Yarland pro 200se auf kef reference model two?
Moderator: Moderatorenteam
Yarland pro 200se auf kef reference model two?
Hi all,
Ich versuche es auf Deutsch (ich bin hollandisch).
Ich mochte ein Yarland pro 200SE kaufen von timaudio aber ich weiss nicht sich ob es genug power hast fur mein lautsprecher. Ich habe KEF reference model two lautsprecher 90db, 4ohm. Kef empfehle ein verstarker von 50w bis 200watt, aber auf ihre forum habe ich gelesen das die 8wat von der Yarland genugend ist vor mehere lautsprecher.
Konnen sie mir advisieren?
Dank schon.
Grusse,
Visje
Ich versuche es auf Deutsch (ich bin hollandisch).
Ich mochte ein Yarland pro 200SE kaufen von timaudio aber ich weiss nicht sich ob es genug power hast fur mein lautsprecher. Ich habe KEF reference model two lautsprecher 90db, 4ohm. Kef empfehle ein verstarker von 50w bis 200watt, aber auf ihre forum habe ich gelesen das die 8wat von der Yarland genugend ist vor mehere lautsprecher.
Konnen sie mir advisieren?
Dank schon.
Grusse,
Visje
hoi Keffer
Na dan hier mal ne Antwort die ich schon eher gegeben habe (wo war des denn?
).
Wir haben bei uns im forum (Niederländische Gathering of Tweakers) eine meeting gehabt um mal was Chinesisches Zeug zu vergleichen. Mein Bericht in Holländisch gibts hier (mit Foto's). Ich werde einen kurzen (sachlichen) Auszug machen:
Wir hatten zur unserer verfügung:
CD-Spieler:
Shanling CD-80T
Classic NO.01B (=Original A8s)
Ah Njoe Tjoeb CD4000
Cambridge Audio Azur 540c
Verstärker:
Yarland Pro200SE mit andere
Yarland FV34AIII mit andere Röhren
Classic No 6.10
G&W TW-2006X
Cambridge Azur 640c
Zusätzlich einen G&W Netzfilter, Xindac kabel alles auf Lautsprecher Dali Icon 6 (immer gleich).
Sensitivity 91.5 dB@2,83V/1m
nominal impedance 6 Ohms
Musik: viel, aber zuruckkehrend war (mein Referrenznummer)
When poets dreamed of angels [Secrets of the beehiv] David Sylvian und
05. Peter Muller - [M-Vibes #05] Eastbound [4:08]
Besonders David Sylvian hat so gemeine 'S'se und viele räumliche details.
Wir haben zuerst die CD-Spieler verglichen auf den gleichen G&W 2006X um eine Referenz spieler fest zu stellen und danach mit den gleichen Spieler die Verstärker zu beurteilen.
[img:800:600]http://img228.imageshack.us/img228/4893 ... hifyc8.jpg[/img]
Die Chinesichen CD-Spieler machten so ungefähr Kleinholz aus die Cambridge und Ah njoe tjoeb (doch sicherlich nicht die mindesten). Dieser 'Sss'von David Sylvian war immer wieder den Stolperstein. Der Shanling war ein Tick mehr ausgewogen und frischer, räumlich und detailliert. Der Classic war fürs geld ein Hammer. Und beide hielten den 'S' aufs akzeptabele.
Aber nun zu den Verstärker:
einer der Wünsche zum vergleich war zu probieren was auf den Dali möglich ist mit 8W Röhren. Na, das haben wir gewust (und die nachbarn auch)
Nach zig mal Peter Müller auf volle Lautstärke hatten wir so ungefähr die Hare steil nach hinten. Natürlich war der Bass mit den beiden Chinesischen Transen hart und knackig, aber weniger natürlich. Details waren weniger durchhörbar. Aber der Unterschied war deutlich kleiner als mit der Cambridge und Yarland FV34 den wir eher schon bei mir verglichen haben.
Dann zu den Röhren.
Mein kleiner Yarland FV34 AII SET mit KT77 und Hytron 5670 ist zuerst dran. Das klingt doch GAaanz anders und besser. Die zischende 'S'se sind fast ganz weg (nur ein rest ws auf Konto der Dome-hochtöner). Ok, es geht etwas weniger laut (immer noch gehobene Zimmerlautstärke auch wenn's nur 10W sind) aber vor allem klingt es viel ruhiger. Zwischen die Instrumente ist Stille und die Räumlichkeit und tiefe sind sehr viel zugenommen. Auch Detail sind viel besser hörbar und auf den Punkt. Musiklinien sind besser zu verfolgen (Toccata und Fugue). Ab und zu ein bisschen hell auf die Bändchenhochtöner, aber nie zu hell (auf Konto der Hytron 5670 die ein kleinen Gipfel im Hochtonbereich so um die 15-17 kHz hat).
