-0,1mA.
Wenn Du 6mV Schwankung hast, dann sind das in Deinem Fall rund 0,25mA. Hmm ja, ist halt ein MA und kein Cayin. Irgend woher muß ja der Preisunterschied kommen. Ich würde sagen: lasse es gut sein mit dem Einstellen. (Du hast das LS-Poti auf NULL?)
Eine letzte Bemerkung: ich würde empfehlen, die 10%-Rs (22 Öhmer) gegen bessere auszutauschen, damit Du wirklich gleiche Einstellungen machen kannst - ohne groß umrechnen zu müssen. Die 10% könnten ja bei den China-Rs toleranzmäßig ausgereitzt zu sein und dann wäre das imho zu viel Unterschied.
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