Erfahrungen mit Dynavox VR70E 2?

Hier gehts nur um Verstärkung, egal welcher Art.

Moderator: Moderatorenteam

Benutzeravatar
haui
Stammgast
Stammgast
Beiträge: 303
Registriert: Do 6. Dez 2007, 10:56
Wohnort: Münster Westf.

Beitrag von haui »

ich klinge nicht so begeistert weil ich ein Problem habe !
Bei einigen stücken klingt die eine warme einstellung besser bei anderen eine analytische.... und nu :idn:

Na mal sehen, ich habe mir jetzt ne 2. Luxman VV für nochmal nen hunni weniger geangelt!
Da kann ich dann jeden VV anders einstellen und von fall zu fall einfach den anderen "richtigen "VV einschalten :mrgreen:

Ach ja, den Dynavox ohne die KT77 von JJ und die 6GH8 zu betreiben würde ich aus klanglicher Sicht als grob fahrlässig bezeichnen :wink:

P.S.: einen der meinen Dynavox umbasteln würde, den suche ich auch noch :mrgreen:
Die anleitung im hifi-roum ist zwar wirklich für dummies, aber ich habe für sowas leider keine zeit :idn:
Das Leben ist eine Röhre ;-)
Benutzeravatar
marty
Alter Hase
Alter Hase
Beiträge: 1075
Registriert: Mo 24. Mär 2008, 23:42

Beitrag von marty »

Guten abend zusammen,

endlich ist mein Dynavox angekommen, :P ich laß den "Guten" mal etwas vorglühen, wobei ich nicht ernsthaft glaube dass ich nach einer halben Stunde
einen exakten Arbeitspunkt haben werde.

Interessant, Dynavox schreibt der Amp verändert sich noch bis 2 bis 3 Monaten, mein Erfahrungswert mit anderen Röhrenamps sind +/- 20 Stunden.......Das dürfte hinkommen :OK:

@Tom
Von dem was ich im Hifi-Forum gelesen habe, der Tuning-Thread, übrigends von Anfang an gelesen ca. 9 Stunden an 3 Tagen :lol: , das der "Gute" etwas mehr Eingangsleistung benötigt als das CDP-Signal liefern kann um ihn wirklich auszufahren (daher auch "unsere" VV-Untersuchung). Ich kenne Dein Gerät natürlich nicht, aber ich hatte mal einen Sony CDP bei dem ich die Ausgangsleistung auch regeln konnte, "voll offen" war identisch mit dem Festausgang, zumindest leistungsmäßig.

@Haui
:shock: :shock: :shock: Das ist ja wohl nicht war, ich darf Dich mal sinngemäß zitieren: "Wo nehmt Ihr das Geld für das ganze Spielzeug her", Zitat Ende.

:mrgreen:
Nee, ernsthaft find ich klasse!, würde mich nur interessieren wie Du die beiden jetzt verschaltest?
Auf das Tuning-Thema möchte ich noch zurück kommen, außerdem sollten wir mal über die Cyburg Sticks plauschen, da bin ich echt neugierig. So jetzt geh ich mal den Ruhestrom einstellen :bumping:
Ich halte es kaum noch aus :bumping:
Entweder Ihr lest morgen von mir oder die 400V haben mich dahingeraft :cry

Und jetzt die Entscheidung: Denon Transe gegen Dynavox Röhre...


Schönen Abend noch :ebh:

Marty
Benutzeravatar
marty
Alter Hase
Alter Hase
Beiträge: 1075
Registriert: Mo 24. Mär 2008, 23:42

Beitrag von marty »

1 Stunde später, die Frisur hält :P

Ich habe jetzt erst mal eine meiner Referenz CDs gehört, mit dem TPR-2 als VV, läßt sich sauber regeln, kein Brumm (Kunststück bei 85dB Boxen), verliert über den TPR-2, wenn dieser nicht voll offen ist, etwas Höhen.

Klang -> sehr spannend, der Denon spielt so als wenn er immer der "Erste" sein muß: Schau da ist ein Ton den "zeige" ich Dir, ich zeige Dir alle Töne, ich bin schnell.

Dynavox: "Ich habe Zeit, spektakulär will ich gar nicht sein, Tempo ist etwas für Angeber"

Der Dynavox bietet eindeutig mehr Räumlichkeit, aber auch ein engeres Frequenzspektrum, die Höhen sind milder, Bässe sind auch da, aber hier fehlt mir etwas im unteren Frequenzbereich und klar, ich konnte um diese Zeit nur mit Zimmerlautstärke "arbeiten".