Zur Yarland Pro200SE
(Diese 200SE hat andere Röhren: 2x JJ 300B, 274B Electron Tube, 2x 6SN7 EH Gold, 2x 12AX7 JJ). Es klingt etwas ruhiger und runder (JJ brownsound?), aber sehr detailliert und räumlich. Es hört sich an nach 'der grosse Bruder' der FV34A mit mehr Druck im Bass und Abgrundiger. Jetzt wieder zurüch zu Peter Muller: der Bass rollt jetzt richtich zum Zimmer rein. Der Bass hat etwas weniger Attacke als der G&W aber ist gut kontrolliert und natürlicher. Der FV34A komt mit seine 12W nun doch wirklich etwas in probleme und fängt an zu clippen (volumen auf 4 Uhr). Das Orgel der St Eustache (Toccata u F) kann seine 32 Fuss Röhren nicht richtich entfalten. Aber die Akustik der Kirche kan mann gut hören.
Der 200SE macht das ohne Probleme ganz suverän. Das klingt ganz gut, rund und natürlich.
Der G&W transe klingt jetzt auf gleiche Lautstärke seltsamerweise 'Lauter' (härter) so das mann die Neigung hat den Volumen runter zu drehen. Nun, soweit der 'Mächtige 100W Transe' gegen 'Kleiner Zwerg 8W Röhre'. Der Dali Icon 6 hat nominell 6 Ohm, aber wegen die doppelte Bastreiber wird seine minimum Impedanz sicher unter 4 Ohm hinabsinken. Wir haben die 200SE an den 8 Ohm Klemmen angeschlossen, an 4 Ohm ging's weniger gut. Am sonsten hatte der Pro200SE die Dali's voll im griff. Er spielt alles mit eine selbverständlichkeit und musikalität mit es sich angenehm und nicht anstrengend Musik hören ist.
Na dan hier mal ne Antwort die ich schon eher gegeben habe (wo war des denn?
Wir haben bei uns im forum (Niederländische Gathering of Tweakers) eine meeting gehabt um mal was Chinesisches Zeug zu vergleichen. Mein Bericht in Holländisch gibts hier (mit Foto's). Ich werde einen kurzen (sachlichen) Auszug machen:
Wir hatten zur unserer verfügung:
CD-Spieler:
Shanling CD-80T
Classic NO.01B (=Original A8s)
Ah Njoe Tjoeb CD4000
Cambridge Audio Azur 540c
Verstärker:
Yarland Pro200SE mit andere
Yarland FV34AIII mit andere Röhren
Classic No 6.10
G&W TW-2006X
Cambridge Azur 640c
Zusätzlich einen G&W Netzfilter, Xindac kabel alles auf Lautsprecher Dali Icon 6 (immer gleich).
Sensitivity 91.5 dB@2,83V/1m
nominal impedance 6 Ohms
Musik: viel, aber zuruckkehrend war (mein Referrenznummer)
When poets dreamed of angels [Secrets of the beehiv] David Sylvian und
05. Peter Muller - [M-Vibes #05] Eastbound [4:08]
Besonders David Sylvian hat so gemeine 'S'se und viele räumliche details.
Wir haben zuerst die CD-Spieler verglichen auf den gleichen G&W 2006X um eine Referenz spieler fest zu stellen und danach mit den gleichen Spieler die Verstärker zu beurteilen.
[img:800:600]http://img228.imageshack.us/img228/4893 ... hifyc8.jpg[/img]
Die Chinesichen CD-Spieler machten so ungefähr Kleinholz aus die Cambridge und Ah njoe tjoeb (doch sicherlich nicht die mindesten). Dieser 'Sss'von David Sylvian war immer wieder den Stolperstein. Der Shanling war ein Tick mehr ausgewogen und frischer, räumlich und detailliert. Der Classic war fürs geld ein Hammer. Und beide hielten den 'S' aufs akzeptabele.
