Darf ich ?
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Hallo Andreas ,
ja mit dem Herrn hatte ich schon sehr netten Mailkontakt , als ich bei ihm die EMT - Kurier CD kaufte . Das sieht nach sehr , sehr sauberer Arbeit aus . Ich habe aus meinem 927er EMT noch eine Mono - Version des EMT 139 , den ich aber nicht benutze , da ich eben nur einen habe .
Derzeit benutze ich einen V78 Studioverstärker , dazwischen ein RIAA - LCR Netzwerk und dahinter schließlich einen V72a zum Aufholen als Entzerrer . Ist auch OK .
MfG , Alexander .
[img:800:600]http://www.ak-tubes.de/Projekte/LCR/128-2817_IMG.JPG[/img]
ja mit dem Herrn hatte ich schon sehr netten Mailkontakt , als ich bei ihm die EMT - Kurier CD kaufte . Das sieht nach sehr , sehr sauberer Arbeit aus . Ich habe aus meinem 927er EMT noch eine Mono - Version des EMT 139 , den ich aber nicht benutze , da ich eben nur einen habe .
Derzeit benutze ich einen V78 Studioverstärker , dazwischen ein RIAA - LCR Netzwerk und dahinter schließlich einen V72a zum Aufholen als Entzerrer . Ist auch OK .
MfG , Alexander .
[img:800:600]http://www.ak-tubes.de/Projekte/LCR/128-2817_IMG.JPG[/img]
- Johannes LeBong
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Moin Reimar,
ganz kurz (bin in Eile)
War hier auch nicht böse gemeint. Nur - das eine (das stufenlose Regelkonzept) hat aber mit den anderen (Schaltungsdetail) nix zu tun.
Wenn Du die Schaltung von meiner DIY Seite konventionell beschalten möchtest - ohne Dioden - dann so:
1. Triode +B/100K/Anode .... Kathode direkt an Masse
2. Triode +B/50K/Anode ... Kathode 3K an Masse gebr. m. 100uF
Vielleicht zeichne ich nochmal so einen Plan für meine DIY-Seite, habe im Moment aber wenig Zeit.
Grüße, Jo
ganz kurz (bin in Eile)
War hier auch nicht böse gemeint. Nur - das eine (das stufenlose Regelkonzept) hat aber mit den anderen (Schaltungsdetail) nix zu tun.
Wenn Du die Schaltung von meiner DIY Seite konventionell beschalten möchtest - ohne Dioden - dann so:
1. Triode +B/100K/Anode .... Kathode direkt an Masse
2. Triode +B/50K/Anode ... Kathode 3K an Masse gebr. m. 100uF
Vielleicht zeichne ich nochmal so einen Plan für meine DIY-Seite, habe im Moment aber wenig Zeit.
Grüße, Jo
- Doppelkopf0_1
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Hi Dirk,
mal ne Frage zum Norbert
1. Ist das die Shure Röhrenschaltung?
2. Ist das wirklich eine regelbare RIAA oder eine Klangregelung?
Gruß
René
mal ne Frage zum Norbert
1. Ist das die Shure Röhrenschaltung?
2. Ist das wirklich eine regelbare RIAA oder eine Klangregelung?
Gruß
René
Nebenbei gewerblich: Konzeption und Herstellung von hochwertigen Direct Drives und Phonogeräten. KosMos....LunaR, KroNos....
If the two null points are correct, then overhang will have taken care of itself.
Es führen viele Wege nach Rom - aber nur einer ist der direkte!
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- Johannes LeBong
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Moin!carawu hat geschrieben:...basiert auf der RCA-Riaa...die ist mit ECC803 im Orijinal...die Adaptionen von JE und Lebong mit 6sl7 sehen in der Simulation nicht sehr sauber aus
Dazu darf ich mal eine Passage aus meinem Bericht von der Seite http://www.lebong-audio.de/6SL7-riaa/index.htm zitieren. (Betr. Genauigkeit und so):
In der betreffenden RCA Application Note (Abb.) ist die Röhre 7025 angegeben, die berechnungsmäßig der 6SL7 gleich oder ähnlich kommt. Laut einer Simulation anhand von genauen mathematischen Modellen mit PSPICE, die Dipl. Ing. Hans-Peter Völpel aus Karlsruhe für mich durchführte, beträgt die Abweichung von der RIAA-Kurve dieser Schaltung mit der 6SL7 maximal 0,6 dB, der Low-Frequency-Cutoff liegt bei 18 Hz.