Mit diesen ersten Eindrücken gebe ich zurück ins Funkhaus, äh... Forum :mrgreen:

PS: Sicherheitshalber habe ich mir schon andere Vorstufenröhren besorgt, die wohl etwas mehr Tiefe darstellen können sollen, aber das noch Zeit.

Gruß Marty
Benutzeravatar
haui
Stammgast
Stammgast
Beiträge: 303
Registriert: Do 6. Dez 2007, 10:56
Wohnort: Münster Westf.

Beitrag von haui »

Den TPR 2 habe ich auch :oops:

Ich habe die Erfahrung gemacht das auch bei dem die "Lautstärkeregelung" unheimlichen Einfluss auf den Klang hat!

Der TPR 2 wird ja auch als "SOUNDCONVERTER" verkauft :wink:
Bei mir klang der am besten wenn der Regler nicht weiter als 11 Uhr aufgedreht war.

Ich habe damals meine Playstation lange Zeit über den gehört.
Da nervte nix....klang alles sehr entspannt.
Ohne Tube-Buffer > viel mehr Härte und Detailverliebtheit.
Zum Experimentieren was das Finden des eigenen Wunschklangs betrifft aber ne super Sache wie ich finde...
Das Leben ist eine Röhre ;-)
Benutzeravatar
marty
Alter Hase
Alter Hase
Beiträge: 1075
Registriert: Mo 24. Mär 2008, 23:42

Beitrag von marty »

Guten Morgen Haui,

Ich hatte meine Boxen Kabel gewechselt, plötzlich war alles kristallklar und hart.

Dann den TPR-2 in die Kette, die Härte war weg, Einstellung zwischen 9 und 11 Uhr, genau wie bei Dir.

Ich denke mit dem Dynavox zusammen schwindelt der TPR-2 zuviel, ich werde mal direkt den CDP in die Kette hängen und dann mal mit dem Denon als VV im Vergleich

und dann wieder :ebh:

Grüße, Marty
Benutzeravatar
haui
Stammgast
Stammgast
Beiträge: 303
Registriert: Do 6. Dez 2007, 10:56
Wohnort: Münster Westf.

Beitrag von haui »

Und genau da kommen wir in die Geschmacksdikussion :beer

Ich mage es auch lieber etwas klarer und analytischer :oops:
Viele stehen aber auf Musik als Ganzes und das kann der TPR 2.
Kein Sezieren sondern zusammenfassen.

Was ich bei meinem damaligen Probieren bemerkt habe: ne super Kombi war ein billig DVD Player mit den TPR 2.
Der DVD Player war sehr analytisch und zerriss die Musik fast in seine Einzelteile. Mit dem TPR 2 klang das dann aber so gut, dass mein alter Sony CDP (der damals 1000 Mark gekostet hatte) definitiv keine Chance hatte (auch nicht mit dem TPR 2 dahinter!)

Bei Dynavox spielt, wie so oft die Kombination der Geräte eine sehr grosse Rolle...leider, aber das ist es ja was so viel Spaß macht :mrgreen:
Das Leben ist eine Röhre ;-)
Benutzeravatar
marty
Alter Hase
Alter Hase
Beiträge: 1075
Registriert: Mo 24. Mär 2008, 23:42

Beitrag von marty »

Was Du schreibst kann ich nur bestätigen, ich habe danach, wie angekündigt den Player direkt eingestöpselt.

Natürlich war dann der "berühmte Vorhang" weg, die Musik war aber dann viel vordergründiger, oder sollte ich sagen direkter.

Die Töne die vorher(TPR) sozusagen aus der Tiefe hoch geholt worden sind, "schwammen" bereits an der Oberfläche, :idn: echt schwer zu beschreiben.

Ich meine mit dem TPR mehr Feinheiten gehört zu haben, die Boxen arbeiteten irgendwie müheloser, der Klang war nicht so höhenreich, dafür emotionaler, der Bass war etwas zu rund, aber stärker ausgeprägt.