Aber nun zu den Verstärker:
einer der Wünsche zum vergleich war zu probieren was auf den Dali möglich ist mit 8W Röhren. Na, das haben wir gewust (und die nachbarn auch)
Nach zig mal Peter Müller auf volle Lautstärke hatten wir so ungefähr die Hare steil nach hinten. Natürlich war der Bass mit den beiden Chinesischen Transen hart und knackig, aber weniger natürlich. Details waren weniger durchhörbar. Aber der Unterschied war deutlich kleiner als mit der Cambridge und Yarland FV34 den wir eher schon bei mir verglichen haben.
Dann zu den Röhren.
Mein kleiner Yarland FV34 AII SET mit KT77 und Hytron 5670 ist zuerst dran. Das klingt doch GAaanz anders und besser. Die zischende 'S'se sind fast ganz weg (nur ein rest ws auf Konto der Dome-hochtöner). Ok, es geht etwas weniger laut (immer noch gehobene Zimmerlautstärke auch wenn's nur 10W sind) aber vor allem klingt es viel ruhiger. Zwischen die Instrumente ist Stille und die Räumlichkeit und tiefe sind sehr viel zugenommen. Auch Detail sind viel besser hörbar und auf den Punkt. Musiklinien sind besser zu verfolgen (Toccata und Fugue). Ab und zu ein bisschen hell auf die Bändchenhochtöner, aber nie zu hell (auf Konto der Hytron 5670 die ein kleinen Gipfel im Hochtonbereich so um die 15-17 kHz hat).
Zur Yarland Pro200SE
(Diese 200SE hat andere Röhren: 2x JJ 300B, 274B Electron Tube, 2x 6SN7 EH Gold, 2x 12AX7 JJ). Es klingt etwas ruhiger und runder (JJ brownsound?), aber sehr detailliert und räumlich. Es hört sich an nach 'der grosse Bruder' der FV34A mit mehr Druck im Bass und Abgrundiger. Jetzt wieder zurüch zu Peter Muller: der Bass rollt jetzt richtich zum Zimmer rein. Der Bass hat etwas weniger Attacke als der G&W aber ist gut kontrolliert und natürlicher. Der FV34A komt mit seine 12W nun doch wirklich etwas in probleme und fängt an zu clippen (volumen auf 4 Uhr). Das Orgel der St Eustache (Toccata u F) kann seine 32 Fuss Röhren nicht richtich entfalten. Aber die Akustik der Kirche kan mann gut hören.
Der 200SE macht das ohne Probleme ganz suverän. Das klingt ganz gut, rund und natürlich.
Der G&W transe klingt jetzt auf gleiche Lautstärke seltsamerweise 'Lauter' (härter) so das mann die Neigung hat den Volumen runter zu drehen. Nun, soweit der 'Mächtige 100W Transe' gegen 'Kleiner Zwerg 8W Röhre'. Der Dali Icon 6 hat nominell 6 Ohm, aber wegen die doppelte Bastreiber wird seine minimum Impedanz sicher unter 4 Ohm hinabsinken. Wir haben die 200SE an den 8 Ohm Klemmen angeschlossen, an 4 Ohm ging's weniger gut. Am sonsten hatte der Pro200SE die Dali's voll im griff. Er spielt alles mit eine selbverständlichkeit und musikalität mit es sich angenehm und nicht anstrengend Musik hören ist.
- frido_
- Honourable Member of RuH-Society

- Beiträge: 2642
- Registriert: Mi 11. Okt 2006, 22:00
- Wohnort: 57223 Kreuztal
Hallo Jeep
Kenne keine der angeführten Geräte.
...und das Ergebnis des Meetings interessiert mich weniger.
......aaaaaber durch so Postings, wie deines mit vielen Fakten, Eindrücken und Schilderungen, macht das Forum Spaß.
Viele Grüße Frido
Kenne keine der angeführten Geräte.
......aaaaaber durch so Postings, wie deines mit vielen Fakten, Eindrücken und Schilderungen, macht das Forum Spaß.
Viele Grüße Frido
Wir haben unsere Besitztümer multipliziert, aber unsere Werte reduziert
LUA Sinfonietta // LUA Appassionato // LUA Con Espressione // DIY-Dreher ("Frido´s Finest") // MØRCH UP-4 // Shelter 901 // Le Pacific
LUA Sinfonietta // LUA Appassionato // LUA Con Espressione // DIY-Dreher ("Frido´s Finest") // MØRCH UP-4 // Shelter 901 // Le Pacific
-
Saarmichel
- gelöscht
- Beiträge: 893
- Registriert: Di 18. Apr 2006, 12:09
Re: Yarland pro 200se auf kef reference model two?
visje hat geschrieben:Hi all,
Ich versuche es auf Deutsch (ich bin hollandisch).
