No Tubes - hoer-wege Phono-MC Akku
Moderatoren: Moderatorenteam, Thargor
Hallo,
Vom Tonabnehmer Benz MC20E (MC high output) bin ich auf einer
Ortofon MC 25 FL (MC low output) gekommen. der Preis ist nicht derselbe!
Muss sagen das die Verstärkung und die Eingangs-Impedanz sich leicht
regeln lassen auf dem Hoerwege.
Ich höre einen großen sonoren Unterschied zwischen die zwei Tonabnehmer.
Bass kommt jetzt besser raus und jedes Instrument ist dichter.
Vom Tonabnehmer Benz MC20E (MC high output) bin ich auf einer
Ortofon MC 25 FL (MC low output) gekommen. der Preis ist nicht derselbe!
Muss sagen das die Verstärkung und die Eingangs-Impedanz sich leicht
regeln lassen auf dem Hoerwege.
Ich höre einen großen sonoren Unterschied zwischen die zwei Tonabnehmer.
Bass kommt jetzt besser raus und jedes Instrument ist dichter.
- 2285b
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- Registriert: Do 14. Okt 2004, 20:04
- Wohnort: Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal
Moin,
am Donnerstag traf endlich ein großes Paket aus Bremen ein. Nachdem im die vielen Teile gesichtet und die in - für mich - schwer verständlichem Fachelektronik geschriebene Anleitung mehrfach überflogen wurde, wagte ich mich am späten Freitagnachmittag mit dem frischen Mut des Unerschrockenen an den Zusammenbau des Gehäuses nebst Platinen und Akkuversorgung. Nach zwei Anrufen nach Bremen, war mir der grobe Fahrplan in etwa geläufig. Also erst einmal Löcher in die Bodenplatte zur Befestigung der Platinen, Kühlkörper und des RK-Trafos bohren. Das Bohren ist ja nicht so schwierig
, aber wenn ein nicht billiges Gehäuse geliefert wird, erwarte ich schon, daß, wenn schon die Bohrungen nicht vorhanden sind, diese entweder angezeichnet sind oder eine Schablone dabei ist. Nuja, ich habe immerhin die Platinen und den Rest ohne weitere Beschädigungen der Bodenplatte spannungsfrei montiert. Aber danach war endgültig Sense, zum Glück bin ich ja an diesem Wochenende nach D-Dorf gefahren... 
Was soll ich sagen, hier der skeptische Blick des gestrengen Erzkanzlers ob meiner rudimentären Bastelkunst, oder war es ob der "Einbauanleitung"
[img:480:640]http://www.roehren-und-hoeren.de/phpBB/ ... /hw_01.jpg[/img]
Das ganze Chaos
[img:640:480]http://www.roehren-und-hoeren.de/phpBB/ ... /hw_02.jpg[/img]
Stunden!
später...
[img:640:480]http://www.roehren-und-hoeren.de/phpBB/ ... /hw_03.jpg[/img]
Erster Funktionstest, die LEDs für den Ladezustand der Akkus funzen
[img:640:480]http://www.roehren-und-hoeren.de/phpBB/ ... /hw_04.jpg[/img]
...sogar im Dunkeln...
[img:640:480]http://www.roehren-und-hoeren.de/phpBB/ ... /hw_05.jpg[/img]
die Dip-Schalter zur Impedanzanpassung
[img:640:480]http://www.roehren-und-hoeren.de/phpBB/ ... /hw_06.jpg[/img]
schnell nach Hause gefahren und das Restgehäuse montiert und angeschlossen
[img:480:640]http://www.roehren-und-hoeren.de/phpBB/ ... /hw_07.jpg[/img]
Fazit: ein sehr durchdachtes Phonostufenkonzept, aber keineswegs für Anfänger und Laien realisierbar, so wie versprochen. Die Anleitung in fachelektronisch ist beim besten Willen kaum brauchbar. Warum das alles fragt sich sicherlich der interessierte Leser: nun, ich hatte die Phono-MC-Platine mit einer konventionellen Netzteilplatine seit mehreren Monaten zur Probe und habe sie mit einigen Konkurrenten verglichen und sie hat sich klanglich immer wieder durchgesetzt. Daher die Entscheidung zum finalen Ausbau. Das Konzept von Herrn Horwege ist sicherlich interessant, aber auch sehr ausbau- und verbessserungswürdig. Die Anleitungen sind selbst für Fachleute schwer zu verstehen, da wären Schritt für Schritt-Anleitungen und entsprechend gutes Bildmaterial sicher förderlich. Ohne Martin hätte ich das nie geschafft, an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an unseren Erzkanzler!
