Show me the way.....

Hier gehts nur um Verstärkung, egal welcher Art.

Moderator: Moderatorenteam

Steffi
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Show me the way.....

Beitrag von Steffi »

Hallo Jungs,

ich habe mir in den letzten Wochen so meine Gedanken über den Ausbau meiner Anlage gemacht und bin bezüglich der Richtung etwas verunsichert:

Verstärker oder Lautsprecher wechseln?

Derzeit betreibe ich eine EAR 864 Röhren-Vorstufe mit einer Symphonic Line RG1 MKIII, als Lautsprecher sind Audio Physic Virgo II angeschlossen.

Bisher gehörte Voll-Röhrenkonzepte hatten immer eine besondere Aura, die selbst meine recht kostenintesive Hybrid-Lösung nicht zustande brachten. Dabei waren die gehörten Röhrengeräte immer im erschwinglichen Bereich angesiedelt.

Ich kann mir aber auch vorstellen, dass ich letztlich bei einem wirkungsgradstarken Lautsprecher (Horn ala Odeon Tosca o.ä.) landen könnte.

Nur, beides op ens jet niet. Welchen Weg würdet ihr mir raten? Die EAR Vorstufe möchte ich auf jeden Fall behalten, eine passende EAR-Endstufe ist recht teuer.

Hat jemand Erfahrung mit den Geräten von Antique Sound Lab gemacht? Preislich sind die ja äusserst attraktiv, die 845er Monos würden mich schon reizen. Nur wie sieht's da mit Service und Qualität aus?

Vom Gefühl her könnte ich mir vorstellen, dass die Virgo ihre Qualitäten an einer Röhren-Kombi erst richtig zeigen könnte, ich möchte aber halt keinen Fehlgriff machen und vertraue auf euer Fachwissen.

Vorab lieben Dank für jedwede Anregung und Information! :beer

Grüsse aus Nettetal sendet

Stefan
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Analog_Tom
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Beitrag von Analog_Tom »

Hallo Steffi,

fahr doch mal zu AURA in der Rüttenscheider Straße in Essen,
die haben Antique Sound Lab im Programm. Vielleicht bekommst Du da sogar was zum Testen ausgeliehen oder Du packst Deine Virgo ins Auto und nimmst die mit zu denen, die sind eigentlich sehr nett!
Vielleicht bekommt man mit einer Röhre sogar die Schärfe der Virgo im Hochtonbereich in den Griff....
Lautsprecher von Odeon sind natürlich ein Traum!

Viele analoge Grüße

Tom
LG

Tom
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2285b
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Beitrag von 2285b »

Hallo Stefan,


hmmm...schwierige Frage. Mit 90dB gehört die Virgo ja nicht zu den wirkungsgradschwachen LS, will heißen, daß Du mit Röhren durchaus experimentieren kannst. Bevor Du jedoch zu Monos greifst, würde ich es durchaus mal mit einem Röhren-Vollverstärker probieren. Wenn Dich dann der Röhrensound infiziert hat, kannst Du immer noch mit Monos und/oder SE-Konzepten weiter in die Tiefe gehen. Aber egal welche Richtung Du einschlägst, auf jeden Fall zu Hause in der eigenen Kette probehören, nicht "blind" bestellen!

Viele Grüße
Axel
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Saarmichel
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Re: Show me the way.....

Beitrag von Saarmichel »

Steffi hat geschrieben:Hallo Jungs,

ich habe mir in den letzten Wochen so meine Gedanken über den Ausbau meiner Anlage gemacht und bin bezüglich der Richtung etwas verunsichert:

Verstärker oder Lautsprecher wechseln?

Derzeit betreibe ich eine EAR 864 Röhren-Vorstufe mit einer Symphonic Line RG1 MKIII, als Lautsprecher sind Audio Physic Virgo II angeschlossen.

Bisher gehörte Voll-Röhrenkonzepte hatten immer eine besondere Aura, die selbst meine recht kostenintesive Hybrid-Lösung nicht zustande brachten. Dabei waren die gehörten Röhrengeräte immer im erschwinglichen Bereich angesiedelt.

Ich kann mir aber auch vorstellen, dass ich letztlich bei einem wirkungsgradstarken Lautsprecher (Horn ala Odeon Tosca o.ä.) landen könnte.