Der Mathematiker und Röhrenfreund Dr. Gerd Weissenborn aus Berlin, der sich ebenfalls engagiert an der theoretischen Diskussion dieser klassischen Schaltung beteiligt hatte, stimmte dem letztlich zu und ergänzte die Berechnungen noch um folgende Aussage: "Die angegebene RIAA 470k -- ( (22k || 3,3n) + 10n ) ist schon ziemlich genau. Genauer als ich erst vermutete. Die dadurch erzielten Zeitkonstanten sind 3054 (statt 3180), 289 (statt 318) und 70 (statt 75), alles in µs. Die genauen Werte wären 22,814k anstatt 22k, 3,559nF anstatt 3,3nF und 10,379nF anstatt 10nF, vorausgesetzt, dass die 470k bleiben..."
Letztlich ist die Genauigkeit der RIAA Korrektur nach meiner Erfahrung von untergeordneter Bedeutung für das Hörerlebnis.
Übrigens schrieb man Anno 2005 beim Phonostufen Shootout auf dem European Triode Festival dem Gerät von Peter van Willenswaard den besten Klang zu. Jetzt darf man mal raten, welche Grundschaltung da drin steckte
Allerdings muss man dazu sagen, dass Peter das Teil extrem liebevoll aufgebaut hatte, mit einem superguten Netzteil.
Grüße, Jo
- Johannes LeBong
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Ja, du hast leider recht:Doppelkopf0_1 hat geschrieben:Schön das ihr meinen Fred gekapert habt
carawu hat geschrieben:...aber wir sprengen hier den Thread. Kontaktier mich per PM oder mach einen neuen Thread auf.
Daher meine Bitte: wenn Interesse an weiterer Diskussion besteht ... bitte macht einen eigenen Thread auf oder kontaktiert mich privat.
In diesem Thread kann ich aus gegebenem Anlass nicht mehr antworten.
LG Carsten
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audio_virus
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Gute Frage........audio_virus hat geschrieben:Hallo zusammen,
wo bekommt man denn diesen "Norbert - Phono Pre"? Bzw. wer kann den bauen und wie hoch sind die Kosten dafür??
Schönen Gruß noch
Ich bin eine undercover Signatur. Wer mich klickt, wird etwas lernen... 
- Erzkanzler
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Moin,
Eure Euphorie in Ehren, aber ist der Ansatz nicht völlig verkehrt?
Bevor ich einen solchen Frequenzgangverbieger (und nichts anderes ist dieser Pre) einsetze würde ich doch erst mal versuchen die Probleme in meiner Kette zu beseitigen. Alle heutigen Platten entsprechen dem Standard der RIAA, wozu dann bitte dafür noch eine zusätzliche Einstellung ( es sei denn Ihr seid Sammler alter Schätzchen)? Heißt doch im Klartext ihr versucht mit der Kiste die Limitierungen Eurer Anlagen zu korrigieren. Geht natürlich, aber Sinn macht das für mich nicht.
Grüße
Martin
Eure Euphorie in Ehren, aber ist der Ansatz nicht völlig verkehrt?
Bevor ich einen solchen Frequenzgangverbieger (und nichts anderes ist dieser Pre) einsetze würde ich doch erst mal versuchen die Probleme in meiner Kette zu beseitigen. Alle heutigen Platten entsprechen dem Standard der RIAA, wozu dann bitte dafür noch eine zusätzliche Einstellung ( es sei denn Ihr seid Sammler alter Schätzchen)? Heißt doch im Klartext ihr versucht mit der Kiste die Limitierungen Eurer Anlagen zu korrigieren. Geht natürlich, aber Sinn macht das für mich nicht.
Grüße
Martin
If music be the food of love, play on. (William Shakespeare)
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vinylmaster
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Hallo,
der Erbauer des 'Norbert' hat wohl keine Webpräsenz und bietet die Geräte ab und an auf ebay an. Sonst wohl nur per Mail und Telefon zu erreichen.