Ich mochte ein Yarland pro 200SE kaufen von timaudio aber ich weiss nicht sich ob es genug power hast fur mein lautsprecher. Ich habe KEF reference model two lautsprecher 90db, 4ohm. Kef empfehle ein verstarker von 50w bis 200watt, aber auf ihre forum habe ich gelesen das die 8wat von der Yarland genugend ist vor mehere lautsprecher.
Konnen sie mir advisieren?
Dank schon.
Grusse,
Visje
Hey Visje,
schon mal auch mit dem Yaqin MS-300B geliebäugelt ?????.Habe meinen bei Ibää mit allen drum und dran ( Einfuhrsteuer+Zoll ) für knapp 600€ direkt aus China imporiert.Dieser Amp ist wirklich jeden Cent wert, habe mittlerweile 5 China-Röhrenamp bei mir stehen, von der Verarbeitung her ist dieser Amp eindeutig am besten verarbeitet.Aus dem vollen Aluminium gefräste Gehäuseteile und eine Super Edelstahlgehäuse.Und selbst mit Röhrenkäfig sieht dieser Amp immer noch richtig gut aus.
Klanglich gibt es auch absolut nichts zu bemängeln ( bis auf einen leichtes brummen vielleicht ).Den tadellosen Klang konnte der Yaqin MS-300B auch mit nahezu perfekten Messwerten untermauern.Vorallem die sehr geringen Klirrwerte und der ausgedehnte Frequenzganz zu den beiden Enden hin sind wirklich bemerkenswert.Außerdem ist der Amp mit ca. 10 Watt ( gemessen!!! ) für eine 300B-SE-Amp ziemlich leistungsstark.Für 600€ wird man keinen besseren Amp finden.
Falls es Dich interessiert In diesem Thread habe ich den Yaqin MS-300B ausführlich vorgestellt.
Und sollten Dir die 10 Watt einer 300B wirklich nicht ausreichend erscheinen dann wäre evtl. Rainer Red Dragon 211SE eine ganz dicke Empfehlung wert.Dieser Amp klingt wirklich phänomenal gut.Noch jeder der diesen Amp einmal selbst gehört war danach begeistert bis spachlos.Lies mal die Berichte über den Red Dragon 211-SE in diesem Thread dann bedarf es bestimmt keiner weiteren Worte mehr.
Gruß.
Michael
Eine saarländische Lebensweisheit: Hauptsach gud gess.
Michael
Eine saarländische Lebensweisheit: Hauptsach gud gess.
Moin Visje,
ich kann die hier gegebene klangliche Beschreibung des Yarland Pro 200SE ganz und gar bestätigen. Als einziges Tuning
hat meiner bessere Koppel-Kondensatoren verbaut (russ. PIO und Audyn+).
Leider ist die Verarbeitung im Innern nicht so gut. Scheint der Funktion jedoch keinen Abbruch zu tun, denn meiner läuft und läuft und läuft (seit 2005) ...
Hier haben ich und andere einiges zum Pro 200SE geschrieben.
Viele Grüße !
vintage
ich kann die hier gegebene klangliche Beschreibung des Yarland Pro 200SE ganz und gar bestätigen. Als einziges Tuning
hat meiner bessere Koppel-Kondensatoren verbaut (russ. PIO und Audyn+).
Leider ist die Verarbeitung im Innern nicht so gut. Scheint der Funktion jedoch keinen Abbruch zu tun, denn meiner läuft und läuft und läuft (seit 2005) ...
Hier haben ich und andere einiges zum Pro 200SE geschrieben.
Viele Grüße !
vintage
Bewährte Rundfunk-Tugenden, neu definiert durch 100-jähriges Kupfer und die Ehrlichkeit einer Magnepan
Die Yarland Pro200SE von Vintage kennst du doch oder? Der bericht von Vintage war eigentlich der Anstoss zum kauf. Das ich noch nicht berichtet habe vom meinem Yarland FV34A ist eigenlich wegen meine Faulheit. Ich habe mich sogar eigens angemeldet um hier ein Bericht dazu zu schreiben.frido_ hat geschrieben:Hallo Jeep
![]()
Kenne keine der angeführten Geräte.![]()
...und das Ergebnis des Meetings interessiert mich weniger.
......aaaaaber durch so Postings, wie deines mit vielen Fakten, Eindrücken und Schilderungen, macht das Forum Spaß.