Wirklich alles sehr spannend :OK:

Als Ergebnis kann ich schon mal festhalten:
Der Dynavox ohne TPR2 klingt besser als der Denon ohne.
Der Dynavox ohne TPR2 verliert gegenüber dem Denon mit TPR2

Der TPR2 ist tatsächlich ein VV, Lautstärke mit TPR2 beim Dynavox 9 Uhr,
gleiche Lautstärke mit CDP direkt ca. 11 Uhr (3 Raster nach oben)

Ich bleibe dran... bis später :ebh:
Benutzeravatar
tomwip
Alter Hase
Alter Hase
Beiträge: 1535
Registriert: Di 29. Aug 2006, 21:53
Wohnort: Andernach

Beitrag von tomwip »

marty hat geschrieben:Was Du schreibst kann ich nur bestätigen, ich habe danach, wie angekündigt den Player direkt eingestöpselt.

Natürlich war dann der "berühmte Vorhang" weg, die Musik war aber dann viel vordergründiger, oder sollte ich sagen direkter.

Die Töne die vorher(TPR) sozusagen aus der Tiefe hoch geholt worden sind, "schwammen" bereits an der Oberfläche, :idn: echt schwer zu beschreiben.

Ich meine mit dem TPR mehr Feinheiten gehört zu haben, die Boxen arbeiteten irgendwie müheloser, der Klang war nicht so höhenreich, dafür emotionaler, der Bass war etwas zu rund, aber stärker ausgeprägt.

Wirklich alles sehr spannend :OK:

Als Ergebnis kann ich schon mal festhalten:
Der Dynavox ohne TPR2 klingt besser als der Denon ohne.
Der Dynavox ohne TPR2 verliert gegenüber dem Denon mit TPR2

Der TPR2 ist tatsächlich ein VV, Lautstärke mit TPR2 beim Dynavox 9 Uhr,
gleiche Lautstärke mit CDP direkt ca. 11 Uhr (3 Raster nach oben)

Ich bleibe dran... bis später :ebh:
was ich noch nicht so ganz geschnallt habe ist, ob bei Dir die VR70E und der TPR2 modifiziert wurde. Nämlich beide Lautstärkenregler sind elektrischer Müll ...

Der aus der VR70E sollte gegen einen festen Widerstand getauscht werden (besser gesagt 2 - je einer pro Kanal) und der vom TPR2 gegen einen guten, der nicht den Klang beeinflusst.

Sonst ist doch der Test "ungültig" :-)
Neuman KH420
DAC: SPL Director
Streamer: Pro-Ject StreamBox DS2 T
CD-Laufwerk: Denon DVD2900
Kopfhöhrer: AKG K701
Benutzeravatar
marty
Alter Hase
Alter Hase
Beiträge: 1075
Registriert: Mo 24. Mär 2008, 23:42

Beitrag von marty »

Morgen Tom,

nachdem soviel über den Dynavox geschrieben wurde (Klang, Tuning, Qualität etc.) und es quasi jeden Tag etwas neues gibt bzw. gab, möchte ich es etwas langsamer angehen und erst mal "rumprobieren".

Meine Erfahrung mit Potis sind völlig unterschiedlich, der Poti vom TPR-2 nimmt reduziert auf jeden Fall die Höhen wenn er nicht ganz offen ist.


Bei einem Niedervolt-Röhrenprojekt (Gitarrenverstärker), hatte ich einen Bias-Poti eingesetzt und klanglich einen Höhenabfall gegenüber einem Festwiderstand gehabt, deutlich hörbar. :idn:

Ein Bekannter der sich auch einen Röhrenverstärker ("Normale"-Voltzahl) gebaut hat, konnte dies gar nicht verstehen, er hatte auch einen Bias-Poti eingebaut, der Einsatz eines Festwiderstandes zeigte keinen Unterschied im Klang. :think:

Gemeinsam löteten wir hin und her, auch ein anderer Poti zeigte bei mir dasselbe Ergebnis, wir konnten nur spekulieren: Bei meinem Amp lag viel weniger Eingangssignal an als bei seinem, vielleicht zeigte sich der Effekt deshalb so ausgeprägt :?:


Der TPR2 war bei meinem Vergleich voll offen, noch besser wäre es wenn die Leitung bereits auf der Platine gebrückt ist.

Viel stärker empfinde ich jedoch beim TPR2 den Bassbereich, der richtig "rund" und fast schon schwammig wirkt, bei einem Pop-Stück mit knackigem Bass fast unerträglich, bei Kontrabass einfach nur schön :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:


Im Dynavox Tuning-Thread hatten einige User den Poti gegen eine Leitplastik-Typen (Alps od. glw.) gewechselt und keinen Unterschied zum Bestand wahrgenommen.