Den 'Norbert' gibt es auch ohne Frequenzgangverbiegung
Ich habe einen solchen. Die letzten bei ebay ohne Einstellmöglickkeit kosteten 195 Euro, die mit 210 Euro.
Gruß
Christoph
der Erbauer des 'Norbert' hat wohl keine Webpräsenz und bietet die Geräte ab und an auf ebay an. Sonst wohl nur per Mail und Telefon zu erreichen.
Den 'Norbert' gibt es auch ohne Frequenzgangverbiegung
Gruß
Christoph
- Doppelkopf0_1
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Hi Martin.
Moin,
Eure Euphorie in Ehren, aber ist der Ansatz nicht völlig verkehrt?
Bevor ich einen solchen Frequenzgangverbieger (und nichts anderes ist dieser Pre) einsetze würde ich doch erst mal versuchen die Probleme in meiner Kette zu beseitigen. Alle heutigen Platten entsprechen dem Standard der RIAA, wozu dann bitte dafür noch eine zusätzliche Einstellung ( es sei denn Ihr seid Sammler alter Schätzchen)? Heißt doch im Klartext ihr versucht mit der Kiste die Limitierungen Eurer Anlagen zu korrigieren. Geht natürlich, aber Sinn macht das für mich nicht.
Nee , da verstehst Du was falsch .Bei RIAA Kurve auf" Normalnull" klingt der Norbert schon voll g..l .
Die Regelung tritt bei mir in Kraft , wenn mal wieder ein " Produzent " versucht hat Geld zu sparen und mehr als sagen wir mal 25 Minuten Musik auf eine Seite zu quetschen ( was das mit RIAA zu tun haben soll? ) .
Oder bei meinen ( ja ich hör sowas ) Uraltscheiben .
Wie geschrieben , biei Normalnull schon ein super Phonopre, zumal zu diesem Kurs.
In meiner Kette stimmt soweit alles , kannst ja hören kommen , warst ja eh schon lange eingeladen .
Edit : Es gibt keine Kontaktdaten mehr!
Moin,
Eure Euphorie in Ehren, aber ist der Ansatz nicht völlig verkehrt?
Bevor ich einen solchen Frequenzgangverbieger (und nichts anderes ist dieser Pre) einsetze würde ich doch erst mal versuchen die Probleme in meiner Kette zu beseitigen. Alle heutigen Platten entsprechen dem Standard der RIAA, wozu dann bitte dafür noch eine zusätzliche Einstellung ( es sei denn Ihr seid Sammler alter Schätzchen)? Heißt doch im Klartext ihr versucht mit der Kiste die Limitierungen Eurer Anlagen zu korrigieren. Geht natürlich, aber Sinn macht das für mich nicht.
Nee , da verstehst Du was falsch .Bei RIAA Kurve auf" Normalnull" klingt der Norbert schon voll g..l .
Die Regelung tritt bei mir in Kraft , wenn mal wieder ein " Produzent " versucht hat Geld zu sparen und mehr als sagen wir mal 25 Minuten Musik auf eine Seite zu quetschen ( was das mit RIAA zu tun haben soll? ) .
Oder bei meinen ( ja ich hör sowas ) Uraltscheiben .
Wie geschrieben , biei Normalnull schon ein super Phonopre, zumal zu diesem Kurs.
In meiner Kette stimmt soweit alles , kannst ja hören kommen , warst ja eh schon lange eingeladen .
Edit : Es gibt keine Kontaktdaten mehr!
Zuletzt geändert von Doppelkopf0_1 am Mi 15. Aug 2007, 16:18, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß , Dirk.
-
Gast
Hallo Dirk,
... ich habe auch überhaupt nichts dagegen, wenn jemand eine alte nicht mehr geschützte Schaltung weiterverwendet ...
... es sei denn, er macht das gewerblich und ohne Lizenz ...
... aber bevor ich mir ein weiteres Bild von dem kleinen Norbert mache, wüßte ich dann halt doch gerne, welche Schaltung der Erbauer hier nutzt ...
... so etwas gab es nämlich früher von Shure, ELAC und einigen weiteren Herstellern ...
... allerdings war all diesen Schaltungen eines gemeinsam ...