Nur, beides op ens jet niet. Welchen Weg würdet ihr mir raten? Die EAR Vorstufe möchte ich auf jeden Fall behalten, eine passende EAR-Endstufe ist recht teuer.

Hat jemand Erfahrung mit den Geräten von Antique Sound Lab gemacht? Preislich sind die ja äusserst attraktiv, die 845er Monos würden mich schon reizen. Nur wie sieht's da mit Service und Qualität aus?

Vom Gefühl her könnte ich mir vorstellen, dass die Virgo ihre Qualitäten an einer Röhren-Kombi erst richtig zeigen könnte, ich möchte aber halt keinen Fehlgriff machen und vertraue auf euer Fachwissen.

Vorab lieben Dank für jedwede Anregung und Information! :beer

Grüsse aus Nettetal sendet

Stefan
Hey,

Lautsprecher prägen den Klang zu 90%, die verbleibenden 10% entfallen dann auf den Rest der Wiedergabekette.
Gruß.

Michael

Eine saarländische Lebensweisheit: Hauptsach gud gess.
Steffi
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Beitrag von Steffi »

Hallo Tom,
hallo Axel,

zunächst lieben Dank für die schnelle Reaktion. An AURA in Essen habe ich auch schon gedacht (wobei meine Essener Zeit Mitte nächster Woche zuende geht, da ich den Konzern nach fast 17 Jahren verlasse), ein noch derzeitiger Kollege hatte dort im Februar einen ASL Vollverstärker (Typ :idn: , rund 2800,-€) erstanden und ist davon sehr begeistert.

Das wäre einen Versuch sicherlich wert, nur habe ich von ASL keine Langzeiterfahrungen was Service angeht, darum meine Eingangs gestellte Frage. Den Vollverstärker habe ich in natura gesehen, wenn man keine absoluten Qualitätsansprüche stellt (die Radien der Frontplatte sahen tatsächlich wie von Lehrlingshand gefeilt aus), kann man mit dieser Lösung sicherlich prima leben. Etwas besseres gibt es ja bekanntlich immer....

Axel, ich glaube schon dass ich mit einen Voll-Röhrenlösung klanglich zurecht kommen würde, zumal ich nicht unbedingter Lauthörer bin. Nein, vielmehr reizt mich der Klangfarbenreichtum und die plastische Abbildung der Instrumente. Aber wie gesagt, die EAR-Vorstufe bleibt...und Probetermin im eigenen Heim ist selbstverständlich.

Nochmals Dank, ich hoffe auf weiteren Input! :wink:

Grüsse sendet aus Nettetal

Stefan
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florentino
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Beitrag von florentino »

hallo meister der minos,

ich kann mich eigentlich auch nur anschliesssen

Lautsprecher prägen den Klang zu 90%, die verbleibenden 10% entfallen dann auf den Rest der Wiedergabekette.

was heissen soll zuerst den LS und dann den passenden verstärker vor allem jede röhre(type) klingt ja auch noch ein wenig anders usw

können wir uns ja vielleicht nächste woche drüber näher unterhalten

beste grüsse florian
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Musikliebhaber
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Beitrag von Musikliebhaber »

Hallo Stefan,

ich bin den Weg Lautsprecher - Endstufe -Vorstufe gegangen. (hat 1/2 Jahr gedauert)

Ich würde Dir empfehlen anhand Deines jetzigen Klangbildes zu definieren was sich verändern und was bleiben soll. Sonst verliert man schnell den Durchblick :mh:
Gruß

Andreas
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vintage64
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Beitrag von vintage64 »

Hi,

kann ich nur bestätigen. Zuerst Wechsel auf Hörner mit 96dB, dann passende single-ended amps dafür ausgesucht. :D

Viele Grüße,
vintage
Bewährte Rundfunk-Tugenden, neu definiert durch 100-jähriges Kupfer und die Ehrlichkeit einer Magnepan
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Tom_H
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Beitrag von Tom_H »