Bis zur 9 Uhr Stellung beim Dynavox habe ich auch einen Höhenverlust empfunden, danach nicht mehr.

Unterm Strich, denke ich das beim Dynavox zuerst andere, sich stärker auf den Klang auswirkende, Maßnahmen durchgeführt werden wollen, bevor es an das Poti geht, außer man hat unterschiedliche Lautstärke auf den beiden Kanälen.

Ich gelobe mich zukünftig kürzer zu fassen :lips: :lips: :lips:

Grüße Marty
Saarmichel
gelöscht
Beiträge: 893
Registriert: Di 18. Apr 2006, 12:09

Beitrag von Saarmichel »

Hallo Marty.

marty hat geschrieben:
Unterm Strich, denke ich das beim Dynavox zuerst andere, sich stärker auf den Klang auswirkende, Maßnahmen durchgeführt werden wollen, bevor es an das Poti geht, außer man hat unterschiedliche Lautstärke auf den beiden Kanälen.

Genau !!!!!.

Wenn Du die die Kondensatoren C12/C19 (Bass), C13/C20 (Höhen) , C14/C17 (Gegenkopplung) gewechselt hast wirst Du denn Dynavox nicht wieder erkennen-versprochen. Über die Eingangskondensatoren, C15/C18 und Koppelkondensatoren, C8/C9/C10/C11 kann man nachdenken, hören wird man da wahrscheinlich nix. Was empfehlenswert wäre ist die Potis der Ruhestromeinstellung gegen Mehrgang-Potis zu ersetzen. Die serienmäßig eingebauten zeigen nämlich einen ganz erheblichen thermischen Drift. Das Lautstärkepoti käme bei mir erst ganz zuletzt dran. Maßgeblich Klangentscheident sind aber eindeutig die frequenzkorrigierende Tuningmaßnahmen und nicht zu vergessen das Röhrentuning !!!.
Gruß.

Michael

Eine saarländische Lebensweisheit: Hauptsach gud gess.
Benutzeravatar
tomwip
Alter Hase
Alter Hase
Beiträge: 1535
Registriert: Di 29. Aug 2006, 21:53
Wohnort: Andernach

Beitrag von tomwip »

marty hat geschrieben:Morgen Tom,

nachdem soviel über den Dynavox geschrieben wurde (Klang, Tuning, Qualität etc.) und es quasi jeden Tag etwas neues gibt bzw. gab, möchte ich es etwas langsamer angehen und erst mal "rumprobieren".

Meine Erfahrung mit Potis sind völlig unterschiedlich, der Poti vom TPR-2 nimmt reduziert auf jeden Fall die Höhen wenn er nicht ganz offen ist.


Bei einem Niedervolt-Röhrenprojekt (Gitarrenverstärker), hatte ich einen Bias-Poti eingesetzt und klanglich einen Höhenabfall gegenüber einem Festwiderstand gehabt, deutlich hörbar. :idn:

Ein Bekannter der sich auch einen Röhrenverstärker ("Normale"-Voltzahl) gebaut hat, konnte dies gar nicht verstehen, er hatte auch einen Bias-Poti eingebaut, der Einsatz eines Festwiderstandes zeigte keinen Unterschied im Klang. :think:

Gemeinsam löteten wir hin und her, auch ein anderer Poti zeigte bei mir dasselbe Ergebnis, wir konnten nur spekulieren: Bei meinem Amp lag viel weniger Eingangssignal an als bei seinem, vielleicht zeigte sich der Effekt deshalb so ausgeprägt :?:


Der TPR2 war bei meinem Vergleich voll offen, noch besser wäre es wenn die Leitung bereits auf der Platine gebrückt ist.

Viel stärker empfinde ich jedoch beim TPR2 den Bassbereich, der richtig "rund" und fast schon schwammig wirkt, bei einem Pop-Stück mit knackigem Bass fast unerträglich, bei Kontrabass einfach nur schön :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:


Im Dynavox Tuning-Thread hatten einige User den Poti gegen eine Leitplastik-Typen (Alps od. glw.) gewechselt und keinen Unterschied zum Bestand wahrgenommen.

Bis zur 9 Uhr Stellung beim Dynavox habe ich auch einen Höhenverlust empfunden, danach nicht mehr.

Unterm Strich, denke ich das beim Dynavox zuerst andere, sich stärker auf den Klang auswirkende, Maßnahmen durchgeführt werden wollen, bevor es an das Poti geht, außer man hat unterschiedliche Lautstärke auf den beiden Kanälen.