... sie haben die RIAA nicht wirklich umgeschaltet sondern bedienten sich eines Klangregelnetzwerkes ...
Da Du Dich anscheinend schon intensiver mit dem Gerät auseinandergesetzt hast und auch offensichtlich sehr gute Kontakte zum Erbauer unterhältst, könntest Du die Frage nach der zugrundeliegenden Schaltung doch sicherlich beantworten, oder?
... bitte nicht falsch verstehen, aber angesichts des aufgerufenen Preises und der "Vertriebspraxis" wird es sich sicherlich nicht um eine Eigenentwicklung handeln ...Doppelkopf0_1 hat geschrieben: Edit : bei Interesse an einem Norbert PN an mich.
... ich habe auch überhaupt nichts dagegen, wenn jemand eine alte nicht mehr geschützte Schaltung weiterverwendet ...
... es sei denn, er macht das gewerblich und ohne Lizenz ...
... aber bevor ich mir ein weiteres Bild von dem kleinen Norbert mache, wüßte ich dann halt doch gerne, welche Schaltung der Erbauer hier nutzt ...
... so etwas gab es nämlich früher von Shure, ELAC und einigen weiteren Herstellern ...
... allerdings war all diesen Schaltungen eines gemeinsam ...
... sie haben die RIAA nicht wirklich umgeschaltet sondern bedienten sich eines Klangregelnetzwerkes ...
Da Du Dich anscheinend schon intensiver mit dem Gerät auseinandergesetzt hast und auch offensichtlich sehr gute Kontakte zum Erbauer unterhältst, könntest Du die Frage nach der zugrundeliegenden Schaltung doch sicherlich beantworten, oder?
Ich denke das sollte man nicht so ernst nehmen. Das wichtigste ist doch letztendlich was einem klanglich gefällt, in "High-End" Geräten wird meistens auf eine Klangregelung verzichtet um den Signalweg möglichst kurz zu halten, wenn man jetzt direkt bei der RIAA-Entzerrung in die Klangcharakteristik eingreift ist das eigentlich die beste Möglichkeit evtl. vorhandene Schwächen in der Kette auszugleichen denn um die Entzerrung kommt man nicht drum herum und so spart man sich eine weitere Klangregelung.Doppelkopf0_1 hat geschrieben:Eure Euphorie in Ehren, aber ist der Ansatz nicht völlig verkehrt?
Bevor ich einen solchen Frequenzgangverbieger (und nichts anderes ist dieser Pre) einsetze würde ich doch erst mal versuchen die Probleme in meiner Kette zu beseitigen. Alle heutigen Platten entsprechen dem Standard der RIAA, wozu dann bitte dafür noch eine zusätzliche Einstellung ( es sei denn Ihr seid Sammler alter Schätzchen)?
Ich glaube so manch einer währe überrascht wenn man mal an seinem Hörplatz den Frequenzgang seiner Anlage misst, das hat oft nicht mehr viele Ähnlichkeiten mit einem schnurgeraden Frequenzband wie man ihn von den Meßblättern der einzelenen Komponenten kennt.
Ich persönlich werde meinen regelbaren Entzerrer für Schellack benutzen, bei den damaligen Aufnahmemöglichkeiten ist eine Anpassung nach Gehör bestimmt die beste Möglichkeit das angenehm zu entzerren.
Mal ehrlich es ist doch eigentlich ziemlich egal welche Schaltung er benutzt - wenn man danach geht müsste erst einmal herausgefunden werden wer überhaupt die Aktiv- und Passivklangregelung erfunden hat, der Norbert wird bestimmt auch eine Passivregelung haben und die Schaltung dafür ist mehr oder weniger immer die gleiche. Die wird schon ewig in vielen Röhrengehäten eingesetzt vom Gitarrenverstärker bis zum RIAA Entzerrer. Oder er benutzt eine regelbare Gegenkopplungsentzerrung - soetwas habe ich aber bisher noch nie gesehen.be.audiophil hat geschrieben:... ich habe auch überhaupt nichts dagegen, wenn jemand eine alte nicht mehr geschützte Schaltung weiterverwendet ...
... es sei denn, er macht das gewerblich und ohne Lizenz ...