Und- wie klingt´s ? : der erste Probelauf war äußerst vielversprechend und wird gleich mit einem Glas Wein und einer 180g Pressung meiner geliebten "Sketches of Spain" fortgesetzt...
So long
Axel
EDIT: Bilder nachbearbeitet / Martin
am Donnerstag traf endlich ein großes Paket aus Bremen ein. Nachdem im die vielen Teile gesichtet und die in - für mich - schwer verständlichem Fachelektronik geschriebene Anleitung mehrfach überflogen wurde, wagte ich mich am späten Freitagnachmittag mit dem frischen Mut des Unerschrockenen an den Zusammenbau des Gehäuses nebst Platinen und Akkuversorgung. Nach zwei Anrufen nach Bremen, war mir der grobe Fahrplan in etwa geläufig. Also erst einmal Löcher in die Bodenplatte zur Befestigung der Platinen, Kühlkörper und des RK-Trafos bohren. Das Bohren ist ja nicht so schwierig
Was soll ich sagen, hier der skeptische Blick des gestrengen Erzkanzlers ob meiner rudimentären Bastelkunst, oder war es ob der "Einbauanleitung"
[img:480:640]http://www.roehren-und-hoeren.de/phpBB/ ... /hw_01.jpg[/img]
Das ganze Chaos
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Stunden!
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Erster Funktionstest, die LEDs für den Ladezustand der Akkus funzen
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...sogar im Dunkeln...
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die Dip-Schalter zur Impedanzanpassung
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schnell nach Hause gefahren und das Restgehäuse montiert und angeschlossen
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Fazit: ein sehr durchdachtes Phonostufenkonzept, aber keineswegs für Anfänger und Laien realisierbar, so wie versprochen. Die Anleitung in fachelektronisch ist beim besten Willen kaum brauchbar. Warum das alles fragt sich sicherlich der interessierte Leser: nun, ich hatte die Phono-MC-Platine mit einer konventionellen Netzteilplatine seit mehreren Monaten zur Probe und habe sie mit einigen Konkurrenten verglichen und sie hat sich klanglich immer wieder durchgesetzt. Daher die Entscheidung zum finalen Ausbau. Das Konzept von Herrn Horwege ist sicherlich interessant, aber auch sehr ausbau- und verbessserungswürdig. Die Anleitungen sind selbst für Fachleute schwer zu verstehen, da wären Schritt für Schritt-Anleitungen und entsprechend gutes Bildmaterial sicher förderlich. Ohne Martin hätte ich das nie geschafft, an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an unseren Erzkanzler!
Und- wie klingt´s ? : der erste Probelauf war äußerst vielversprechend und wird gleich mit einem Glas Wein und einer 180g Pressung meiner geliebten "Sketches of Spain" fortgesetzt...
So long
Axel
EDIT: Bilder nachbearbeitet / Martin
In der Musik ist RuHe entscheidend - Don Cherry
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- Registriert: Sa 14. Mai 2005, 22:38
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- Erzkanzler
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- Registriert: Do 14. Okt 2004, 15:40
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Moin,
hat aber Spaß gemacht und der Erfolgt versöhnt einen dann schon wieder.
Das Problem mit diesen Anleitungen entsteht immer dann wenn der Entwickler sich selber daran versucht und seine Ergüsse nicht in der praktischen Umsetzung von einem 2ten oder 3ten kontrollieren lässt. Betriebsblindheit.
Dabei wäre es doch so einfach, einige bunte Leitungen auf dem vorhandenen Positionsbild und jeder sieht auf einen Blick was abgeht. Stattdessen gibt es seitenweise Beschreibungen bei denen sich selbst Fachleuten die Nackenhaare hochrollen.
Für mich auch unverständlich warum bei einem hochpreisigen Produkt nicht gleich ALLE Bohrungen im Gehäuse vorhanden sind.