Ich gelobe mich zukünftig kürzer zu fassen :lips: :lips: :lips:

Grüße Marty
Grüße Dich,

na wenn es um Klangbeeinflussende Massnahmen geht kann es sein - siehe VR70E2 - das dass hier und da bloss ein paar Cent sind. Müßte nur mal einer der einen Plan hat sich mit beschäftigen.

Grüße!
Tom
Neuman KH420
DAC: SPL Director
Streamer: Pro-Ject StreamBox DS2 T
CD-Laufwerk: Denon DVD2900
Kopfhöhrer: AKG K701
Benutzeravatar
marty
Alter Hase
Alter Hase
Beiträge: 1075
Registriert: Mo 24. Mär 2008, 23:42

Beitrag von marty »

Guten Morgen,

jetzt habe ich die Vorstufen-Röhren gewechselt, in ECF 82, und wieder in allen Kombinationen durchgehört.

Mein Denon kommt in fast keiner Kombination mehr mit, der Bass ist nun deutlich tiefer, der Gesamtklang ist deutlich feiner.

Die beste Kombi war mit dem CD-Player direkt, klassische Musik erinnert jetzt schon stark an einen Konzertsaal, die Räumlichkeit hat immens gewonnen :lol:


Den Denon als VV nivelliert die Impulse, holt Töne wieder direkt an die Oberfläche, die gewonnene Räumlichkeit verschwindet wieder. :cry

Der TPR-2 schlägt sich deutlich besser, hier bleibt jedoch das Problem mit den Bässen, die überbetont werden und noch schwammiger klingen als mit den 6F2 Vorstufenröhren im VR 70.

Der Denon bevorzuge ich nur noch mit dem TPR2 zusammen im Bereich Schallplatte , hier passiert zwar auch oben genanntes, doch der Höhenverlust hält sich in Grenzen.

Jetzt möchte die 2 Kondensatoren, je an der Anode des Pentodenteils in der Vorstufen des VR 70, in niedrigere Werte austauschen und erhoffe dadurch die Höhenwiedergabe zu verbessern.

Garantie, jetzt gehst Du dahin :cry:

Ich bleibe dran :ebh:

Grüße Marty
Benutzeravatar
jungle
Stammgast
Stammgast
Beiträge: 178
Registriert: Fr 12. Okt 2007, 10:34
Wohnort: Schleswig Holstein

Beitrag von jungle »

hallo marty
Die beste Kombi war mit dem CD-Player direkt

für meine (holz)ohren ist das bis jetzt auch die beste variante.
jetzt habe ich die Vorstufen-Röhren gewechselt, in ECF 82
versuche jetzt noch die ecf 80 und wirst es nicht mehr glauben 8)

die 6p3s-e in der endstufen-sektion solltest du auch auf jedenfall testen :!:

....und mit dem kondensatoren mod bist du dann angekommen :mrgreen:

viel spass
Zuletzt geändert von jungle am Sa 5. Apr 2008, 18:08, insgesamt 2-mal geändert.
Benutzeravatar
marty
Alter Hase
Alter Hase
Beiträge: 1075
Registriert: Mo 24. Mär 2008, 23:42

Beitrag von marty »

Hallo Jungle,

bin gerade mit dem Löten fertig, der Dynavox heizt sich gerade warm, der CDP ist wieder direkt angestöpselt.

Ich bin gespannt wie ein Turnschuh :bumping:

Danke für den Tipp mit den Röhren !

Ich melde mich dann wieder .... :ebh:

Grüße Marty
Benutzeravatar
haui
Stammgast
Stammgast
Beiträge: 303
Registriert: Do 6. Dez 2007, 10:56
Wohnort: Münster Westf.

Beitrag von haui »

UND ???

was ist los?
Er ist Dir doch hoffentlich nicht abgeraucht??? :?
Das Leben ist eine Röhre ;-)
Benutzeravatar
marty
Alter Hase
Alter Hase
Beiträge: 1075
Registriert: Mo 24. Mär 2008, 23:42

Beitrag von marty »

: hail : hail : hail

Ich konnte gerade noch den CDP direkt hören, dann viel meiner Frau ein, doch mal in die Stadt zu gehen und jetzt höre ich keine Röhre, sonder kucke viel mehr in eine.... :mrgreen:

Yoo, Wochenende heißt auch Familie !

