hallo zusammen,
ich habe mir einen alten goldhorn verstärker zugelegt,
dieser hat je kanal nur 1 ecl82 als vor und endstufe.
dort ist ein stereo poti eingebaut das wie folgt beschaltet ist
www.dweck.de/hifi/poti.jpg
es wäre ganz toll wenn ihr mir erklären würdet warum das so
beschaltet ist.
vielen dank
dieter
Goldhorn Verstärker
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- Johannes LeBong
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Moin,
in vielen alten Röhrengeräten findet man die Lautstärkepotis mit Anzapfung(en), die einem bei der Restauration arge Beschaffungs- oder Instandsetzungsprobleme bereiten.
Die Beschaltung solcher Potis bewirkt fast immer eine gehörrichtige Frequenzgangkorrektur (sog. Loudness-Schaltung). Das Ganze funktioniert aber nur dann perfekt, wenn auch die Lautsprecher mit berücksichtigt wurden. (In einem Radio z.B. ist das kein Problem)
Was Deinen Verstärker anbelangt, würde ich den entweder sorgfältig restaurieren, dann hast Du am Ende ein schönes Sammlerstück - oder ich würde ihn umbauen, d.h. die Schaltung gnadenlos vereinfachen, Tonregler raus, GK völlig neu einstellen etc.. Dann hast Du die Chance, dass er etwas besser klingt. Als Sammlerstück ist er in diesem Fall aber 'verbrannt' und fast wertlos.
Für diese Operation brauchst Du IMHO Messgeräte. Z.B. einen klirrarmen Tongenerator und einen Oszi.
Ich würde klanglich nicht zu viel erwarten. Du hattest ja mal irgendwo ein Bild gepostet und darauf konnte man sehen, dass die AÜ's anscheinend unterdurchschnittlich klein sind. Das limitiert schon mal unabänderlich den Tiefenfrequenzgang.
Grüße, Jo
in vielen alten Röhrengeräten findet man die Lautstärkepotis mit Anzapfung(en), die einem bei der Restauration arge Beschaffungs- oder Instandsetzungsprobleme bereiten.
Die Beschaltung solcher Potis bewirkt fast immer eine gehörrichtige Frequenzgangkorrektur (sog. Loudness-Schaltung). Das Ganze funktioniert aber nur dann perfekt, wenn auch die Lautsprecher mit berücksichtigt wurden. (In einem Radio z.B. ist das kein Problem)
Was Deinen Verstärker anbelangt, würde ich den entweder sorgfältig restaurieren, dann hast Du am Ende ein schönes Sammlerstück - oder ich würde ihn umbauen, d.h. die Schaltung gnadenlos vereinfachen, Tonregler raus, GK völlig neu einstellen etc.. Dann hast Du die Chance, dass er etwas besser klingt. Als Sammlerstück ist er in diesem Fall aber 'verbrannt' und fast wertlos.
Für diese Operation brauchst Du IMHO Messgeräte. Z.B. einen klirrarmen Tongenerator und einen Oszi.
Ich würde klanglich nicht zu viel erwarten. Du hattest ja mal irgendwo ein Bild gepostet und darauf konnte man sehen, dass die AÜ's anscheinend unterdurchschnittlich klein sind. Das limitiert schon mal unabänderlich den Tiefenfrequenzgang.
Grüße, Jo
hallo jo,
ja die ausgangsübertrager sind echte winzlinge, das teilchen wird bestimmt nicht für beschallung von grossen räumen taugen
.
ich habe mal versucht die komplette schaltung rauszuzeichnen, ich hoffe das ich dabei alles richtig gemacht habe.
www.dweck.de/hifi/schaltplan1.jpg
du meinst bestimmt das bild
www.dweck.de/hifi/goldhorn.jpg
dieter
ja die ausgangsübertrager sind echte winzlinge, das teilchen wird bestimmt nicht für beschallung von grossen räumen taugen
ich habe mal versucht die komplette schaltung rauszuzeichnen, ich hoffe das ich dabei alles richtig gemacht habe.
www.dweck.de/hifi/schaltplan1.jpg
du meinst bestimmt das bild
www.dweck.de/hifi/goldhorn.jpg
dieter
- Johannes LeBong
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Hallo Dieter,
der Schaltplan interessiert mich jetzt mal nicht - der ist trivial - oder hast Du noch eine konkrete Frage dazu?
Es geht mir ums Grundsätzliche: So ein kleiner SE-Trafo kommt bei tiefen Frequenzen schnell in die magnetische Sättigung.
Nochwas: Die verwendete Röhre ist gegenüber gleichwertigen Einzelsystemen recht teuer, weil selten...
Das Resümee aus der Geschichte musst Du selber ziehen
Grüße, Jo
der Schaltplan interessiert mich jetzt mal nicht - der ist trivial - oder hast Du noch eine konkrete Frage dazu?
Es geht mir ums Grundsätzliche: So ein kleiner SE-Trafo kommt bei tiefen Frequenzen schnell in die magnetische Sättigung.
Nochwas: Die verwendete Röhre ist gegenüber gleichwertigen Einzelsystemen recht teuer, weil selten...
Das Resümee aus der Geschichte musst Du selber ziehen
Grüße, Jo
hallo jo,
wieso ist das ein trivialer schaltplan???
mich würde schon interessieren ob die schaltung irgendwie ein standard dieser zeit war, und ob man das heute deutlich anders machen würde.
ich habe die potis und die bauteile die da dran waren mal durchgemessen,
die werte sind so zwischen gut und böse, auf wenig toleranz hat mal wohl damals nicht so geachtet, oder konnte man das zu der zeit nicht?
dieter
wieso ist das ein trivialer schaltplan???
mich würde schon interessieren ob die schaltung irgendwie ein standard dieser zeit war, und ob man das heute deutlich anders machen würde.
ich habe die potis und die bauteile die da dran waren mal durchgemessen,
die werte sind so zwischen gut und böse, auf wenig toleranz hat mal wohl damals nicht so geachtet, oder konnte man das zu der zeit nicht?
dieter
- Johannes LeBong
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