Viele Grüße Frido
@alle
Ich denke das die eigentliche Frage ist ob eine 300B mit 8W seine Kefs richtig befeuern können, nicht welche 300B SET. Ich hab ihm nicht wirklich überzugen können.
Eine andere Person bei uns (das wäre halt eine andere 'uns' als wir uns als 'uns' bezeichnen
-
Saarmichel
- gelöscht
- Beiträge: 893
- Registriert: Di 18. Apr 2006, 12:09
Hallo Jepp,]eep hat geschrieben:
Eine andere Person bei uns (das wäre halt eine andere 'uns' als wir uns als 'uns' bezeichnen) hat auch ne Yaqin 300B gekäuft aber ist noch nich ganz zufrieden damit. Speziell die Bässe spielen nicht auf so wie sie sollten. Aber ich denke mit B&W 303 LS wird das auch wohl kaum passieren.
also das mit den "uns" habe ich auch nach mehrmaligen durchlesen bis jetzt wirklich noch nicht so richtig verstanden
Aber zur Basswiedergabe des Yaqin MS-300B oder besser deren Qualität kann ich schon was sagen.Das war nämlich das allererste was mir beim ersten anhören des Yaqin direkt augefallen ist.
Erstens, daß der Bass extrem weit herunter reicht, was dann auch meine anschließenden Messungen bestätigt haben, 3 Hz sind schon ein Wort.Evtl. könnte aber gerade diese extrem niedrige unter Grenzfrequenz zum Problem werden weil nämlich schon bei 20 Hz / 2 Watt der Klirrfaktor deutlich ansteigt.Ursache dürften die doch recht kleinen Übertrager sein weil unter der Trafohaube von 100x225 mm wahrscheinlich höchstens ein 74er-Eisenkern Platz finden dürfte.Eine andere Schaltungsauslegung wäre da evtl. vorteilhafter gewesen, allerdings sollte man nicht nur den Frequenzgang betrachten sondern auch immer noch den elektrischen Phasen-Frequenzgang im Auge behalten.Ein Bild soll das mal veranschaulichen.
[IMG:114:165]http://img443.imageshack.us/img443/6196/bfgxv3.th.jpg[/img]
Wie man erkennt hat die untere Grenzfrequenz indirekt auch einen deutlichen Einfluß auf die elektrische Phase und somit die zeitrichtige Wiedergabe, der Yaquin dreht die Phase bei 20Hz um ca. 20 Grad während der 211-SE Amp die Phase schon um 45 Grad dreht.In wie weit man das hört sei mal dahingestellt, Fakt ist jedoch das ein Verstärker das Eingangssignal so wenig wie möglich verändern sollte.
Zum Zweiten,was noch viel wichtiger ist, ist das der Yaqin für eine Röhre schon eine als ultra-präzise zu bezeichnende Basswiedergabe bietet.Der Bass klingt wirklich schön knochig und sehnig und in keinster Weise fett oder aufgebläht.Wenn ich eine herausragend, klangliche Eigenschaft benennen sollte dann wäre es gewiss diese.Aber auch die übrigen Frequenzbereiche spielen auf sehr hohem Niveau, auch da könnte man den den Klang-Charakter als glockenklar, rein und frisch umschreiben.Sicherlich ein Verdienst der sehr geringen Klirrwerte.Der Yaqin täuscht keine Fülle und Wärme vor wo keine ist.
Wahrschein passt bei "der anderen Person" die Du erwähnt hast die Amp-Lautsprecher-Kombination nicht so recht zusammen.Mit meinen wirkungsgradstarken Hörner passt es wirklich wie die Faust aufs Auge.
Gruß.
Michael
Eine saarländische Lebensweisheit: Hauptsach gud gess.
Michael
Eine saarländische Lebensweisheit: Hauptsach gud gess.
na da wären dan die uns und die unsalso das mit den "uns" habe ich auch nach mehrmaligen durchlesen bis jetzt wirklich noch nicht so richtig verstanden
Ich hab da als Ausländer so ab und zu auch mal lust auf'n Wortspiel
Mich haste aber schon mal überzeugt. Ich werde in ein paar wochen zu ihm gehen und meine LS mitnehmen (Reference3a Master Control - ohne filter und 92dB/W). Dann werden wir die Yaqin KT88 und 300B (und mein kleiner Yarland KT77) mal vergleichen auf wesentlich leichter ansteuerbare LS.