Moin Stefan,
jetzt bin ich ja ganz baff........... das Du deine Kette verändern willst, und dazu noch mit einem Titelsong von Frampton..... :wink:
Da ich ja neben Olli und Bruno einer der wenigen bin, der deine Anlage schon gehört hat und deine Räumlichen Gegebenheiten kennt, maße ich mir jetzt mal an, dir eine Empfehlung zu geben........ :mrgreen:
Bevor ich die Virgos rausschmeiße, würde ich mich um die Verstärkersektion kümmern. (Ich bin übrigens nicht der Meinung das die Lsp. 90% und die Restliche Kette nur 10% ausmachen. Wenn man es überhaupt auf eine solche Betrachtung reduzieren kann, dann würde ich den Lsp. eher einen Anteil von 50% zuschreiben wollen. Wie geht denn eigentlich der Raum in diese 90/10er Betrachtung ein?).
Was wollte ich jetzt eigentlich sagen??? :shock: Ach ja, mit anderen Boxen kannst Du zweifelsohne sehr weit nach vorne kommen. Das aber nur, wenn die Aufstellung der Lsp. entsprechend optimiert ist. :arrow: Darum würde ich zum Testen mit einem Verstärker anfangen. Wenn Du willst, kannst Du in der nächsten Woche mal meinen Verstärker haben. :wink: Den kannst Du als reine Endstufe hinter deine EAR schnallen.
Wenn das Ergebnis ok ist, kannst Du dir immer noch 805er oder 845er oder 300B :shock: Monos leihen, um die weiteren Veränderungen zu bewerten.

BTW: Probier doch mal das RuH DIY Lsp. Kabel aus.................vielleicht bringt das für ganz kleines Geld genau das was dir fehlt :OK:
Ich bin eine undercover Signatur. Wer mich klickt, wird etwas lernen... ;-)
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florentino
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Beitrag von florentino »

moin tom,

raum und box sollte natürlich zusammen passen
(da kann ich ein liedchen singen)

das zusammen sind bei mir die 90% die den sound mal grundliegend definieren

letztendlich sollten wir aber nicht über prozente streiten
jedes teil ist irgendwie wichtig
und manchmal ist es "nur" ein LS kabel welches halt am besten passt.
bis die tage

florian
Steffi
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Beitrag von Steffi »

Moin Tom,

tja, die Hintergründe hatte ich Dir ja letzten Mittwoch genannt, nur weiss ich den genauen Weg halt noch nicht.

Ich denke aber auch, dass die seitlichen Basstreiber der Virgo die mittig aufgestellte Anlage durch die Beschallung unnötig limitiert. Da erhoffe ich mir von frontseitig eingelassenen Chassis doch Entlastung.

Sicher wären neue LS eine tiefgreifende klangliche Änderung, obwohl ich der Virgo nichts nachteiliges nachsagen kann. Die räumliche Abbildung und das losgelöste Klangbild sollten schon noch bestehen bleiben, nur fehlt mir zuweilen etwas Livehaftigkeit und direkte Ansprache.

Ob das jetzt per LS oder Amp kommt, muss ich sicherlich selbst herausfinden. Dein Amp wäre da ein erster Schritt zur Erkenntnis, ich melde mich dazu nochmals telefonisch bei Dir.

Schöne Grüsse nach Mampf-City sendet

Stefan
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Thargor
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Beitrag von Thargor »

Lösung 3: Raumakkustische Maßnahmen für das gleiche Geld wie neue Verstärker. Raum einmessen lassen und entsprechend optimieren. Evt. sogar digital entzerren..... :lips: Bringt unter Garantie mehr als neue Verstärker und Lautsprecher zusammen. :mrgreen:

Halte mich auch schon wieder raus, war schliesslich keine Antwort auf die eingangs gestellte Alternativfrage....

Viele Grüße,

Thargor, zur Zeit bei der Planung meines Wohnzimmerumbaues :D
Viele Grüße von Guido, dem langsamsten Barkeeper der Welt! :drink:

Wann war Dein letztes Live-Konzert?
Steffi
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Beitrag von Steffi »

Moin Thargor,

ich weiß, ich weiß, der Raum ist ebenso eine Komponente wie die Anlagenteile. Nur, dass ich meine Anlage verbunden mit diversen Umzügen in 3 unterschiedlichen Räumen intensivst erlebt habe, die grundsätzliche Ausprägung war immer vorhanden.

Etwas Abwechselung tut ja bekanntlich ganz gut und das sehe ich in erster Linie in den Geräten.

Dass der Raum noch laaaaaaaange nicht optimal ist, gestehe ich ein, hier ist der Weg das Ziel. Ich gebe aber zu bedenken, dass ich kein separates Hörzimmer habe (möchte ich auch nicht, hatte dadurch seinerzeit tiefgreifende persönliche Kosequenzen... :lips: ) und mir ein behagliches Umfeld bei aller Begeisterung weit mehr bedeutet als die Musik.

