Morgen Tom,
nachdem soviel über den Dynavox geschrieben wurde (Klang, Tuning, Qualität etc.) und es quasi jeden Tag etwas neues gibt bzw. gab, möchte ich es etwas langsamer angehen und erst mal "rumprobieren".
Meine Erfahrung mit Potis sind völlig unterschiedlich, der Poti vom TPR-2 nimmt reduziert auf jeden Fall die Höhen wenn er nicht ganz offen ist.
Bei einem Niedervolt-Röhrenprojekt (Gitarrenverstärker), hatte ich einen Bias-Poti eingesetzt und klanglich einen Höhenabfall gegenüber einem Festwiderstand gehabt, deutlich hörbar.
Ein Bekannter der sich auch einen Röhrenverstärker ("Normale"-Voltzahl) gebaut hat, konnte dies gar nicht verstehen, er hatte auch einen Bias-Poti eingebaut, der Einsatz eines Festwiderstandes zeigte keinen Unterschied im Klang.
Gemeinsam löteten wir hin und her, auch ein anderer Poti zeigte bei mir dasselbe Ergebnis, wir konnten nur spekulieren:
Bei meinem Amp lag viel weniger Eingangssignal an als bei seinem, vielleicht zeigte sich der Effekt deshalb so ausgeprägt
Der TPR2 war bei meinem Vergleich voll offen, noch besser wäre es wenn die Leitung bereits auf der Platine gebrückt ist.
Viel stärker empfinde ich jedoch beim TPR2 den Bassbereich, der richtig "rund" und fast schon schwammig wirkt, bei einem Pop-Stück mit knackigem Bass fast unerträglich, bei Kontrabass einfach nur schön
Im Dynavox Tuning-Thread hatten einige User den Poti gegen eine Leitplastik-Typen (Alps od. glw.) gewechselt und keinen Unterschied zum Bestand wahrgenommen.
Bis zur 9 Uhr Stellung beim Dynavox habe ich auch einen Höhenverlust empfunden, danach nicht mehr.
Unterm Strich, denke ich das beim Dynavox zuerst andere, sich stärker auf den Klang auswirkende, Maßnahmen durchgeführt werden wollen, bevor es an das Poti geht, außer man hat unterschiedliche Lautstärke auf den beiden Kanälen.
Ich gelobe mich zukünftig kürzer zu fassen
Grüße Marty