Obendrein hat die QS versagt, bei den wunderschönen massiven Knöpfen fehlte bei einem die Madenschraube, auf den ersten Blick eine Kleinigkeit und jeder fragt sich: warum mosert der? Auf den zweiten und erst durch die Lupe erkennbar.....es fehlte das Gewinde. Deshalb natürlich auch keine Schraube.....
Kleinigkeiten, die aber den Spaß am Aufbau dieses eigentlich hervorragenden Gerätes etwas vergälen können.
Dafür hat dann der reine Accu-Betrieb mit absoluter rausch- und Brummfreiheit erfreut.
Grüße
Martin
hat aber Spaß gemacht und der Erfolgt versöhnt einen dann schon wieder.
Das Problem mit diesen Anleitungen entsteht immer dann wenn der Entwickler sich selber daran versucht und seine Ergüsse nicht in der praktischen Umsetzung von einem 2ten oder 3ten kontrollieren lässt. Betriebsblindheit.
Dabei wäre es doch so einfach, einige bunte Leitungen auf dem vorhandenen Positionsbild und jeder sieht auf einen Blick was abgeht. Stattdessen gibt es seitenweise Beschreibungen bei denen sich selbst Fachleuten die Nackenhaare hochrollen.
Für mich auch unverständlich warum bei einem hochpreisigen Produkt nicht gleich ALLE Bohrungen im Gehäuse vorhanden sind.
Obendrein hat die QS versagt, bei den wunderschönen massiven Knöpfen fehlte bei einem die Madenschraube, auf den ersten Blick eine Kleinigkeit und jeder fragt sich: warum mosert der? Auf den zweiten und erst durch die Lupe erkennbar.....es fehlte das Gewinde. Deshalb natürlich auch keine Schraube.....
Kleinigkeiten, die aber den Spaß am Aufbau dieses eigentlich hervorragenden Gerätes etwas vergälen können.
Dafür hat dann der reine Accu-Betrieb mit absoluter rausch- und Brummfreiheit erfreut.
Grüße
Martin
If music be the food of love, play on. (William Shakespeare)
- 2285b
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Stimmt, Triumvirat, Pulse, eine Pizza und nette Gespräche haben auch dazu beigetragen und der Erfolg ist sprichwörtlich...ich finde nicht den Weg ins Bett und will immer lauter drehen...Erzkanzler hat geschrieben:Moin,
hat aber Spaß gemacht und der Erfolgt versöhnt einen dann schon wieder.
In der Musik ist RuHe entscheidend - Don Cherry
Hörbericht
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Stimmt. Den Hörbericht unterschlägt der Schuft uns einfach....
....und hat ihn bis zum heutigen Tage nicht nachgereicht !!!

Stimmt. Den Hörbericht unterschlägt der Schuft uns einfach....
....und hat ihn bis zum heutigen Tage nicht nachgereicht !!!
- 2285b
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Moin,
ist mir doch glatt durchgegangen...
Dieses habe ich letztens im AAA-Forum im Vergleich mit dem Phono-Mopped geschrieben:
Grüße vom Schuft
ist mir doch glatt durchgegangen...
Dieses habe ich letztens im AAA-Forum im Vergleich mit dem Phono-Mopped geschrieben:
Selbst im Vergleich mit der Phonogen von Analog Tube Audio mit Übertrager wußte der hoer-wege in puncto Dynamik und Baß zu überzeugen. Sehr vorteilhaft am Akkubetrieb ist, daß der Pre nicht wochenlang am Netz nuckeln muß, wie viele andere Transistor-Phonostufen. Er ist sofort "da", wenn man ihn einschaltet.hoer-wege Phono MC Accu:
sehr fein auflösender Pre mit sehr schönem schwarzen Tiefbaß und gut strukturierten Höhen, Gain in mehreren Stufen einstellbar, Widerstände vielfältig einstellbar, absolut rausch und brummfrei. Ich hatte erst auch nur die Probeplatine, die aber schon mehrere Konkurrenten aus dem Rennen warf (u.a: STST, Lehmann BC SE, Trigon Advance). Die Aufrüstung mit Akkubetrieb bringt nochmal einen deutlichen Schub nach vorne, v.a. im Baß.
Grüße vom Schuft
In der Musik ist RuHe entscheidend - Don Cherry
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