Aber das Wie und Was muss ich wohl oder übel mit mir selbst ausmachen, wobei ich für alle Tipps und Hinweise dankbar bin.

Liebe Grüsse aus Nettetal sendet

Stefan
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waterl00
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Beitrag von waterl00 »

ich sehe das genauso wie Thargor.

Ab einem gewissen erreichten Niveau wird die Komponenten Raum immer wichtiger. Wenn nicht sogar die wichtigste Komponente.

Und Kabel würde ich so an die letzte Stelle packen

So unterschiedlich können die Meinungen sein :)
Steffi
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Beitrag von Steffi »

Hallo Waterl00,

tja, da hast Du sicherlich recht, nur denke ich dass dieses Niveau bei mir noch nicht erreicht ist. Wer will das auch anzweifeln ausser ich selbst.. :)

Wie gesagt, der Raum ist beileibe noch nicht optimal aber das waren alle Räume in denen ich bisher doch recht überzeugende Röhrenverstärker hören durfte auch nicht.

Von daher liegt die Lösung mMn in den Geräten begründet und ich glaube immer stärker, dass es ein Amp sein wird. :think:

Ich werde zu berichten haben!

Grüsse aus Nettetal sendet

Stefan
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Beitrag von Analog_Tom »

waterl00 hat geschrieben:ich sehe das genauso wie Thargor.

Ab einem gewissen erreichten Niveau wird die Komponenten Raum immer wichtiger. Wenn nicht sogar die wichtigste Komponente.

Und Kabel würde ich so an die letzte Stelle packen

So unterschiedlich können die Meinungen sein :)
Moin!

Ich höre hier in einem recht bescheidenen Raum( Es ist eine Dachschräge vorhanden trotzdem bin ich von dem Klang den ich erziehle absolut überzeugt.
Ich halte die Verkabelung der Anlage für eine ganz entscheidende Komponennte, auch wenn das eine Meinung ist, die nicht von jedem geteilt wird. Ich habe diesbezüglich meine Erfahrungen sammeln dürfen.
Diese Erfahrungen reichten von unhörbar (im Sinne von klingt ziemlich mies) bis hin zu dem Sound den ich haben will.
Gerade kürzlich habe ich wieder den Einfluß von Phonokabeln auf den Klang feststellen dürfen. Dazu werde ich demnächst noch etwas schreiben, aber auch hier gibt es gravierende Unterschiede!

Viele analoge Grüße

Tom
LG

Tom
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waterl00
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Beitrag von waterl00 »

TommiS hat geschrieben:Dazu werde ich demnächst noch etwas schreiben, aber auch hier gibt es gravierende Unterschiede!
Tommi, sei mir nicht böse, aber das sind die Aussagen, die ich immer schulterzuckend zur Kenntnis nehme.

Unter dem Bezeichnung"gravierend" ( stelle ich mir deutlichst hörbare Klangänderungen vor (die Steigerungsform hier ist "dramatisch", da bekomm ich ja schon Angst beim Lesen) Und das im Zweifel auch (blind) wiederholbar.

Ist es wirklich so klar und eindeutig? Ich habe da meine Zweifel. Wahrscheinlich haben meine Ohren haben zu oft zu laut Musik gehört
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Beitrag von Analog_Tom »

waterl00 hat geschrieben:
TommiS hat geschrieben:Dazu werde ich demnächst noch etwas schreiben, aber auch hier gibt es gravierende Unterschiede!
Tommi, sei mir nicht böse, aber das sind die Aussagen, die ich immer schulterzuckend zur Kenntnis nehme.

Unter dem Bezeichnung"gravierend" ( stelle ich mir deutlichst hörbare Klangänderungen vor (die Steigerungsform hier ist "dramatisch", da bekomm ich ja schon Angst beim Lesen) Und das im Zweifel auch (blind) wiederholbar.

Ist es wirklich so klar und eindeutig? Ich habe da meine Zweifel. Wahrscheinlich haben meine Ohren haben zu oft zu laut Musik gehört
Moin!

Ist Dir der Unterschied zwischen unhörbar und amtemberaubend gut deutlich genug?