Aber ich bleibe dran, versprochen :gittar:

Soviel vorab, jetzt weiß ich was Hochtonwiedergabe heißt :)
Saarmichel
gelöscht
Beiträge: 893
Registriert: Di 18. Apr 2006, 12:09

Beitrag von Saarmichel »

marty hat geschrieben:
Soviel vorab, jetzt weiß ich was Hochtonwiedergabe heißt :)
Nee, glaub mir, das weist Du erst wenn Du einen wirklich guten SE-Amp gehört hast, denn gerade in diesem Punkt hinkt selbst ein getunter Dynavox meilenweit hinterher.
Gruß.

Michael

Eine saarländische Lebensweisheit: Hauptsach gud gess.
Benutzeravatar
marty
Alter Hase
Alter Hase
Beiträge: 1075
Registriert: Mo 24. Mär 2008, 23:42

Beitrag von marty »

Hallo und guten Mittag,

@Michael
Ja ohne Frage, das ist konzeptionell eine ganz andere Klasse,... : hail ... wobei ich auch glaube dass hier, wie eigentlich immer, aber hier ganz besonders, die Lautsprecher die Grenze festlegen.

Der Wechsel der Vorstufen-Röhren war bei mir schon ein Riesensprung nach oben. Toll, CDP direkt und mein Denon war unwiederbringlich disqualifiziert.

Jetzt nach dem Kondensatorenwechsel (C20, C13) und wieder CDP direkt, klang es viel analytischer, die Akustikgitarren hatten Obertöne, die Tonbildung war hörbar, aber ich habe etwas Bass, so zumindest meine Empfindung, verloren.

Na gut, jetzt mal meinen "mogelden" Freund den TPR-2 in die Kette gehängt, jetzt ging der Frequenzgang wieder ein Stück runter, die Bühne wurde breiter, die Musik löste sich wieder in mehrere Ebenen auf. Hier möchte ich mal wieder das Wort Räumlichkeit bemühen.

Wahnsinn wieviel Musik aus meinen kleinen Boxen zu hören war. Nachdem ich den TPR etwas zurück genommen hatte, ging dieser Effekt fast vollständig verloren.

Fazit: Der TPR treibt die Röhren in die Sättigung und genau den Effekt hatte Haui mit seinem Luxmann beschrieben, einige Stücke klingen "wärmer" besser (Mädchen mit Gitarre), einige, besonders schnelle Pop-Rock-Stücke sollten "kühler" bleiben.

Ich weiß noch nicht wirklich ob ich zufrieden bin, CDP direkt ohne Kondesatorentausch war schon sehr gut, vielleicht nehme ich anstatt der 47pF Kondesatoren wieder etwas höhere Werte, wobei ich auch nach Schaltplan Durchsicht festgestellt habe, das der VR 70-2 über die Rückkopplungsschleife etwas höhenreicher ist als die 1. Version des Dynavox.

Es macht mir wahnsinnig viel Spaß und ich bin sehr froh dass ich mir den Dynavox geholt habe :P

Viele Grüße

Martin
Saarmichel
gelöscht
Beiträge: 893
Registriert: Di 18. Apr 2006, 12:09

Beitrag von Saarmichel »

Hallo Marty,

mach unbedingt noch die Modifikation C12/C19, dass wird Deinen Dynavox wiederum einen großen Schritt nach vorne bringen. Dann stimmt auch wieder die tonale Balance.
Gruß.

Michael

Eine saarländische Lebensweisheit: Hauptsach gud gess.
Benutzeravatar
haui
Stammgast
Stammgast
Beiträge: 303
Registriert: Do 6. Dez 2007, 10:56
Wohnort: Münster Westf.

Beitrag von haui »

hi...

ich betreibe den dynavox ja nachwievor unmodifiziert.

Habe damals nur die Röhren getauscht:
VV auf 6GH8 was den ECF VV Röhren von Marty entspricht.
Was aber den Bass und die Dynamik bei mir nochmal einen ganz großen Schritt nach vorne gebracht hat, war der Tausch der Endröhren auf die KT77 von JJ :OK:

@marty : welche Endröhren hast du denn z.Zt. drin?
Ich könnte mir nach deinem Bericht vorstellen, das die KT77 genau das bringen was man sonst durch rumlöten erhält?
Das Leben ist eine Röhre ;-)
Antworten

Zurück zu „Röhrenverstärker“