russische endstufe priboj 50

Hier gehts nur um Verstärkung, egal welcher Art.

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dweck
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russische endstufe priboj 50

Beitrag von dweck »

so,
nachdem ich ja schon ein wenig erfahrung mit meinem kleinen verstärker von aria gemacht habe, und diese bei etwas grösseren pegeln an meinen bijou etwas schwächelt, habe ich bei -bay eine endstufe ersteigert, die laut besitzer nur auf einen kanal spielt.
jaja ich weiß, keine ahnung und dann ein defektes röhrengerät kaufen. nun, no risk no fun :weed: .
als das schwere stück ankam, super verpackt und dazu noch mit 6 ersatz endröhren und je einer aus den vorstufen, super. zudem war die original bedienungsanleitung ( wer kann kyrillisch?? :?: ) und ein schaltplan dabei.
als erstmal das teil auf raumtemperatur kommen lassen, und mal oberfächlich drüber schauen. hoppela, da sieht eine feinsicherung aus als ob sie tot ist.
neue feinsicherung rein, endstufe anklemmen und voila, sie spielt auf beiden kanälen :mh: :mh: .
im netz habe ich den ein oder anderen beitrag zu der endstufe gefunden, da wurde auch meist erwähnt das änderungen vorgenommen wurden um die betriebssicherheit zu gewährleisten, leider aber nicht im detail :cry
kennt einer von euch die priboj 50 näher, und kann mir sagen was man unbedingt machen muss???

dieter
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TB-Dani
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Beitrag von TB-Dani »

Hallo Dieter,

Glückwunsch zum Russenbengel, ähm Priboy...ne, Priboi...oder .. Priboj..oder... Wollte ich mir auch mal gönnen, das Teil. Gefällt mit optisch sehr gut, ich mag dieses No-Design.
Hier gibts Lesestoff, in zig Teilen:
http://www.frihu.com/plaene/verstaerker ... boj-1.html

Gruß
Dani
Veraltete Plattenspielerkonstrukte, teils verbastelt
Gebrauchte Tonabnehmer, meistens MM-Schrott
Uralter, nicht den heutigen Möglichkeiten entsprechender CD-Plärrer
Dumpf klingende, rauschende, brummende, große, hässliche Tonbandgeräte
Grade mal fürs Auto ausreichende Cassettentechnik
Hässliche Röhren- und japanische Transistorverstärker
Riesiger, unvergoldeter, unionisierter, nichtentstresster Kabelverhau
Gelsenkirchenerbaroqueske, miesklingende, riesege Brüllwürfel
Ganz viel antiquierte nichtdesignte Studiotechnik und schlechte Musik.
dweck
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Beitrag von dweck »

hi dani,
das habe ich auch schon gefunden, ebenso der bericht bei jogis,
trotzdem danke.
ja das design ist echt spitze :wink: .
habe jetz mal ein wenig gehört, man merkt schon das da ein paar pferdchen mehr am start sind. bässe kommen deutlich trockener rüber, und irgendwie habe ich das gefühl das das ganze sich knackiger anhört.

dieter
DB
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Beitrag von DB »

Hallo,

ich hatte auch so ein Ding. Damit das Gerät langfristig stabil läuft, ist einiges umzubauen, das wird in den entsprechenden Foren beschrieben.
Sonst kann man sehr schnell feststellen, weshalb so eine große Anzahl Endröhren beiliegen.

MfG

DB
dweck
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Beitrag von dweck »

hi spezialisten,
habe in diversen foren ein wenig gelesen,
aber konkret geht da keiner drauf ein was so umzubauen ist,
ich habe mal den schaltplan hochgeladen www.dweck.de/priboj.jpg
wenn jemand lust hat kann er ja mal drüber schauen und mir sagen was zu ändern ist.
nicht zu sehen ist der vor dem eingang liegende lautstärke regler, der aus einem schiebeschalter mit diversen widerständen besteht.

dieter
DB
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Beitrag von DB »

Hallo,

also zunächst sollte der Einstellregler für die Gittervorspannung getauscht werden, das originale Exemplar ist nicht besonders zuverlässig und wohl auch von seiner Verlustleistung zu gering dimensioniert (wenn der Schleifer abhebt, geht der Spaß los).

Als nächstes muß man sich die Endröhrenfassungen und die Oberanschlüsse anschauen, natürlich auch die Röhrenstifte: ist das Zeug verkeimt, Oxid dran? Peinlich säubern. Von den Fassungen gab es wohl auch Ausführungen aus Keramik, sowas ist schon viel besser.

Das wäre so das, was mir zuerst einfällt.

MfG

DB
dweck
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Beitrag von dweck »

hallo db,
die regler sind gegen ceramic ausführungen gewechselt worden,
alle röhrenfassungen sind aus keramik, und die kontakte sind sauber.

ich überlege zur zeit ob es sinn macht den eingangsregler rauszunehmen und gegen chinchbuchsen mit 47 k/ohm eingangswiderstand zu wechseln.


dieter
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SDJungle
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Beitrag von SDJungle »

Mines Wissens ist der Eingangsregler kein Regler, sondern ein Schiebe-Stufenschalter mit dahinterliegendem Widerstandsnetzwerk. Man könnte ihn von daher durchaus drinlassen... :wink:
Gruss
Stefan
dweck
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Beitrag von dweck »

jo, das ist ein schiebe widerstandsnetzwerk,
ändert aber bei jeder raste auch den eingangswiderstand der endstufe,
die ja bei geräten ohne poti oder ohne so ein widerstandsnetzwerk, konstant bleibt.

nebenbei könnte ich durch das entfernen gelich auch noch die kabeleinflüsse
reduzieren

dieter
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Beitrag von DB »

Ich würde das Gerät so lassen, wie es ist. Es gibt schon genug "modifizierte" Geräte.
Außerdem ändert sich der Eingangswiderstand des Verstärkers bei verschiedenen Stellungen des Potis nicht.

MfG

DB
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