Ich hatte eine T+A Vor-Endstufenkombi, die ich mit einem AVM Bi Coax verbandelt hatte. Ich habe der Kombi viel Zeit gegeben, ich war nicht glücklich damit.
Solange, bis ein Bekannter mir den Tip gegeben hat ein Straight Wire Virtuoso dazwischenzuklemmen.
Als ich diese getan hatte, war der Klang der Anlage nicht mehr wiederzuerkennen.
Ein anderes Beispiel:
Als ich meinen Camtech bekam probierte ich diesen mit dem besagten Virtuoso aus, was aber keine harmonische Ehe war. Ich probierte das
van den Hul -Integration Hybrid- aus. Damit lief der Camtech zur Höchstform auf!
Heute nütze ich das Kabel auch zwischen Phono-Moped und Cayin, zu meiner vollsten Zufriedenheit.

Ein Beispiel was hier aber besser passen wird ist das mit dem van den Hul Magnum Hybrid.
Ich besaß die Audio Physik Virgo2 vor einigen Jahren selbst und habe sie über einen Zeitraum von ca. 2 Jahren gehört.
Die Virgo wurde von mir über eine Wire World Oasis2( was auch damals im Audio-Physik-Vertrieb war angesteuert) also keine schlechte Kombination.
Die Virgo hat jedoch eine Metallkalotte, die bei mir zu Hause einfach nur hart klang und mir den Genuß von z.B. klassischen Streichern doch ziemlich vergällt hat!
Als ein Hifi-Kumpel mich besuchte brachte er mir ein sündhaft teures Siltech-Kabel mit, mit dem die ganze Kette auf einmal wie ausgewechselt klang. Leider konnte ich ihn nicht dazu überreden es mir da zu lassen. :wink:
Aber er ließ mir ein einfaches van den Hul Magnum Hybrid zum ausprobieren da.
Dieses Kabel klang bei weitem nicht so gut wie das Siltech, aber es nahm den Metallkalotten die Schärfe!
Endlich konnte ich auch wieder mit Genuß Streicher hören.
Mit große bedauern habe ich es dann nach einigen Wochen wieder zurückgeben müssen!
Was ich damit sagen will, ist das mir keiner erzählen soll, dass Kabel einen Klang nicht beeinflussen können. Ich habe da gegenteilige erfahren und das mehrere Male!

Ich weiß wie das ist, wenn Du Dir einen neuen Lautsprecher gekauft hast und er Dir einfach nicht gefällt.
Die Virgo hat damals 6500,- DM gekostet, die Corda hätte mich 2000,- DM mehr gekostet, aber ich hatte das Geld nicht und war ungeduldig. :oops:
Meine Entscheidung war die, daß ich die Virgo verkauft habe und mir die Corda kaufte, eine Entscheidung, die ich bis heute nicht bereut habe.
Allerdings aufgrund meiner Erfahrung mit der Virgo könnte ich es mir durchaus vorstellen, dass sich der Einsatz eines Röhrenverstärkers lohnen könnte.

Mein Rat deshalb an Steffi: Lass unseren Tom_H einfach mal mit seinem Cayin bei Dir antreten und mach Dir einen Eindruck vom Klang einer Röhre an Deiner Kette.

.... und tu mir einen Gefallen und berichte davon, dass würde mich wirklich sehr interessieren!

Viele analoge Grüße

Tom
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Beitrag von waterl00 »

TommiS hat geschrieben: ...amtemberaubend gut deutlich genug?

Als ich diese getan hatte, war der Klang der Anlage nicht mehr wiederzuerkennen.

Damit lief der Camtech zur Höchstform auf!


mit dem die ganze Kette auf einmal wie ausgewechselt klang.
Prima, daß Du solche Unterschiede nur durch Austausch eines Kabels hören kannst :shock:

Ich für meinen Teil zuck dann mal weiter. :idn:
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Tom_H
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Beitrag von Tom_H »

Ich zuck dann mal mit, weil ich die Entwicklung dieses Threads nicht nachvollziehen kann............ :idn:


@ Steffi, Du hast meine Tel. Nr.: 0x1x7x3x1x9........ :mrgreen:


@all, warum versucht ihr nicht bei der eigentlichen Fragestellung zu bleiben und einfach ON TOPIC zu diskutieren??? :wink:
Ich bin eine undercover Signatur. Wer mich klickt, wird etwas lernen... ;-)
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