... aber bevor ich mir ein weiteres Bild von dem kleinen Norbert mache, wüßte ich dann halt doch gerne, welche Schaltung der Erbauer hier nutzt ...
... so etwas gab es nämlich früher von Shure, ELAC und einigen weiteren Herstellern ...
Es ist irgendwie sehr traurig, daß der Norbert mehr oder weniger illegal vertrieben werden muß.
Gruß Reimar
- Johannes LeBong
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Moin!
Alle 'neuen' Röhrenschaltungen sind irgendwo 'alte' Schaltungen. Wie sollte man bitteschön einen RC-Filter anders bauen als mit genau berechneten Widerständen und Kondensatoren?
Hallo Reimar,
Bei Duncanamps gibt es übrigens ein nettes Computerspiel zum herunterladen wo man verschiedene 'Tonestacks' simulieren und visualisieren kann. http://www.duncanamps.com/tsc/
Ich finde es jedenfalls optimal, (Du scheinst es auch so zu sehen) die Entzerrung gleich in der Phonostufe auf kürzestem Wege vollständig vorzunehmen. Besser jedenfalls, als erstmal nach RIAA zu entzerren und dahinter noch eine weitere Tonregelung anzuhängen. Ob ich das stufenlos mit einem Potentiometer oder Drehkondensator erledige, oder mit einem Stufenschalter, ändert im Prinzip schon mal nichts. (Beide praktische Ausführungen haben Vorteile oder Nachteile, je nachdem wie man es betrachtet)
Bei neueren Platten, die nach RIAA geschnitten sind, brauche ich natürlich auch keinen variablen Entzerrer. Das bringt nur was bei alten Scheiben und mit den entsprechenden Pickups. Die richtige Nadel ist dafür noch wichtiger.
Das RC-Netzwerk, das ich in meiner Mono-Entzerrerschaltung (die auf der DIY-Seite) verwende, ist ein klassischer 'Kuhschwanzentzerrer', wie ihn deutsche Ingenieure gern nennen. (Richtiger sagt man 'Baxandall-Filter'). Die Schaltung ist nach P.J. Baxandall benannt, der diese Idee 1952 in Wireless World publiziert hatte, als neuartigen Tonregler für einen Röhrenverstärker.
Soviel zum Erfinder, der hiermit genügend gewürdigt ist.
Grüße, Jo
Alle 'neuen' Röhrenschaltungen sind irgendwo 'alte' Schaltungen. Wie sollte man bitteschön einen RC-Filter anders bauen als mit genau berechneten Widerständen und Kondensatoren?
Hallo Reimar,
Bei Duncanamps gibt es übrigens ein nettes Computerspiel zum herunterladen wo man verschiedene 'Tonestacks' simulieren und visualisieren kann. http://www.duncanamps.com/tsc/
Ich finde es jedenfalls optimal, (Du scheinst es auch so zu sehen) die Entzerrung gleich in der Phonostufe auf kürzestem Wege vollständig vorzunehmen. Besser jedenfalls, als erstmal nach RIAA zu entzerren und dahinter noch eine weitere Tonregelung anzuhängen. Ob ich das stufenlos mit einem Potentiometer oder Drehkondensator erledige, oder mit einem Stufenschalter, ändert im Prinzip schon mal nichts. (Beide praktische Ausführungen haben Vorteile oder Nachteile, je nachdem wie man es betrachtet)
Bei neueren Platten, die nach RIAA geschnitten sind, brauche ich natürlich auch keinen variablen Entzerrer. Das bringt nur was bei alten Scheiben und mit den entsprechenden Pickups. Die richtige Nadel ist dafür noch wichtiger.
Das RC-Netzwerk, das ich in meiner Mono-Entzerrerschaltung (die auf der DIY-Seite) verwende, ist ein klassischer 'Kuhschwanzentzerrer', wie ihn deutsche Ingenieure gern nennen. (Richtiger sagt man 'Baxandall-Filter'). Die Schaltung ist nach P.J. Baxandall benannt, der diese Idee 1952 in Wireless World publiziert hatte, als neuartigen Tonregler für einen Röhrenverstärker.
Soviel zum Erfinder, der hiermit genügend gewürdigt ist.
Grüße, Jo
